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Fußball-WM 2018: Public Viewing: In diesen Städten können Sie Deutschland auf der Fanmeile anfeuern

Die Fußball-WM 2018 beginnt am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien. Am Sonntag startet dann die deutsche Mannschaft gegen Mexiko ins Turnier. Welche Städte in diesem Jahr wieder zum Public Viewing auf der Fanmeile einladen, erfahren Sie hier.

WM 2018: Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg

Public Viewing (wie hier in Hamburg) bei EM und WM ist mittlerweile ein fester Bestandteil in Deutschland. 

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Heute startet für Deutschland in Russland die "Mission Titelverteidigung". Um 17 Uhr trifft Deutschland auf Mexiko. Und spätestens dann wird die Republik wieder im Fußball-Fieber sein.

Während manche Fans die Partien lieber von der heimischen Couch aus verfolgen möchten, wollen andere zusammen mit hunderten Fußballverrückten die Deutschland-Spiele beim Public Viewing zum Erlebnis machen. Der stern informiert Sie darüber, in welchen Städten zur WM eine öffentliche Fanmeile eingerichtet wird.

Allerdings sollten sich die Fans zum Mexiko-Spiel nicht nur ein Trikot überstreifen. Denn das Public Viewing könnte vielerorts in Deutschland ins Wasser fallen. Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sind Schauer und teils kräftige Gewitter im Norden, Süden und Osten Deutschlands möglich. Unwetter seien zwar nicht in Sicht, wegen Blitzschlaggefahr sei der Aufenthalt im Freien bei Gewitter aber dennoch keine gute Idee, mahnten die Meteorologen in Offenbach. Glück haben die Fußballfans im Westen, in der Mitte und später auch im Nordwesten mit meist trockenem Wetter.

XXL-Public-Viewing in Berlin

Die Hauptstadt lädt auch 2018 wieder zu Deutschlands größtem Public Viewing ein. Die Fanmeile erstreckt sich vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni bis zur großen Querallee.

Hier finden mehrere hunderttausend Menschen Platz und können gemeinsam die Spiele der Nationalelf verfolgen. Während des Achtelfinals gegen Schweden bei der WM 2006 befanden sich 750.000 Menschen auf der Meile. Wer es ruhiger mag, weicht auf die zahlreichen Biergärten und Kneipen in der Hauptstadt aus.

Hamburg: Das größte Fan-Fest des Nordens

In der zweitgrößten Stadt Deutschlands gibt es auch 2018 wieder zahlreiche Möglichkeiten die deutschen Spiele mit tausenden Fans gemeinsam zu schauen. Die Fanmeile am Heiligengeistfeld (vor dem Millerntorstadion) öffnet wieder seine Pforten und bietet Platz für 50-70.000 Fans. 

Dieses Jahr müssen Fans allerdings eine sogenannte "Sicherheitsgebühr" in Höhe von zwei Euro bezahlen, da im Vorfeld die Sponsoren für das nötige Sicherheitspersonal fehlten. Nur ein paar Hundert Meter weiter auf dem Spielbudenplatz können bis zu 2000 Fans auf insgesamt 18 Flatscreens die WM verfolgen. Ansonsten empfiehlt es sich, auf die zahlreichen Sportsbars und Kneipen in der Stadt zurückzugreifen. 

München: Kein echtes Public Viewing zur Fußball WM 2018

Die bayerische Landeshauptstadt kann in diesem Jahr nicht mit einem spektakulären Public Viewing aufwarten Das Olympia-Stadion ist wegen Konzerten geblockt. Eine Alternative bietet allerdings der Münchner Flughafen, wo bis zu 3000 Menschen die Spiele der WM verfolgen können.

Auch in bietet es sich an, die örtlichen Biergärten und Kneipen zu besuchen. Ein Public Viewing im großen Maßstab findet dagegen in Nürnberg auf dem Gelände des Flughafens statt. Hier sollen bis zu 20.000 Menschen die deutschen Spiele auf der Leinwand verfolgen können. 

Frankfurt: Die Commerzbank-Arena lädt zum Public Viewing ein

Als einziges der großen Fußball-Stadien bietet die Commerzbank-Arena in Frankfurt eine Location zum "Rudelgucken" an. Die Heimstätte von Eintracht Frankfurt bietet Platz für 50.000 Fans. Dafür sind die Preise mit 12 Euro pro Karte im Vergleich zu den anderen Optionen relativ teuer. 

Nordrhein-Westfalen: Kein großes Public Viewing im Rheinland und im Ruhrgebiet

Für das bevölkerungsreichste Bundesland sieht es für die WM 2018 eher bescheiden aus. Ein Public Viewing in dem Rahmen wie in Berlin oder Hamburg gibt es nicht. Der Dortmunder Friedensplatz öffnet dieses Jahr nicht seine Pforten. Auch in Bochum oder Oberhausen wird es keine Fanmeile dieser Größenordnung geben.

Auch die Metropolen Düsseldorf und Köln bieten nach unseren Informationen kein von der Stadt organisiertes Public Viewing an. Wer trotzdem im Kollektiv die WM schauen möchte, muss auf private Events oder auf kleinere Städte in der Umgebung zurückgreifen.

 

fk

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