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Frauen-WM 2019: Neue Elfer-Regel führt zusammen mit dem Videobeweis zu irrwitzigen Kapriolen

Eine neue Regel für Torhüter beim Elfmeter führt im Verbund mit dem Einsatz des Videoassistenten bei der Frauen-WM zu verrückten Entscheidungen: Wegen der Neuerung flog Schottland sogar aus dem Turnier.

Schiedsrichterin Ri Hyang Ok (im roten Trikot) wollte den Strafstoß für Argentinien nicht geben

Schiedsrichterin Ri Hyang Ok (im roten Trikot) wollte den Strafstoß für Argentinien nicht geben

Getty Images

Mit Regeländerungen ist das so eine Sache. Wenn man danach so weitermacht wie gewohnt und die neue Regel missachtet, kann man ganz schnell in Schwierigkeiten geraten. Das Phänomen ist jetzt wieder bei der Frauenfußball-WM in Frankreich zu beobachten. Und dadurch, dass die Regeländerung im Verbund mit dem umstrittenen Videoassistenten (VAR) durchgesetzt wird, ist die Debatte noch hitziger.

Die Neuerung betrifft das Verhalten der Torhüter beim Strafstoß. Das Ifab (International Football Association Board), die Regel-Komission der Fifa, hat festgelegt, dass mindestens ein Fuß des Torhüters vor dem Schuss auf der Linie stehen muss. Drei Mal hat der VAR deshalb bei der Frauen-WM Strafstöße wiederholen lassen. Der letzte Eingriff sorgte für besonders viel Ärger, weil die Schottinnen deswegen gar aus dem Turnier flogen. 

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In Schottland ist die Wut groß

Was war passiert? Schottland führte nach einem 3:0-Vorsprung noch mit 3:2 gegen Argentinien, als es in der Nachspielzeit - nach Eingreifen des VAR - Strafstoß für Argentinien gab. Den ersten Versuch vergab die Argentinierin Florencia Bonsegundo kläglich - doch dann griff der VAR erneut ein, weil die schottische Torhüterin Lee Alexander die Linie zu früh verlassen hatte. Den zweiten Versuch verwandelte Bonsegundo zum 3:3-Endstand. Während Argentinien als Gruppendritter noch auf den Einzug in das Achtelfinale hoffen darf, sind sie Schottinnen draußen.

In Schottland kochten die Emotionen hoch. Auf der Twitter-Seite der Fifa hagelte es Proteste von wütenden Anhängern. "Ich habe bereits vor dem Turnier gesagt, dass ich für den Videobeweis bin, wenn der Videobeweis dabei hilft, dass es zu den richtigen Entscheidungen kommt  aber heute haben wir uns ungerecht behandelt gefühlt", kritisierte Schottlands Trainerin Shelley Kerr. Sogar Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon schaltete sich ein und twitterte: "Ich versteh immer noch nicht komplett, wie er funktioniert, aber ich verstehe genug, um zu wissen, dass ich den VAR hasse!"

Auch in den Partien Frankreich gegen Nigeria und Italien gegen Jamaika griff der VAR ein und ließ Elfmeter wiederholen. Und nicht nur das: In allen drei Fällen entschied überhaupt erst der Videoassistent auf Strafstoß, und die jeweiligen ersten Schussversuche scheiterten und wurden erst im zweiten Versuch verwandelt. Im Fall von Frankreich gegen Nigeria war das Elfmeter-Tor wie im Fall von Schottland spielentscheidend. Die Italienerinnen hätten hingegen auch ohne den Strafstoß klar gewonnen, sie schlugen Jamaika mit 5:0.

Deutsche Nationalelf trainiert die neue Regel

"Der Fußballgott, früher lustig und anarchisch, ist einem allwissenden, strafenden Korinthenkacker gewichen", meckerte sogar "taz" über die Auslegung der neuen Regel. Andere Kritiker befürchten das Schlimmste für die zu erwartenden Elfmeterschießen im Turnier. Was, wenn jeder zweite Strafstoß wiederholt werden muss und das reine Chaos ausbricht, lautet die bange Frage.

In diesem Zusammenhang muss ein Verweis auf die deutsche Nationalelf erlaubt sein, um in Zukunft Strafstoß-Ärger zu vermeiden. Torhüterin Almuth Schult berichtete kürzlich im "kicker", dass sie unter Einsatz von Kameras Strafstöße trainieren, um einen optimalen Bewegungsablauf hinzubekommen. Das wäre eine Möglichkeit, sich auf die neue Regel einzustellen. Als zweite Möglichkeit bliebe nur die Rücknahme der Regeländerung durch die Ifab. Doch das erscheint eher unwahrscheinlich.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(