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Frauenfußball-WM 2019: Englands Trainer nach Skandal-Spiel über Kamerun: "Schäme mich für den Gegner"

Englands Nationalcoach Phil Neville hat nach dem Sieg über Kamerun den Gegner scharf kritisiert. Die Kamerunerinnen hatten wegen Entscheidungen des Videoassistenten zwischenzeitlich mit Spielabbruch gedroht.

Frauen-WM: Kamerun gegen England

Die Spielerinnen von Kamerun drohten im Achtelfinale gegen England mit Spielabbruch

DPA

Das WM-Achtelfinale zwischen England und Kamerun bei der Frauenfußball-WM ist von heftigen Protesten der Afrikanerinnen überschattet worden. Die Kamerunerinnen hatten sich zwei Mal von den Entscheidungen des Videoassistenten betrogen gefühlt und theatralisch gedroht, das Spiel abzubrechen. Englands Trainer Phil Neville fand zu den Vorfällen deutliche Worte: "Ich habe mich für sie geschämt. Es hat sich nicht wie Fußball angefühlt, um ehrlich zu sein. In puncto Verhalten war das kein Weltmeisterschafts-Achtelfinale, dass ich im Fußball sehen will", sagte er kurz nach der Partie, die sein Team mit 3:0 für sich entschied. Über seine Mannschaft sagte er: "Meine Spielerinnen verdienen heute großen Respekt." Weil sie sich gegen diesen Gegner, "der sich wie ein Kleinkind aufgeführt hat", diszipliniert verhalten hätten

Kurz vor der Halbzeitpause gab es den ersten Aufreger, als Angreiferin Ellen White zum 2:0 traf. Die unsichere Schiedsrichterin Liang Qin aus China und ihre Assistentinnen hatten zunächst auf Abseits entscheiden. Videoassistent Bastian Dankert griff ein und korrigierte die Entscheidung, und zwar völlig zurecht. Die Kamerunerinnen fühlten sich aber ungerecht behandelt und probten den Aufstand im Mittelkreis. Erst nach einer mehrere Minuten dauernden Unterbrechung wurde das Spiel wieder fortgesetzt. Im Kabinengang soll es anschließend zu tumultartigen Szenen und heftigen Vorwürfen der Kamerunerinnen gekommen sein.

Cathy Hummels zeigt sich im Urlaub.

Rüdes Foul durch Kamerun in der Nachspielzeit

In der zweiten Hälfte setzte sich der Ärger fort. Nachdem Ajara Nchout (48.) den Anschlusstreffer für die Afrikanerinnen erzielt hatte, griff Dankert erneut ein und gab den Treffer wegen einer Abseitsstellung von Vorlagengeberin Gabrille Onguene nicht. Allerdings war es tatsächlich nur eine Fußbreite, mit der die Angreiferin im Abseits stand. Wieder folgten heftige Proteste der Afrikanerinnen. Spielführerin Gabrielle Aboudi Onguene musste ihre Kolleginnen erneut überzeugen weiterzuspielen. Der ehemalige kamerunische Weltstar Samuel Eto'o verfolgte als Tribünengast ungläubig das Geschehen. 

In der Nachspielzeit gab es eine weitere unschöne Szene, als Alexandra Takounda nach einem rüden Foul an Houghton mit einer gelben Karten bestraft wurde - auch diese Aktion schaute sich Qin wegen eines möglichen Platzverweises in der Review Area nochmals an, entschied sich aber nur für eine Verwarnung.

Quellen: "Sportbuzzer", "sport1", "Spiegel Online"

tis

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?