VG-Wort Pixel

Verhandlungen mit dem FC Bayern Salihamidzic erteilt Alabas Gehaltsforderungen klare Absage

Hasan Salihamidzic hat nun öffentlich über die Gehaltsobergrenze bei den Bayern gesprochen
Hasan Salihamidzic hat nun öffentlich über die Gehaltsobergrenze bei den Bayern gesprochen - und das die auch für David Alaba gilt
© Marco Donato / DPA
Hasan Salihamidzic hat sich nach Uli Honeß ebenfalls zu den Vertragsverhandlungen mit David Alaba geäußert. Seine Botschaft ist deutlich: Das aktuelle Angebot für eine Vertragsverlängerung wird nicht nachgebessert.

Der frühere Präsident Uli Hoeneß hat mit deftigen Angriffen vorgelegt, jetzt zieht Hasan Salihamidzic nach: Der Sportvorstand des FC Bayern hat die Position des Klubs im Vertragspoker um David Alaba bekräftigt. Es gebe in Robert Lewandowski und Manuel Neuer eine "sportliche und finanzielle Obergrenze", sagte der 43-Jährige dem "Kicker". Er denke nicht, dass Alaba selbst glaube, über den beiden Kollegen zu stehen. Sein Berater Pini Zahavi dagegen denke in anderen Dimensionen. "Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Clubs kennt, werden wir nicht machen", sagte Salihamidzic. Soll heißen: Die Bayern werden das aktuelle Angebot nicht mehr verbessern, mehr Geld ist für Alaba und seinen Berater nicht mehr drin.

Salihamidzic: super Spieler und super Typ 

Hoeneß hatte Zahavi zuletzt als "geldgierigen Piranha" bezeichnet, aber betont, wie hoch die Wertschätzung für Alaba im Verein sei. Genauso trennt Salihamidzic zwischen dem Spieler und dessen Agenten: "David ist ein super Spieler und super Typ. Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen. Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt. Fakt ist, er hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen."

Der Nationalspieler Österreichs hat beim Champions-League-Sieger einen Vertrag bis zum kommenden Sommer. Seit Monaten verhandeln die Parteien über eine Verlängerung. Da die Bayern Alaba und seinem Berater jetzt deutlich gemacht haben, dass sie nicht mehr nachbessern, bleiben dem 28-jährigen Österreicher drei Möglichkeiten. Er nimmt das aktuelle Angebot an, dass ihn etwa auf das Gehaltsniveau von Lewandowski und Neuer hievt, oder er lehnt es ab und sucht einen neuen Klub (vorausgesetzt er findet einen, der bereit ist, die Ablösesumme zu zahlen) oder er erfüllt seinen aktuellen Vertrag und verlässt den FC Bayern im nächsten Sommer ablösefrei. Das wäre allerdings in den Worten von Hoeneß "der Super-Gau" für den FC Bayern.

Quelle: "Kicker"

tis

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker