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Olympia kompakt Mentale Gesundheit: Turn-Superstar Biles sagt auch Mehrkampfstart ab

Judoka Trippel jubelt über den Finaleinzug
Eduard Trippel, Judo, Silber in der Gewichtsklasse über 90 Kilogramm
© Jan Woitas / DPA
Simon Biles sagt Mehrkampfstart ab +++ Schweizer Mountainbikerinnen holen kompletten Medaillensatz +++ Tennisstar Osaka früh ausgeschieden +++ Olympia-News im Überblick.

Alle Ergebnisse, Wettkämpfe und Statistiken der Olympischen Spiele in Tokio finden Sie im stern-Live-Center

18 Tage Olympische Spiele in Tokio, 18 Tage voller sportlicher Höchstleistungen, glücklicher und tragischer Momente, kurioser Ereignisse und abseitiger Begebenheiten. Olympia-News aller Art im Überblick: 

28. Juli: Judoka Trippel hat nach Finaleinzug Silber schon sicher

Judoka Eduard Trippel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die Silber-Medaille sicher. Der 24-Jährige aus Rüsselsheim zog durch einen Halbfinal-Sieg im Golden Score durch Waza-ari gegen den Türken Mihael Zgank ins Finale der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm ein. Dort kämpft Trippel im legendären Nippon Budokan in Tokio gegen den Russen Michail Igolnikow oder gegen Lascha Bekauri aus Georgien um die erste Gold-Medaille für den Deutschen Judo-Bund seit dem Olympiasieg von Ole Bischof 2008. Trippel zeigte bei seiner Olympia-Premiere einen starken Wettbewerb und belohnte sich mit seinem bislang größten sportlichen Erfolg. Es ist die erste Medaille für das Team des Deutschen Judo-Bundes in Tokio, Giovanna Scoccimarro hat zudem am Mittwoch noch die Chance auf Bronze in der Klasse bis 70 Kilogramm.

28. Juli: Turn-Superstar Biles sagt auch Mehrkampfstart ab

Turnstar Simone Biles wird im Einzel-Mehrkampf bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht antreten. Einen Tag nach ihrem Rückzug beim Mannschaftsfinale hat die 24-jährige US-Amerikanerin ihren Startverzicht für den nächsten Wettbewerb verkündet. Wie der US-Turnverband mitteilte, sei die Entscheidung nach einer medizinischen Bewertung gefallen, um den Fokus auf ihre mentale Gesundheit zu richten. "Simone wird weiterhin täglich bewertet, um herauszufinden, ob sie in den Einzel-Finals in der kommenden Woche teilnehmen kann", schrieb der Verband.

Die viermalige Olympiasiegerin von Rio war am Dienstagabend aus dem Mannschaftsfinale nach nur einem Gerät, dem Sprung, ausgestiegen. Anschließend erklärte sie, dass mentale Probleme der Grund dafür waren. "Ich sage, die mentale Gesundheit steht an erster Stelle. Daher ist es manchmal in Ordnung, die großen Wettbewerbe sogar auszusitzen, um sich auf sich selbst zu konzentrieren. Es zeigt, wie stark du als Wettkämpfer und Person wirklich bist anstatt sich einfach durchzukämpfen", sagte sie und sprach vom "Kampf gegen Dämonen" vor dem Wettkampf.

Ohne sie hatten die anderen drei Teammitglieder Sunisa Lee, Jordan Chiles und Grace McCallum die Silbermedaille hinter den russischen Turnerinnen gesichert.

27. Juli: Schweizer Dreifach-Triumph auf dem Mountainbike

Schweizer Mountainbikerinnen jubeln
Geteilte Freude ist dreifache Freude: Die Schweizerinnen Jolanda Neff als neue Olympiasiegerin, Sina Frei (li.) und Linda Indergand freuen sich über Gold-Silber-Bronze auf dem Moutainbike.
© Tim de Waele / Getty Images

Jolanda Neff ist die erste Schweizer Olympiasiegerin im Mountainbike. Die 28-Jährige gewann das Rennen beim Schweizer Dreifach-Erfolg vor Sina Frei und Linda Indergand. Auf dem 20,55 Kilometer langen Kurs im zwei Stunden westlich von Tokio gelegenen Izu setzte sich Ex-Weltmeisterin Neff schon früh vom Hauptfeld ab. Frei, Indergand und die französische Top-Favoritin Loana Lecomte bildeten schließlich die Verfolgungsgruppe. Als Lecomte die Kette heruntersprang und sie den Anschluss verlor, war der Weg zum Erfolg frei.

Die deutschen Starterinnen Ronja Eibl und Elisabeth Brandau (Schönaich) blieben hinter den Erwartungen zurück. Eibl belegte Platz 19, Brandau wurde sogar überrundet und schied auf Rang 32 aus.

27. Juli: Japans Tennis-Superstar Naomi Osaka überraschend ausgeschieden

Tennis-Star Naomi Osaka muss ihre Gold-Hoffnungen überraschend früh beenden. Die Weltranglisten-Zweite schied nach einem Fehlstart im Achtelfinale gegen die Tschechin Marketa Vondrousova mit einer 1:6, 4:6-Niederlage aus. Bei ihrem dritten Auftritt begann Osaka schwach mit zahlreichen unerzwungenen Fehlern und fand auch im zweiten Satz gegen die French-Open-Finalistin von 2019 nicht zu ihrem gewohnten Niveau.

Osaka war nach einer knapp zweimonatigen Turnierpause erst in Tokio auf die Tennis-Bühne zurückgekehrt und bei den Sommerspielen in ihrer Heimat als Topfavoritin an den Start gegangen. Bei der Eröffnungsfeier hatte die 23-Jährige die olympische Flamme entzündet und damit für den Höhepunkt gesorgt. Zuvor hatte sie sich bei den French Open in Paris Ende Mai nach der ersten Runde zurückgezogen und längere Depressionsphasen öffentlich gemacht.

Mit ihrem Ausscheiden gehen die Überraschungen in der Damen-Konkurrenz des olympischen Turniers weiter. Auch die australische Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty und die an drei gesetzte Aryna Sabalenka aus Belarus sind schon nicht mehr im Wettbewerb.

Naomi Osaka verzieht das Gesicht
Naomi Osaka verzieht ihr Gesicht: Japans Tennis-Superstar muss überraschend früh ihre Goldhoffnungen begraben.
© Seth Wenig / AP / DPA

27. Juli: Chefin des Flüchtlingsteams darf weiter nicht zu Olympia

Nach einer Corona-Infektion muss die Chefin des IOC-Flüchtlingsteams Tegla Loroupe weiter in Doha auf ihre Reise zu den Olympischen Spielen warten, sagte IOC-Spitzenfunktionär James Macleod. Loroupe hatte sich im Trainingslager der Mannschaft in Katar mit dem Virus infiziert und konnte daher nicht nach Japan reisen. "Es ist wirklich schade, dass sie nicht hier bei uns ist", sagte Macleod. Der 48-Jährigen gehe es aber gut. Wegen des Corona-Falls hatte auch der Großteil der Sportlerinnen und Sportler des Flüchtlingsteams erst mit Verspätung nach Tokio fliegen dürfen. Für das zweite Flüchtlingsteam in der Olympia-Geschichte waren auch sieben jetzt in Deutschland lebende Sportler vom IOC nominiert worden. Die Schwimmer Alaa Maso und Yusra Mardini, Boxer Wessam Salamana, Judoka Ahmad Alikaj sowie Karateka Wael Shueb aus Syrien und die aus dem Iran stammenden Saeid Fazloula (Kanu) und Kimia Alizadeh (Taekwondo) schafften es in die Mannschaft.

Tegla Loroupe
Tegla Loroupe, hier bei einer Preisverleihung mit Monacos Fürst Albert
© Claude Paris/AP / DPA

26. Juli: Ersatzboot für deutschen K4 eingetroffen

Das deutsche Ersatzboot für den ramponierten Viererkajak ist in der Olympia-Stadt Tokio pünktlich eingetroffen. Das bestätigte Präsident Thomas Konietzko vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) per Facebook. Das für die Rennen auf dem Sea Forest Waterway vorgesehene Paradeboot war beim Verladen in Luxemburg von einem Gabelstapler gerammt worden. Die Gabelzinken hatten den K4 so unglücklich getroffen und demoliert, dass ein Totalschaden entstand. Daraufhin schickte die Crew Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke ein weiteres Boot vom Trainingslager in Duisburg auf die Reise nach Japan. Der deutsche K4 gilt über die 500-Meter-Distanz als Topfavorit. In Rio hatten Rendschmidt und Liebscher mit Max Hoff und Marcus Groß 2016 Gold über die damals noch doppelt so lange Strecke geholt.

26. Juli: Tina Punzel – wenn's am schönsten ist, soll man gehen?

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel und Lena Hentschel werden möglicherweise nicht mehr gemeinsam weitermachen. "Ich werde nach Olympia herausfinden, ob es noch ein Ziel für mich gibt, was ich noch erreichen möchte, oder ob man mit einer Olympia-Medaille die Karriere beendet", sagte die 25-jährige Dresdnerin Punzel. Einen Tag zuvor hatte das Duo im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett Bronze und damit die erste Medaille für Deutschland gewonnen. Punzel hat in Tokio noch weitere Chancen, auf denen erstmal ihr Fokus liegt. Ihre fünf Jahre jüngere Partnerin will ihre Karriere auf jeden Fall fortsetzen. "Ich liebäugele noch mit den nächsten Spielen. Mein Ziel sind noch zwei Olympiaden zu machen", sagte Hentschel.

26. Juli: Zweiter Judoka verzichtet auf Kampf gegen einen Israeli

Bei den Olympischen Spielen in Tokio hat erneut ein Judoka auf seinen Kampf gegen einen israelischen Kontrahenten verzichtet. Der Sudanese Mohamed Abdalrasool trat offiziellen Angaben zufolge nicht zu seinem Zweitrunden-Kampf gegen den Israeli Tohar Butbul in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an. Ein Grund für den Rückzug des 28-Jährigen wurde zunächst nicht genannt. Abdalrasool hätte in der ersten Runde gegen den Algerier Fethi Nourine kämpfen sollen. Dieser verzichtete jedoch auf eine Teilnahme an den Spielen, um einem möglichen Zweitrunden-Duell mit Butbul aus dem Weg zu gehen. Der Judo-Weltverband suspendierte den Sportler daraufhin vorläufig und nahm weitere Ermittlungen auf. Der 30-Jährige und sein Trainer hatten ihren Verzicht in algerischen Medien damit begründet, nicht gegen einen Israeli kämpfen zu wollen.

26. Juli: Australischer Schwimm-Coach rastet nach 400-Meter-Freistil-Gold von Ariarne Titmus völlig aus

Viel ausgelassener kann man seine Freude nicht zeigen: Nach dem Olympiasieg der Australierin Ariarne Titmus im Schwimm-Rennen über 400 Meter Freistil flippte deren Trainer Dean Boxall völlig aus. Der Coach stürmte brüllend über den Tribünengang im Tokyo Aquatics Centre und rüttelte an der Absperrung. Videos der Aktion machte schon wenige Minuten nach dem Rennen im Internet die Runde. Auch in der Halle in der japanischen Hauptstadt wurde die Szene auf den großen Videowänden immer wieder gezeigt.

Titmus und US-Superstar Katie Ledecky hatten sich ein spektakuläres Duell um Gold geliefert. Ledecky lag zwischenzeitlich schon vermeintlich souverän in Führung, doch Titmus holte furios auf und siegte. Für die 20-Jährige war es die erste Olympiamedaille der Karriere. Die Magdeburgerin Isabell Gose belegte in dem Finale einen achtbaren sechsten Platz.

25. Juli: Niederländerin jubelt über einen Sieg, der nicht ihrer ist

Als die Niederländerin Annemiek van Vleuten die Ziellinie überfuhr, reckte sie die Arme in die Höhe. Sie wähnte sich als Siegerin des olympischen Straßen-Radrennens. Was sie nicht wusste: eine andere war schon lange im Ziel. Die Österreicherin Anna Kiesenhofer hatte sich zuvor mit einem Ausreißerteam abgesetzt und ließ sich als einzige nicht mehr einholen. "Ich wusste nicht, dass noch eine andere Fahrerin vorn ist. Wir haben die anderen Frauen eingeholt und dachten, dass wir um den Sieg mitfahren, aber am Ende war es nicht so", zitiert der "Spiegel" die Niederländerin Anna van der Breggen. Normalerweise werden die Fahrerinnen ständig per Funk von ihren Teamchefs über den Verlauf des Rennens informiert. Bei den olympischen Rennen ist das allerdings nicht erlaubt. Zudem hat es wohl auf den letzten Kilometern auch keinen direkten Informationsaustausch aus den Teamautos oder mithilfe von Begleitmotorrädern gegeben. Die Niederländerinnen galten vor dem Rennen als klare Favoritinnen auf den Sieg.

25. Juli: Sensation durch Kiesenhofer im olympischen Straßenradrennen

Die Österreicherin Anna Kiesenhofer hat im Straßenradrennen der Frauen bei den Olympischen Spielen für eine Sensation gesorgt. Die 30-Jährige gewann am Sonntag überraschend die Goldmedaille und düpierte damit das hochfavorisierte Ausnahme-Team der Niederlande. Kiesenhofer siegte in dem anspruchsvollen Rennen nach 137 Kilometern mit 2700 Höhenmetern im Alleingang vor der Niederländerin Annemiek van Vleuten und der Italienerin Elisa Longo Borghini. Beste Deutsche war Ex-Zeitfahr-Weltmeisterin Lisa Brennauer auf Platz sechs.

25. Juli: Nur eine deutsche Tennis-Dame in Runde zwei: Aus für Siegemund

Nach einem Marathon-Match ist Tennisspielerin Laura Siegemund bei den Olympischen Spielen in Tokio in der ersten Runde ausgeschieden. Die deutsche Nummer zwei musste sich am Sonntag bei anstrengender Hitze der an Position vier gesetzten Ukrainerin Jelina Switolina 3:6, 7:5, 4:6 geschlagen geben. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad durften die Spielerinnen zwischen dem zweiten und dritten Satz eine Auszeit von rund zehn Minuten nehmen.

25. Juli: Japans Wetterbehörde warnt vor Taifun – Kurs auf Olympia-Stadt Tokio

Für die Olympioniken in Japan könnte es zu Wochenbeginn ungemütlich werden. Der Taifun "Nepartak" bewegte sich am Sonntag über dem Pazifik mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von gut 100 Kilometern in der Stunde weiter Richtung der japanischen Hauptinsel Honshu. Wie die nationale Wetterbehörde bekanntgab, dürfte sich der Wirbelsturm – der achte der Saison – gegen Dienstag dem Osten und Nordosten des Inselreiches nähern und droht, im Gebiet um die Olympia-Stadt Tokio auf Land zu treffen. Die Behörde warnte vor heftigen Regenfällen, stürmischen Winden und hohem Wellengang.

25. Juli: Bogenschießen: Deutsches Frauen-Team holt bei Olympia Bronze

Die deutschen Bogenschützinnen haben bei den Olympischen Spielen in Tokio im Team-Wettbewerb die Bronzemedaille gewonnen. Michelle Kroppen (Jena), Charline Schwarz (Feucht) und Lisa Unruh (Berlin) siegten am Sonntag im Yumenoshima Park im kleinen Finale gegen Belarus mit 5:1 (55:48, 53:51, 55:55). Letztmals hatte ein deutsches Frauen-Team in Sydney 2000 eine Medaille geholt.

Das Trio um Unruh, die 2016 in Rio mit Silber die erste deutsche Einzel-Medaille in dieser Sportart überhaupt geholt hatte, war zuvor im Halbfinale an den russischen Bogenschützinnen mit 1:5 gescheitert und hatte damit das Endspiel gegen Übermacht Südkorea verpasst.

25. Juli: Wasserspringerinnen Punzel und Hentschel gewinnen Bronze

Die Wasserspringerinnen Lena Hentschel und Tina Punzel haben dem deutschen Team die erste Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio beschert. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gewannen die Europameisterinnen die Bronzemedaille. Hentschel und Punzel mussten sich am Sonntag im Tokyo Aquatics Celntre nur den starken chinesischen Siegerinnen Shi Tingmao und Wang Han sowie dem Duo aus Kanada geschlagen geben.

Für die Berlinerin Hentschel und Punzel aus Dresden ist es der größte Erfolg der bisherigen Karriere. Um besser mit Punzel trainieren zu können, zog die 20-jährige Hentschel extra nach Dresden.

25. Juli: Zwei Tage Wettkampf-Zwangspause beim Rudern in Tokio

Die Ruder-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen in Tokio machen zwei Tage Zwangspause. Wegen erwarteteter Winde und möglicherweise unfairer Bedingungen kommt es weder am Montag noch am Dienstag zu Rennfahrten auf dem Sea Forest Waterway, teilten die Organisatoren am Sonntag mit. Betroffen ist davon unter anderem das Finale der Doppelvierer mit Frieda Hämmerling (Kiel), Franziska Kampmann (Waltrop), Carlotta Nwajide (Hannover) und Daniela Schultze (Potsdam), die nun erst am Mittwoch (3.50 Uhr/MESZ) die Chance bekommen, Olympiasiegerinnen zu werden.

Auch andere Medaillen-Kandidaten des Deutschen Ruder-Verbands sind betroffen. Die Leichtgewichts-Doppelzweier Jonathan Rommelmann (Krefeld) und Jason Osborne (Mainz) fahren ihr Halbfinale einen Tag verspätet. Sie sind statt am Dienstag nun am Mittwoch wieder dran. Für Oliver Zeidler verschiebt sich das Halbfinale im Einer in der Folge von Mittwoch auf Donnerstag. Infolge der Verschiebungen am Montag war der Vorlauf des Deutschland-Achters am Wochenende von Sonntag auf Samstag vorgezogen worden.

25. Juli: Zeidler in Tokio souverän im Halbfinale – Doppelvierer ohne Medaille

Welt- und Europameister Oliver Zeidler hat bei den Olympischen Spielen in Tokio auch sein Viertelfinale dominiert und ist ungefährdet ins Halbfinale eingezogen. Einen Tag nach seinem 25. Geburtstag war der Ruderer aus Ingolstadt am Sonntag zwar mehr als zwölf Sekunden langsamer als noch zum Start am vergangenen Freitag, aber auch sein norwegischer Dauerkontrahent Kjetil Borch und der im Vorlauf ebenfalls starke Grieche Stefanos Ntouskos waren in ihren Viertelfinals deutlich langsamer. Zeidler zählt neben dem Deutschland-Achter in Japan zu den größten Medaillenkandidaten des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV).

Zuvor vergab der Herren-Doppelvierer als erstes Boot des DRV die letzte Chance auf eine Olympia-Medaille. Max Appel (Magdeburg), Hans Gruhne (Potsdam), Tim Ole Naske (Hamburg) und Karl Schulze (Berlin) kamen am Sonntag im Hoffnungslauf auf Rang vier und verpassten damit das A-Finale.

25. Juli: Hockey-Damen starten mit Sieg gegen Olympiasieger Großbritannien

Die deutschen Hockey-Damen sind erfolgreich in das Olympia-Turnier in Tokio gestartet. Gegen Rio-Olympiasieger Großbritannien setzte sich das Team von Trainer Xavier Reckinger bei brütender Hitze im Oi Hockey Stadium am Ende verdient mit 2:1 (1:1) durch. Viktoria Huse (24. Minute/Siebenmeter) und Charlotte Stapenhorst (33.) erzielten die deutschen Tore beim wichtigen Startsieg. Sarah Jones (13.) hatte die Britinnen am Sonntag mit 1:0 in Führung gebracht.

25. Juli: Schwimmer Mühlleitner verpasst erste Medaille seit 2008 knapp

Schwimmer Henning Mühlleitner hat eine Medaille bei den Olympischen Spielen nur ganz knapp verpasst. Der 25-Jährige belegte am Sonntag in Tokio über 400 Meter Freistil den vierten Platz. "Jetzt ist es natürlich die Blechmedaille oder Holzmedaille oder wie auch immer man es nennen mag, aber das stört mich relativ wenig", sagte Mühlleitner. Als Vorlaufbester war er völlig überraschend in den Endlauf eingezogen und hatte damit Hoffnungen auf die erste Medaille der deutschen Beckenschwimmer seit 2008 geweckt. Damals war Britta Steffen Doppel-Olympiasiegerin geworden.

24. Juli: Glänzender Dressur-Auftakt durch Jessica von Bredow-Werndl

Jessica von Bredow-Werndl hat bei den Olympischen Spielen in Tokio für einen glänzenden Auftakt der deutschen Dressur-Mannschaft gesorgt. Die 35-Jährige aus Tuntenhausen zeigte mit ihrer Stute Dalera den besten Ritt des Tages. Für den Grand Prix erhielt sie 84,379 Prozentpunkte. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Cathrine Dufour aus Dänemark mit Bohemian (81,056). Der Grand Prix ist die Qualifikation für den Teamwettbewerb am Dienstag und das Einzel am Mittwoch.

Die Mannschaften bestehen nach dem neuen olympischen Reglement in Tokio – anders als bisher – nur aus drei Paaren. Alle Ergebnisse zählen, das bei EM und WM übliche Streichergebnis entfällt.

24. Juli: Deutsche Turner im Team-Finale – Dauser und Herder in Endkämpfen

Die deutschen Turner haben sich bei den Olympischen Spielen in Tokio für das Mannschaftsfinale qualifiziert. Das Quartett Lukas Dauser, Andreas Toba, Nils Dunkel und Philipp Herder sammelte am Samstag in der Mehrkampf-Qualifikation 249,929 Punkte und zog damit als Sechstes ins Team-Finale am Montag ein. Bei den Spielen 2012 und 2016 war die Riege des Deutschen Turner-Bundes (DTB) jeweils Siebter geworden.

Bester der Riege war der deutsche Mehrkampf-Meister Dauser, der für seine Übungen am Boden, dem Pauschenpferd, den Ringen, beim Sprung, am Barren und am Reck 83,731 Punkte bekam. Damit erreichte er als 20. zugleich das Finale im Einzel-Sechskampf. Auch Herder zog mit 82,432 Punkten überraschend ins Finale ein. Zudem zog Dauser mit 15,733 Punkten als Zweiter in den Endkampf der besten Acht am Barren ein und kann sich Medaillenhoffnungen machen.

24. Juli: Schwimmer Mühlleitner überrascht als Vorlaufschnellster 

Henning Mühlleitner hat als erster deutscher Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend als Vorlaufschnellster das Finale erreicht. Der Sportler aus Neckarsulm schlug am Samstag im Vorlauf über 400 Meter Freistil in klarer persönlicher Bestzeit von 3:43,67 Minuten an. Lukas Märtens (Magdeburg) verpasste den Endlauf als Zwölfter. Das Finale über die Strecke, auf der Paul Biedermann immer noch den Weltrekord hält, findet in der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag statt.

24. Juli: Achtelfinale für Tennis-Doppel Zverev/Struff

Alexander Zverev ist im Doppel-Wettbewerb ein erfolgreicher Start bei den Olympischen Spielen in Tokio gelungen. Der beste deutsche Tennisspieler gewann am Samstag mit Jan-Lennard Struff etwas überraschend gegen die an fünf gesetzte polnische Paarung Hubert Hurkacz und Lukasz Kubot 6:2, 7:6 (7:5). Nächste Gegner des deutschen Duos sind die Franzosen Jeremy Chardy/Gael Monfils. Damit haben beide deutschen Herren-Doppel bei den Sommerspielen in der japanischen Hauptstadt den Einzug ins Achtelfinale geschafft. Kevin Krawietz und Tim Pütz hatten zuvor die Argentinier Facundo Bagnis und Diego Schwartzman mit 6:2, 6:1 abgefertigt. Im Damen-Doppel endete der Wettbewerb dagegen für die einzige deutsche Paarung nach der ersten Runde. Anna-Lena Friedsam und Laura Siegemund zogen gegen das russische Duo Veronika Kudermetowa/Jelena Wesnina mit 2:6, 5:7 den Kürzeren.

24. Juli: Hockey-Herren holen Sieg gegen Kanada

Die deutschen Hockey-Herren sind wie erwartet erfolgreich in das Olympia-Turnier in Tokio gestartet. Gegen Kanada setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi am Samstag sicher mit 7:1 (4:1) durch und fuhr damit einen Pflichtsieg ein. Lukas Windfeder und Christopher Rühr (beide 2) sowie Martin Häner, Niklas Bosserhoff und Mats Grambusch (alle 1) erzielten die Tore für die klar überlegene DHB-Auswahl, die am Montag im zweiten Gruppenspiel gegen Weltmeister Belgien allerdings deutlich mehr gefordert werden wird.

24. Juli: Schachmann schafft es beim Straßenradrennen nur auf Platz zehn

Nach dem Corona-Schock im deutschen Team blieb Maximilian Schachmann beim Schlagabtausch am Mount Fuji das Happy End verwehrt, stattdessen raste der Tour-Dritte Richard Carapaz zur olympischen Goldmedaille. Beim brutalen Straßenradrennen über 234 Kilometer und fast 5000 Höhenmetern sowie Temperaturen von über 30 Grad musste sich der gebürtige Berliner trotz einer kämpferischen Vorstellung mit dem zehnten Platz begnügen. Den Sieg holte sich der Mann aus Ecuador vor dem belgischen Alleskönner Wout van Aert und dem slowenischen Tour-Champion Tadej Pogacar.

24. Juli: Zehnkämpfer sieht deutschen Corona-Fall als Warnung für alle

Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul bewertet den Corona-Fall des deutschen Radsportlers Simon Geschke bei Olympia in Tokio auch als Warnung vor der Durchlässigkeit einer Kontaktblase. "Es verdeutlicht noch einmal mehr, dass wir auch in dem olympischen Dorf sehr darauf aufpassen müssen, mit wem wir uns treffen, mit wem wir uns zusammen aufhalten, und diese Kontakte möglichst minimieren müssen", sagte der 23-jährige Mainzer der Deutschen Presse-Agentur auf seinem Flug nach Tokio. Der Fall zeige auch, "dass so eine Blase nicht immer komplett funktioniert. Wir müssen natürlich hoffen, dass es nicht mehr wird." Kaul verwies auf seiner Anreise zugleich darauf, dass er noch keinen genauen Einblick aus erster Hand in das Hygienekonzept vor Ort habe. In Geschke hatte die deutsche Olympia-Mannschaft am Abend der Eröffnungsfeier der Sommerspiele ihren ersten Corona-Fall. Der 35-Jährige ist nach seinem positiven Befund in ein Quarantäne-Hotel in Tokio eingezogen.

24. Juli: Deutsche Gold-Ambitionen: Achter direkt im Finale

Der Deutschland-Achter hat seine Gold-Ambitionen mit dem direkten Finaleinzug bei den Olympischen Spielen untermauert und wie die anderen deutschen Boote am zweiten Renntag in Tokio überzeugt. Das Paradeboot des Deutschen Ruder-Verbandes zog am Samstag bei erneut drückender Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit auf den letzten Metern des Vorlaufs auf dem Sea Forest Waterway noch an den lange führenden US-Ruderern vorbei. Sie sicherten sich so Platz eins. "Man muss schon auf sehr hohem Niveau und in guter Verfassung sein, um so ein Ding abzufackeln, wie wir das heute gemacht haben. Das war sicherlich eine sehr, sehr gute Leistung", sagte Trainer Uwe Bender.

24. Juli: Judoka bei Olympia verweigert Kampf gegen Israeli und wird disqualifiziert

Der algerische Judoka Fethi Nurine muss die Olympischen Spiele vorzeitig verlassen, nachdem er einen Kampf gegen einen israelischen Athleten verweigert hat. Das algerische Olympische Komitee erkannte Nurine und seinem Trainer Benichlef am Samstag die Akkreditierung ab und ordnete ihre Rückreise an. Die Internationale Judo-Föderation teilte mit, Nurines Verhalten stehe "im totalen Gegensatz zur Philosophie" des Verbandes. 

Nurine hatte am Donnerstagabend einem algerischen Fernsehsender gesagt, er könne wegen seiner politischen Unterstützung für die Palästinenser im Nahostkonflikt nicht gegen einen Israeli antreten. Nurine war bereits 2019 von der Judo-Weltmeisterschaft disqualifiziert worden, weil er den Kampf gegen einen israelischen Sportler verweigert hatte. 

24. Juli: Badminton-Mixed: Knappe Niederlage gegen Favoriten aus China

Das deutsche Badminton-Mixed Isabel Herttrich und Mark Lamsfuß ist mit einer knappen Zweisatzniederlage ins olympische Turnier gestartet. Gegen die an Position zwei gesetzten Chinesen Huang Dong Ping und Wang Yi Lyu verlor das Duo mit 22:24, 17:21. Im ersten Durchgang hatten die Deutschen einen Satzball vergeben. "Wir waren auf einem sehr hohen Level. Es ist schade, dass wir die Chance nicht nutzen konnten", sagte Lamsfuß nach der Partie. Er sei im ersten Satz etwas nervös gewesen. Lamsfuß nimmt genau wie Isabel Herttrich erstmals an Olympischen Spiele teil.

24. Juli: Deutsche Säbelfechter enttäuschen: Auch Hartung und Szabo draußen

Die deutschen Säbelfechter um Athletensprecher Max Hartung haben die erhoffte Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio verpasst. Hartung unterlag im Achtelfinale dem Iraner Ali Pakdaman in der Makuhari Messe-Halle B am Samstag mit 9:15. Sein Teamkollege Matyas Szabo verlor in der Runde der letzten 16 mit 13:15 gegen den Russen Kamil Ibragimow. Dieser hatte im Sechzehntelfinale zuvor schon den dritten deutschen Starter, Benedikt Wagner, besiegt.

24. Juli: Tischtennis-Duo Solja und Franziska im Viertelfinale gegen Japan

Das Duo Petrissa Solja und Patrick Franziska hat dem deutschen Tischtennis-Team einen erfolgreichen Start in die Olympischen Spiele in Tokio beschert. Bei der Olympia-Premiere des Mixed-Team-Wettbewerbs erreichten die 27-jährige Berlinerin und der 29-Jährige aus Saarbrücken ohne größere Probleme das Viertelfinale. Gegen die Kubaner Daniela Fonseca und Jorge Campos setzte sich das Duo am Samstag im Achtelfinale in Tokio mit 4:0 durch. Es war der erste Auftritt für das deutsche Tischtennis-Team bei den Spielen. Im Viertelfinale spielt das deutsche Team nun am Sonntag gegen Mitfavorit Japan um seine Medaillen-Chance.

23. Juli: Prothesen-Weitspringer Rehm darf nicht bei Olympia starten

Prothesen-Weitspringer Markus Rehm darf nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Dies hat der Internationale Sportgerichtshof (Cas) entschieden, wie Rehms Berateragentur mitteilte. Damit scheiterte der 32 Jahre alte dreifache Paralympics-Gewinner mit seinem Versuch, bei den Sommerspielen der Nichtbehinderten zu starten. Der Deutsche Leichtathletik-Verband hatte Rehm dem Deutschen Olympischen Sportbund zur Nominierung für die Teilnahme an den Spielen in gesonderter Wertung vorgeschlagen.

23. Juli: Erster Coronafall im deutschen Olympia-Team – Radsportler positiv

Im deutschen Olympia-Team in Tokio gibt es einen ersten Coronafall. Der Radsportler Simon Geschke sei positiv auf das Virus getestet worden und werde daher nicht am Straßenrennen am Samstag teilnehmen können, teilte der Deutsche Olympische Sportbund am Eröffnungstag der Spiele mit.

23. Juli: Beachvolleyballer Ludwig/Kozuch haben schon einen Sieg in der Tasche

Die deutschen Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Margareta Kozuch haben einen Sieg in der Vorrunde bereits sicher und müssen nur zu zwei Partien antreten. Das tschechische Duo Barbora Hermannova/Marketa Slukova kann wegen des positiven Corona-Tests bei Slukova nicht teilnehmen und bekommt alle Partien mit einem "DNS" für "Did not start" (nicht angetreten) gewertet. Das teilten die Organisatoren des olympischen Beachvolleyball-Turniers mit. Die Partie Ludwig/Kozuch gegen Hermannova/Slukova wäre die letzte Vorrundenpartie in Gruppe F am 28. Juli gewesen. Bei einem Einzug ins Achtelfinale hätte das deutsche Duo also eine lange Pause.

Ludwig zeigte viel Mitgefühl. "Das ist einfach nur traurig. Wir kennen die sehr, sehr gut, das sind sehr gute Trainingspartner. Ich kriege jetzt schon wieder Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke", sagte sie. "Dass man die ganze Saison so gut durchhält, man sich an alles hält und alles macht dafür, dass man bei Olympia dabei ist, ein Jahr dran hängt, und dann dieses Unglück hat. Das wünsche ich keinem."

23. Juli: Kurz vor Eröffnung schon mehr als 100 Corona-Fälle bei Olympia

Kurz vor der Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Tokio haben die Organisatoren 19 weitere Corona-Fälle im Zusammenhang mit Olympia veröffentlicht. Das ist der bisherige Höchstwert seit Beginn der Erfassung der Tests am 1. Juli. Damit stieg die Zahl der positiven Tests auf insgesamt 106. Wie das Organisationskomitee in seinem Tagesbericht bekanntgab, gehören zu den Betroffenen drei Athletinnen oder Athleten, die nicht aus Japan kommen. Namen oder Herkunftsländer werden vom Organisationskomitee aber nicht genannt.  

22. Juli: Ludwig und Hausding führen als Fahenträger deutsches Olympiateam bei Eröffnungsfeier an

Laura Ludwig und Patrick Hausding werden das deutsche Olympia-Team bei der Eröffnungszeremonie am Freitag als Fahnenträger ins Kasumigaoka National Stadium in Tokio führen. Die Beachvolleyball-Olympiasiegerin und der Wassersprung-Rekordeuropameister erhielten die meisten Stimmen bei der vom Deutschen Olympischen Sportbund durchgeführten Wahl.

22. Juli: Kreativdirekter der Eröffnungsfeier einen Tag vor Zeremonie gefeuert

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele erklärten. Es habe sich herausgestellt, dass Kobayashi bei einem früheren Auftritt Wörter genutzt habe, "die sich über eine tragische geschichtliche Tatsache lustig gemacht haben", sagte Olympia-Cheforganisatorin Seiko Hashimoto. Das Organisationskomitee habe deshalb entschieden, ihn von seinem Posten zu entbinden. Zuvor hatten bereits andere Olympia-Macher ihren Hut nehmen müssen.

21. Juli: Totalschaden an Olympia-Boot des deutschen Viererkajaks 

Ein Totalschaden an ihrem Viererkajak auf der Reise nach Tokio hat die deutsche K4-Crew um Routinier Ronald Rauhe kurz vor den Olympischen Spielen geschockt. Das Paradeboot des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) wurde beim Verladen in Luxemburg von einem Gabelstapler gerammt und schwer beschädigt, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Gabelzinken haben den K4 demnach so unglücklich getroffen und demoliert, "dass ein Totalschaden entstanden ist." Bereits an diesem Donnerstag soll ein Ersatzboot für Max Rendschmidt, Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke nach Japan auf die Reise gehen.

"Der Trainer und wir waren erst einmal ziemlich aufgelöst. Das Besondere ist, dass es dieses Boot mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal gibt", erklärte Liebscher. "Eins ist jetzt zerstört, das andere haben wir aktuell bei der Vorbereitung in Duisburg genutzt. Dieses Boot muss jetzt schnellstmöglich nach Tokio", sagte Liebscher.

21. Juli: IOC vergibt Olympia 2032 an Brisbane

Brisbane ist Gastgeber der Olympischen Spiele 2032. Die Metropole im australischen Bundesstaat Queensland erhielt von der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Tokio den Zuschlag für die Sommerspiele in elf Jahren. Brisbane war im Rahmen eines neuen Vergabeverfahrens vom IOC zum "bevorzugten Bewerber" erklärt worden und stand daher als einziger Kandidat für die Spiele der XXXV. Olympiade zur Wahl. Für Australien werden es die dritten Sommerspiele nach 1956 in Melbourne und 2000 in Sydney.

21. Juli: Fünf weitere Sportler positiv auf Corona getestet – darunter Top-Schützin Amber Hill

Fünf weitere Sportler sind vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dabei handelt es sich um die niederländische Skateboarderin Candy Jacobs (31), die chilenische Taekwondo-Kämpferin Fernanda Aguirre (23), den tschechischen Tischtennis-Profi Pavel Sirucek (28), die britische Schützin Amber Hill (23) und einen Beachvolleyball-Spieler der USA. Sie alle können an den Wettbewerben nicht teilnehmen. Am härtesten trifft das die Olympia-Favoritin und Weltranglisten-Erste Hill. "Es gibt keine Worte, die beschreiben, wie ich mich jetzt fühle", sagte sie. Sie sei "absolut zerstört" nach der Nachricht vom positiven Test. Alle betroffenen Sportler sollen keine Symptome zeigen.

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21. Juli: Bär-Alarm zum Auftakt der Spiele

Einem pelzigen Fan wäre es beinahe gelungen, das aufgrund der Corona-Krise erlassene Zuschauerverbot bei den Olympischen Spielen in Japan zu unterlaufen. Kurz vor Beginn des ersten Wettbewerbs am Mittwoch in Fukushima sorgte ein Kragenbär innerhalb des Stadions von Fukushima für Aufregung: Wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, konnte der Eindringling bis zu Beginn des ersten Wettkampfs nicht gefunden werden. Um das Tier aufzuscheuchen, spielten sie laut dem Blatt sogar über die Lautsprecher Musik ab und zündeten Böller - doch vergeblich. Der Bär blieb unauffindbar. Ungeachtet des unerwünschten Gastes ging das Softball-Spiel aber ohne Zwischenfälle vonstatten. Es endete mit einem 8:1-Sieg der japanischen Gastgeberinnen.

dho / anb / rw DPA AFP

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