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Staatsanwaltschaft Frankfurt Razzia beim DFB – Verdacht der schweren Steuerhinterziehung

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Durchsuchungen beim Deutschen Fußball Bund (DFB) in Frankfurt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt geht es um den Verdacht der schweren Steuerhinterziehung. An den Durchsuchungen in fünf Bundesländern seien insgesamt rund 200 Beamte beteiligt gewesen, teilten die Ermittler mit. Neben den Geschäftsräumen des DFB seien auch Wohnungen von DFB-Verantwortlichen durchsucht worden. Den Angaben zufolge geht es um Einnahmen aus der Bandenwerbung von Länderspielen der Fußball-Nationalmannschaft aus den Jahren 2014 und 2015. Sie wurden von der schweizerischen Firma Infront vermarktet. Der Vorwurf: De facto habe aber der DFB entschieden, welche Unternehmen auf den Werbebanden zu sehen waren. Damit hätte der Verband nach Ansicht der Staatsanwälte die Einnahmen selbst versteuern müssen - insgesamt rund 4,7 Millionen Euro. Gegen wen sich die Ermittlungen genau richten, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Sie spricht von sechs ehemaligen oder gegenwärtigen Verantwortlichen. DFB-Präsident Fritz Keller ist erst seit einem Jahr im Amt, sein Vorgänger Reinhard Grindel war 2016 gewählt worden. Keller äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz zu einem anderen Thema zu den aktuellen Durchsuchungen: "Ich kann nur sagen, dass wir vollumfänglich kooperieren werden in der Angelegenheit. Und ich bin angetreten auch für eine Öffnung und für eine vollkommene Transparenz. Und eigentlich kann ich eine staatliche Unterstützung in den Untersuchungen nur begrüßen." Die neuen Vorwürfe richten sich direkt gegen den DFB. Die Staatsanwaltschaft spricht vom Verdacht der Hinterziehung von Körperschafts- und Gewerbesteuern in besonders schweren Fällen. Die Durchsuchungen fanden in Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz statt. Neben Staatsanwälten waren Beamte der Steuerfahndung, des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei daran beteiligt.
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Wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch die Geschäftsräume des DFB und Wohnungen von DFB-Verantwortlichen durchsucht.

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