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Bei Wontorra Uli Hoeneß wettert gegen Jogi Löw und Mesut Özil

Der Sommer war geprägt von dem Skandal um Mesut Özil, der deutschen WM-Pleite und dem Erdogan-Foto. Besonders einer scheint die Debatte immer wieder mit seinen Aussagen zu befeuern: Uli Hoeneß. Der Bayern-Präsident macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Mesut Özil und tut diese nur allzu gern in diversen Talkshows kund - dieses Mal jedoch gerät auch Bundestrainer Jogi Löw ins Kreuzfeuer. 
Zu Mesut Özil hat der Bayern-Präsident eine ganz klare Meinung: „Er ist ein gut vermarktetes Produkt, das ihn viel besser darstellt, als er ist.“ So ist der 66-Jährige auch mit Löws Entscheidung über den Einsatz von Mesut Özil im WM-Kader nicht zufrieden: „Wäre Löw häufiger nach London zu Arsenal geflogen und hätte sich ihn vor Ort angeschaut, hätte er ihn wahrscheinlich aus sportlichen Gründen nicht mitgenommen. Dann hätten wir uns das ganze Theater erspart.“
Auch zum Thema Erdogan-Foto nimmt der Bayern-Präsident kein Blatt vor den Mund: „Man hätte Özil dazu zwingen müssen, eine Erklärung abzugeben. Aber das ohne Erklärung laufen zu lassen, war wahrscheinlich der größte Fehler überhaupt“, macht Hoeneß seine Meinung zu dem Thema klar. 
Außerdem kritisiert der 66-Jährige die Arbeitsmoral der Nationalmannschaft im Ganzen: „Von harter Arbeit habe ich nicht viel gesehen, so wie die teilweise über den Platz geschlichen sind“, wettert der Bayern-Präsident. Weiter fügt er jedoch hinzu: „Die Spieler des FC Bayern nehme ich dabei nicht aus - außer Manuel Neuer.“
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Die Flaute der diesjährigen Fußball-WM hätte verhindert werden können, da ist sich der Bayern-Präsident sicher. Schuldzuweisungen hat er diesbezüglich einige zu bekunden.

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