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Adler Mannheim sind Eishockey-Meister: Eine Stadt steht Kopf

Für die Adler Mannheim läuft die große Sause: Nach dem Gewinn der siebten deutschen Meisterschaft in der DEL feiern die Eishockey-Cracks ihren Titel.

Die Mannheimer Christoph Ullmann, Marcus Kink und Ronny Arendt (l-r) ließen es nach dem Titelgewinn krachen.

Die Mannheimer Christoph Ullmann, Marcus Kink und Ronny Arendt (l-r) ließen es nach dem Titelgewinn krachen.

Nach dem Gewinn der siebten deutschen Meisterschaft begann für die Eishockey-Cracks der Adler Mannheim die Titel-Sause. Auf dem Eis stemmte Kapitän Marcus Kink den Silberpokal in die Höhe, der Sieger-Champagner spritzte.

In der Kabine stand kistenweise Bier, es dröhnten die Bässe. "Das ist ein unbeschreibliches Gefühl", erklärte Kai Hospelt. Der Nationalspieler kündigte an: "Wir schauen, dass wir ganz schnell nach Hause kommen. Wenn man acht Jahre dafür kämpft, sei es einem auch gegönnt, dass man acht Tage feiert."

Hunderte feiern in die Nacht hinein

Noch in der Nacht empfingen begeisterte Fans ihre Helden in der heimischen SAP-Arena. Als die Spieler die Halle um 3.10 Uhr erreichten, wurden sie von rund 2000 Anhängern gefeiert. Zuvor hatten 10.800 Zuschauer das entscheidende Spiel beim ERC Ingolstadt beim Public Viewing in der Arena verfolgt - Hunderte blieben kurzerhand bis in die Nacht da.

Für Donnerstagnachmittag steht in Mannheim ein Empfang im Rathaus an. Für Freitag ist eine weitere Meisterfeier in der Arena geplant. Seinen Fans stellte der Club auf Facebook vorsorglich eine Krankschreibung mit den Feldern "Lieblingsgetränk" und "Meisterfieber" bereit.

"Wir haben so viel Scheiße gefressen"

Große Emotionen, denn nach dem 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) in Ingolstadt am Mittwochabend dürfen sich die Mannheimer erstmals seit 2007 wieder deutscher Eishockey-Champion nennen. Der Auswärtssieg bescherte dem Favoriten den entscheidenden vierten Erfolg in der Finalserie gegen den entthronten Vorjahresmeister. "Wir haben so viel Scheiße gefressen die letzten Jahre. Ich glaube, wir sind ein würdiger Sieger. Jetzt wird erst mal ausgerastet", stammelte Ronny Arendt vor Freude.

Matchwinner für den Hauptrundensieger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) war im letzten Saisonspiel der Saison Andrew Joudrey durch seinen frühen Treffer im Schlussdrittel (44. Minute). Davor hatte Kurtis Foster (32.) die Führung des Titelverteidigers durch Christoph Gawlik (29.) ausgeglichen. Für den Endstand sorgte Jonathan Rheault mit einem Schuss ins leere Tor (60.). "Ich bin ziemlich kaputt. Mir tut alles weh, aber das hat sich gelohnt", meinte Nationalspieler Sinan Akdag.

Favorit Mannheim dreht Serie

Mannheim war als Favorit in die Finalserie gegangen. Doch Ingolstadt hatte kurze Zeit das Momentum, als sie nach zwei klaren Siegen mit 2:1 in der Serie vorn lagen. Die Adler kämpften sich aber auf beeindruckende Weise zurück. "Ich weiß, wie die Ingolstädter sich fühlen. Ich muss den Hut ziehen, sie haben uns alles abverlangt", meinte Adler-Profi Hospelt.

feh/DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.