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"Mit dem Lambo vom Pleite-Klub": Fußball-Profi Max Meyer entschuldigt sich für Angeber-Video seines Vaters

Fußballer und ihre Väter: Manchmal sind es nicht die Profis selbst, die mit seltsamen Auftritten für Schlagzeilen sorgen, sondern die Väter. Der frühere Schalker Max Meyer hat das gerade erlebt und sich schnell auf Instagram entschuldigt.

Max Meyer im Trikot seines aktuellen Klubs Crystal Palace

"Zutiefst schockiert": Max Meyer im Trikot seines aktuellen Klubs Crystal Palace

DPA

Protzen und Angeben sind bekanntermaßen verbreitet in der Welt des Fußballs. Es sind aber nicht nur Profis, die mit glitzernden Lamborghinis und vergoldeten Steaks in den sozialen Medien ihren Reichtum zur Schau stellen, sondern auch Väter können unangenehm auffallen. So erging es nun dem Ex-Schalker Max Meyer. Von dessen Vater Achim geistert gerade ein Video durch die sozialen Medien, das auf der Peinlichkeitsskala im oberen Bereich liegen dürfte. 

"Besser geht nicht, Männer"

Den 17-sekündigen Clip hat Achim Meyer selbst während der Fahrt am Steuer seines Autos aufgenommen, nach dessen eigener Auskunft ein Lamborghini: "Besser geht nicht, Männer. Besser geht nicht. Durch die verbotene Stadt Gelsenkirchen. Ab zum Steuerberater. Schön mit dem bezahlten Lambo vom Pleiteklub. Herrlich", sagt Vater Achim.

Sein Sohn reagierte umgehend und entschuldigte sich auf Instagram für den Auftritt seines Erzeugers: "Ich bin zutiefst schockiert über dieses Video. Das passt nicht in meine Welt, das passt nicht in diese Zeit, das passt in gar keine Zeit", schrieb er unter anderem. Er betonte zudem, dass er Schalke viel zu verdanken habe.

Dazu muss man wissen, dass der talentierte Max Meyer einst als große Zukunftshoffnung bei den Königsblauen galt, bis die Beziehung vor zwei Jahren in einer öffentlichen Schlammschlacht endete. Und offenbar sitzt der Stachel der Trennung bei Achim Meyer noch tief. Sein Sohn war vor zwei Jahren in Ungnade gefallen, weil er nach gescheiterten Vertragsverhandlungen öffentlich bekannt gab, dass er mit Schalke innerlich abgeschlossen habe. Damit brachte er die Anhänger und den ganzen Verein gegen sich auf und wurde sogar suspendiert. Der damals 22-Jährige sprach von Mobbing und sein Vater räumte den Spind seines Sohnes in der Umkleidekabine aus. Die Verhandlungen waren damals laut Ex-Manager Christian Heidel an den überzogenen Gehaltsvorstellungen des einstigen Lieblings gescheitert.

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Seitdem spielt Max Meyer für den englischen Klub Crystal Palace und soll ein fürstliches Gehalt kassieren. Sportlich läuft es allerdings nicht rund. Die meiste Zeit verbrachte Meyer auf der Ersatzbank oder war nicht mal im Kader.

Quellen: "Sport1", "Transfermarkt.de", "Ruhr24"

tis

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