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Sport kompakt: Deutsches Basketball-Talent wechselt nach Los Angeles in die NBA

Nagelsmann verlässt Hoffenheim +++ Emre Can wechselt zu Juventus +++ Feuer im Kabinentrakt auf Schalke +++ Frühes Ende für Angelique Kerber bei der WTA Mallorca +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

Moritz Wagner

Die Trikotfarbe passt schon: Moritz Wagner spielt bislang College-Basketball für die Michigan Wolverines. Die LA Lakers spielen ebenfalls in gelben Trikots

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Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Der stern hält Sie in diesem täglich aktualisierten Ticker über wichtige Meldungen und Ergebnisse aus der (internationalen) Sportwelt auf dem Laufenden:

Deutsches Basketball-Talent geht nach Los Angeles in die NBA

22. Juni: Die Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA haben sich bei der alljährlichen Talentziehung die Rechte an Moritz Wagner gesichert. Das Team aus Kalifornien wählte den 21-jährigen Berliner mit dem 25. Pick in der ersten Runde des diesjährigen NBA Drafts aus. Der 2,11-Meter-Hüne spielte in den vergangenen drei Jahre am US-College für die University of Michigan und führte die Wolverines in der abgelaufenen Saison sogar ins Finale um die College-Meisterschaft. Ob Wagner bereits in der kommenden Saison an der Seite von Lonzo Ball und Kyle Kuzma auf dem Parkett stehen wird, ist noch offen. Er wird aller Voraussicht nach die Lakers in der NBA-Summer-League unterstützen bevor das Team eine Entscheidung über seine weitere Zukunft treffen wird.

Nagelsmann verlässt 1899 Hoffenheim

21. Juni: Julian Nagelsmann verlässt den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum Ende der Saison 2018/19. Das teilte der Klub mit. Ab Sommer 2019 wird er neuer Trainer bei RB Leipzig und erhält einen Vertrag bis 2023, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Zunächst hat die "Bild"-Zeitung über das nächste Ziel des 30-Jährigen berichtet. Die Sachsen hatten sich nach der abgelaufenen Saison von Trainer Ralph Hasenhüttl getrennt. Sportdirektor Ralf Rangnick will in der neuen Saison auch den Trainerposten übernehmen. Offen ist hingegen noch, wer in der kommenden Saison Coach bei den Sachsen und damit Nachfolger von Ralph Hasenhüttl wird.

Offiziell: Emre Can schließt sich Juventus an

21. Juni: Was sich seit Wochen angedeutet hat, ist nun offiziell: Nationalspieler Emre Can verlässt den FC Liverpool und wird ab dem 1. Juli für Juventus Turin auflaufen. Nach vier Spielzeiten in England sucht der Mittelfeldspieler nun beim italienischen Rekordmeister eine neue Herausforderung. 

Die "alte Dame" überweist 16 Millionen Euro nach Liverpool, um sich die Dienste des 20-fachen Nationalspielers zu sichern. Für den gebürtigen Frankfurter ist es seine vierte Station im Profifußball nach dem FC Bayern München, Bayer Leverkusen und dem FC Liverpool. Can unterzeichnet für vier Jahre bei den Turinern.

Feuer im Kabinentrakt auf Schalke 

21. Juni: Die Feuerwehr Gelsenkirchen musste am Donnerstagnachmittag mit einem Großaufgebot zum Trainingsgelände des FC Schalke ausrücken. Dort hatte sich ein Feuer im Kabinenbereich des Lizenzspielertrakts ausgebreitet. Verletzt wurde niemand, der Verein erklärte via Twitter, dass der Trainingsauftakt am 1. Juli wie geplant ablaufen soll. Die Aufräumarbeiten seien laut Verein im Gange, wie hoch der Sachschaden ist, wurde nicht bekannt gegeben.

Angelique Kerber scheitert im Auftaktspiel der WTA Mallorca

20. Juni: Angelique Kerber ist beim Tennisturnier auf Mallorca gleich zum Auftakt an einer Qualifikantin gescheitert und hat das Achtelfinale klar verpasst. Die Nummer elf der Weltrangliste aus Kiel verlor das am Vorabend unterbrochene Erstrunden-Match gegen Alison Riske aus den USA am Mittwoch mit 7:5, 2:6, 1:6. Nach 2:01 Stunden verwandelte die Amerikanerin ihren zweiten Matchball. Die 27-Jährige kämpft nun gegen die Slowenin Polona Hercog um den Einzug ins Viertelfinale des mit 250.000 Euro dotierten Rasenturniers.

Die Partie war am Dienstagabend wegen Dunkelheit beim Stand von 7:5, 2:6, 1:1 aus Sicht Kerbers unterbrochen worden. Im entscheidenden dritten Satz gewann die 30 Jahre alte Deutsche am Folgetag kein Spiel mehr. 

Federer nun auch offiziell Erster der Tennis-Weltrangliste

18. Juni: Stuttgart-Sieger Roger Federer ist nun auch offiziell wieder die Nummer eins der Tennis-Welt. Der 36-jährige Schweizer liegt jetzt 150 Punkte vor dem spanischen French-Open-Gewinner Rafael Nadal, wie aus der am Montag veröffentlichten Rangliste hervorgeht. Dank des erstmaligen Einzugs ins Endspiel von Stuttgart hatte sich der achtmalige Wimbledon-Sieger vor Nadal geschoben und geht nun in seine 310. Woche als Nummer eins.

 Federer muss in dieser Woche seinen Titel im westfälischen Halle verteidigen, damit er Weltranglisten-Erster bleibt. Erstmals hatte der Rekord-Grand-Slam-Sieger vor mehr als 14 Jahren die Spitze der Weltrangliste übernommen. Der Hamburger Alexander Zverev, der in dieser Woche wie Federer in Halle antritt, bleibt mit großem Abstand die Nummer drei hinter Federer und Nadal. 

Bei den Frauen gab es in den Top Ten keine Veränderungen. In Führung liegt weiterhin Paris-Gewinnerin Simona Halep aus Rumänien. Beste Deutsche ist die Kielerin Angelique Kerber als Elfte, Julia Görges aus Bad Oldesloe folgt als Nummer 13.

Premier Legaue 2018/19 startet mit Topspiel 

14. Juni: Während die Fußballwelt gebannt auf die kommende Weltmeisterschaft in Russland blickt (lesen Sie alle Infos rund um die WM im Ticker), steht das Fundament für die neue Saison in der Premier League bereits. Der englische Fußballverband veröffentlichte am Donnerstag die Paarungen für die Saison, die am Samstag, den 11. August startet. 

Titelverteidiger Manchester City eröffnet die neue Spielzeit direkt mit einem Kracher. Die "Skyblues" müssen am ersten Spieltag auswärts zum FC Arsenal. Die Londoner werden mit dem neuen Trainer Unai Emery also direkt eine "Mammutaufgabe" zu bewältigen haben. Der FC Liverpool mit Jürgen Klopp darf mit einem Heimspiel gegen West Ham United starten, Manchester United empfängt zum Start Leicester City.

Nicht weniger schwierig wird es für Emery und den FC Arsenal am zweiten Spieltag. Dort geht es für die "Gunners" nämlich zum Derby an die Stamford Bridge, wo sie zu Gast beim FC Chelsea sind. Alle Partien des ersten Spieltags in der Premier League im Überblick: 

ArsenalManCity
BournemouthCardiff C.
FulhamPalace
HuddersfieldChelsea
LiverpoolWest Ham
ManUnitedLeicester
NewcastleTottenham
SouthhamptonBurnley
WatfordBrighton
WolverhamptonEverton

USA, Kanada und Mexiko erhalten Zuschlag für WM 2026

13. Juni: Erstmals findet eine Fußball-WM in drei Ländern gleichzeitig statt. Die USA, Kanada und Mexiko haben von der Fifa den Zuschlag für das XXL-Turnier 2026 erhalten und sich gegen Konkurrent Marokko durchgesetzt. 134 Fifa-Mitgliedsverbände votierten für den Dreierbund aus Amerika, auf Marokko entfielen 65 Stimmen. 

Damit steigt eine WM erstmals seit 1994 wieder in den USA, Mexiko ist nach 1970 und 1986 bereits das dritte Mal Gastgeber eines Weltturniers. Für Kanada ist es eine WM-Premiere. Marokko scheiterte bereits mit seiner fünften Bewerbung, vorerst bleibt Südafrika 2010 der einzige afrikanische WM-Ausrichter.

Auch der Deutsche Fußball-Bund sprach sich für den Sieger aus. "Wegen des neuen Formats eines WM-Turniers mit 48 Mannschaften haben es kleinere Länder ohne umfangreiche Stadionkapazitäten schwerer, erfolgreich als Ausrichter anzutreten", sagte Verbandschef Reinhard Grindel zum deutschen Votum. Der DFB kritisierte zudem Donald Trump deutlich für seine Einmischung in den Wahlkampf. Der US-Präsident hatte Ländern, die nicht für den amerikanischen Dreierbund, mit politischen Konsequenzen gedroht.

Nach den Skandalen um die Vergabe der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar stimmte nicht mehr die Fifa-Exekutive, sondern die Versammlung aller Mitgliedsverbände über den WM-Ausrichter ab. Das Amerika-Trio konnte bei den Delegierten vor allem mit finanziellen Versprechungen punkten. Demnach wird mit Einnahmen von 14,3 Milliarden US-Dollar gerechnet, fast doppelt so viel wie bei Marokko. 

Zudem sind für die WM, die erstmals in drei Ländern stattfinden wird, bereits alle Stadion vorhanden. In dem nordafrikanischen Königreich hätten neun Arena komplett neu errichtet werden müssen. Deshalb hatte Marokko in einem Fifa-Prüfbericht die deutlich schlechteren Noten erhalten.

Bei der WM in acht Jahren stehen durch die erhöhte Teilnehmerzahl nun 80 statt derzeit 64 Spiele an. Die 48 Teams werden in 16 Vorrundengruppen eingeteilt, insgesamt 32 Mannschaften erreichen die erste K.o.-Runde. 60 Partien werden in den USA und jeweils zehn in Mexiko und Kanada stattfinden. Am Eröffnungstag steigen Spiele in allen drei Ländern. Das Finale soll in Dallas, Los Angeles oder New York/New Jersey stattfinden.

Hoeneß: "Robert wird nicht verkauft"

11. Juni: Vereinspräsident Uli Hoeneß hat in einem Interview bei Sky versichert, dass Toptorjäger Robert Lewandowski auch in Zukunft für den FC Bayern München spielen wird. Damit entkräftet er die seit Wochen kursierenden Gerüchte um einen Wechsel des Polen. Lewandoswki selbst will den deutschen Fußball-Rekordmeister im Sommer verlassen. Zuletzt war in einem Bericht der "Sport Bild" angedeutet worden, dass der FC Bayern erst bei einer Ablösesumme von rund 200 Millionen Euro gesprächsbereit sein könnte. "Das ist Quatsch", sagte Hoeneß bei Sky am Sonntagabend am Rande des Basketball-Finals. "Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden." Den Wechselwunsch des Torgaranten hatte dessen Agent Pini Zahavi untermauert. Lewandowski hat in München noch einen Vertrag bis 2021. 

Model Harlow winkt Rennen zu früh ab - Vettel verwirrt

11. Juni: Das Model Winnie Harlow hat mt ihrem zu frühen Winken der Zielflagge beim Großen Preis von Kanada für Irritationen auf und neben der Formel-1-Strecke in Montréal gesorgt. "Ich war reichlich verwirrt", sagte Sieger Sebastian Vettel. "Einige Streckenposten glaubten schon, dass alles vorbei war und schwenkten fröhlich alle Flaggen für die Fahrer." Der viermalige Weltmeister wollte mit seinem Ferrari auf die 70. und letzte Runde fahren, als Harlow die schwarz-weiße Flagge schwenkte. "Sag ihnen, nicht die Flagge zu schwenken, wenn es noch nicht vorbei ist", sagte Vettel über den Boxenfunk. Vom Kommandostand erhielt der Heppenheimer die Anweisung, weiter auf dem Gas zu bleiben. Das Rennen wurde laut dem Reglement mit 68 statt mit 70 Runden gewertet. Am Ergebnis auf den ersten Plätzen änderte das nichts. Wenige Stunden später meldete sich auch Winnie Harlow via Twitter. "Ich war es nicht", schrieb die 23-Jährige. Offensichtlich hatte ihr jemand zu früh die Anweisung gegeben, die Flagge zu schwenken.

Nadal feiert elften French-Open-Sieg

10. Juni: Rekordchampion Rafael Nadal bleibt der unangreifbare Tennis-Patron von Paris und hat mit dem elften Triumph seine unfassbare French-Open-Titelserie weiter ausgebaut. Der 32-Jährige wehrte souverän den Angriff von Dominic Thiem ab, der 23 Jahre nach Thomas Muster als zweiter Österreicher im Stade Roland Garros einen Grand-Slam-Titel holen wollte.

Nadal gewann das Finale am Sonntag 6:4, 6:3, 6:2, damit behält er auch die Weltranglisten-Spitze vor Roger Federer und hat nach dem 17. Grand-Slam-Titel nur noch drei weniger als der Rekordsieger aus der Schweiz. Eine andere, 45 Jahre alte Bestmarke stellte Nadal ein: Elfmal das gleiche Grand-Slam-Turnier gewann bislang nur die Australierin Margaret Court bei den Australian Open.

Thiem brauchte im bisher wichtigsten Match seiner Karriere ein paar Minuten Anlaufzeit und verlor gleich seinen Aufschlag zum 0:2. Mit dem sofortigen Rebreak war der 24-Jährige in der Partie und versuchte, Nadal zumeist mit der Vorhand unter Druck zu setzen. Das klappte auch oft, doch beim 4:5 zeigte Thiem wieder Nerven. Mit einem vergebenen Volley und drei Vorhandfehlern schenkte er Nadal das nächste Break und nach schon fast einer Stunde Spielzeit den Satz.

Vor den 15.000 Zuschauern auf dem Court Philippe Chatrier, unter ihnen Reals Madrids bisheriger französischer Trainer Zinedine Zidane, legte Nadal mit der Führung im Rücken zum 3:0 im zweiten Satz nach. Dabei half ihm weniger seine gefürchtete Linkshänder-Vorhand sondern vielmehr Thiem mit seinen nun vielen Fehlern. Der Niederösterreicher schaute oft ratlos und frustriert in Richtung seiner Box, weil er nicht die von ihm erhoffte Leistung zeigen konnte. Das mögliche Rebreak zum 3:4 verpasste er, so dass Nadal weiter davonzog.

Als das Kraftpaket aus Mallorca gleich zu Beginn des dritten Satzes vier Chancen ausließ, Thiem sofort wieder den Aufschlag abzunehmen, wurden die Fans noch einmal wach und hofften auf ein spannenderes und auch noch besseres Endspiel. Das bekamen sie bei guten äußeren Bedingungen geboten, weil Nadal auf die frühzeitige Entscheidung drängte und Thiem sich wehrte. Mit dem Break zum 1:2 geriet der Weltranglisten-Achte erneut ins Hintertreffen. Obwohl er sich danach noch einmal anfeuerte, schien Thiem selbst nicht mehr recht an eine Überraschung zu glauben. Nadal musste sich im vierten Spiel kurz am linken Handgelenk behandeln lassen. Nach 2:43 Stunden nutzte er seinen fünften Matchball und machte 13 Jahre nach seinem ersten Erfolg den kaum zu fassenden elften Triumph in Paris perfekt.

Boxen: Massenschlägerei überschattet Comeback von Tyson Fury

10. Juni: Exakt 924 Tage stand Ex-Boxweltmeister Tyson Fury nicht mehr im Ring - am gestrigen Samstag gab der 2,06-Meter-Hüne in Manchester sein Comeback und gewann nach Aufgabe seines Kontrahenten Sefer Seferi (Albanien) nach der vierten Runde. Die Rückkehr des Wladimir-Klitschko-Bezwingers geriet vor 15.000 Zuschauern in der Manchester-Arena aber zur Farce. Nach der Aufgabe der Seferi-Ecke flogen in der Nacht zum Sonntag Gegenstände in den Ring, im Publikum war es bereits in Runde zwei zu einer schweren Massenschlägerei gekommen.

Sportlich mau: Nennenswerte Treffer waren in dem Kampf an einer Hand abzuzählen, der viel leichtere und kleinere Seferi (39) hatte kaum Sparrings-Partner-Qualitäten. "Ich hätte ihn nach zehn Sekunden umhauen können", sagte Fury nach dem Kampf, der ihn vor allem eines lehrte: Bis zur erhofften neuen WM-Chance - womöglich Ende 2019 - muss der exaltierte Schwergewichtler, der für sein Comeback mehr als 45 Kilogramm abspeckte, aber immer noch satte 125 Kilogramm auf die Waage brachte, noch hart arbeiten. 

"Nächstes Mal wird's besser - und der Gegner stärker", versprach der 29 Jahre alte Fury. Die vergangenen 32 Monate hatte er unter Depressionen gelitten, die Box-Lizenz vorübergehend verloren und sich Doping-Vorwürfen stellen müssen. Fury hatte am 28. November 2015 in Düsseldorf überraschend die Regentschaft Wladimir Klitschkos durch einen Punktsieg beendet.

NBA: Golden State Warriors verteidigen Titel

9. Juni: Dank eines starken 108:85-Siegs haben die Golden State Warriors ihren Titel in der NBA eindrucksvoll verteidigt. In der Finalserie gelang dem Starensemble um Kevin Durant, Superstar Stephen Curry und Co. gegen die Cleveland Cavaliers gar ein 4:0, ein sogenannter Sweep. Für das Team aus Cleveland war es der dritte Meistertitel in den vergangenen vier Jahren.

"Den Titel zu gewinnen, ist unglaublich hart. Ihn dreimal in vier Jahren zu gewinnen, ist unfassbar", jubelte Klay Thompson nach der Basketball-Gala in Cleveland. Doch Langeweile kam bei den Warriors-Profis während der Feierlichkeiten nach der Partie nicht auf. "Ich kann von diesem Gefühl nicht genug bekommen", sagte Curry, der mit 37 Punkten im vierten Match der überragende Spieler war.

Auf der anderen Seite ließ Clevelands Superstar LeBron James seine Zukunft bei dem Klub offen. "Ich habe derzeit noch keine Ahnung. Ich werde das tun, was ich immer getan habe: Ich werde mich mit meiner Familie zusammensetzen und beraten. Sie ist ein wichtiger Teil, wenn es um meine Karriere geht und das wird sie auch weiterhin sein", erklärte James nach der Partie. Zudem bestätigte der US-Amerikaner, die vergangenen drei Begegnungen gegen den alten und neuen NBA-Champion mit einer gebrochenen Hand gespielt zu haben. Die Verletzung zog sich James nach der unglücklichen Niederlage in Spiel eins in Oakland zu, als er aus Frust gegen eine Tafel schlug.

Ghana löst nach Korruptionsvorwürfen Fußballverband auf

8. Juni: Die Regierung im westafrikanischen Ghana hat angesichts weitreichender Korruptionsvorwürfe die Auflösung des nationalen Fußballverbands angeordnet. Die Polizei müsse alles unternehmen, um die Anschuldigungen möglichst schnell zu untersuchen und die
Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, forderte Informationsminister Mustapha Abdul-Hamid. Die Regierung sei angesichts der am Mittwoch durch einen Film bekannt gewordenen Vorwürfe schockiert. Ein Hauptverdächtiger ist Verbandspräsident Kwesi Nyantakyi, der auch Mitglied des Fifa-Councils ist. "Der Dokumentarfilm demonstriert die grobe Misswirtschaft des ghanaischen Fußballverbandes, charakterisiert durch weitreichenden Betrug, Korruption und Bestechung", sagte der Minister am späten Donnerstagabend. Da die Vorwürfe sich gegen Funktionäre, Teammanager und auch Schiedsrichter richteten, sei die sofortige Auflösung des
Verbandes angeordnet worden. "Die Regierung wird dafür sorgen, dass die nötigen Reformen mit aller Dringlichkeit durchgeführt werden, um die Verwaltung des Fußballs in diesem Land wieder aufzuräumen."    

In dem Dokumentarfilm ist der inzwischen festgenommene Funktionär Nyantakyi zu sehen, wie er verspricht, gegen hohe Zahlungen Einfluss auf Politiker nehmen zu können. Eine andere Szene zeigt ihn bei der Annahme einer Bargeldzahlung von umgerechnet 60.000 Euro. 

Man nehme die Anschuldigungen sehr ernst und werde sofort Maßnahmen einleiten, teilte der ghanaische Verband mit. Es werde keinen Versuch der Vertuschung geben, heißt es in einer von Generalsekretär Isaac Addo unterzeichneten Stellungnahme. "Der Verband möchte versichern, dass er als Institution keinerlei korrupte Praktiken duldet."

Löw: WM-Auftakt für Özil nicht in Gefahr

7. Juni: Der WM-Auftakt ist für Fußball-Nationalspieler Mesut Özil nach Angaben von Joachim Löw nicht in Gefahr. "Er hat gegen Österreich einen Schlag bekommen. Das Knie ist etwas dick geworden. Die Ärzte hatten ihm zwei, drei Tage Pause verordnet", sagte der Bundestrainer dem ARD-Hörfunk. Ein Einsatz bei der WM-Generalprobe am Freitag in Leverkusen gegen Saudi-Arabien sei für Özil zwar schon wieder möglich, "aber wir gehen das Risiko nicht ein". Der Spielmacher des FC Arsenal soll in der kommenden Woche wieder voll ins Training einsteigen. Das deutsche Team startet am Sonntag, 17. Juni, in die WM. Gegner ist Mexiko.

Laut Medienbericht: Ronaldo wird Real sicher verlassen

Cristiano Ronaldo wird Real Madrid im Sommer verlassen

Abschied von Real Madrid? Laut der portugiesischen Zeitung "Record" gibt es daran keinen Zweifel mehr. In den nächsten Tagen soll die Entscheidung fallen.

DPA

7. Juni: Eine portugiesische Zeitung legt sich fest: Superstar Cristiano Ronaldo wird Real Madrid nach neun äußerst erfolgreichen Jahren noch in diesem Sommer verlassen. Wie "Record" berichtet, vermisst der Superstar eine ausreichende Wertschätzung durch die Königlichen. Ausreichend wäre in diesem Fall: Statt 21 Millionen Euro netto pro Jahr wie im aktuellen Vertrag sollen es künftig 80 Millionen brutto jährlich sein. Außerdem missfällt CR 7 wohl, dass Real intensiv um den Brasilianer Neymar von Paris St. Germain buhlt. Und für diesen Transfer müsste sich selbst Real quer legen: Mehr als 200 Millionen Euro würden die Königlichen wohl als Ablöse für den 26-Jährigen berappen müssen - plus ein exorbitantes Gehalt, das dem Vernehmen nach derzeit schon bei 37 Millionen Euro im Jahr liegen soll. Da kommt Ronaldos Forderung zur Unzeit.

Abseits der Zahlen spürt Cristiano Ronaldo aber wohl vor allem, dass sein Alter langsam aber sicher ein Rolle spielt. Der Weltfußballer ist jetzt 33 und kommt damit als Fußballer in die Jahre. Mit seinen Leistungen im Halbfinale und Finale der Champions League waren die Real-Verantwortlichen schon unzufrieden, weshalb Ronaldo bei Interviews direkt nach dem Endspiel in Kiew einen möglichen Abschied aus Madrid anklingen ließ. Und wo könnte es hingehen? Entweder zu Manchester United, was als wahrscheinlichste Option gilt, oder im Tauschgeschäft mit Neymar zu PSG. Die Franzosen, so heißt es, würden sich gerne damit schmücken, CR 7 in ihren Reihen zu haben. In den nächsten Tagen soll eine Entscheidung fallen.

Eintracht-Fans demonstrieren für den Verbleib von Alexander Meier

6. Juni: Für die Fans von Eintracht Frankfurt ist Alexander Meier ein "Fußball-Gott". Daher wollen sie am Sonntag für den Verbleib ihres jüngst von der Klubführung aussortierten Idols auf die Straße gehen und demonstrieren. Das Ordnungsamt der Stadt bestätigte dem Hessischen Rundfunk, dass die von 17.00 bis 20.00 Uhr geplante Veranstaltung offiziell angemeldet ist. Angemeldet hat sie Eintracht-Fan Marco Russo, er rechnet mit 2000 bis 2500 Teilnehmern an der Commerzbank-Arena. Meier hatte nach der abgelaufenen Saison keinen neuen Vertrag beim Bundesligisten und DFB-Pokalsieger erhalten.

Der Stürmer hatte tief getroffen darauf reagiert, dass er die Eintracht nach 14 Jahren verlassen muss. "Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Ich weiß erst mal gar nicht, wo ich hin soll, wo ich leben soll. Ich gehöre in die Stadt. Das war meine Heimat", sagte der 35-Jährige kürzlich der "Frankfurter Rundschau".

Djokovic scheitert sensationell im Viertelfinale

6. Juni: Der Italiener Marco Cecchinato hat bei den French Open für die bislang größte Überraschung gesorgt und die frühere Nummer eins der Welt Novak Djokovic aus dem Turnier geworfen. Djokovic verlor gegen den Weltranglisten-72. mit 3:6, 6:7 (4:7), 6:1, 6:7 (11:13) und musste damit auch die Hoffnung auf sein 32. Halbfinale bei einem Grand Slam begraben. 

Cecchinato ist indes der erste Italiener seit 40 Jahren, der das Herren-Halbfinale bei einem der vier wichtigsten Turniere erreicht hat. Der 25-Jährige trifft am Freitag auf den Österreicher Dominic Thiem, der den am Oberschenkel verletzten Alexander Zverev besiegt hatte. Cecchinato und der im Vorjahr lange verletzte Djokovic lieferten den Zuschauern vor allem in der Schlussphase ein begeisterndes Match, das der Außenseiter nach 3:26 Stunden insgesamt verdient gewann. Zuletzt stand in Paris vor 19 Jahren ein Spieler mit einer so niedrigen Weltranglisten-Platzierung im Herren-Halbfinale.

fk/mod/fs/fin/kng / DPA

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