HOME

Sport kompakt: Wolfsburg verpasst zweites Triple - 1:4 gegen Titelverteidiger Lyon

Wolfsburg verpasst zweites Triple - 1:4 gegen Titelverteidiger Lyon +++ Ralf Ranknick soll neuer Trainer von RB  Leipzig werden +++ NFL fällt Entscheidung im Hymnenstreit +++ Ancelotti wird Trainer in Neapel  +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

Wolfsburg verpasst zweites Triple - 1:4 gegen Titelverteidiger Lyon

Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ist der Traum vom zweiten Triple nach einem weiteren Kraftakt geplatzt

DPA

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Der stern hält Sie in diesem täglich aktualisierten Ticker über wichtige Meldungen und Ergebnisse aus der (internationalen) Sportwelt auf dem Laufenden:

Wolfsburger Fußballfrauen verlieren Champions-League-Finale 1:4

24. Mai: Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ist der Traum vom zweiten Triple nach einem weiteren Kraftakt geplatzt. Fünf Tage nach dem DFB-Pokalsieg scheiterte der deutsche Meister im Champions-League-Finale erst in der Verlängerung an der französischen Übermannschaft Olympique Lyon. Das Team von Trainer Stephan Lerch verlor am Donnerstagabend in Kiew nach umkämpften 120 Minuten mit 1:4 (0:0) gegen den Titelverteidiger, der damit zum dritten Mal in Serie die Königsklasse der Frauen gewann.

Vor 14.237 Zuschauern im vollbesetzten Walerij-Lobanowski-Stadion fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, als Amandine Henry (98.), Eugenie Le Sommer (99.) und Ada Hegerberg (102.) innerhalb weniger Minuten das Spiel drehten. Den Schlusspunkt setzte Camille Abily für Lyon (116.). Zuvor hatte die Dänin Pernille Harder Wolfsburg noch in Führung gebracht (93.).

Doch die Kräfte reichten nicht mehr aus. Erst am vergangenen Samstag hatte der VfL beim Pokal-Triumph gegen den FC Bayern in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen gehen müssen. Damit machte Lyon einmal mehr die Hoffnungen der Grün-Weißen auf den dritten Champions-League-Sieg nach 2013 und 2014 zunichte. 2013 hatte Wolfsburg auch alle drei Titel der Saison abgeräumt.

Entscheidung der NFL: Knien während der Hymne wird bestraft

24. Mai: NFL-Spieler müssen künftig während des Abspielens der Nationalhymne stehen. Sollten sie als ein Zeichen des Protests knien, würden die Vereine bestraft, teilte NFL-Commissioner Roger Goodell beim NFL-Frühjahrstreffen in Atlanta mit. Anders als bisher müssen die Spieler zur Hymne nicht mehr aufs Feld kommen, sie können stattdessen auch in der Kabine bleiben.

Mit dieser Entscheidung zog die NFL die Konsequenz aus dem sogenannten Hymnenstreit, in den sich auch US-Präsident Donald Trump eingeschaltet hatte. NFL-Profis hatten während der Hymne immer wieder das Knie gebeugt, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Ungleichheit zu protestieren. Trump hatte die Spieler dafür immer wieder heftig beschimpft und die Liga zum Handeln aufgefordert.

US-Vizepräsident reagierte auf die Entscheidung via Twitter und bedankte sich bei der NFL: "Die heutige Entscheidung der NFL ist ein Sieg für die Fans, ein Sieg für den Präsidenten und ein Sieg für Amerika. Amerikaner können wieder zusammenkommen, bei dem was uns verbindet - unsere Flagge, unser Militär und unsere Nationalhymne. Danke NFL."

Erfahren Sie im Video mehr über die neue Entscheidung in der NFL: 

Ex-Bayern-Coach Ancelotti wird neuer Neapel-Trainer

24. Mai: Der ehemalige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat einen neuen Arbeitgeber. Nachdem er bei den Bayern im September vergangenen Jahres seinen Platz räumen musste, kehrt der Italiener nun zurück ins Fußballgeschäft seines Heimatlandes. Beim SSC Neapel folgt er auf Maurizio Sarri, der angeblich bei Zenit St. Petersburg anheuern wird. Ancelotti gewann mit dem AC Mailand und Real Madrid bereits die Champions League und weist eine lange Erfolgsliste auf. Den Traditionsverein am Vesuv soll er mittelfristig wieder zu einer großen Nummer in Europa machen. Napoli wurde in der abgelaufenen Spielzeit Tabellenzweiter und spielte bis zum letzten Spieltag mit um die italienische Meisterschaft.

Sommermärchen-Affäre: Ehemalige DFB-Spitze wegen Steuerhinterziehung angeklagt

23. Mai: In der Affäre um die Fußball-WM 2006 hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen die früheren DFB-Spitzenfunktionäre Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt erhoben. Das bestätigte das Trio der Deutschen Presse-Agentur, nachdem als erstes die "Bild" über die Anklage berichtet hatte. Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung hatten in dem Skandal seit November 2015 ermittelt. Zwanziger, Niersbach und Schmidt sollen für das WM-Jahr 2006 eine falsche Steuererklärung abgegeben haben.

Keeper Hradecky schließt sich Leverkusen an

23. Mai: Bayer Leverkusen hat schon vor der endgültigen Klärung der Zukunft von Nationaltorhüter Bernd Leno den Transfer von Lukas Hradecky perfekt gemacht. Der finnische Nationaltorhüter wechselt wie erwartet vom DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt ablösefrei ins Rheinland und unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Leno ist laut Medienberichten unter anderem von Europa-League-Sieger Atlético Madrid umworben.

"Wir sind sehr froh, uns mit einem herausragenden Torwart verstärkt zu haben", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Für Manager Jonas Boldt ist der Finne "einer der fußballerisch besten Keeper der Bundesliga". Der 28 Jahre alte Hradecky bezeichnete den Wechsel als "wichtigen Schritt in meiner Karriere. Bayer 04 ist ein Aushängeschild der Bundesliga, die Mannschaft spielt schönen, offensiven Fußball und ist Stammgast im Europapokal".

Unai Emery wird Arsenal-Trainer

23. Mai: Der Spanier Unai Emery ist neuer Trainer des FC Arsenal und folgt bei dem englischen Premier-League-Club auf Arsène Wenger. Der 46 Jahre alte Emery hatte in den vergangenen beiden Jahren den französischen Meister Paris Saint-Germain betreut und wurde dort in diesem Sommer von Thomas Tuchel abgelöst. Details zu Emerys Vertragsdauer in London wurden zunächst nicht bekannt.

Arsenal war in den vergangenen 22 Jahren von Vereinsikone Wenger gecoacht worden. Der 68-Jährige hatte sich zum Saisonende verabschiedet.

Schmadtke wird Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg

22. Mai: Jörg Schmadtke wird zur neuen Spielzeit Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg. Der seit Montag gerettete Bundesligist bestätigte die Verpflichtung des 54 Jahre alten Rheinländers. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Wechsel ist fix - Favre wird neuer Trainer in Dortmund

22. Mai: Es hatte sich ja bereits angedeutet, doch nun steht der Wechsel fest: Lucien Favre wird neuer Cheftrainer bei Borussia Dortmund. Der 60 Jahre alte Schweizer erhält einen Vertrag bis zum Jahr 2020. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit. Favre war zuletzt Trainer bei OSC Nizza in Frankreich und führte den Verein in der vorvergangenen Saison überraschend in den Europapokal. In der abgelaufenen Spielzeit geriet er mit seinem Team zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr, landete am Ende auf Platz acht. Dem Vernehmen nach soll Favre in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel im niedrigen einstelligen Millionenbereich verankert haben, die einen Wechsel zur Borussia aus dem laufenden Kontrakt möglich macht.

Bayern-Elfer im Pokalfinale nicht gegeben - Schiri Zwayer steht zu seiner Entscheidung

21. Mai: Schiedsrichter Felix Zwayer hat seine Entscheidung verteidigt, in der Nachspielzeit des DFB-Pokalfinales nicht auf Strafstoß für den FC Bayern München entschieden zu haben. "Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung", sagte Zwayer dem Magazin "Kicker". Die Münchner waren nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erbost, weil Zwayer nach einer Attacke von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martínez auch nach Ansicht der Fernsehbilder dabei blieb, auf Eckball zu entscheiden.

Ex-Hertha-Profi Marcelinho soll ins Gefängnis

21. Mai: Ein brasilianischer Richter hat Haft für den Ex-Berliner Marcelinho angeordnet. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Hertha BSC soll für 30 Tage ins Angelo Amorim-Gefängnis in Campina Grande, wie brasilianische Medien meldeten. Der 43-Jährige, der derzeit beim Viertligisten Treze Futebol Clube in Campina Grande spielt, soll demnach mit Unterhaltszahlungen im Rückstand sein. Der Richter wies den FC Treze an, die ausstehende Summe direkt vom Gehalt Marcelinhos abzuziehen. Diese Entscheidung des Familiengerichts sei bereits am 11. Mai gefallen, aber erst am Freitag bekannt geworden, hieß es bei der Zeitung "Terra". Vom Marcelinhos Verein gab es keine offizielle Reaktion.

Marcelinho Paraíba war 2001 von Gremio Porto Alegre zu Hertha gekommen. In 155 Erstligaspielen schoss er 65 Tore für die Berliner und war bis 2006 für Hertha aktiv. Später spielte der brasilianische Nationalspieler auch für Trabzonspor in der Türkei und den VfL Wolfsburg.

Hoeneß schließt überraschend großen Sommertransfer aus

20. Mai: Seit Wochen wird in den Medien darüber spekuliert, dass der FC Bayern München diesen Sommer auf dem Transfermarkt richtig hinlangen könnte, um den Umbruch in der Mannschaft voranzutreiben. Nun stellt sich Vereinspräsident Uli Hoeneß hin und schließt genau das kategorisch aus. "Wir werden nix mehr investieren, sondern werden unsere Spieler dazu bringen, besser zu spielen", sagte Hoeneß am Sonntag am Rande des Empfangs auf dem Münchner Rathausbalkon. "Wir brauchen den einen oder anderen Spieler, der in wichtigen Spielen Höchstleistung bringt und nicht, wenn man gegen die schwachen Gegner spielt, und daran müssen wir arbeiten."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich derweil wesentlich zurückhaltender. Die Mannschaft des FC Bayern sei zwar "sehr sehr gut" aufgestellt. Er könne aber nichts "seriös voraussagen, weil der Transfermarkt macht erst übernächste Woche auf", sagte Rummenigge. Es gebe in Sachen mögliche weitere Transfers "noch keine finale Entscheidung."

Löw schießt gegen Wagner zurück

18. Mai: Bundestrainer Joachim Löw hat die Kritik von Sandro Wagner nicht auf sich sitzen lassen. "Ich empfinde es als Kritik gegenüber seinen Kollegen, die auch spielen. Er stellt manche dar, die bei uns schon ewig spielen, die zu den Führungsspielern gehören, als wären sie ausgemachte Vollidioten", sagte Löw am Rande einer Veranstaltung der "Bild" in Berlin. "Als ob sie nur deswegen bei uns sind, weil sie nicht ihre Meinung sagen."

Offiziell bestätigt: Neuer im Kader des FC Bayern fürs Pokal-Finale

18. Mai. Nach acht Monaten Verletzungspause kehrt Manuel Neuer in den Kader des FC Bayern München zurück. Der Weltmeister trat die Reise nach Berlin an und wird am Samstag erstmals seit September 2017 wieder zum Aufgebot des deutschen Fußball-Rekordmeisters zählen. Dies teilte der FC Bayern am Freitag mit. Dies sei die "vielleicht schönste Nachricht des Tages".

Auch Thomas Müller ist dabei, der zuletzt einen Magen-Darm-Infekt hatte. Fehlen werden im Endspiel gegen Eintracht Frankfurt um den künftigen -Coach Niko Kovac hingegen Jérôme Boateng, Arturo Vidal und Arjen Robben. Das Trio konnte seine Beschwerden nicht rechtzeitig auskurieren, teilte der FC Bayern mit.

Nach "Bild"-Informationen vom Donnerstag wird der 32-jährige Neuer am Samstag auf der Bank sitzen. In der Startelf stehe Ersatztorwart Sven Ulreich. Neuer hatte sich im September vergangenen Jahres erneut einen Mittelfußbruch zugezogen. Er war am Dienstag trotz seiner Verletzungspause für den vorläufigen Kader der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in nominiert worden.

Frankreich muss in Russland auf Dimitri Payet verzichten

17. Mai. Frankreich muss bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ohne Mittelfeldstar Dimitri Payet auskommen. Der 31-jährige Regisseur von Olympique Marseille hatte sich während des Finales der Europa League verletzt und steht nun nicht im Kader der französischen Nationalmannschaft. Das sagte Nationaltrainer Didier Deschamps am Donnerstagabend bei der Bekanntgabe des Kaders mit 23 Spielern. Mit dabei sind dagegen die Bundesligaspieler Corentin Tolisso ( ) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart).

Doch noch zur WM? Manuel Neuer im Pokalfinale auf der Bayern-Bank

17. Mai. Nationaltorhüter Manuel Neuer wird nach Informationen der "Bild"-Zeitung beim Pokalfinale erstmals seit langer Zeit wieder im Kader des FC Bayern München sein. Der 32-Jährige, der zuletzt acht Monate verletzt ausfiel, werde am Samstag beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf der Bank sitzen, berichtet die Zeitung. In der Startelf stehe "Ersatztorwart" Sven Ulreich. Eine offizielle Bestätigung des Vereins für Neuers Comeback gab es zunächst nicht. Nach DPA-Informationen waren die letzten Trainingseindrücke aber positiv und die Rückkehr in den Kader könnte eine Option sein. Neuer war zuletzt trotz langer Verletzungspause für den vorläufigen Kader der Nationalmannschaft für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland nominiert worden.

Buffon verlässt Juventus – Karriereende oder neue Herausforderung?

17. Mai: Mit 40 Jahren ist Schluss: Torwart-Legende verlässt Juventus Turin. Der Mannschaftskapitän des amtierenden italienischen Meisters verlässt die "Alte Dame" nach 17 Profi-Jahren. Das letzte Saisonspiel gegen Absteiger Hellas Verona wird sein letztes sein. Ob das Ende bei Juventus auch einem endgültigen Karriereende gleicht, will er in den nächsten Tagen verkünden. Ebenfalls vorstellbar wäre, dass Buffon einen Posten außerhalb des Fußballplatzes annimmt. In diese Richtung habe er "interessante Angebote vorliegen". Aus der Nationalmannschaft war er bereits nach dem bitteren Aus der Italiener in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zurückgetreten.

Sport kompakt: Gianluigi Buffon verlässt Juventus Turin

Nach 17 Jahren verlässt Gianluigi Buffon Juventus Turin und blickt auf eine beispiellose Karriere zurück

Picture Alliance


Bericht: Favre unterschreibt beim BVB – kein Lichtsteiner-Transfer

17. Mai: Wie das Sportmagazin "Kicker" am Donnerstag vermeldet, hat der BVB offenbar einen neuen Trainer. So soll der zuletzt hochgehandelte Schweizer Lucien Favre bei den Schwarzgelben einen Vertrag bis 2020 unterzeichnet haben. Borussia Dortmund überweise eine Ablöse in Höhe von drei Millionen Euro nach Nizza, um Favre aus dem noch bis 2019 laufenden Vertrag herauszukaufen, heißt es.

Die offizielle Vermeldung soll nach dem letzten Spieltag in der französischen Liga erfolgen, wenn Favre zum vorerst letzten Mal als Trainer von OGC Nizza an der Seitenlinie stehen wird. Favre selbst hatte sich zuletzt zurückhaltend zu seinem angeblich bevorstehenden Engagement in Dortmund geäußert. "Das sind nur Gerüchte und Spekulationen. Ich kümmere mich nur um mein Team hier", sagte er der "Sport Bild" mit Blick auf seine Aufgabe in Nizza. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte am Mittwoch bei Sport1 gesagt: "Wir wissen, wen wir wollen und wissen auch, wen wir bekommen. Und das nicht erst seit gestern."

Eine erste Personalentscheidung bringt der ehemalige Gladbach-Coach auch schon mit: Außenverteidiger Stephan Lichtsteiner wird nicht von Juventus Turin ins Ruhrgebiet wechseln. Der Schweizer Zeitung "Blick" sagte der Routinier, er werde in der kommenden Saison nicht für den BVB spielen. Lucien Favre soll den Transfer des 34-Jährigen noch vor offiziellem Amtsantritt verhindert haben. 

Nationalelf: Sandro Wagner schmeißt nach WM-Aus hin

16. Mai: Nach seiner Nicht-Nominierung für die Fußball-WM in Russland tritt Bayern-Torjäger Sandro Wagner mit sofortiger Wirkung aus der Nationalmannschaft zurück. "Für mich ist klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse", zitiert die "Bild"-Zeitung den 30-Jährigen.

Der Profi von Meister FC Bayern München war von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag nicht in das 27 Spieler umfassende vorläufige Aufgebot für das Turnier vom 14. Juni bis 15. Juli in Russland berufen worden. Stattdessen wurden als Mittelstürmer Timo Werner (Red Bull Leipzig), Mario Gomez (VFB Stuttgart) und Nils Petersen (FC Freiburg) nominiert.

Wagner absolvierte acht Spiele für die Nationalmannschaft und schoss fünf Tore. Er hatte sich große Hoffnungen gemacht, mit nach Russland zu reisen. Zur Halbserie war er von der 1899 Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt, um seine Chancen zu erhöhen. In der zurückliegenden Bundesligasaison schoss er 12 Tore. Nils Petersen war mit 15 Toren zweitbester Torjäger hinter Torschützenkönig Robert Lewandowski. Der Olympia-Zweite von Rio 2016 hat bislang kein Länderspiel für die A-Auswahl bestritten.

"Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht enttäuscht bin. Die WM wäre eine tolle Sache gewesen", sagte Wagner der "Bild". "Ernst nehmen kann ich das natürlich nicht, aber wie ich schon oft gesagt habe, gibt es weitaus wichtigere Dinge im Leben außer Fußball." Wagner betonte zugleich: "Meinen Jungs wünsche ich nur das Beste in Russland und hoffe, dass sie als Weltmeister zurückkommen." Löw hatte am Dienstag zur Nicht-Nominierung Wagners und des Dortmunders Mario Götze gesagt: "Ich hoffe, dass er wiederkommt. Es tut mir für ihn persönlich leid. Das Gleiche gilt für Sandro Wagner. Da haben Kleinigkeiten entschieden." 

Holstein Kiel bekommt Sondergenehmigung für die Bundesliga

16. Mai: Fußball-Zweitligist Holstein Kiel darf im Falle eines Aufstieges in die Bundesliga in seinem eigenen Stadion spielen. Die Deutsche Fußball Liga erteilte dem Tabellen-Dritten der 2. Liga nach Angaben vom Mittwoch eine "Ausnahmegenehmigung auf Widerruf", die an Auflagen geknüpft ist. Kiel spielt noch in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg um den Aufstieg in Liga eins. Holstein habe umfangreiche Zusagen gegenüber der DFL gemacht, hieß es. Unter anderem will der Club durch eine Zusatztribüne die erforderliche Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion ermöglichen.

Vorschlag aus Aue: 2. Bundesliga aufstocken

16. Mai: Der FC Erzgebirge Aue möchte die 2. Fußball-Bundesliga auf 19 Vereine aufstocken lassen. Diesen Vorschlag will der Verein nach Angaben von FCE-Präsident Helge Leonhardt dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unterbreiten. Am Donnerstag verhandelt das Gericht in Frankfurt mündlich den erneuten Einspruch der Auer gegen die Wertung des mit 0:1 verlorenen Spiels beim SV Darmstadt 98.

Durch dieses Ergebnis muss Aue in der Relegation gegen Karlsruhe um den Klassenerhalt kämpfen. "Vielleicht können wir uns auf diesen Deal einigen", sagte Leonhardt am Mittwoch. "Aue bleibt in der 2. Bundesliga, und der Karlsruher SC steigt auf. Das wäre ein salomonisches Urteil." Der Clubchef geht allerdings davon aus, dass das Relegations-Hinspiel der Auer am Freitag beim Karlsruher SC stattfinden wird.

Der erste Einspruch war am Mittwochmorgen vom Sportgericht abgelehnt worden. "Wir sind weiterhin der Meinung, dass ein Regelverstoß vorliegt, der nach den Regularien der DFL und des DFB geahndet werden kann", sagte Vorstandsmitglied Kay Werner.

Adi Hütter wird neuer Trainer von Eintracht Frankfurt

16. Mai: Der Nachfolger von Niko Kovac ist gefunden. Adi Hütter heuert als Trainer bei Eintracht Frankfurt an. Der 48-jährige Österreicher kommt vom Schweizer Erstligisten Young Boys Bern an den Main. Zuvor war er ein Jahr bei Red Bull Salzburg tätig. 

Hasenhüttl verlässt RB Leipzig auf eigenen Wunsch

16. Mai: Bundesligist RB Leipzig und Trainer Ralph Hasenhüttl haben sich getrennt. Der Club habe dem Wunsch des Trainers nach vorzeitiger Vertragsauflösung entsprochen, hieß es in einer Mitteilung des Vereins.

Mit Hasenhüttl, der den Verein unter anderem zur deutschen Vizemeisterschaft im ersten Bundesligajahr und dem Viertelfinale in der Europa League geführt hatte, soll auch Co-Trainer Zsolt Löw gehen, der auf der Wunschliste des neuen PSG-Trainer Thomas Tuchel stehen soll. 

Wegen Korruption: Saudischer Schiedsrichter lebenslang gesperrt

16. Mai: Der für die Fußball-WM vorgesehene saudische Schiedsrichter Fahad Al Mirdasi ist wegen Korruptionsverdachts in seiner Heimat lebenslang gesperrt worden. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Referee Bestechungsgeld per Whatsapp-Kurznachricht vom Präsidenten des Clubs Al Itthihad eingefordert habe, teilte der saudische Fußballverband mit.

Im Gegenzug wollte der 32-Jährige bei einem Pokalfinale zugunsten von Al Itthihad pfeifen. Nach Angaben des Verbands gestand der Schiedsrichter. Die eingesetzte Kommission empfahl dem Fußball-Weltverband FIFA, Al Mirdasi auch von der WM in Russland auszuschließen.

DFB-Sportgericht weist Einspruch von Erzgebirge Aue zurück

16. Mai: Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch von Erzgebirge Aue gegen die Wertung der Zweitliga-Niederlage bei Darmstadt 98 zurückgewiesen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Aue war durch das 0:1 auf den Abstiegsrelegationsplatz gerutscht, nachdem ein reguläres Tor nicht anerkannt worden war.

NBA: LeBron James verliert mit Cleveland auch das zweite Spiel gegen die Boston Celtics

16. Mai: Basketball-Superstar LeBron James hat mit den Cleveland Cavaliers im Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen NBA eine erneute Niederlage kassiert. Der Vizemeister verlor am Dienstag (Ortszeit) auch das zweite Spiel der Serie gegen die Boston Celtics 94:107 (55:48). Jaylen Brown war mit 23 Punkten der erfolgreichste Punktesammler im Team der Celtics. Al Horford verbuchte mit 15 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double. Insgesamt konnten sechs Celtics-Spieler zweistellig punkten.

Der 33-jährige James war mit 42 Punkten, zwölf Assists und zehn Rebounds der Topscorer im Spiel. Trotz seines Triple-Doubles reichte es am Ende nicht zum Erfolg für die Cavs. Kevin Love kam auf 22 Punkte und holte 15 Rebounds im Spiel.

In der Best-of-Seven-Serie führt Boston nach dem zweiten Heimsieg in Folge mit 2:0. Das dritte Spiel der Serie wird am Samstag in Cleveland ausgetragen. 

Medien: RB Leipzig bietet Ralf Hasenhüttl keinen neuen Vertrag an

15. Mai: Trotz der jüngsten Beteuerungen von Ralf Rangnick steht Ralph Hasenhüttl Medienberichten zufolge vor einem möglichen Aus beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Wie die "Bild"-Zeitung und das Fachmagazin "Kicker" am Dienstagabend übereinstimmend schrieben, hat der Verein dem 50 Jahre alten Österreicher bei einem Gespräch kein neues Vertragsangebot über 2019 hinaus gemacht. Demzufolge würde Hasenhüttl mit einem auslaufenden Kontrakt in die neue Saison gehen - ein Szenario, das der Coach für sich eigentlich ausgeschlossen hatte. Der Verein war für eine Stellungnahme am Abend zunächst nicht erreichbar.

Bei dem angekündigten Zukunftsgipfel von Sportdirektor Rangnick, Vorstandschef Oliver Mintzlaff und Hasenhüttl wurde dem Coach den Berichten zufolge keine langfristige Offerte als Vertrauensbeweis unterbreitet. Eine weitere Zusammenarbeit scheint damit schwer vorstellbar. 

Eishockey-WM: Russland und Kanada treffen schon im Viertelfinale aufeinander

15. Mai: Im Viertelfinale der Eishockey-WM kommt es zum Showdown zwischen den beiden Top-Nationen Russland und Kanada. Rekordchampion Russland verlor am Dienstag in Kopenhagen das entscheidende Spiel um den Sieg in der Gruppe A mit 1:3 (1:0, 0:2, 0:1) gegen Titelverteidiger Schweden. Als Zweitplatzierter trifft die Sbornaja damit auf den 26-maligen Champion Kanada, der nach dem 3:0 gegen die deutsche Nationalmannschaft die Gruppe B als Dritter beendete. Alle Viertelfinal-Partien werden am Donnerstag ausgetragen.

Für Gastgeber Dänemark ist das Turnier dagegen trotz guter Aussichten schon nach der Vorrunde vorbei. Mit dem 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) gegen Lettland im letzten Vorrundenspiel der Gruppe B vor 10 800 Zuschauern in Herning mussten die Dänen dem Kontrahenten den letzten freien Platz im Viertelfinale überlassen.

Vorjahressieger Schweden spielt damit gegen Außenseiter Lettland um den Einzug ins Halbfinale. Die USA bekommt es mit Tschechien zu tun. Zudem trifft Finnland auf die Schweiz, die dank des 5:1 gegen Frankreich wie im Vorjahr die Runde der besten Acht erreichte.

Der zweimalige Weltmeister Finnland hatte sich mit dem 6:2 (2:0, 1:0, 3:2) gegen die USA trotz der 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Deutschland am Sonntagabend den Sieg in der Gruppe B gesichert. NHL-Torjäger Sebastian Aho schoss dabei drei Tore und hat nun insgesamt schon neun Treffer erzielt. 

DFB verlängert mit Bundestrainer Löw und Teammanager Bierhoff 

15. Mai: Kurz vor der Bekanntgabe des WM-Kaders für Russland hat der Deutsche Fußball-Bund die zu diesem Zeitpunkt überraschende Verlängerung der Verträge mit Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff verkündet. Löw soll seinen bis 2020 datierten Vertrag bis 2022 verlängern. Bierhoff erhält ebenfalls einen um zwei Jahre längeren neuen Kontrakt bis 2024.

"Ein Team, das nie satt ist", sagte Grindel über die sportliche Leitung der Weltmeister-Auswahl. "Eine Vertragsverlängerung ist immer etwas ganz Besonderes", sagte Löw. Die Verlängerung sei eine "große Verantwortung, verbunden mit der Verpflichtung, die Nationalmannschaft weiterzuentwickeln", sagte Löw. "Deshalb haben wir mit Freude hier verlängert."

Der 58 Jahre alte Löw ist seit 2006 Bundestrainer, zuvor war er zwei Jahre Assistent von Jürgen Klinsmann. 2014 führte er die DFB-Auswahl in Brasilien zum vierten WM-Titel. Im Oktober 2016 verlängerte er letztmals seinen Vertrag, damals bis zur EM 2020.

Bierhoff wurde von Klinsmann zum Teammanager gemacht und ist mittlerweile als DFB-Direktor für den gesamten Nationalmannschaftsbereich und die Entwicklung der DFB-Akademie zuständig.  

Zieler kritisiert Gündogan und Özil nach Treffen mit Erdogan

15. Mai: VfB-Keeper Ron-Robert Zieler hat das Treffen seiner Fußballer-Kollegen Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf kritisiert. "So ein Treffen geht gar nicht", sagte der 29-Jährige der "Stuttgarter Zeitung" am Rande der Saisonabschlussfeier der Schwaben. "Der türkische Staatschef ist ein Despot." 

Fotos der deutschen Nationalspieler Özil und Gündogan mit dem türkischen Politiker in einem Hotel in London hatten am Montag für viel Wirbel gesorgt.


Offiziell: Thomas Tuchel wird Trainer bei Paris Saint-Germain

14. Mai: Nun ist es offiziell: Thomas Tuchel wird neuer Trainer bei Paris Saint-Germain. Der 44-Jährige erhält bei Frankreichs Meister einen Zweijahresvertrag. Der frühere Dortmunder Coach hatte die Verantwortlichen beim Starensemble um 222-Millionen-Euro-Mann Neymar, den Franzosen Kylian Mbappé und Fußball-Weltmeister Julian Draxler in diversen Gesprächen überzeugt.


Er komme mit "viel Freude, Stolz und Ehrgeiz" zu "diesem großen Club des Weltfußballs", sagte Tuchel in einer PSG-Mitteilung am Montag. "Ich bin ungeduldig, mit all diesen großen Spielern zu arbeiten, die zu den besten des Planeten gehören." Er und sein Team würden alles dafür tun, die Grenzen von PSG zu verschieben, "bis zum höchsten internationalen Niveau" - PSG strebt seit langem einen Erfolg in der Champions League an, bislang erfolglos. "Es gibt ein außerordentliches Potenzial in Paris", so Tuchel.

Tuchel folgt in Paris auf Unai Emery, der die Franzosen zwei Jahre lang trainierte, den Sprung auf Europas Fußball-Thron aber nicht geschafft hatte. Der Spanier musste trotz des nationalen Triples mit Meisterschaft, Pokal und Ligapokal gehen.

Bittencourt wechselt von Absteiger Köln zu Hoffenheim

14. Mai: 1899 Hoffenheim hat Leonardo Bittencourt vom Bundesligaabsteiger 1. FC Köln verpflichtet. Der 24-jährige Offensivspieler haben einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieben, teilte der Club am Montag mit. Bittencourt konnte nach dem Abstieg der Kölner für eine festgeschriebene Ablösesumme aus seinem noch drei Jahre gültigen Vertrag mit dem FC aussteigen, hieß es weiter.

"Leonardo Bittencourt ist ein technisch starker und beweglicher Spieler, der über einen sehr guten Antritt verfügt und im Eins gegen Eins extrem schwer zu verteidigen ist", sagte 1899-Sportdirektor Alexander Rosen zur Neuverpflichtung. Bittencourt werde dem Spiel der Hoffenheimer "gerade gegen tiefstehende Gegner sehr guttun".

Bittencourt sieht den Wechsel als Chance, sich weiter zu entwickeln. "In Hoffenheim wird seit Jahren hervorragend gearbeitet und die Tatsache, dass mehrere Spieler von dort aus den Sprung in die A-Nationalmannschaft des DFB geschafft haben, ist eine ausgezeichnete Referenz, die mich als ambitionierten jungen Spieler beeindruckt", erklärte er. Außerdem habe ihn Cheftrainer Julian Nagelsmann überzeugt: "Ich bin sicher, dass ich von seiner Arbeit extrem profitiere und noch besser werde."

Bittencourt, der sowohl die deutsche als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft besitzt, absolvierte für Borussia Dortmund, Hannover 96 und den 1. FC Köln insgesamt 129 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse.

fk/mod/fs/fin/kng / DPA

Wissenscommunity