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Fußball-Fans gegen Dietmar Hopp Nach Schmähungen: Hopp-Anwalt bringt bundesweite Stadionverbote ins Gespräch





Dietmar Hopp hat sein Engagement für den Fußball auch nach einem denkwürdigen Spieltag und jahrelangen Beleidigungen erneut bekräftigt. 
Dietmar-Hopp-Zitat:  «Ich lasse mich von diesen Chaoten in meinem Handeln, weder sportlich noch gesellschaftlich beeinflussen und vertreiben, obwohl mir von Dortmunder Seite am 20. Dezember gewünscht wurde, dass das zurückliegende Weihnachtsfest mein letztes sein möge», sagte der Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim in einem auf der Vereinshomepage veröffentlichten Interview am Sonntag. Hopps Anwalt Christoph Schickhardt hat nach den Hass-Plakaten gegen Hoffenheims Mäzen ein bundesweites Stadionverbot für die Übeltäter ins Gespräch gebracht. «Das Verbandsrecht kann ein Stadionverbot aussprechen, ein bundesweites Stadionverbot. Das ist ein sehr scharfes Schwert», sagte er am Sonntagabend in der SWR-Fernsehsendung «Sport im Dritten». 
Schickhardt sprach sich für Modelle wie das «Kick it out» in Großbritannien aus, wo zum Beispiel rassistische Vorfälle angezeigt werden können. «Das Muster aller Lösungen ist die Selbstreinigung. Die Fans müssen diese Leute ausschließen. Die Fans sind die Lösung», sagte er.  Wegen Schmähungen durch Anhänger des FC Bayern war am Samstag die Partie der Münchner bei der TSG zweimal unterbrochen worden. Die Bayern-Führungsriege und zahlreiche Spitzenfunktionäre hatten sich daraufhin mit Hopp solidarisiert. Auch in anderen Stadien gab es verbale Fan-Attacken gegen Hopp und den Deutschen Fußball-Bund.
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Der Hass von einzelnen Fans ist ungebrochen - und konzentriert sich mal wieder auf Dietmar Hopp und den DFB. Nachdem Hoffenheim und der FC Bayern ein bemerkenswertes Signal setzten, bringt Hopps Anwalt jetzt bundesweite Stadionverbote ins Spiel.

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