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Nach Pokalniederlage gegen Kiel Thomas Müller blafft NDR-Reporterin an: "Sie lachen jetzt hier"

Thomas Müller zeigte sich wenig amüsiert über die mit einem kleinen Lachen vorgetragene Frage der NDR-Reporterin Valeska Homburg
Thomas Müller zeigte sich wenig amüsiert über die mit einem kleinen Lachen vorgetragene Frage der NDR-Reporterin Valeska Homburg, wie die Stimmung in der Kabine gewesen sei
© Screenshot Twitter
Thomas Müller war nach der historischen Pokal-Pleite im Schneetreiben von Kiel restlos bedient. Als eine NDR-Reporterin ihn auch noch flapsig nach der Stimmung in der Kabine fragte, wurde der Bayern-Star ungehalten.

Thomas Müller war verständlicherweise nicht in bester Stimmung. Da stand der Bayern-Star im Schneetreiben nach der Niederlage gegen Holstein Kiel im DFB-Pokal und stellte sich den Fragen der NDR-Reporterin Valeska Homburg. Als Homburg nach der Stimmung in der Kabine fragte und dabei ein wenig lachte, pampte Müller genervt zurück: "Sie lachen jetzt hier." Woraufhin Homburg antwortete: "Ne, ich lache nicht." Müller ließ nicht locker und sagte: "Natürlich haben Sie gelacht!" Erst nach einer weiteren Frage der Reporterin ging das Interview friedlich und professionell weiter.

Müller lieferte trotz der kleinen Kabbelei eine sachliche Analyse dessen, was da in den 120 Minuten und im Elfmeterschießen zuvor im Holstein-Stadion passiert war. "Auch wenn es sich blöd anhört nach einer Pokalniederlage gegen einen Underdog aus Kiel – das Spielglück war nicht auf unserer Seite. Es ist sicherlich nicht die beste Phase des FC Bayern. Man kann uns aber nicht vorwerfen, dass wir mit einer Larifari-Einstellung das Spiel abgeschenkt hätten. Das Ausscheiden ist brutal, das muss man erst einmal sacken lassen."

Müller: Sie haben das ganz gut gemacht

Kiel war in der 5. Minute der Nachspielzeit der 2:2-Ausgleich durch Hauke Wahl gelungen. Es war das zweite Mal, dass die Kieler eine Bayern-Führung an diesem denkwürdigen Abend ausglichen. Zuvor hatte Finn Bartels zum 1:1 getroffen. Die Tore für Bayern schossen Serge Gnabry und Leroy Sané. In der Nachspielzeit gelang keinem Team mehr ein Treffer. Im Elfmeterschießen verwandelten die Kieler alle sechs Straßstöße, der große Unglücksrabe bei den Bayern hieß Marc Roca.

Müller lobte den Gegner für seine Leistung: "Sie haben das ganz gut gemacht, es war jetzt keine Pokal-Sensation, die sich von Anfang an abgezeichnet hat", sagte Müller, räumte aber ein: "Kiel hat das relativ kaltschnäuzig bestraft." Das Aus als Favorit sei "enttäuschend und extrem bitter. Wir sind natürlich bedient. Dass die Stimmung nicht gut ist, kann man sich denken".

tis

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