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500. Treffer: Genial oder geisteskrank? Dieses Tor von Ibrahimovic ist der Wahnsinn

Der Kick von LA Galaxy gegen Toronto FC wäre kaum der Rede wert, wenn nicht wieder Zlatan Ibrahimovic gewesen wäre. Der Schwede erzielte dabei ein Tor, das selbst für seine Verhältnisse völlig verrückt war. Und dazu war es ein ganz besonderer Treffer 

Zlatan Ibrahimovic feiert sein 500. Tor
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Eine weite Flanke fliegt in den Strafraum, kurz davor startet Zlatan Ibrahimovic seinen Sprint. Mit einem akrobatischen Karate-Kick löffelt er den Ball aus der Luft und befördert ihn ins Tor. Damit festigt er kurz vor der Halbzeit in der 43. Minute den Vorsprung von 1:3  für seinen Verein LA Galaxy gegen Toronto FC in der nordamerikanischen MLS. Das bislang schickste Tor dieses Wochenendes - und für Zlatan Ibrahimovic ein ganz besonders, denn es ist sein 500. Treffer in seiner Karriere. "Ich freue mich, dass Toronto für immer als mein 500. Opfer in Erinnerung bleiben wird", sagte Ibrahimovic dem TV-Sender TSN.

Diesen Titel tragen noch nicht viele Profifußballer. Cristiano Ronaldo erreichte die Marke mit seinem Verein Real Madrid im Champions-League-Spiel Ende September 2015 bei Malmö FF. Auch Lionel Messi konnte sich schon über seinen 500. Treffer freuen. Der Argentinier verwandelte im April 2016 seinen Rekordtreffer gegen Valencia. Nun ist Zlatan Ibrahimovic der dritte Fußballer, der diesen Rekord knacken konnte.

Der 36-jährige Ibrahimovic wechselte erst im März von Manchester United in die USA. Im Laufe seiner Karriere absolvierte er schon einige Stationen bei internationalen Top-Clubs, darunter Ajax Amsterdam, Juventus Turin, FC Barcelona und Paris St. Germain. Er gewann insgesamt zwölf nationale Meisterschaften und wurde elfmal zum schwedischen Fußballer des Jahres gekürt. 

Zlatan Ibrahimovic feiert sich als "Gott der Tore"

Das 500. Tor feiert Ibrahimovic gewohnt demütigt - der schwedische Fußballstar ist bekannt für seine leicht arrogante Art. Auf Twitter teilte er ein Bild, dass in ihn an den Gott Thor erinnern lässt. Er schwingt einen Hammer in Fußballform, Blitze zucken, Nebel wabert. Darunter prangert der Schriftzug "God of Goals". 

Ibrahimovic mag sich selbst als Gott der Tore sehen. Auf dem Platz war er dennoch Verlierer, denn Toronto konnte das Spiel gegen Los Angeles noch drehen und gewann mit 3:5. 

Der Video-Schiedsrichter sitzt vor vier Monitoren auf denen Fußball läuft
kg
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