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Champions League: "Wahnsinnig intensiv": Jürgen Klopp zieht mit Liverpool ins Finale ein

Der deutsche Trainer Jürgen Klopp steht im Finale der Champions League. Trotz einer Niederlage in Rom, fährt sein FC Liverpool dank eines klar gewonnenen Hinspieles am 26. Mai nach Kiew und trifft dort auf Real Madrid.

Jürgen Klopp fordert mit seinem Liverpooler Wundersturm Cristiano Ronaldo und Co. von Real Madrid zum Duell um Europas Fußball-Krone. Die Engländer wehrten dank eigener Offensivstärke eine erfolgreiche Aufholjagd des AS Rom ab und stehen trotz des kuriosen 2:4 (2:1) im Champions-League-Endspiel am 26. Mai in Kiew. Sadio Mané (9. Minute) und Georginio Wijnaldum (25.) erzielten im Römer Olympiastadion am Mittwochabend die Treffer der Reds im Halbfinal-Rückspiel.

"Das Spiel war wahnsinnig intensiv", sagte ein sichtlich erschöpfter Klopp im Sky-Interview. "Wir haben eine außergewöhnliche Champions-League-Saison gespielt. Heute mussten wir Glück in Anspruch nehmen. Wir können und müssen das Spiel besser machen, aber für heute ist alles gut", sagte der deutsche Liverpool-Coach. 

Nach dem furiosen 5:2 vor acht Tagen an der Anfield Road geriet der erste Einzug in ein Königsklassen-Endspiel Liverpools seit 2007 bei vier Gegentoren tatsächlich in den Schlussminuten noch einmal in Gefahr. James Milner (15.) unterlief per Kopfball ein kurioses Eigentor. Edin Dzeko (51.) erzielte den zweiten Ausgleich. Und Radja Nainggolan (86./90.+4/Handelfmeter) traf zum späten Sieg. Doch den Italienern gelang nach ihrem 3:0-Coup im Viertelfinale gegen den FC Barcelona keine zweite magische Nacht.

"Über zwei Spiele die bessere Mannschaft"

Klopp stand immer wieder mit hochgezogenen Ärmeln am Spielfeldrand und dirigierte sein Team. Der Wirbel um die ungewöhnliche Auszeit seines Langzeit-Assistenten Zeljko Buvac hatte keine sichtbaren Auswirkungen auf den Chefcoach. Klopp steht nach 2013 zum zweiten Mal in einem Champions-League-Endspiel. Damals unterlag er in Wembley mit Borussia Dortmund 1:2 gegen den FC Bayern. Der zweite Griff nach einem Europapokal misslang mit Liverpool im Europa-League-Endspiel 2016 gegen den FC Sevilla (1:3).

Während Kontrahent Real Madrid bereits zum 13. Mal den Henkelpott gewinnen will, wäre ein Triumph in der Ukraine der sechste Sieg von Europas wichtigster Club-Trophäe für den Traditionsclub aus dem Nord-Westen Englands. Zuletzt gewann man 2005 in einem dramatischen Finale gegen AC Mailand. 1981 wurde Real Madrid (1:0) bereits einmal in einem Endspiel bezwungen - die bislang letzte Finaleniederlage der Königlichen in der Königsklasse. "Bisschen Glück brauchst du, um ins Finale zu gehen, aber wir waren über zwei Spiele die bessere Mannschaft", sagte Liverpools Torwart Loris Karius.

Rom wähnte sich bereit für die nächste Aufholjagd und die Atmosphäre im Stadio Olimpico war elektrisierend. Mané zeigte aber rasch, dass man sich gegen diesen Livepool-Sturm keine Unachtsamkeit leisten kann. Nach einem krassen Fehlpass von Nainggolan vollendete der Senegalese auf Zuspiel von Roberto Firmino. 

Kurioses Eigentor von Milner

Kurios war der erste Ausgleich: Dejan Lovren schoss Milner aus kurzer Distanz im Strafraum an den Kopf. Doch das große römische Aufbäumen folgte nicht. Vielmehr bediente Dzeko versehentlich Wijnaldum mit einer unfreiwilligen Kopfball-Vorlage und der Niederländer bewies, dass nicht nur das Top-Trio Mané, Firmino und Mohamed Salah bei den Reds für Tore sorgen kann.

Vier Tore fehlten Rom noch zur Verlängerung. Und der Druck auf die wieder nicht besonders souveräne Liverpool-Abwehr wurde erhöht. Als Karius zu kurz abwehrte, war Dzeko zur Stelle. Noch drei Tore, ein Wunder war nun wieder denkbar. Klopp wurde an der Seitenlinie noch energischer. Und tatsächlich legte Rom - das sich bei zwei ausgebliebenen Elfmeter-Pfiffen von Schiedsrichter Damir Skomina benachteiligt fühlte - nochmal nach. Wie in Liverpool gelangen noch zwei Tore in der Schlussphase. Nainggolans Treffer reichten aber nicht.  

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