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Sport kompakt: Kaum Einsätze wegen Hautfarbe? Touré wirft Guardiola Rassismus vor

Touré wirft Guardiola Rassismus vor +++ Karius erlitt im Champions-League-Finale Gehirnerschütterung +++ Real Madid: Zidane nicht länger Trainer +++ Dritte Liga: KFC Uerdingen droht Lizenzentzug +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

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Pep Gurdiola (l.) und Yaya Touré während eines Spiels im FA-Cup

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Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Der stern hält Sie in diesem täglich aktualisierten Ticker über wichtige Meldungen und Ergebnisse aus der (internationalen) Sportwelt auf dem Laufenden:

Touré wirft Guardiola Rassismus vor

5. Juni: Fußball-Profi Yaya Touré hat seinem Trainer Pep Guardiola in einem Interview Rassismus vorgeworfen. Er habe sich vom Ex-Bayern-Coach schlecht behandelt gefühlt und sei bei Manchester City in der abgelaufenen Saison ohne ersichtlichen Grund kaum eingesetzt worden, sagte der 35 Jahre alte Ivorer dem Magazin "France Football". "Ich habe angefangen mich zu fragen, ob es etwas mit meiner Hautfarbe zu tun hat."

Der 97-malige Nationalspieler war bei City vergangene Saison unter Guardiola nur auf zehn Premier-League-Spiele gekommen. "Als mir klar wurde, dass meine Statistiken, so gut wie oder sogar besser als die der anderen waren, habe ich verstanden, dass es keine Frage der Physis ist", sagte Touré. Guardiola habe in ihm einen Rivalen gesehen. "Ich möchte derjenige sein, der den Mythos Guardiola bricht." Er sei nicht der erste, der die Ungleichbehandlung durch Guardiola anspreche. "Auch bei Barça haben sie diese Frage gestellt. Vielleicht werden wir Afrikaner nicht von allen immer gleich behandelt wie alle anderen", sagte der Ivorer.

Liverpool-Torwart Karius erlitt im Champions-League-Finale Gehirnerschütterung

4. Juni: Ist das die Erklärung für seine beiden Blackouts im Finale von Kiew? Der deutsche Torwart vom FC Liverpool, Loris Karius, hat während des Champions-League-Finals eine Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte das Massachusetts General Hospital in Boston nach einem Gehirnscan mit. Der 24 Jahre alte Keeper wurde bereits am 31. Mai in den USA von Spezialisten untersucht.

Karius befand sich zu dieser Zeit im Urlaub in Nordamerika. Wie erst jetzt bekannt wurde, soll die medizinische Abteilung der Liverpooler diese Untersuchung befürwortet haben. Bleibende Schäden müsse Karius nicht befürchten. "Wir erwarten eine vollständige Genesung basierend auf den Untersuchungsergebnissen", hieß es in der Mitteilung des Krankenhauses. Während der Begegnung in Kiew könnte Karius' Sehvermögen gestört gewesen sein, legte die Untersuchung nahe. Der Keeper hatte im Endspiel gegen Real Madrid den Ellenbogen von Real-Profi Sergio Ramos gegen den Kopf bekommen, offenbar unbemerkt vom Schiedsrichter.


Real Madrid: Zidane schmeißt überraschend hin

31. Mai: Das ist eine Sensation: Erfolgscoach Zinedine Zidane wird Real Madrid verlassen. Das hat er auf einer Pressekonferenz in Madrid verkündet. "Ich habe mich entschieden, Real Madrid zu verlassen", sagte Zidane. Seine Begründung: "Dieses Team muss weiter gewinnen und braucht eine Veränderung." Auch er brauche eine Veränderung. "Ich liebe diesen Club und den Präsidenten, aber ich habe beschlossen, nicht weiter zu machen." Real-Präsident Florentino Perez zeigte sich überrascht: "Ich habe diese Entscheidung nicht erwartet, sie kommt plötzlich." Er hätte Zidane gerne überredet weitzumachen, "aber ich weiß wie er ist", so Perez.

"Ich denke, es ist die richtige Entscheidung", so Zidane, der beteuerte eine Pause zu brauchen. Er verstehe aber die enttäuschten Reaktionen, sagte "Zizou" und bedankte sich bei den Real-Fans. Diese hätten ihn stets als Trainer, aber auch als Spieler respektiert, selbst in schwierigen Phasen. "Ich werde dem Club immer eng verbunden sein", beteuerte Zidane.

Der einstige Welt-Fußballer hatte den Champions-League-Sieger Anfang 2016 übernommen und unter anderem zu drei Siegen in der Königsklasse geführt.

Finanzreserve zu spät eingereicht: Darf Uerdingen nicht in die dritte Liga?

31. Mai: Als Meister der Regionalliga West traf der KFC Uerdingen in der Relegation um den Aufstieg in die dritte Liga auf Waldhof Mannheim. Die Krefelder entschieden beide Partien für sich, Mannheim machte nur aufgrund von Fanausschreitungen auf sich aufmerksam. Folgerichtig stieg der KFC auf und feierte ausgelassen. Doch die Feierlichkeiten mit den Fans hielten nicht lange an.

Am Mittwoch teilte der DFB mit, dass der KFC eine Liquiditätsreserve offenbar nicht fristgerecht eingereicht hatte. "Die mit der Bedingung geforderte Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen ging nach derzeitigem Stand am Dienstag möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist ein. Die Nichteinhaltung der Frist hätte nach den Statuten zur Folge, dass die Bedingung nicht erfüllt ist und daher keine Zulassung erteilt werden könnte", so lautet es in der Mitteilung des DFB. Das KFC-Präsidium bestreitet dies, man habe zu "100 Prozent transparent und korrekt gearbeitet". Der Fall wird nun vom Zulassungsbeschwerdeausschuss des DFB übernommen. Unklar ist, welches Urteil der DFB fällen wird und wer den vakanten Drittliga-Platz anstelle des KFC einnehmen würde. Möglich wäre, dass Relegations-Verlierer Waldhof Mannheim nachrückt.

Lewandowski will Bayern München verlassen

30. Mai: Schon länger wird spekuliert, dass Robert Lewandowski Bayern München verlassen wolle. Deutlich konkreter wurde nun Pini Zahavi, Berater des polnischen Nationalstürmers. Demnach will Lewandowski den deutschen Rekordmeister vor Beginn der neuen Saison verlassen. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", sagte Zahavi der "Sport Bild". Der 29 Jahre steht in München noch bis 2021 unter Vertrag, will nun aber demnach die sofortige Freigabe für einen Wechsel in diesem Sommer. Seine Beweggründe seien "nicht Geld oder ein bestimmter Club, denn fast alle Top-Clubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte Zahavi.

Ende Februar hatte sich Lewandowski von seinem bisherigen Agenten Cezary Kucharski getrennt und lässt sich seitdem von Zahavi beraten. Dieser hofft auf ein Entgegenkommen der Münchner Vereinschefs Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. "Jeder in der Clubführung des FC Bayern hat selbst eine große Karriere vorzuweisen. Sie sollten seine Situation verstehen", sagte Zahavi. Rummenigge hatte zuletzt jedoch erklärt: "Wir wissen, was wir an Robert Lewandowski haben. Es braucht sich keiner Gedanken zu machen, er wird auch im nächsten Jahr hier in München Fußball spielen." Mit 29 Treffern wurde Lewandowski in der abgelaufenen Saison zum dritten Mal Torschützenkönig in der Bundesliga.

Neuer spielt 30 Minuten gegen U20 - Nationalteam gewinnt

28. Mai: Gute Nachrichten für alle Fans von Manuel Neuer: Der 32-jährige Nationalspieler hat im Übungsspiel gegen die U20-Auswahl des DFB für eine halbe Stunde im Tor gestanden. Der Kapitän wechselte sich auf der Sportanlage Rungg in Eppan mit Marc-André ter Stegen ab. Beide Torhüter spielten in dem geheimen Test, den das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit 7:1 gewann, je eine Halbzeit, wie der Verband mitteilte. Leroy Sané zeichnete sich in den zweimal 30 Minuten als Doppeltorschütze aus. Die weiteren Treffer für die Nationalelf erzielten Julian Brandt, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Nils Petersen und Mario Gomez.

Die Nationalmannschaft trat mit zwei unterschiedlichen Formationen an. In beiden Halbzeiten ging es um die gleichen Aufgaben, wie Löws Assistenztrainer Marcus Sorg erläuterte: Die U20 sollte die Spielweise der WM-Gruppengegner simulieren. Neuer, der seit seinem dritten Mittelfußbruch vor acht Monaten kein Spiel mehr bestritten hat, sieht sich auf einem guten Weg. "Der Fitnesszustand ist gut. Ich denke, dass die Trainer sehr zufrieden sind, auch die Fitnesscoaches. Sie haben mich in einen sehr guten Zustand bekommen", sagte der Münchner.

Der ultimative Test für Neuer folgt am Samstag im Länderspiel in Klagenfurt gegen Österreich. Dies hatte die Sportliche Leitung um Löw und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke zur Bedingung gemacht, damit der Kapitän am 4. Juni in den endgültigen WM-Kader berufen werden kann. Der Bundestrainer muss aus dem bisherigen 27-köpfigen Aufgebot noch einen Torwart und drei Feldspieler streichen.

Podolski glaubt an gutes WM-Ergebnis 

sport kompakt - poldi zu teamgeist

Die DFB-Elf während der Fußball-WM 2014 in Brasilien. In der Bildmitte lassen Lukas Podolski (l.) und Julian Draxler die Muskeln spielen.

DPA

28. Mai: Ex-Nationalspieler Lukas Podolski ist fest von einem guten Abschneiden der DFB-Elf bei der WM in Russland überzeugt. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine Turniermannschaft sind. Wir haben die Mentalität in den richtigen Momenten", sagte der Kölner. Als ein Problem auf dem Weg zur Titelverteidigung sieht der Weltmeister hingegen den personellen Umbruch und die veränderte Hierarchie seit dem Titel 2014: "Man kann den Teamgeist von 2014 nicht klonen, und es ist auch nicht einfach, wenn nur noch neun von damals dabei sind", sagte Podolski dem "Express". "Typen wie Mertesacker, Ballack, Kahn, Lahm oder auch mich gibt es nicht mehr so oft. Die fehlen natürlich. Bei den Spaniern spielen noch diese Iniestas, Ramos und wie sie alle noch heißen."

Dennoch glaubt der 130-malige Nationalspieler, der inzwischen bei Vissel Kobe in Japan spielt, an einen guten Teamgeist: "Wir brauchen nicht einen Anführer, wie es andere Nationen haben mit Ronaldo oder Messi. Wir sind als Einheit stark." 

Marius Wolf wechselt zum BVB 

28. Mai: Was sich seit Tagen angedeutet hat, ist nun bestätigt. DFB-Pokalsieger Marius Wolf verlässt Eintracht Frankfurt und schließt sich dem BVB an. Bei den Schwarzgelben erhält der 23-Jährige einen Vertrag bis 2023, wie Borussia Dortmund auf der eigenen Website am Montag bekanntgab. Sportdirektor Michael Zorc zeigt sich sehr erfreut über die Verpflichtung des Außenspielers: "Marius Wolf ist ein sehr entwicklungsfähiger Spieler mit großer Perspektive. Die Kombination aus seinen sportlichen Fähigkeiten und seiner hervorragenden Mentalität macht ihn zu einem perfekten Spieler für Borussia Dortmund.“

Chris Froome übernimmt Führung beim Giro d'Italia

25. Mai: Dank einer beeindruckenden Solo-Flucht über knapp 80 Kilometer hat Chris Froome die Führung beim Giro d'Italia übernommen. Der Brite Simon Yates, der vor der extrem bergigen 19. Etappe von Venaria Reale nach Bardoneccia über 185 Kilometer noch Gesamterster war, erreichte das Ziel weit abgeschlagen hinter Landsmann Froome und fiel so gar aus den Top-10 heraus.

Auf Platz zwei rangiert nach dem denkwürdigen Auftritt des wie entfesselt fahrenden Froome nun Vorjahressieger Tom Dumoulin aus den Niederlanden. Morgen wird es bei der Italien-Rundfahrt erneut bergig, ehe am Sonntag das flache Finale in Rom ansteht.

Vermummte prügeln in Kiew auf Liverpool-Fans ein

25. Mai: In Kiew ist es vor dem Finale der Champions League (Samstag, 20.45 Uhr) zu unschönen Szenen gekommen. So wurden in der ukrainischen Hauptstadt mehrere Fans des FC Liverpool angegriffen und zusammengeschlagen. Ein Dutzend Vermummter stürmte ein Restaurant in der Nähe des Olympiastadions im Stadtzentrum und begann auf die Fans einzuprügeln, wie Medien berichteten. Nach Polizeiangaben wurden mindestens zwei Männer verletzt. Zwei Angreifer seien festgenommen worden. Details und Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. 

Am Samstag stehen sich im Olympiastadion in Kiew Titelverteidiger Real Madrid mit Trainer Zinédine Zidane und Liverpool mit dem früheren Bundesliga-Coach Jürgen Klopp gegenüber.

Wolfsburger Fußballfrauen verlieren Champions-League-Finale 1:4

24. Mai: Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ist der Traum vom zweiten Triple nach einem weiteren Kraftakt geplatzt. Fünf Tage nach dem DFB-Pokalsieg scheiterte der deutsche Meister im Champions-League-Finale erst in der Verlängerung an der französischen Übermannschaft Olympique Lyon. Das Team von Trainer Stephan Lerch verlor am Donnerstagabend in Kiew nach umkämpften 120 Minuten mit 1:4 (0:0) gegen den Titelverteidiger, der damit zum dritten Mal in Serie die Königsklasse der Frauen gewann.

Vor 14.237 Zuschauern im vollbesetzten Walerij-Lobanowski-Stadion fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, als Amandine Henry (98.), Eugenie Le Sommer (99.) und Ada Hegerberg (102.) innerhalb weniger Minuten das Spiel drehten. Den Schlusspunkt setzte Camille Abily für Lyon (116.). Zuvor hatte die Dänin Pernille Harder Wolfsburg noch in Führung gebracht (93.).

Doch die Kräfte reichten nicht mehr aus. Erst am vergangenen Samstag hatte der VfL beim Pokal-Triumph gegen den FC Bayern in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen gehen müssen. Damit machte Lyon einmal mehr die Hoffnungen der Grün-Weißen auf den dritten Champions-League-Sieg nach 2013 und 2014 zunichte. 2013 hatte Wolfsburg auch alle drei Titel der Saison abgeräumt.

Entscheidung der NFL: Knien während der Hymne wird bestraft

24. Mai: NFL-Spieler müssen künftig während des Abspielens der Nationalhymne stehen. Sollten sie als ein Zeichen des Protests knien, würden die Vereine bestraft, teilte NFL-Commissioner Roger Goodell beim NFL-Frühjahrstreffen in Atlanta mit. Anders als bisher müssen die Spieler zur Hymne nicht mehr aufs Feld kommen, sie können stattdessen auch in der Kabine bleiben.

Mit dieser Entscheidung zog die NFL die Konsequenz aus dem sogenannten Hymnenstreit, in den sich auch US-Präsident Donald Trump eingeschaltet hatte. NFL-Profis hatten während der Hymne immer wieder das Knie gebeugt, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Ungleichheit zu protestieren. Trump hatte die Spieler dafür immer wieder heftig beschimpft und die Liga zum Handeln aufgefordert.

US-Vizepräsident reagierte auf die Entscheidung via Twitter und bedankte sich bei der NFL: "Die heutige Entscheidung der NFL ist ein Sieg für die Fans, ein Sieg für den Präsidenten und ein Sieg für Amerika. Amerikaner können wieder zusammenkommen, bei dem was uns verbindet - unsere Flagge, unser Militär und unsere Nationalhymne. Danke NFL."

Erfahren Sie im Video mehr über die neue Entscheidung in der NFL: 

Ex-Bayern-Coach Ancelotti wird neuer Neapel-Trainer

24. Mai: Der ehemalige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat einen neuen Arbeitgeber. Nachdem er bei den Bayern im September vergangenen Jahres seinen Platz räumen musste, kehrt der Italiener nun zurück ins Fußballgeschäft seines Heimatlandes. Beim SSC Neapel folgt er auf Maurizio Sarri, der angeblich bei Zenit St. Petersburg anheuern wird. Ancelotti gewann mit dem AC Mailand und Real Madrid bereits die Champions League und weist eine lange Erfolgsliste auf. Den Traditionsverein am Vesuv soll er mittelfristig wieder zu einer großen Nummer in Europa machen. Napoli wurde in der abgelaufenen Spielzeit Tabellenzweiter und spielte bis zum letzten Spieltag mit um die italienische Meisterschaft.

Sommermärchen-Affäre: Ehemalige DFB-Spitze wegen Steuerhinterziehung angeklagt

23. Mai: In der Affäre um die Fußball-WM 2006 hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen die früheren DFB-Spitzenfunktionäre Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Horst R. Schmidt erhoben. Das bestätigte das Trio der Deutschen Presse-Agentur, nachdem als erstes die "Bild" über die Anklage berichtet hatte. Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung hatten in dem Skandal seit November 2015 ermittelt. Zwanziger, Niersbach und Schmidt sollen für das WM-Jahr 2006 eine falsche Steuererklärung abgegeben haben.

Keeper Hradecky schließt sich Leverkusen an

23. Mai: Bayer Leverkusen hat schon vor der endgültigen Klärung der Zukunft von Nationaltorhüter Bernd Leno den Transfer von Lukas Hradecky perfekt gemacht. Der finnische Nationaltorhüter wechselt wie erwartet vom DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt ablösefrei ins Rheinland und unterschrieb einen Vertrag bis 2023. Leno ist laut Medienberichten unter anderem von Europa-League-Sieger Atlético Madrid umworben.

"Wir sind sehr froh, uns mit einem herausragenden Torwart verstärkt zu haben", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Für Manager Jonas Boldt ist der Finne "einer der fußballerisch besten Keeper der Bundesliga". Der 28 Jahre alte Hradecky bezeichnete den Wechsel als "wichtigen Schritt in meiner Karriere. Bayer 04 ist ein Aushängeschild der Bundesliga, die Mannschaft spielt schönen, offensiven Fußball und ist Stammgast im Europapokal".

Unai Emery wird Arsenal-Trainer

23. Mai: Der Spanier Unai Emery ist neuer Trainer des FC Arsenal und folgt bei dem englischen Premier-League-Club auf Arsène Wenger. Der 46 Jahre alte Emery hatte in den vergangenen beiden Jahren den französischen Meister Paris Saint-Germain betreut und wurde dort in diesem Sommer von Thomas Tuchel abgelöst. Details zu Emerys Vertragsdauer in London wurden zunächst nicht bekannt.

Arsenal war in den vergangenen 22 Jahren von Vereinsikone Wenger gecoacht worden. Der 68-Jährige hatte sich zum Saisonende verabschiedet.

Schmadtke wird Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg

22. Mai: Jörg Schmadtke wird zur neuen Spielzeit Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg. Der seit Montag gerettete Bundesligist bestätigte die Verpflichtung des 54 Jahre alten Rheinländers. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Wechsel ist fix - Favre wird neuer Trainer in Dortmund

22. Mai: Es hatte sich ja bereits angedeutet, doch nun steht der Wechsel fest: Lucien Favre wird neuer Cheftrainer bei Borussia Dortmund. Der 60 Jahre alte Schweizer erhält einen Vertrag bis zum Jahr 2020. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit. Favre war zuletzt Trainer bei OSC Nizza in Frankreich und führte den Verein in der vorvergangenen Saison überraschend in den Europapokal. In der abgelaufenen Spielzeit geriet er mit seinem Team zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr, landete am Ende auf Platz acht. Dem Vernehmen nach soll Favre in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel im niedrigen einstelligen Millionenbereich verankert haben, die einen Wechsel zur Borussia aus dem laufenden Kontrakt möglich macht.

Bayern-Elfer im Pokalfinale nicht gegeben - Schiri Zwayer steht zu seiner Entscheidung

21. Mai: Schiedsrichter Felix Zwayer hat seine Entscheidung verteidigt, in der Nachspielzeit des DFB-Pokalfinales nicht auf Strafstoß für den FC Bayern München entschieden zu haben. "Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung", sagte Zwayer dem Magazin "Kicker". Die Münchner waren nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erbost, weil Zwayer nach einer Attacke von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martínez auch nach Ansicht der Fernsehbilder dabei blieb, auf Eckball zu entscheiden.

Ex-Hertha-Profi Marcelinho soll ins Gefängnis

21. Mai: Ein brasilianischer Richter hat Haft für den Ex-Berliner Marcelinho angeordnet. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Hertha BSC soll für 30 Tage ins Angelo Amorim-Gefängnis in Campina Grande, wie brasilianische Medien meldeten. Der 43-Jährige, der derzeit beim Viertligisten Treze Futebol Clube in Campina Grande spielt, soll demnach mit Unterhaltszahlungen im Rückstand sein. Der Richter wies den FC Treze an, die ausstehende Summe direkt vom Gehalt Marcelinhos abzuziehen. Diese Entscheidung des Familiengerichts sei bereits am 11. Mai gefallen, aber erst am Freitag bekannt geworden, hieß es bei der Zeitung "Terra". Vom Marcelinhos Verein gab es keine offizielle Reaktion.

Marcelinho Paraíba war 2001 von Gremio Porto Alegre zu Hertha gekommen. In 155 Erstligaspielen schoss er 65 Tore für die Berliner und war bis 2006 für Hertha aktiv. Später spielte der brasilianische Nationalspieler auch für Trabzonspor in der Türkei und den VfL Wolfsburg.

fk/mod/fs/fin/kng / DPA

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