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Tödlicher Nervenkitzel Basejumper stirbt bei Sprung von Gipfel in den Dolomiten

Basejumping: Ein Mann springt von einem Felsen
Basejumping gilt als eine der riskantesten Sportarten der Welt (Symbolfoto)
© Getty Images
Ein Brite ist in den Dolomiten tödlich verunglückt. Der Basejumper starb bei einem missglückten Sprung von einem 3000 Meter hohen Gipfel. 

Er suchte den Nervenkitzel und fand den Tod: Ein junger Mann aus England ist in den italienischen Dolomiten tödlich verunglückt. Der 32-jährige Basejumper starb beim Sprung von einem 3000 Meter hohen Gipfel nördlich von Venedig. 

Wie die britische "Sun" berichtet, soll starker Wind den Mann gegen die Felswand gedrückt haben, der daraufhin die Kontrolle über seinen Wingsuit verlor und rund 200 Meter in die Tiefe stürzte. Sein Kumpel soll die Rettungskräfte alarmiert haben, nachdem er ihn aus den Augen verlor. Ein Hubschrauber entdeckte schließlich den leblosen Körper auf einer schneebedeckten Anhöhe.

Immer wieder werden Extremsportler Opfer ihres gefährlichen Hobbys. Vergangenes Jahr starb ebenfalls ein Engländer in den Dolomiten nach einem missglückten Sprung. Der 47-Jährige, der zuvor 500 Sprünge absolviert hatte, erlitt mehrere Verletzungen. Im selben Jahr verunglückte ein Franzose tödlich in der Schweiz. Ebenfalls 2018, im November, starb ein Mann aus Nordrhein-Westfalen in Portugal. Der 50-Jährige sprang von einem rund 95 Meter hohen Felsen mit einem Fallschirm in Richtung Strand und schlug auf, weil sich der Schirm zu spät öffnete. 

Basejumping - eine der riskantesten Sportarten der Welt

Im Jahr zuvor starb ein Österreicher, nachdem er zuvor ebenfalls von einem Berg in den Dolomiten gesprungen war. 2015 starben der US-Extremsportler Dean Potter und ein weiterer Mann bei einem Sprung-Unfall im kalifornischen Yosemite-Nationalpark.

Als Basejumping bezeichnet man das Springen mit dem Fallschirm oder Flügelanzug von einem Gebäude, einer Brücke oder einer Klippe. Es gilt als eine der riskantesten Sportarten der Welt. Eine besonders beliebte Absprungstelle liegt im Lauterbrunnental in der Schweiz. Der Sprung von einer als High Ultimate bekannten Stelle führt die Springer dort 760 Meter in die Tiefe und hat nach Angaben des Schweizer Basejumper-Verbandes die höchste Schwierigkeitsstufe. Das Lauterbrunnental gilt mit seinen senkrechten Felswänden als Eldorado der Extremsportler. In den vergangenen Jahren sind dort mehrere Basejumper verunglückt. 

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Quelle:"The Sun"

jek

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