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Sport kompakt: Rückschlag für den FC Bayern: James fällt lange aus

James fällt lange aus +++ Julian Draxler sagt für Russland-Spiel ab +++ Bayern-Sportdirektor Salihamidzic bestätigt Ribéry-Vorfall +++ Erster Auftritt für Alexander Zverev in London +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

James Rodriguez fehlt dem FC Bayern München für längere Zeit

James Rodriguez fehlt dem FC Bayern München für längere Zeit

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Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Der stern hält Sie in diesem täglich aktualisierten Ticker über wichtige Meldungen und Ergebnisse aus der (internationalen) Sportwelt auf dem Laufenden: 

James fehlt dem FC Bayern mehrere Wochen

14. November: Der FC Bayern muss länger auf seinen Offensivprofi James Rodríguez verzichten. Wie der deutsche Rekordmeister bekanntgab, hatte der Kolumbianer tags zuvor im Training einen Außenbandteilriss im linken Knie erlitten. Die Diagnose stellte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der 27-Jährige müsse das Gelenk zunächst zehn Tage ruhigstellen, ehe Therapie und Reha beginnen könnten, hieß es. Eine genauere Prognose über die Ausfallzeit veröffentlichten die Bayern nicht. Womöglich kommt der Nationalspieler in diesem Kalenderjahr aber nicht mehr zum Einsatz.

Draxler sagt für Russland-Spiel ab

13. November: Erst Schalkes Mark Uth, jetzt auch noch Julian Draxler: Fußball-Bundestrainer Joachim Löw muss für das Test-Länderspiel gegen Russland bereits auf seinen zweiten Akteur verzichten. 

Der Mittelfeldspieler von Paris Saint-Germain wird wegen eines Trauerfalls in der Familie bei der Partie am Donnerstag in Leipzig fehlen. Das teilte der DFB am Montagabend per Twitter mit. 

Uth hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen Frankfurt am Sonntagabend am Oberschenkel verletzt und wird auch im Abstiegs-Endspiel gegen die Niederlande am kommenden Montag in Gelsenkirchen fehlen. Für die Russland-Partie stehen Löw nun noch 21 Spieler zur Verfügung. Gegen Holland stößt noch Real-Profi Toni Kroos zum Team hinzu.

Franck Ribery soll TV-Reporter geohrfeigt haben – Salihamidzic bestätigt Vorfall

12. November: Nach der 3:2-Niederlage des FC Bayern in Dortmund hat es offenbar einen weiteren "Schlagabtausch" gegeben. Laut der "Bild"-Zeitung waren Franck Ribery und sein französischer Landsmann Patrick Guillou, TV-Reporter beim katarischen Sender "beIn Sports", nach Spielschluss vor der Kabine aufeinander getroffen. Nach einem kurzen Gespräch soll Ribéry Guillou beschimpft, mehrfach geohrfeigt sowie vor die Brust gestoßen haben. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat der "Bild" den Vorfall bestätigt. "Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte", zitiert die Zeitung Salihamidzic. "Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist", so Salihamidzic weiter.

Tennis-WM: Alexander Zverev greift in London an

12. November: Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev bestreitet am Montag sein erstes Match bei den ATP World Tour Finals in London. Der 21 Jahre alte Hamburger trifft in der Nachmittagspartie (15.00 Uhr MEZ/Sky) auf den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic. Im direkten Vergleich mit dem 30 Jahre alten Kroaten führt der Weltranglisten-Fünfte Zverev mit 5:1.

Im Abendspiel (21.00 Uhr) stehen sich der Weltranglisten-Erste und Topfavorit Novak Djokovic aus Serbien und der Amerikaner John Isner gegenüber. Die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen erreichen das Halbfinale am Samstag. Am Sonntag findet das Endspiel statt.

Rugby-Team startet mit 26:9 über Hongkong in die WM-Qualifikation

11. November: Deutschlands Nationalteam im 15er-Rugby ist erfolgreich in die letzte WM-Qualifikation gestartet. Das Team um Kapitän Michael Poppmeier bezwang am Sonntag beim Viererturnier in Marseille die Vertretung von Hongkong dank einer starken zweiten Halbzeit klar mit 26:9 (6:6). 

Nächster Gegner für die Deutschen ist am 17. November Turnierfavorit Kanada, der zum Auftakt gegen Kenia mit 65:19 gewann. Auf die Afrikaner trifft das Team des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV), das noch nie für eine WM qualifiziert war, zum Abschluss am 23. November. Nur der Turniersieger löst ein Ticket für die WM 2019 in Japan.

Kahn über Hummels-Erkältung: "Interessiert keinen"

11. November: Als Mats Hummels eine Erkältung als Grund für ungewohnte Fehler beim 2:3 des FC Bayern bei Borussia Dortmund anführte, trauten Oliver Kahn und Lothar Matthäus ihren Ohren kaum. "Da frage ich mich, was in den Spielern vorgeht", sagte Kahn nach einem langen Kopfschütteln im ZDF-Sportstudio: "Man muss sich doch nachher nicht hinstellen und sagen, man war krank. Das interessiert keinen. Da stimmt es beim einen oder anderen im Kopf nicht." 

Kahn Hummels

Mats Hummels (rechts) erklärte seine individuellen Fehler bei der Bayern-Niederlage in Dortmund mit einer Erkältung. Dafür brachte Oliver Kahn nicht viel Verständnis auf.

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Sky-Experte Matthäus fand den Einsatz des Nationalverteidigers "nicht unbedingt nachvollziehbar", zumal Trainer Niko Kovac von dessen Erkältung wusste: "Hier musst du elf Spieler haben, die Krieger sind, die in körperlicher Verfassung sind."

Hummels war dies nach eigener Aussage nicht, wollte aber trotzdem unbedingt spielen. "Ich ärgere mich, dass ich es gemacht habe", sagte er später. Vor allem darüber, "dass ich zur Halbzeit nicht spätestens gesagt habe, es macht kein Sinn. Weil alles so ein bisschen dumpf und verschwommen im Kopf ist. Dann ist das bei einem Spiel auf so hohem Niveau schwer umzusetzen. Ich lebe normalerweise davon, dass ich schnell denke, dass war heute zweimal nicht der Fall, ganz schlimm."

Deshalb habe er selbst um seine Auswechslung gebeten, berichtete der 29-Jährige. "Ich habe zwei Fehler gemacht, wie ich sie seit 2010 nicht drin hatte. Da habe ich gesagt: Es macht keinen Sinn mehr. Nicht, dass ich noch so ein Ding drin habe und wir fangen einen."

Die Frage bleibt, warum Kovac Hummels trotzdem einsetzte. Der habe in der Halbzeit nochmal auf seine Probleme hingewiesen, bestätigte der Trainer. "Aber unsere Ärzte haben ihm ein Medikament verabreicht, und es hieß, es sei alles okay. Ich habe ihn gefragt: "Bist Du sicher, dass du spielen kannst?" Und er sagte ja. Sonst hätten wir ihn nicht wieder rausgeschickt.

Kurios übrigens: Bei Hummels' Auswechslung führten die Bayern noch mit 2:1.

Schlimmer Unfall in Aue: HSV-Fan zieht sich bei Sturz schwere Kopfverletzungen zu

HSV-Fan wird mit HUbschrauber in eine Klinik geflogen

Bei dem Spiel FC Erzgebirge Aue gegen den Hamburger SV verletzte sich ein HSV-Fan schwer. Er musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

dpa

10. November: Der Sieg des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV beim FC Erzgebirge Aue ist von einem schweren Unfall eines HSV-Fans überschattet worden. Der Mann stürzte kurz vor dem Abpfiff der Partie vom Zaun des Gästeblocks etwa fünf Meter in die Tiefe. Dabei knallte er zuerst mit Kopf auf den Betonboden im Stadioninnenraum. Nach ersten Erkenntnissen soll er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen haben.

Der HSV-Anhänger wurde nach dem Unfall sofort von Sanitätern versorgt. 15 Minuten nach Spielende landete ein Rettungshubschrauber auf dem Rasen im Erzgebirgsstadion und flog den Verletzten in eine Klinik. "Wir wünschen dem Fan gute Besserung und hoffen, dass es nicht dramatisch endet", sagte HSV-Coach Hannes Wolf. Die Hamburger gewannen das Spiel mit 3:1 (1:1) und behaupteten die Tabellenführung.

Niki Lauda plant offenbar Besuch des Grand Prix von Abu Dhabi

9. November: Die österreichische Rennfahrerlegende Niki Lauda, der vor einigen Wochen eine Lungentransplantation erhielt, plant nach Medienberichten am 25. November einen Besuch des Großen Preis von Abu Dhabi. Das berichtet das Schweizer Medium "Blick".

So traf das Blatt den ehemaligen Formel 1-Boss Bernie Ecclestone nach eigenen Angaben in Brasilien zum Gespräch. Der berichtete ihnen wohl von einem Telefonat mit Niki Lauda, nur vier Stunden zuvor. Dabei soll ihm Lauda unter anderem gesagt haben: "Mein Geheimplan ist es, in Abu Dhabi aufzutauchen". Auch Angaben zu seinem Gesundheitszustand soll er gemacht haben: "Es geht mit den Umständen entsprechend gut. Ich fühle mich schon viel besser. Ich muss jetzt einfach sehr viele Tabletten nehmen und muss diszipliniert sein".

Erst am 24. Oktober hatte Lauda die Klinik verlassen können, elf Wochen nach seiner Operation Anfang August. Lauda hat schon einige lebensgefährliche Situationen hinter sich: 1976 überlebte er einen schweren Feuer-Unfall bei einem Rennen, 1991 stürzte seine "Lauda-Air-Boeing" ab. Außerdem hat der Österreicher schon zwei neue Nieren transplantiert bekommen.

Cathy Hummels kritisiert Lisa Müller für Kritik an Bayern-Trainer Kovac 

9. November: Die Ehefrau von Mats Hummels hat die Ehefrau von Thomas Müller wegen deren Instagram-Posts gegen Bayern-Trainer Niko Kovac kritisiert. "Ich finde, es steht mir nicht zu, mich in das Business meines Mannes einzumischen. Er mischt sich bei mir auch nicht ein", sagte Cathy Hummels am Freitag dem Nachrichtenportal t-online.de. Sie habe mit ihrem Mann zwar keine klare Abmachung getroffen, sagte aber: "Man kann sich gerne beratschlagen, aber das machen wir im Privaten, hinter verschlossener Tür."

Lisa Müller hatte beim 1:1 der Münchner gegen Freiburg am Samstag bei Instagram ein Foto gepostet, das Kovac am Spielfeldrand mit ihrem Mann zeigte, bevor dieser in der 71. Spielminute spät eingewechselt wurde. Dazu schrieb sie: "Mehr als 70 Min bis der mal nen Geistesblitz hat." Tags darauf teilte der deutsche Fußball-Meister mit, dass sich Lisa Müller bei Kovac entschuldigt habe.

Infantino: WM-Ausschluss für Spieler von Super-League-Clubs möglich

8. November: Fifa-Präsident Gianni Infantino hat Europas Top-Clubs vor der Gründung einer Super League gewarnt und hält einen Ausschluss von Spielern dieser Vereine von WM-Turnieren für möglich. "Offensichtlich ist diese Bedrohung vorhanden", sagte der Chef des Fußball-Weltverbandes am Mittwoch in Zürich. "Ich denke, dass die Verantwortlichen am Ende des Tages recht vernünftig sind, bevor sie sich komplett abspalten", sagte Infantino.

In der vergangenen Woche hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unter Berufung auf Dokumente der Plattform Fooball Leaks über Pläne einer von Real Madrid forcierten Abspaltung diverser Top-Clubs aus der Champions League der Uefa berichtet. Der FC Bayern München, der zu der Gruppe der Top-Teams gehören soll, hatte anschließend betont, keinerlei Pläne dieser Art zu verfolgen und sich zur Zugehörigkeit zur Bundesliga bekannt.

Eine Bundesliga ohne den FC Bayern München könne sich auch Infantino nicht vorstellen, sagte er und schob die Drohung hinterher, dass Spieler, die bei Vereinen einer Super League unter Vertrag stünden, von WM-Turnieren ausgeschlossen werden könnten.

Julian Brandt ist ein Gegner sozialer Medien

6. November: Julian Brandt hat sich ungewohnt harsch gegen soziale Netzwerke ausgesprochen, muss sich nach eigener Aussage als Nationalspieler aber trotzdem widerwillig in diesen präsentieren. "Ich habe von Facebook und Twitter überhaupt keinen Plan", sagte Brandt in einem Fantalk seines Vereins Bayer Leverkusen: "Ich hasse diese Plattformen über alles. Aber ich muss sie halt benutzen."

Er selbst habe sich "jahrelang dagegen gesträubt", sagte der 22-jährige Brandt: "Aber dadurch, dass immer mehr über diese Plattformen läuft, hast du irgendwann keine andere Wahl. Die Leute sagen: Irgendwann musst du was machen. Spätestens, wenn du bei einer WM dabei bist, musst du das tun." Im Sommer war der Offensivspieler bei der Weltmeisterschaft in Russland dabei.

Er selbst habe bei Facebook und Twitter zwar Accounts, "aber ich bin da nicht selbst aktiv, ich lasse sie bedienen". Seinen Instagram-Account pflege er schon selbst, erklärte Brandt, "aber auch da bin ich nicht der Typ, der jede Stunde was updaten muss."

Vietnam soll ein eigenes Formel-1-Rennen bekommen 

6. November: Vietnam soll im April 2020 sein erstes Formel-1-Rennen bekommen. Der Grand Prix soll in der Hauptstadt Hanoi ausgetragen werden, etwa zwölf Kilometer außerhalb des Stadtzentrums in der Nähe des Nationalstadions, berichtete die staatlich gelenkte Presse des südostasiatischen Landes.

Die Vereinbarung mit dem Besitzern der Rennserie, dem US-Konzern Liberty Media, wird demnach an diesem Mittwoch offiziell unterzeichnet.  Der kommunistische Ein-Parteien-Staat wird damit nach Malaysia und Singapur das dritte Land in Südostasien mit einem eigenen Grand Prix.

Über eine Vereinbarung wurde schon seit längerer Zeit spekuliert. Zwischenzeitlich war auch überlegt worden, das Rennen rund um den Hoan-Kiem-See (Schwertsee) direkt im Stadtzentrum abzuhalten. Davon nahm man nach einem Bericht des staatlichen Internet- Nachrichtenportals Vnexpress vom Montag jedoch wieder Abstand, weil dies in der Praxis kaum umzusetzen gewesen wäre. Bislang ist die Formel 1 in Vietnam nicht besonders populär.

Bundestrainer Marco Sturm wechselt in die NHL

5. November: Bundestrainer Marco Sturm verlässt den Deutschen Eishockey-Bund und übernimmt den Posten des Assistenztrainers bei den Los Angeles Kings in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Das meldeten die Kalifornier am Sonntag. Sturm, der das Team im Februar zu Olympia-Silber geführt hatte, betreut die deutsche Mannschaft nur noch beim Deutschland-Cup ab Donnerstag in Krefeld.

Der 40-jährige Sturm war als Spieler in der NHL unter anderem ebenfalls für die Kings auf dem Eis. In 17 Spielen in der Saison 2010 auf 2011 erzielte er vier Tore für die Kalifornier. Darüber spielte Sturm in den USA und Kanada für die San Jose Sharks, die Boston Bruins, die Washington Capitals, die Vanvouver Canucks und die Florida Panthers. Der Nationalspieler ließ seine Spielerkarriere 2013 bei den Kölner Haien ausklingen. Im Juli 2015 wurde er Bundestrainer.

Lisa Müller entschuldigt sich bei Bayern-Trainer Kovac

4. November: Das Instagram-Posting von Thomas Müllers Ehefrau Lisa sorgte gestern für mehr Wirbel als der Last-Minute-Ausgleich des SC Freiburg beim FC Bayern München. Lisa Müller hatte während der Partie auf Instagram ein Video gepostet, in dem Niko Kovac ihrem Mann vor der Einwechselung letzte taktische Anweisungen gibt. Diagonal über der Szene steht: "Mehr als 70 Min bis der mal nen Geistesblitz hat." Sie war offenbar nicht damit einverstanden, dass ihr Mann nicht in der Startelf der Münchner stand. Das Video wurde inzwischen gelöscht. Müller nahm seine Frau nach dem Spiel noch in Schutz: "Mir wurde das auch nur zugetragen. Das ist sicherlich aus der Emotion heraus entstanden. Im Nachhinein finde ich das natürlich nicht so toll, aber sie liebt mich halt. Was soll ich machen?" 

Thomas Müller, Joshua Kimmich und Franck Ribéry vom FC Bayern München gehen mit gesenkten Köpfen vom Platz

Damit war der Fall aber noch nicht erledigt. Einen Tag nach dem Heimspiel veröffentlichte der FC Bayern eine offizielle Stellungnahme auf der Homepage des Vereins. Darin steht, dass Lisa Müller sich direkt nach dem Spiel gegen Freiburg bei Niko Kovac entschuldigt hat. Der Trainer habe die Entschuldigung angenommen. Ob damit alle Unstimmigkeiten ausgeräumt sind? 

 

Ex-Wolfsburger Bendtner für Prügelattacke zu Haftstrafe verurteilt

2. November: Der ehemalige Wolfsburger Fußball-Profi Nicklas Bendtner ist zu einer 50-tägigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht in Kopenhagen sah es als erwiesen an, dass der 30 Jahre alte Däne einen Taxifahrer während eines Streits am 9. September so hart schlug und trat, dass dieser unter anderem einen Kieferbruch erlitt. Die Schwere der Verletzung sei auch ein Grund, warum die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde, teilte das Gericht mit. 

Bendtners Anwalt erklärte, sein Mandant wolle das Urteil anfechten. Nicklas Bendtner war von 2014 bis 2016 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Sein aktueller Klub Rosenborg Trondheim aus Norwegen distanzierte sich am Freitag von den Vorfällen. Personelle Konsequenzen soll es aber keine geben.

Lasogga-Mutter liebäugelt mit Job in Bundesliga

2. November: HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga gilt als der teuerste Spieler der zweiten Bundesliga. Dass der 26-Jährige einen überdurchschnittlich gut dotierten Vertrag besitzt, verdankt er vor allem seiner Mutter Kerstin, die ihn seit Jahren als Beraterin managt. Die 46-Jährige könnte sich jedoch durchaus auch einen verantwortungsvolleren Job im Fußball-Geschäft vorstellen, wie sie der "Bild"-Zeitung verriet.

"Wenn mir jemand eine leitende Position in einem Bundesliga-Klub anbieten würde, würde ich es sofort machen", so die Mutter des Fußballers. "So etwas reizt mich total." Gleichzeitig räumte Kerstin Lasogga ein, dass es nicht einfach sei, "als Frau im Fußball mit Respekt behandelt zu werden". Dies sei ein weiter Weg. Dennoch mache ihr die Arbeit "sehr, sehr viel Spaß".

Quelle: "Bild" (Bezahlinhalt)

Görges erreicht Halbfinale bei B-WM der Tennis-Damen

1. November: Überraschend zog Julia Görges doch noch in das Halbfinale der B-WM der Tennis-Damen in China ein und hat sich einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag selbst beschenkt. Die deutsche Vorjahressiegerin gewann am Donnerstag in Zhuhai ihr entscheidendes Gruppenspiel 6:2, 7:6 (7:5) gegen die Belgierin Elise Mertens. Damit schaffte Görges nach ihrer Drei-Satz-Niederlage zum Auftakt gegen die Estin Anett Kontaveit den notwendigen glatten Erfolg, um Erste in ihrer Dreier-Gruppe zu werden.

Görges ballte die Faust und stieß einen Jubelschrei aus, als der Erfolg nach 1:48 Stunden und etwas Zittern im zweiten Satz feststand. "Das ist mein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk", sagte die in Regensburg lebende Schleswig-Holsteinerin. "Ich habe gespielt, um zu gewinnen. Das ist meine Philosophie. Ich hatte im zweiten Satz zu kämpfen, aber ich habe versucht dranzubleiben, das hat geklappt."

Görges trat von Beginn an wesentlich stärker auf als am Mittwoch gegen Kontaveit und holte sich nach einer halben Stunde den ersten Satz gegen Mertens, die ihr Spiel gegen Kontaveit klar gewonnen hatte. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Weltranglisten-13., die einen Rang schlechter notierte Görges vermied mit großer Mühe mögliche Rückstände von 1:4 und 2:5. In der offensiv geführten und sehenswerten Partie hatte die gebürtige Bad Oldesloerin bei einer 6:5-Führung dann drei Matchbälle in Serie. Mertens wehrte mit eigenem Aufschlag alle ab, im Tiebreak nutzte Görges ihre vierte Chance.

FC Bayern wegen Knöchelverletzung mehrere Wochen ohne Thiago

31. Oktober: Der FC Bayern muss mehrere Wochen auf Mittelfeldspieler Thiago verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, hat sich der 27-Jährige beim 2:1 im DFB-Pokal gegen den SV Rödinghausen das vordere Außenband sowie die Gelenkkapsel im rechten Sprunggelenk gerissen. Dies ergab eine Untersuchung nach der Rückkehr aus Osnabrück. Der spanische Nationalspieler musste am Dienstagabend in der 75. Minute ausgewechselt werden. Mit seinem Ausfall verschärft sich die personelle Lage beim FC Bayern, der im Pokal neben zwei Langzeitverletzten noch auf ein Quintett verzichten musste.

Mexikanischer Fußball-Profi nach Schönheits-OP kaum wiederzuerkennen 

30. Oktober: Als sich seine Teamkollegen von den Strapazen der WM erholten, legte er sich unters Messer: Der mexikanische Fußball-Profi Hector Herrera, aktuell beim FC Porto unter Vertrag, hat sich einer Schönheits-OP unterzogen, die ihn auch sportlich weiter nach vorn bringen soll. Demnach ließ sich Herrera unter anderem die Nase korrigieren, "um besser Luft zu bekommen und meine sportliche Leistung zu verbessern", wie der 28-Jährige in einer im Juli auf Twitter verbreiteten Stellungnahme verkündet hatte. Tatsächlich zeigen ihn aktuelle Bilder mit einer deutlich schmaleren Nase. 

Zudem liegen seine einst stark abstehenden Ohren seit der Operationen wesentlich näher am Kopf an. Wegen seiner Segelohren hatte der Mexikaner gleich mehrere wenig schmeichelhafte Spitznamen bekommen. Unter anderem sollen ihn Mitspieler "Fledermaus" und "Dumbo" genannt haben, wie die "Bild" berichtet. 

sport kompakt - hector herrera

Der mexikanische Fußball-Profi Hector Herrera vor (links) und nach seiner Schönheits-OP

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Polizei von massiven Ausschreitungen der Hertha-Fans überrascht

29. Oktober: Die Polizei ist nach eigenen Angaben von den massiven Ausschreitungen von Hertha-Fans beim Bundesligaspiel in Dortmund überrascht worden. "Wir haben ein Spiel mit geringem Risiko erwartet", sagte der Leiter des Polizeieinsatzes im Stadion, Edzard Freyhoff, am Montag. Es seien deshalb nicht genügend Polizisten im Einsatz gewesen, um mögliche Täter festzusetzen. Er habe keine Veranlassung gesehen, mehr Kräfte anzufordern.

Hertha-Ultras hatten am Samstag hinter einem Spruchband mit der Aufschrift "15 Jahre Hauptstadt-Mafia" Pyrotechnik gezündet, daraufhin schritt die Polizei ein. Die Chaoten lieferten sich dann eine wilde Prügelei mit den Polizisten. Die Beamten seien unter anderem mit Abwasserrohren geschlagen und mit Pyrotechnik beworfen worden, sagte Freyhoff. Sechs Polizisten seien leicht verletzt worden. Außerdem seien 45 Stadionbesucher aus Berlin verletzt worden, darunter zehn durch das Vorgehen der Polizisten. Unbeteiligte seien nicht verletzt worden. 

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange zeigte sich zuversichtlich, dass mit Hilfe des umfangreichen Videomaterials der Großteil der Täter identifiziert werden kann. "Der Einsatz hat alle seine Ziele erreichen können", sagte Lange.

Ausgefallener Riesenslalom wird am 20. Dezember nachgeholt

29. Oktober: Der am Sonntag in Sölden wegen zu viel Neuschnees ausgefallene erste Herren-Weltcup des Winters wird am 20. Dezember im österreichischen Saalbach-Hinterglemm nachgeholt. Das gab der Skiweltverband FIS am Montag bekannt.

Schon im vergangenen Jahr war das Herren-Rennen in Sölden abgesagt worden - damals wegen eines Sturms. Wegen einer alten Regel durfte das Auftaktrennen aber nicht nachgeholt werden. Die FIS hat ihr Reglement dahingehend angepasst.

Boxer attackiert eigenen Trainer

29. Oktober: Der Frust saß offensichtlich sehr tief: Bei einem Rahmenkampf einer Boxveranstaltung im bulgarischen Sofia hat der Boxer Levan Shonia am Wochenende seinen eigenen Trainer attackiert. Wie unter anderem das Box-Portal "boxen1.com" berichtet, griff der Sportler seinen Coach zunächst im Ring, später dann noch mal nach dem auf acht Runden angesetzten, jedoch bereits nach sechs Runden beendeten Kampf an. Ein auf Youtube veröffentlichtes Video zeigt die zweite Attacke. So ist zu sehen, wie Shonia seinem Trainer mit seiner Rechten auf die Schulter schlägt. Weil sich dieser mit einer Backpfeife revanchiert, holt der Georgier ein zweites Mal aus, verpasst einen richtigen Treffer aber erneut. Dann geht der Kampfrichter dazwischen.

Womöglich war Shonia neben der kurzfristigen Verkürzung des Kampfes auch über seine eigene Leistung enttäuscht. Demnach sahen alle Kampfrichter Shonias Gegner, den in Deutschland lebenden Bulgaren Spas Genov klar und einstimmig vorn. Ob der Boxer und sein Trainer weiter zusammen arbeiten werden, ist nicht bekannt.

Quelle: Box-Portal "boxen1.com"

Lewis Hamilton vorzeitig Formel-1-Weltmeister

28. Oktober: Lewis Hamilton hat sich bei der Formel-1-Fiesta von Mexiko erneut zum Weltmeister gekürt und das Titel-Duell gegen seinen Herausforderer Sebastian Vettel wieder vorzeitig entschieden. Nach einem perfekten Start und trotz einiger Probleme beim Reifenkrimi durfte sich der 33 Jahre alte Brite am Sonntag von weit über 100 000 begeisterten Zuschauern auf dem Autodrómo Hermanos Rodríguez feiern lassen. 

364 Tage nach seinem WM-Triumph an gleicher Stelle reichte dem Mercedes-Star der vierte Platz zum fünften WM-Titel. Der zweite Rang war für seinen Ferrari-Rivalen Vettel hinter Vorjahressieger Max Verstappen zu wenig. Der 31 Jahre alte Heppenheimer hätte gewinnen und Hamilton höchstens Achter werden müssen, um die WM-Party des Briten noch einmal zu verschieben. Hamilton schloss mit dem Titelgewinn zu Juan Manuel Fangio auf und ist nur noch zwei Triumphe vom Rekord von Michael Schumacher entfernt. 

HSV-Fans drohen Club-Boss Hoffmann wegen Titz-Entlassung

27.Oktober: Neu-Trainer Hannes Wolf hat schon in seinem ersten Spiel als HSV-Trainer die DNA des Traditionsvereins zu spüren bekommen. Trotz eine 1:0-Erfolgs beim 1.FC Magdeburg und dem (vorläufigen) Sprung an die Tabellenspitze der 2. Liga, herrschte angespannte Stimmung im HSV-Block. Zu sehen war dort auf einem Banner eine Drohung gegen Vereinsboss Bernd Hoffmann: "Hoffmann. Du wirst von uns hören", stand da zu lesen. Grund für die Aktion: Die Fans sind mit der Entlassung des beliebten Ex-Coaches Christian Titz überhaupt nicht einverstanden. So feierten sie nach dem Spiel auch nicht den neuen, sondern den alten Coach mit "Christian Titz"-Sprechchören. Titz war abgelöst worden, weil die Clubführung dem Trainer nicht mehr zutraute, den dringend nötigen Wiederaufstieg in die 1. Liga zu schaffen - obwohl der Club auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze war. Neu-Coach Wolf wollte die Fans-Proteste nicht kommentieren. "Ich habe nichts gehört", versicherte Wolf. "Mein Job ist es, Spiele zu gewinnen."

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