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Duell der Olympia-Sieger?: Langlauf-Olympiasieger Kläbo fordert Usain Bolt zum Sprint-Duell in New York auf

Usain Bolt schenkt jedem Olympiasieger von Pyeongchang eine Champagnerflasche - sofern sie die Bolt-Pose zeigen. Norwegens neuer Langlauf-Star Johannes Kläbo fordert den Jamaikaner lieber zum Duell heraus.

Usain Bolt (links) und Johannes Kläbo - Kommt es nach Olympia zu einem Duell im Central Park

Kommt es zum Duell? Jamaikas Sprint-Legende Usain Bolt soll gegen Norwegens Langlauf-Sprinter Johannes Kläbo im New Yorker Central Park antreten.

Getty Images

Eine Champagnerflasche für jeden Olympiasieger von Pyeongchang, der die Bolt-Siegerpose macht - das hat Sprint-Star Usain Bolt via Twitter versprochen. Vor allem im Lager der niederländischen Eisschnellläufer stieß der Jamaikaner auf offene Ohren: Die Gold-Gewinner Sven Kramer, Ireen Wüst und Kjield Nuis machten den Bolt - und dürfen nun eine Champagner-Lieferung erwarten. Dem norwegischen Olympiasieger Johannes Kläbo aber ist das zu simpel. Er hat Bolt lieber selbst herausgefordert.

"Ich hole mir die Flasche ab, wenn er gegen mich in New York im Central Park einen 100-Meter-Lauf bestreitet", schlug der erst 21-jährige Kläbo nach seinem ersten Olympiasieg nun vor. "Usain rennt, ich laufe Ski. Und dann schauen wir mal." Ein Foto, auf dem Kläbo die Bolt'sche Siegerpose zeigt, ist dagegen bisher nicht bekannt geworden.

Johannes Kläbo vs. Usain Bolt wäre ein Spektakel

Kläbos Vorschlag dürfte seinen Grund in eben jenem Selbstvertrauen haben, das auch für Usain Bolt typisch ist. Kläbo ist der kommende Mann im norwegischen Langlauf - was ungefähr dasselbe bedeutet wie in Jamaika der schnellste Sprinter zu sein. Und auch der Nordmann ist ein Sprinter - nur eben auf Skiern. Durch seinen Sieg am Dienstag avancierte Kläbo zudem mit 21 Jahren und 114 Tagen zum bisher jüngsten Skilanglauf-Olympiasieger überhaupt. Da traut man sich schon mal, den gerade erst abgedankten König der Sprinter herauszufordern.


Wann und ob das Spektakel zustande kommt, ist derzeit noch offen. Zunächst hat Johannes Kläbo noch einige Rennen bei Olympia zu absolvieren - Medaillenambitionen inklusive. Und Usain Bolt, der bisher alle Sieger-Tweets mit seiner Pose retweetet hat, hat auf Kläbos Herausforderung bisher nicht reagiert. Das mögliche Spektakel dürfte vermutlich aber nach seinem Geschmack sein.

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dho mit / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.