HOME

Olympia-Qualifikation: Schaffen es die Volleyballer nach Tokio?

Die deutschen Volleyballer sind kurz vor dem Ziel. Nur noch ein Sieg fehlt der Mannschaft um Georg Grozer zum Erreichen von Olympia. Im Finale des Qualifikationsturniers wartet Frankreich. Können es die Deutschen packen?

Georg Grozer

Deutschlands Erfolgsgarant am Netz: Georg Grozer. Foto: Andreas Gora/dpa

Schon kurz nach dem Einzug ins Finale beim Berliner Olympia-Qualifikationsturnier suchte Deutschlands Star-Volleyballer Georg Grozer die Physiotherapeuten auf.

Die Betreuer der deutschen Mannschaft müssen den fast unverzichtbaren Diagonalangreifer für das Finale am Freitagabend (20.10 Uhr/Sport1) in der Max-Schmeling-Halle gegen Frankreich schnell wieder fit bekommen.

Die rechte Wade bereitet Grozer Probleme. Dennoch war das 35 Jahre alte Kraftpaket beim 3:1 im Halbfinale gegen Bulgarien mit 17 Punkten erfolgreichster deutscher Angreifer. «Wenn das Adrenalin da ist und die Schmerzmittel, dann geht das», sagte er. Wenn es noch einmal so richtig geht, dann kann sich die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani den Olympia-Traum erfüllen. Nur der Gewinner des Turniers reist im Sommer nach Tokio. Klappt das für Grozer und Co.?

AUF JEDEN FALL!

Deutschland hat Georg Grozer. Der Diagonalangreifer hat zwar Probleme mit der rechten Wade, für sein Traumziel Tokio beißt er aber nochmal auf die Zähne. Selbst wenn er offensiv nicht seinen allerbesten Tag erwischt, dann rackert er in der Defensive. «Viele können gut angreifen, aber was er in der Abwehr macht, ist beachtenswert», meinte Sportdirektor Christian Dünnes über seinen Superstar. Grozer will schließlich seine Nationalmannschaftskarriere auf der ganz großen Bühne beenden: bei Olympia. Deutschland hat durch den Einzug ins Finale vielZuversichtgesammelt und agiert mit hoher Konzentration. «Das Selbstbewusstsein ist durchaus da. Wenn wir durchziehen, sind wir mit zwei Beinen in Tokio», befand Kapitän Lukas Kampa durchaus selbstsicher. «Wir glauben auf jeden Fall alle daran», meinte auch Außenangreifer Denis Kaliberda. Er steht neben Christian Fromm für eine weitere deutsche Stärke: die Optionen im Angriff. Kommt Grozer im Angriff weniger zum Abschluss, dann übernehmen eben Kaliberda und Fromm Verantwortung. «Wir brauchen jeden Spieler», sagte auch Nationaltrainer Andrea Giani. Der Italiener ist der nächste Erfolgsfaktor. Als Spieler war er selbst fünfmal bei Olympia dabei und führt das deutsche Team mit großer Gelassenheit und positiver Ausstrahlung. Wenn dann dieFans in der Max-Schmeling-Halle auch noch ihre Spieler nach vorne peitschen, könnte es mit der ersten Olympia-Teilnahme seit 2012 etwas werden.

AUF KEINEN FALL!

Die Franzosen haben immense Comeback-Qualitäten. Im Halbfinale gegen Vize-Europameister Slowenien machten sie einen 0:2-Satzrückstand wett und rangen ihren Rivalen nieder. «Sie sind in der Lage, immer wieder zurückzukommen», bescheinigte ihnen der deutsche Kapitän Lukas Kampa Extraklasse. Die spielstarken Franzosen lauern förmlich auf ihre Chancen. «Wir sind geduldig», meinte Nationaltrainer Laurent Tillie über das Halbfinale, als späte personelle Wechsel fruchteten. In Earvin N'Gapeth haben die Franzosen außerdem einen Außenangreifer, der zwar launisch ist ,aber Partien auch quasi im Alleingang entscheiden kann. Der Europameister von 2015 hat darüber hinaus personelle Rückschlägewie das Fehlen von Top-Angreifer Stéphen Boyer verkraftet. Georg Grozer wiederum fand bei der deutschen Mannschaft im Halbfinale auch wegen seiner Wadenprobleme im Aufschlag nicht das passende Timing. «Man konnte sehen, dass ich ein bisschen aus dem Rhythmus war», meinte er. Aber gerade von seinen Aufschlägen und einem Grozer in Topform hängt für den EM-Zweiten von 2017 so viel ab. Je mehr seine Wade zwickt, umso mehr fehlt Deutschland die stärkste Waffe in der Offensive. Frankreich dürfte das ausnutzen.

dpa

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?