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Grand Prix von Großbritannien: Vettel-Tiefpunkt nach Brachial-Manöver - Hamilton gewinnt

Wieder ein schwerwiegender Fehler. Sebastian Vettel braucht so nicht an die WM zu denken. Der Rückstand auf Lewis Hamilton ist beängstigend. Der Brite regiert im Home of British Motorsport.

Lewis Hamilton

Hamilton verwies seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf den zweiten Platz. Foto: Luca Bruno/AP

Sebastian Vettel kann nach einem brachialen Risiko-Manöver beim spektakulären Großen Preis von Großbritannien seine geringen Titelhoffnungen fast schon ganz begraben.

Auf Platz drei liegend raste der 32 Jahre alte Ferrari-Star in Silverstone dem niederländischen Red-Bull-Ass Max Verstappen ins Heck. Vettel musste an die Box, kehrte als Letzter auf die Strecke zurück, kassierte auch noch eine Zehn-Sekunden-Strafe und wurde am Ende 15. in England, während sein Dauerrivale Lewis Hamilton seinen Triumphzug durch die Saison fortsetzte. Der fünfmalige Formel-1-Champion feierte im zehnten WM-Lauf in diesem Jahr den siebten Sieg.

Mit seinem Erfolg am Sonntag vor 141.000 Zuschauern krönte sich Hamilton zudem zum Rekordgewinner im Home of British Motorsport. Er war von Rang zwei gestartet, profitierte bei einer tadellosen Leistung mit der schnellsten Rennrunde aber auch von einer Safety-Car-Phase. Zweiter wurde Valtteri Bottas im zweiten Mercedes vor Vettels Teamkollege Charles Leclerc, der damit auch die interne Wachablösung bei der Scuderia gegen den glücklosen und fehlerbehafteten Vettel forciert haben dürfte.

Im Klassement führt Hamilton mit 223 Punkten vor Bottas (184) und Verstappen (136). Vettel liegt 100 Punkte hinter Hamilton, der seinen 80. Grand-Prix-Sieg bejubelte.

Dabei ging es für Vettel nach einer verkorksten Qualifikation tags zuvor eigentlich ganz ordentlich los. Ihm gelang am Start, was Hamilton dort noch nicht schaffte. Er machte einen Platz gut und schob sich an Pierre Gasly im Red Bull vorbei, nachdem der Sohn des Anfang der Saison verstorbenen Charlie Whiting das Rennen auch unter den Augen von James-Bond-Darsteller Daniel Craig freigegeben hatte. Er und alle anderen bekamen ein Rennen mit der Lizenz zum Mitfiebern geboten. Denn Hamilton machte von der erste Kurve an Druck auf seinen finnischen Stallrivalen Bottas, der sich die Pole mit sechs Tausendstelsekunden Vorsprung gesichert hatte.

«Das ist ein unheimlich wichtiger Grand Prix für ihn», betonte Mercedes-Teamchef Toto Wolff unmittelbar vor dem Start des Hamilton-Heimrennens. Der mittlerweile 34-Jährige wurde im rund 80 Kilometer entfernten Stevenage geboren. In der vierten Runde versuchte es Hamilton, zog auch an Bottas vorbei, die Fans jubelten, der Finne aber schlug zurück und eroberte mit einem weiteren Attackmanöver die Führung zurück. «Es ist mein Plan, der Partycrasher zu sein», hatte Bottas gesagt, ehe er von der Pole gestartet war.

Der Abstand zwischen den Silberpfeilen blieb klein, der kleinste Fehler von Bottas und Hamilton würde vorbeiziehen. Ein Nervenspiel bei 300 Sachen. Dahinter fuhr Leclerc auf seinen eigentlich schnelleren, weil weicheren Reifen mit einem deutlichen Rückstand von über vier Sekunden, es folgten Verstappen, Vettel und Gasly. Bis sich der Franzose beim Hessen für das Startmanöver revanchierte, dann aber zum Reifenwechsel an die Box kam.

Eine Runde später folgten Leclerc und Verstappen, an dessen Red Bull vor dem Start wegen einer kaputten Endplatte noch hektisch geschraubt worden war. Heraus kamen die beiden aus der Box in umgekehrter Reihenfolge, Verstappen, Sieger nach einem spektakulären Manöver gegen Leclerc zwei Wochen vorher auf dem Spielberger Red Bull Ring, vor dem Monegassen. Das Duell der beiden 21-Jährigen ging knallhart weiter, wieder lieferten die potenziellen Champions der Zukunft die größte Show. Vettel fuhr nur mit. Glück für ihn: Nach einem Dreher ins Kiesbett von Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo muss nach 20 Runden das Safety Car auf die Strecke.

Hamilton kam schnell rein zum Reifenwechsel, Bottas hatte das vorher erledigt, Nachteil für den Finnen. Auch Vettel ließ neue Gummis aufziehen, ebenso ein weiteres Mal Verstappen. Bedeutete: die drei sollten das Rennen ohne weiteren Stopp beenden können. Auch Leclerc wurde von Ferrari noch mal an die Box beordert, und kam als Sechster zurück. «Wie zur Hölle haben wir den Platz verloren», fragte der Monegasse.

Vettel lag nun plötzlich auf Rang-Zwei-Kurs - mit Verstappen im Großformat in seinen Rückspiegeln und einem Leclerc mit Wut im Bauch. Als Verstappen dann an Vettel vorbeizog, wollte der gebürtige Heppenheimer kontern. Es endete mit einem wenig weltmeisterlichen Auffahrunfall und dem Tiefpunkt einer bereits bitteren Saison für Vettel - zwei Wochen vor dem Heimrennen auf dem Hockenheimring.

dpa

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(