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Scheidungs-Skandal : Scheidung bei russischem Rekordtorschützen: Ein Rosenkrieg, der selbst die WM überschattet

Alexander Kerschakow ist Russlands Rekordtorschütze und so etwas wie ein Nationalheld. Doch der Nimbus des ehemaligen Nationalspielers bröckelt. Eine schmutzige Scheidungsschlacht füllt die russischen Titelblätter.

Russlands Rekordtorschütze Alexander Kerschakow und Milana Tulpanowa bei einer Charity-Veranstaltung 2015.

Russlands Rekordtorschütze Alexander Kerschakow und Milana Tulpanowa bei einer Charity-Veranstaltung 2015. Nun lässt sich das Paar scheiden.

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Im ersten Spiel des Achtelfinales der WM 2018 wird Russland am Sonntag Spanien gegenübertreten. Doch im Vorfeld der entscheidenden Partie diskutiert das Land über einen Spieler, der gar nicht auf dem Rasen stehen wird. Der ehemalige Nationalspieler und Rekordtorschütze Russlands Alexander Kerschakow liefert sich nämlich mit seiner Frau einen erbitterten Scheidungskrieg. Seit Wochen wird der Konflikt zwischen ihm und Milana Tulpanowa öffentlich in den Medien ausgetragen. Nun erreichte er einen vorläufigen Höhepunkt. 

In einem Live-Video auf Instagram klagte Tulpanowa ihr Leid. Aufgelöst in Tränen berichtete sie, dass ihr Noch-Ehemann ihren gemeinsamen Sohn geraubt hätte und sie den Jungen seitdem nicht mehr sehen dürfe. "Die Situation ist die, dass ich mein eigenes Kind nicht sehen kann, weil man es mir weggenommen hat", sagte die 24-Jährige. "Jetzt fordert Alexander, dass ich meine geistige Gesundheit beweisen muss. Ich weiß nicht, wie ich das bewerkstelligen soll, ich bin doch eine zurechnungsfähige Person."

Ihrer Darstellung zufolge sei Kerschakow mit einigen Freunden zu ihrem Landhaus gekommen, sei über den Zaun geklettert und habe dem Kindermädchen den einjährigen Jungen entrissen. "Ich habe versucht, mit Alexander zu reden, bin zu seinem Haus gefahren. Aber er sagte nur, dass er Dokumente braucht, die meine psychische Gesundheit bestätigen. Ohne sie erlaubt er mir nicht, meinen Sohn zu sehen. [...] Ich verlange ja nicht, dass das Kind bei mir lebt, aber ich möchte es wenigstens sehen können", fügte Tulpanowa verzweifelt hinzu. Tatsächlich veröffentlicht Kerschakow in sozialen Netzwerken ständig neue Schnappschüssen von sich und seinem Sohn. "Nur um mir weh zu tun", ist die junge Mutter überzeugt.

"Er ist ein gefallener Mann, der keinen Respekt verdient"

Seit Anfang des Jahres brodelten die Gerüchte, dass es zwischen dem Fußballstar, der jetzt die russische Jugendmannschaft trainiert, und seiner Frau kriselt. Im Mai machte Tulpanowa dann die Trennung publik. Ebenfalls via Instagram verkündete sie: "Ich bin bereits seit Langem nicht mehr mit ihm zusammen. Er ist ein gefallener Mann, der keinen Respekt verdient", schrieb sie. Seitdem verbreiten Freunde von Kerschakow Gerüchte, Tulpanowa hätte Alkoholprobleme. Im Frühling habe sie sich sogar in einer Moskauer Klinik behandeln lassen. Sollte dies stimmen, könnte Kerschakow seine Noch-Ehefrau für geistig instabil erklären lassen und ihr auf dieser Grundlage das Sorgerecht für ihr gemeinsames Kind entziehen lassen.  

Tulpanowa streitet allerdings vehement ab, Alkoholprobleme zu haben. Sie erklärt die Trennung anders: "Ich glaube, wir lassen uns scheiden, weil mein Vater gestorben ist, und er mich als Menschen nicht mehr braucht", sagte die junge Frau während ihres Live-Streams. Tulpanowas Vater war zwischen 2003 und 2011 Vorsitzender der gesetzgebenden Versammlung von Sankt Petersburg, später war er Abgeordneter in der russischen Föderationsversammlung. Im Frühjahr 2017 verstarb der Politiker plötzlich aufgrund von Herzversagen, nur wenige Tage bevor Tulpanowa ihren Sohn zur Welt brachte

Freunde des Paares geben in den russischen Medien an, dass sei genau der Zeitpunkt gewesen, als es zwischen Kerschakow und seiner 11 Jahre jüngeren Frau bergab ging. Während der einflussreiche Schwiegervater am Leben gewesen sei, habe sich der ehemalige Nationalspieler "ruhig" verhalten, danach habe es ständig Skandale gegeben. 

Die Geschichte wiederholt sich

Überraschenderweise stellt sich die russische Öffentlichkeit, die sonst eher dazu neigt, die Position des prominenten Mannes einzunehmen, nun eher auf die Seite Tulpanowas. Denn der aktuelle Rosenkrieg erinnert sehr an die Trennung des ehemaligen Zenit-Spielers von seiner Freundin und Tulpanowas Vorgängerin Ekatherina Safronowa. 2013 brachte sie einen gemeinsamen Sohn zur Welt. Ein Jahr nach der Geburt des Kindes erklärte Kerschakow, seine Freundin sei drogenabhängig. Ein Gericht entzog ihr daraufhin das Sorgerecht. Seit 2014 hat die junge Frau ihr Kind nicht mehr gesehen. Safranowa wirft dem Fußball-Star vor, die vor Gericht vorgelegten Beweise gefälscht zu haben. "Er hat dreieinhalb Jahre mit mir zusammengelebt und nicht bemerkt, dass ich drogenabhängig bin?", bemerkte sie in einem Interview mit dem Sender Perwij Kanal sarkastisch. 

"Wir erleben das gleiche Szenario wie im Fall von Safranowa", sagte die Anwältin Ekatherina Gordon, die einst die Ex-Freundin von Kerschakow vor Gericht vertrat. "Das, was gerade mit Tulpanowa passiert, ist eine geplante Provokation. Zuerst wird ein Gerücht gestreut, dass sich die Ehefrau irgendwo anonym behandeln lässt. Freunde behaupten, die Frau sei nicht mehr sie selbst und befinde sich in Behandlung", zitiert sie das Magazin "Life". Auch wenn sie einst im Fall von Safranowa keinen Erfolg hatte, will Gordon nun Tulpanowa vor Gericht vertreten. 

"Ich glaube nicht, dass Kerschakow die Kinder wegnimmt, weil er so ein toller Vater ist und seine Zeit mit ihnen verbringen will", sagte die Anwältin weiter. Selbst wenn seine Frau wirklich unter Alkoholismus leiden würde, gebe es ihm nicht das Recht, ihr auf eigene Faust das Kind vorzuenthalten. "Kerschakow ist gerade mit Manipulation beschäftigt. Er hat nicht das Recht, von seiner Frau irgendwelche Beweise für ihre geistige Gesundheit zu verlangen. Das kann nur ein Gericht", stellte Gordon klar. 

Erfolgreichster Torschütze Russlands ein "schrecklicher Mensch"?

Die Ex-Freundin des Fußballstars stellt sich ebenfalls auf die Seite von Tulpanowa. "Sie ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat einfach einen Fehler gemacht, als sie ihr Leben mit Kerschakow verbunden hat", sagte Safranowa in einem Interview mit der Zeitung "Moskowskij Komsomolez". "Bis vor Kurzem hat niemand meine Worte ernst genommen. Ich schrie ins Leere. Den Leuten fällt es schwer zu glauben, dass so ein süßer Cover-Boy ein schrecklicher Mensch sein kann."

Kerschakow ist der erfolgreichste Torschütze Russlands. Insgesamt kann er auf 233 Tore zurückblicken, 30 davon in der russischen Nationalelf. 

Der 35-Jährige hat bereits drei Kinder. Eine elfjährige Tochter aus erster Ehe, einen Sohn mit Safranowa und einen Sohn mit Tulpanowa.

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?