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Entspannungs- und Kraftübungen So unterstützt eine Pilates-Rolle das Ganzkörpertraining und löst Verspannungen im Rücken

Eine Pilates-Rolle unterstützt das Training
Mit der Pilates-Rolle lassen sich Verspannungen und Verhärtungen lösen 
© Oleksandr Briagin / Getty Images
Verspannungen im Rücken sind oft die Folge einer schwachen Rumpf- und Bauchmuskulatur. Um den Körper zu stabilisieren und verklebte Faszien zu lösen, ist die Pilates-Rolle ein probates Hilfsmittel beim täglichen Workout. Was Sie vor der Anschaffung wissen sollten, erfahren Sie hier.

Ob Anfänger oder Profi: Die Pilates-Rolle ist für jeden geeignet, der seinen Körper kräftigen oder massieren möchte, um mögliche Verspannungen oder Verhärtungen zu lösen. Oder einfach nur, um seine Balance zu verbessern. Denn Fakt ist: Sie müssen kein Pilates beherrschen, um die Rolle anwenden zu dürfen. Natürlich wird sie in entsprechenden Kursen eingesetzt, um bestimmte Übungen im Sitzen oder Liegen ausüben zu können. Trotzdem darf das Hilfsmittel auch zu Hause genutzt werden, ganz ohne Vorerfahrungen mit Pilates. Die Rolle kann zum Beispiel für Entspannungs- und Kraftübungen dienen, um Ihre Rumpf- und Bauchmuskulatur zu stärken. Allerdings sollten Sie die wichtigsten Kriterien kennen, auf die Sie vor dem Kauf achten müssen. Wie die Pilates-Rolle richtig angewendet wird, erfahren Sie in dem untenstehenden Video.

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Pilates-Rolle: Die wichtigsten Kaufkriterien

Das Material
Grundsätzlich werden Pilates-Rollen aus hartem PE-Schaumstoff oder softem Kunstkautschuk (der trotzdem sehr fest ist) hergestellt und sind so feinporig, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Dadurch ist das Material besonders widerstandsfähig, langlebig, hygienisch und leicht zu reinigen.

Die Größe
Es gibt kurze Pilates-Rollen und lange Pilates-Rollen. Je nachdem, wie groß Sie sind und welches Training Sie durchführen möchten, ist die Länge entscheidend: Kurze Modelle (30 - 60 cm) eignen sich für Halte- und Stützübungen, verklebte Faszien, Massagen und Lockerungsübungen im Sitzen. Die langen Modelle (90 - 120 cm) hingegen eignen sich für Balance- und Kraftübungen im Liegen, um den Rücken und den Bauch zu stärken.

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Der Härtegrad
Eine Pilates-Rolle kann unterschiedliche Härtegrade besitzen: weich, mittel und hart. Diese orientieren sich nicht nur an den unterschiedlichen Anwendungsgebieten, sondern sollten der persönlichen Empfindlichkeit und dem Schmerzempfinden angepasst werden. Wie bei einer Matratze auch, liegt der eine lieber härter und der andere weicher. Danach sollten Sie auch die Rolle aussuchen, wobei Sie hier wissen müssen, dass auch "softe" Modelle immer noch sehr fest und hart sind, wenn Sie darauf liegen. Je weicher eine Pilates-Rolle ist, desto nachgiebiger ist sie auch – und umso leichter werden vor allem Balanceübungen darauf. Für das Faszientraining hingegen sind härtere Modelle die bessere Wahl, weshalb auch sogenannte  Faszienrollen deutlich härter sind.

Die Struktur
Die Pilates-Rolle hat entweder eine glatte oder strukturierte Oberfläche. Das gilt für lange wie für kurze Modelle. Erstgenannte ist für Anfänger geeignet, da sich der Druck besser verteilen lässt, wenn das Material eine größere Fläche besitzt. Für Fortgeschrittene hingegen kommen beide Varianten infrage, allerdings sorgt eine Pilates-Rolle mit Struktur für einen besseren Halt.

So wenden Sie die Pilates-Rolle richtig an

Wenn Sie noch nie mit einer Pilates-Rolle trainiert haben, erleichtert Ihnen das folgende Video den Einstieg. Darin werden unterschiedliche Übungen für Anfänger gezeigt, die Sie zu Hause ganz einfach nachmachen können:

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Youtube integriert.
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Faszientraining: Praktische Tipps für Einsteiger

Mangelnde Bewegung, langes Sitzen, zu viel Stress oder auch eine schlechte Körperhaltung können dazu führen, dass Ihr Bindegewebe – sogenannte Faszien – verkleben. Das wiederum kann zu einer eingeschränkten Mobilität, schmerzhaften Verhärtungen als auch Verspannungen führen. Um die verklebten Faszien zu lösen, ist eine Pilates-Rolle durchaus nützlich: Durch den gezielten Druck auf bestimmte Partien, den Sie beim Ausrollen (sprich kleine Bewegungen vor und zurück) auf Ihren Körper ausüben, wird das Bindegewebe massiert. Das hat wiederum zur Folge, dass sich die Faszien lösen können und Ihr Körper wieder mobiler wird.

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ast

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