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Ski alpin: Rebensburg beim Super-G in Garmisch gestürzt

Garmisch-Partenkirchen - Skirennläuferin Viktoria Rebensburg ist beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen gestürzt, hat sich aber nach eigener Ausage nicht schwer verletzt.

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg ist beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen gestürzt, hat sich aber nach eigener Ausage nicht schwer verletzt.

Einen Tag nach ihrem Abfahrtssieg verkantete die 30-Jährige aus Kreuth nach einem Schlag bei einem Linksschwung auf der eisigen Kandahar im Abschnitt «Hölle» ihre Ski, so dass es ihr die Beine auseinanderriss, sie stürzte und in den Fangzaun rutschte. «Mir geht es ganz gut», sagte Rebensburg kurz darauf im ARD-Interview. «Ich habe mir ein bisserl das Knie angeschlagen. Das tat weh, aber es ist okay. Es war sehr schwer zu fahren.»

Auch Ralph Eder, Pressesprecher des Deutschen Skiverbands (DSV), hatte kurz zuvor «vorsichtige Entwarnung» geben können. «Sie ist mit dem linken Knie an eine Stange geschlagen», sagte Eder. «Der Arzt ist unterwegs. Wir geben uns jetzt Zeit, es medizinisch abzuklären.»

Nachdem einige Streckenposten Rebensburg aufgeholfen hatten, fuhr sie noch allein nach unten in den Zielbereich, hob dabei aber das linke Bein an, um es nicht zu belasten. Es sah jedoch nicht nach einer schweren Bänderverletzung aus. Eine genaue Diagnose gab es zunächst aber nicht. Wenig später stürzte auch die Italienerin Sofia Goggia. Das Rennen stand wohl auf der Kippe, wurde aber fortgesetzt. Auch bei Goggia war zunächst unklar, ob sie sich schwerer verletzt hatte. Offenbar hat sie sich eine Handverletzung zugezogen.

«Ich bin froh, dass ich unten bin. Es ist an der Grenze und wird sicher immer schwieriger», kritisierte die Österreicherin Nicole Schmidhofer, die hinter der Schweizerin Corinne Suter zunächst auf Platz zwei lag. Die eisige und unterschiedliche Piste, die zudem einige Schläge enthielt, forderte die Rennläuferin enorm. Rebensburg meinte: «Es ist machbar, aber man muss sehr sauber fahren.»

dpa

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