HOME

MotoGP-Klasse: Motorrad-Star Márquez feiert vorzeitig siebten WM-Titel

Marc Márquez hat es wieder geschafft. Der Motorrad-Star aus Spanien holt in Japan zum siebten Mal den WM-Titel. Seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2013 hat er mit Ausnahme von 2015 stets die Fahrerwertung für sich entschieden.

Marc Márquez

Marc Márquez feiert mit seinem Team seinen siebten WM-Titel. Foto: Shizuo Kambayashi/AP

Motegi (dpa) - Der spanische Motorrad-Star Marc Márquez hat sich vorzeitig seinen siebten WM-Titel in der MotoGP-Klasse gesichert. Der Weltmeister gewann den Grand Prix von Japan und ist bei drei ausstehenden Rennen in der Fahrerwertung nicht mehr einzuholen.

«Es war die bestmögliche Strecke, um das zu erreichen», meinte Márquez, der den Titelgewinn beim prestigeträchtigen Heimspiel seines Arbeitgebers feierte. Die versammelte Honda-Chefetage verfolgte das Erreichen des Meilensteins in Motegi live. Seit seinem MotoGP-Debüt in der Saison 2013 gewann Márquez außer 2015 stets die Fahrerwertung.

WM-Rivale Andrea Dovizioso aus Italien stürzte kurz vor Rennende und brachte sich damit um die Chance, die Titelentscheidung zu vertagen. Der Brite Cal Crutchlow und der Spanier Alex Rins fuhren auf die weiteren Podiumsplätze. Der Italiener Valentino Rossi wurde Vierter.

In der Moto2-Klasse holte sich der Italiener Francesco Bagnaia nach der Disqualifikation von Fabio Quartararo aus Frankreich den Sieg und baute seine Führung in der Meisterschaft aus. Bei Quartararo war nach dem Rennen ein zu niedriger Reifendruck festgestellt worden. Marcel Schrötter startete von Position vier in das 16. Rennen der Saison, verlor jedoch bereits in der Startphase viele Positionen und kam als Zehnter ins Ziel. In der WM-Wertung behauptete der Bayer aber Rang sieben.

Beim Moto3-Lauf holte der Italiener Marco Bezzecchi den Sieg. Der Pilot des sächsischen PrüstelGP-Teams kam durch den Erfolg bis auf einen Punkt an den WM-Führenden Jorge Martin aus Spanien heran. Lorenzo Dalla Porta aus Italien und Darryn Binder aus Südafrika überquerten die Ziellinie als Zweite und Dritte. Das Podiums-Trio war nach dem knapp 40-minütigen Rennen durch lediglich 0,042 Sekunden voneinander getrennt. Philipp Öttl verpasste als 16. die Punkteränge und rutschte in der Meisterschaft auf die 14. Position zurück.

dpa
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity