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Olympische Winterspiele 2018: Läuferin geschlagen: Südkorea suspendiert Shorttrack-Trainer

Südkorea suspendiert Shorttrack-Trainer +++ Olympiasiegerin Julia Mancuso beendet Karriere +++ Nordkorea will in vier Sportarten antreten +++ Weitere Annäherungsschritte zwischen Süd- und Nordkorea +++ Aktuelle News rund um Olympia 2018 im stern-Ticker.

Shim Suk Hee Olympia 2018

Die 20-jährige Shim Suk Hee während den Olympischen Winterspielen 2014. Bei Olympia 2018 sollen weitere Medaillen folgen

Vom 9. bis 25. Februar 2018 finden im südkoreanischen Pyeongchang die 23. Olympischen Winterspiele statt. Rund 3000 Athleten werden dann in 15 Sportarten um die Medaillen kämpfen. Fans dürfen sich auf insgesamt 102 Entscheidungen freuen - hierzulande allerdings mit einem Haken: Aufgrund der achtstündigen Zeitverschiebung zu Deutschland geht es meist am frühen Morgen oder gegen Mittag um Gold, Silber und Bronze. Wer also hoffte, Olympia 2018 abends entspannt von der heimischen Couch aus verfolgen zu können, wird diesmal enttäuscht.

Der hält Sie ab sofort über die aktuellsten News und Informationen rund um die Winterspiele auf dem Laufenden:

+++ 19. Januar: Südkorea suspendiert Shorttrack-Trainer +++

Olympia-Gastgeber Südkorea hat mitgeteilt, dass ein Shorttrack-Trainer seines Olympia-Teams suspendiert worden ist. Der Trainer soll die Kapitänin Shim Suk Hee während eines Trainingslagers geschlagen haben. Das berichtete die nationale Nachrichtenagentur "Yonhap" unter Berufung auf die koreanische Eislauf-Union (KSU).

Berichten zufolge soll sich die Tätlichkeit am Dienstag im staatlichen Traingszentrum in Jincheon ereignet haben. Die 20-jährige Läuferin sei aber mittlerweile wieder zurück im Mannschaftstraining. Shim holte 2014 in Sotschi mit der südkoreanischen 3000-Meter-Staffel Gold.

 +++ 19. Januar: Ski Alpin: Julia Mancuso beendet Karriere - und fährt letztes Rennen als "Wonder Woman"

Die US-amerikanische Ski-Alpin-Läuferin Julia Mancuso beendet ihre Karriere. Vor dem Abfahrtsrennen im italienischen Cortina d'Ampezzo verkündete die 33-Jährige über die sozialen Netzwerke ihren Rücktritt: "Mit schwerem Herzen sage ich dem Ski-Sport Goodbye. Aber auch mit einer großen Portion Dankbarkeit." Das Rennen in den italienischen Alpen war ihr 399. und zugleich auch ihr Letztes. Dass sie dabei mit Abstand den letzten Platz belegte, störte sie nicht. Extra langsam fuhr sie die Piste herunter und hatte dabei ein "Wonder Woman" -Kostüm an. Im Zieleinlauf warteten ihre Kolleginnen und empfingen sie mit einer Sektdusche. Mancuso laboriert seit drei Jahren an einer hartnäckigen Hüftverletzung. Ihre Entscheidung begründete sie damit, dass sie aufgrund der Verletzung nicht mehr an die internationale Klasse gekommen sei, die sie benötige, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Mancuso gewann insgesamt neun Einzelmedaillen bei Großturnieren - vier mal Olympia und fünf mal bei Weltmeisterschaften. Sie gewann sieben mal den Weltcup.

+++ 18. Januar: Nordkorea will in vier Sportarten antreten +++

Nordkorea will nach Medienberichten neben einem Eiskunstlauf-Paar und Eishockey-Spielerinnen möglichst noch Skirennfahrer und Skilangläufer zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang entsenden. Süd- und Nordkorea hätten sich bei ihren Arbeitsgesprächen am Mittwoch darauf verständigt, dass Nordkoreaner in vier Sportarten antreten könnten, sagte der Chef des Organisationskomitees für die Spiele, Lee Hee Beom, der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap. Er könne jedoch nicht sagen, wie viele nordkoreanische Athleten nach Südkorea kommen sollten. 

Aus Nordkorea hatte sich nur ein Eiskunstlauf-Paar qualifiziert, sich aber nicht mehr fristgerecht angemeldet. Das IOC hatte aber angedeutet, es wolle eine Teilnahme von Sportlern des abgeschotteten Landes ermöglichen.

+++ 17. Januar: Süd- und Nordkorea wollen bei Eröffnungsfeier gemeinsam einlaufen +++ 

Angesichts der nahenden Olympischen Winterspiele haben Nord- und Südkorea weitere Schritte der Annäherung vereinbart. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, einigten sich Vertreter beider Seiten am Mittwoch in Seoul darauf, dass die Teams beider Länder gemeinsam bei der Eröffnungsfeier auftreten. Dabei sollen sie eine Flagge tragen, die für die Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten wirbt.

Außerdem wollen die beiden Länder eine gemeinsame Eishockey- Mannschaft der Frauen stellen. Darauf hätten sich beide Seiten im Grenzort Panmunjom bei neuen Arbeitsgesprächen über die Zusammenarbeit für die Spiele geeinigt, teilte das Vereinigungsministerium weiter mit. 

Während beide Länder schon bei früheren Olympischen Spielen gemeinsam bei der Eröffnung auftraten, wäre es das erste Mal, dass sie bei Olympia auch eine gesamtkoreanische Mannschaft in einer Sportart stellen. 

+++ 16. Januar: Björndalen über Nicht-Nominierung enttäuscht +++

Biathlon legende Ole Einar Björndalen hat auf seine Nicht-Nominierung für die Olympischen Spiele enttäuscht reagiert:  "Ich glaube, ich hätte in Form kommen können bis Olympia", sagte er dem Fernsehsender TV2. "Es ist blöd, dass ich nicht dabei sein kann." Zugleich räumte der Biathlon-König ein: "Der Tag musste kommen, und jetzt ist er hier." Norwegen schicke eine sehr starke Mannschaft nach Südkorea. 

Der erfolgreichste Winter-Olympionike der Sportgeschichte wurde vom norwegischen Verband nicht aufgestellt. "Er hat die Bedingungen leider nicht erfüllt, und es gibt andere Läufer in der Mannschaft, die sich besser präsentiert haben", erklärte der Sportchef im Nationalen Olympischen Komitee (NOK), Tore Övrebö. Die Karriere des bald 44 Jahre alten Ausnahmesportlers könnte sich durch die Entscheidung dem Ende zuneigen. Björndalen selbst sagte dazu, er werde nach der Saison entscheiden, wie es weitergeht. Er plane, bei der EM Ende Januar in Italien anzutreten. "Die Motivation wird überhaupt kein Problem. Jetzt muss ich mich nur sammeln", so der Norweger.  

+++ 16. Januar: "Cool Runnings reloaded": Jamaika mit Frauen-Bobteam bei Olympia +++

Genau 30 Jahre nach dem packenden Auftritt von Jamaikas Bobfahrern bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary geht in Pyeonchang erstmals ein Frauenteam von der Karibikinsel an den Start. "Team Jamaika ist offiziell qualifiziert ... und ich bin auch dabei", postete Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis am Dienstag auf Facebook. Die dreimalige Weltmeisterin aus Sachsen, die 2006 in Turin mit Anja Schneiderheinze Olympia-Gold holte, ist die Trainerin des Teams um Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian. Zudem betreut Kiriasis auch noch die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada als Bahntrainerin. Als Bobpilotin kam Fenlator-Victorian mit Ex-Sprinterin Lolo Jones bei den Winterspielen in Sotschi für die USA startend auf Platz elf. 2015 war sie Dritte im Gesamt-Weltcup. Fenlator-Victorians Vater kommt aus Jamaika, ihre Mutter aus New Jersey. So erhielt sie 2016 das Startrecht für Jamaika. Mit Platz sieben in Winterberg erreichte die 32-jährige Fenlator-Victorian mit Anschieberin Carrie Russell bei ihrem Weltcupeinstand ihre bisher beste Saisonplatzierung. Russel gewann 2013 bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft Gold mit der 4x100 Meter-Staffel. Ersatzanschieberin ist Audra Segree. 

Hollywood ließ sich von der ersten Olympia-Teilnahme eines jamaikanischen Bobteams 1988 in Calgary inspirieren und drehte danach den Kult-Film "Cool Runnings" (1993), der allein im Kino über 150 Millionen Dollar einspielte.

+++ 15. Januar: Biathlon-Legende Björndalen nicht für Olympia nominiert +++

Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen wird nicht an den Olympischen Spielen in Südkorea teilnehmen. Der erfolgreichste Winter-Olympionike der Sportgeschichte wurde am Sonntag vom norwegischen Verband nicht für die am 9. Februar in Pyeongchang beginnenden Winterspiele nominiert. Das meldete am Montag die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Der 43 Jahre alte Rekord-Weltmeister hatte die interne Qualifikationsnorm nicht erfüllt und verpasst damit seine siebten Olympischen Spiele in Serie.  

Der bald 44-jährige Björndalen hatte beim Weltcup in Ruhpolding seine letzte Chance verpasst, sich sportlich zu qualifizieren. Er war am Mittwoch im Einzel nur 42. geworden. Um doch noch den Sprung ins Olympia-Team zu schaffen, hätte der erfolgreichste Biathlet der Welt in seinem 575. Weltcup-Rennen in die Top Sechs kommen müssen. Beim Staffelsieg der Norweger am Samstag war er nicht mehr aufgestellt worden. 

Der achtmalige Olympiasieger gewann in seiner einmaligen Karriere neben 94 Weltcuprennen noch 45 WM- und 13 Olympia-Medaillen, darunter 20 WM-Titel.

+++ 15. Januar: Biathletin Koukalova bedauert Olympia-Aus +++ 

Nach ihrem Olympia-Aus hat sich die tschechische Star-Biathletin Gabriela Koukalova mit einem Facebook-Video an ihre Fans gewandt. Der nationale Biathlonverband hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass die 28-Jährige wegen andauernder Probleme mit der Wadenmuskulatur nicht an den Wettbewerben in Pyeongchang teilnimmt. "Mein Traum von Olympia ist zerflossen", sagte die tschechische "Sportlerin des Jahres" 2017.

Sie sei derzeit nicht in der Lage, dem Tempo standzuhalten. "Man muss sich in den Wettbewerben mit höchster Intensität bewegen - das halte ich Moment nicht länger als ein paar Minuten aus", erläuterte die zweimalige Silbermedaillengewinnerin von Sotschi. Die Gesundheit stehe für sie an erster Stelle. Sie sei nicht schwanger, sagte die Ehefrau des Badminton-Profis Petr Koukal und trat damit Spekulationen in den sozialen Netzwerken entgegen.

"Zu den Olympischen Spielen fährt man nicht aufgrund von Erfolgen aus der Vergangenheit oder wegen des Namens", betonte die Tochter einer erfolgreichen Skilangläuferin. Koukalova, vor zwei Jahren Siegerin des Gesamtweltcups, hatte bei der WM 2017 in Hochfilzen vor Laura Dahlmeier den Titel im Sprint geholt. Vor der Saison galt Koukalova erneut als Hauptkonkurrentin der 24-Jährigen aus Garmisch- Partenkirchen.

+++ 14. Januar: Süd- und Nordkorea sprechen über Kulturkooperation während Olympia +++

Nach der Einigung mit Südkorea auf seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang will Nordkorea zunächst über die Entsendung eines Künstlerensembles reden. Dazu soll am Montag im Grenzort Panmunjom ein gemeinsames Treffen "auf Arbeitsebene" stattfinden, wie das Vereinigungsministerium am Sonntag mitteilte. Wen Nordkorea zu den Spielen zwischen dem 9. und 25. Februar im Nachbarland schicken will, war zunächst unklar. Statt wie ursprünglich geplant, einen Dirigenten zu schicken, wird den Angaben zufolge in der nordkoreanischen Delegation jetzt unter anderem ein "Bühnenmanager" dabei sein.

Südkorea hatte am Freitag vorgeschlagen, am Montag Gespräche über die Teilnahme von Sportlern Nordkoreas an den Winterspielen abzuhalten. Nordkorea scheine aber interessiert zu sein, zuerst über "praktischen Fragen" im Zusammenhang mit einer Künstlergruppe zu reden, hieß es später.

Die beiden Länder hatten sich am vergangenen Dienstag auf weitreichende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer angespannten Beziehungen verständigt. Dazu gehörte auch die Einigung auf eine Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Austragung der Winterspiele und die Wiederaufnahme von Militärgesprächen. Nordkorea hatte zugesagt, unter anderem eine ranghohe Regierungsabordnung, Sportler, eine Fangruppe und Künstler zu Olympia zu entsenden. Die jüngsten Signale der Annäherung zwischen beiden Koreas haben die Angst vor einer Eskalation des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm kurz vor Beginn der Winterspiele erheblich verringert.

+++ 13. Januar: Skicrosser Tim Hronek schafft Olympia-Qualifikation +++

Tim Hronek hat beim Skicross-Weltcup an einem aus deutscher Sicht insgesamt enttäuschenden Wettkampftag die nationale Quali-Norm für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erfüllt.

Der 22 Jahre alte Sportler überstand beim Weltcup im schwedischen Idre Fjäll als einziger von fünf deutschen Startern die erste K.o.-Runde und belegte am Ende Rang 15. Zusammen mit seinem 14. Platz im Montafon Mitte Dezember erfüllte er das Kriterium von zwei Platzierungen in den Top 16.

+++ 12. Januar: Ski-Freestylerin Zimmermann für Olympia-Absage in der Kritik +++

Die deutsche Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann wird nicht an den Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen. Die 21 Jahre alte Nürnbergerin könne nach ihrem Kreuzbandriss von Anfang 2017 und einer verweigerten Operation nicht an den kommenden Weltcups in Nordamerika teilnehmen und sich damit nicht mehr für Olympia qualifizieren, sagte Wolfgang Maier am Donnerstag. Der Sportdirektor des Deutschen Skiverbands war vom Management Zimmermanns über die Entscheidung informiert worden, wie er der Deutschen Presse-Agentur weiter sagte.

Auf Seiten des Funktionärs sorgte der allem Anschein nach achtlose Umgang Zimmermanns mit ihrer Verletzung für völliges Unverständnis: "Man kann doch nicht einen Kreuzbandriss nicht operieren, den ganzen Sommer nichts tun, sich kurz vor Weihnachten ein bisserl auf die Ski stellen und dann sagen, ich fahre zu Olympia. Das hat mit Profisport nichts zu tun", sagte Maier. "Wir haben ihr jede Unterstützung angeboten. Wir hätten mit einer Orthese viel schaffen können, hätten ihr ein ganzes Programm zusammengestellt. Aber das wollte sie alles nicht." Dies sei echt schade, "denn sie hätte ihren Sport so weit voranbringen können".

+++ 11. Januar: Biathlon-Star Koukalova offenbar nicht dabei +++

Tschechiens Biathlon-Star Gabriela Koukalova muss einem Medienbericht zufolge offenbar auf die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang verzichten. Die 28-Jährige leide weiter an Problemen mit der Wadenmuskultur, die sich trotz siebenmonatiger Behandlung noch nicht gebessert hätten, schrieb die Boulevardzeitung "Blesk" in ihrer Onlineausgabe. Der tschechische Verband wollte das nicht bestätigen und kündigte für Montag eine Erklärung an.

"Es hätten ihre Spiele sein sollen", bedauerte das Blatt aus Prag. Koukalova, vor zwei Jahren Siegerin im Gesamtweltcup, hatte bei der WM 2017 in Hochfilzen vor den Titel im Sprint geholt. Es war in den sechs Rennen in Österreich das einzige Mal, dass Dahlmeier nicht Gold gewann. Vor der Saison galt Koukalova erneut als Hauptkonkurrentin der 24-Jährigen aus Garmisch-Partenkirchen.

Koukalova könnte sich nun entschieden haben, erst einmal der Gesundheit den Vorrang zu geben. 

+++ 11. Januar: Deutschlands Olympia-Team wird eingekleidet +++

Mit dem Start der Einkleidung des deutschen Olympia-Teams hat die letzte Vorbereitungsphase für die Winterspiele in begonnen. Die beiden Eiskunstlauf-Medaillenfavoriten Aljona Savchenko/Bruno Massot waren am Donnerstag in München die ersten Athleten, die ihr 63-teiliges Outfit abgeholt haben. "Die Spannung steigt, man spürt, es kommt näher und näher", sagte Savchenko, die bei den Spielen 2010 und 2014 jeweils Olympia-Bronze gewann.

Bei der ersten von insgesamt vier Einkleidungen waren auch die Eisschnellläufer um die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein sowie die Rodler um die mehrmaligen Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch dabei.

+++ 10. Januar: Björndalen verpasst Olympia-Norm und muss bangen - Rees in Pyeonchang dabei

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang finden womöglich ohne die Wintersport-Legende Ole Einar Björndalen statt. Der 44-jährige Norweger verpasste beim Biathlon-Klassiker in Ruhpolding die letzte Chance, doch noch das Ticket für seine siebten Olympischen Spiele in Serie zu lösen. Beim Sieg des Franzosen Martin Fourcade über die 20 Kilometer kam Björndalen am Mittwoch nur auf Platz 42 - 4:43,6 Minuten hinter Fourcade.

Um doch noch den Sprung ins Olympia-Team der Norweger zu schaffen, hätte der erfolgreichste Biathlet der Welt in seinem 575. Weltcup-Rennen in die Top Sechs kommen müssen. Mit Blick auf Olympia muss die Biathlon-Legende jetzt auf Gnade hoffen: "Das müssen Sie die Trainer fragen. Da kann ich nichts zu sagen", meinte Björndalen im norwegischen Fernsehen. Auch zu den Rücktrittsspekulationen wollte er nichts sagen. "Jetzt ziehe ich mich um. Und dann wird die Zukunft so, wie die Zukunft wird", sagte er.

Roman Rees darf indes fix für Südkorea planen. Zwar verpasste der 24-Jährige in Ruhpolding über die 20 Kilometer knapp das Podest, als Vierter und dank seines bisher besten Weltcup-Ergebnisses aber ist er erstmals für die Winterspiele qualifiziert.

+++ 10. Januar: Trumps Vize Pence führt US-Delegation zu Olympia 2018 +++

US-Vizepräsident Mike Pence und seine Frau Karen werden die Delegation der Vereinigten Staaten bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea anführen. Das verlautete am Mittwoch aus dem Weißen Haus. 

mod/wue/DPA/AFP

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