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Skirennfahrer: Reichelt in Doping-Affäre befragt - Habe «nichts getan»

Innsbruck - Bei den umfangreichen Doping-Untersuchungen der «Operation Aderlass» ist auch Skirennfahrer Hannes Reichelt von den Ermittlern befragt worden. Das teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) mit.

Skirennfahrer

Hannes Reichelt ist in der «Operation Aderlass» befragt worden. Foto: Michael Kappeler

Bei den umfangreichen Doping-Untersuchungen der «Operation Aderlass» ist auch Skirennfahrer Hannes Reichelt von den Ermittlern befragt worden. Das teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) mit.

Der 38 Jahre alte Sportler wurde demnach schon am Freitag von Beamten des Bundeskriminalamts vernommen. «Ich weiß nicht, wo das alles herkommt. Ich weiß nur, dass ich nichts getan habe», sagte der Super-G-Weltmeister von 2015 der «Kronen Zeitung», die zuerst berichtet hatte. «Nie, nie nahm ich irgendwelche verbotenen Substanzen ein. Ganz im Gegenteil: Ich habe sogar immer jedes Hustenzuckerl überprüft, damit ja nichts passiert!»

In der «Operation Aderlass» geht es um den Blutdoping-Skandal um den Erfurter Mediziner Mark S., der bei der nordischen Ski-WM im Februar publik geworden war. 21 Sportler sind bislang betroffen. Bei der Befragung von Reichelt soll aber nicht Blutdoping, sondern die Einnahme verbotener Medikamente Thema gewesen sein, hieß es.

«Der ÖSV wurde von der Dopingagentur NADA, die für alle Dopingkontrollen in Österreich zuständig ist, nie über etwaige Auffälligkeiten informiert», schrieb der Verband. «Reichelt ist - wie viele andere Athleten auch - mehrmals im Jahr getestet worden.»

dpa

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