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Biahtlon-Sprint der Frauen: Deutsche Biathletinnen verpassen klar Medaillenränge

Das war nichts: Die beste deutsche Biathlethin im Sprint war Evi Sachenbacher-Stehle, die auf den 11. Rang lief. Gold holte sich die Russin Anastasya Kuzmina.

Die deutschen Biathletinnen haben in ihrem ersten Rennen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Medaillenplätze deutlich verpasst. Ausgerechnet Umsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle war die einzige, die am Sonntag im Sprint über 7,5 Kilometer als Elfte unter die besten Zwölf kam. Beim erneuten Sieg der Slowakin Anastasya Kuzmina verhinderten nur ein Fehlschuss stehend und die anschließende Strafrunde mögliches Edelmetall für die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin und damit auch eine noch günstigere Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Dienstag.

Auch Andrea Henkel vergab durch einen Fehlschuss ein wesentliche Platzierung als der 22. Rang. Die Olympia-Debütantinnen Franziska Preuß und Laura Dahlmeier wurde 41. und 46. "Evi hat ein richtig gutes Rennen gemacht, Andrea war auch ordentlich unterwegs", analysierte Bundestrainer Gerald Hönig. "Die Ausgangsposition ist okay, aber wir haben auf mehr gehofft."

Herausragende Athletin im dem Flutlichtrennen im Biathlon- und Skikomplex "Laura" war Kuzmina. In ihrer alten Heimat war die gebürtige Russin nicht zu schlagen und wiederholte ihren Sprint-Erfolg von Vancouver 2010. Silber ging an Olga Wiluchina aus Russland vor der Ukrainerin Wita Semerenko.

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