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Hitzewelle in Japan: IOC für Zeitverschiebung zu Olympia 2020

Tokio - Angesichts der mörderischen Sommerhitze in Japan hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Blick auf die Spiele 2020 in Tokio für die Einführung der Sommerzeit in dem asiatischen Land ausgesprochen.

Inspektionsbesuch

Yoshiro Mori (r), Präsident des OK von Tokio, und John Coates, Vorsitzender der Koordinierungskommission des IOC für 2020, bei einem Treffen zu den Sommerspielen. Foto: Eugene Hoshiko/AP

Angesichts der mörderischen Sommerhitze in hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Blick auf die Spiele 2020 in Tokio für die Einführung der Sommerzeit in dem asiatischen Land ausgesprochen.

Zwar werde in Japan über eine mögliche Zeitschiebung noch debattiert, doch «scheint das eine gute Lösung zu sein», erklärte John Coates,  -Vizepräsident und Vorsitzender der Koordinierungskommission für 2020, zum Abschluss eines Inspektionsbesuchs in der japanischen Hauptstadt.

Während Europa gerade intensiv über die Abschaffung der Sommerzeit diskutiert, berät die japanische Regierung über die Verschiebung der Zeit um zwei Stunden. Die Spiele in finden vom 24. Juli bis 9. August statt und damit inmitten der heißesten Zeit des Jahres. Anlass für die Diskussion über die Sommerzeit war eine Hitzewelle, der in diesem Jahr mehr als 130 Menschen zum Opfer fielen.

dpa

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