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Skisprung-Bundestrainer: Horngacher über Freund: «Habe großen Respekt vor ihm»

Mit neuem Bundestrainer wollen die deutschen Skispringer rund um Weltmeister Eisenbichler an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. Nach langer Verletzungspause kämpft ein DSV-Adler noch um sein Comeback.

Stefan Horngacher

Hält große Stücke auf Severin Freund: Stefan Horngacher. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa

Der neue Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher ist beeindruckt vom Willen und Kampfgeist seines Routiniers Severin Freund.

«Ich habe großen Respekt vor ihm, dass er sich nach seinen schweren Verletzungen wieder zurückkämpfen will», sagte der 50 Jahre alte Österreicher der Deutschen Presse-Agentur. «Das zeichnet ihn aus, und das kann auch nur der Severin so. Das hätten viele andere Sportler mit Sicherheit nicht geschafft.»

Nach zwei Kreuzbandrissen und einer Meniskus-Operation arbeitet Freund an seinem Weltcup-Comeback. Beim Winterauftakt im polnischen Wisla an diesem Wochenende wird der Mannschafts-Olympiasieger und Weltmeister von 2015 noch fehlen. «Wir müssen in Ruhe abwarten und schauen, was sich in den nächsten Wochen ergibt», sagte Horngacher zu den Perspektiven des 31 Jahre alten Niederbayern.

Horngacher tritt beim DSV ein schweres Erbe an. Unter seinem Vorgänger Werner Schuster gab es zuletzt Einzeltitel bei Olympia 2018 in Pyeongchang sowie bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019. Der Österreicher möchte an diese Erfolge anknüpfen.

«Unser Ziel ist es, dass sich ein bis zwei Athleten im Weltcup stabil unter den Top Ten bewegen und damit reelle Chancen auf einen Podestplatz haben», sagte er der «Rheinischen Post». Ein Highlight der kommenden Saison sei die Skiflug-WM im März in Slowenien. «In Planica wollen wir sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft um Medaillen kämpfen», betonte Horngacher.

dpa

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