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Einer der Besten dieses Sports Matti Nykänen: Finnische Skisprung-Legende stirbt mit nur 55 Jahren

Die finnische Skisprung-Legende Matti Nykänen ist tot.


Mit nur 55 Jahren starb der Skispringer laut finnischem Ministerium für Bildung und Kultur in der Nacht auf Montag.


Nykänen gehört zu den größten Skispringern aller Zeiten: Er gewann 46 Weltcupspringen und vier olympische Goldmedaillen.


1985 und 1988 wird er in Finnland zum Sportler des Jahres gewählt.


Der Druck auf Nykänen ist immer groß – sein Leben geprägt von Skandalen.


Nach seinem Karriereende kämpft der Sportler mit Alkoholproblemen.


Wegen Körperverletzung an seiner Frau muss er ins Gefängnis.


In Stripclubs versucht sich der Finne als Sänger.


2012 dann der Umbruch: Matti Nykänen hat eine neue Frau an seiner Seite und trainiert noch einmal für eine Olympia-Teilnahme.


Doch sein Traum von Olympia platzt: Seine Frau Susanna verlässt ihn und der ehemalige Skispringer taucht ab.


2014 heiratet der Finne noch einmal – Pia ist seine fünfte Ehefrau.


Nun ist Matti Nykänen mit nur 55 Jahren gestorben.


Die Todesursache ist noch nicht bestätigt – laut des Finnischen Skisprungverbandes sei er seit längerem krank gewesen.


Der Finne hinterlässt drei Kinder.
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Er dominierte den Skisprung wie keiner vor ihm, machte nach seiner Karriere aber ausschließlich mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam: Jetzt ist der Finne Matti Nykänen im Alter von lediglich 55 Jahren gestorben.

Der frühere finnische Ausnahme-Skispringer Matti Nykänen ist tot. Der viermalige Olympiasieger starb im Alter von 55 Jahren, wie die Sportabteilung des finnischen Ministeriums für Bildung und Kultur bestätigte. Zuvor hatte das finnische Magazin "Seiska" darüber berichtet. Dem Magazin zufolge starb Nykänen in der Nacht zum Montag. Der ehemalige Sportler sei seit einiger Zeit krank gewesen, sagte der Chef des Finnischen Skisprungverbandes Mika Kulmala der Deutschen Presse-Agentur.

Matti Nykänen einer der größten Skispringer aller Zeiten

Nykänen zählt zu den größten Skispringern aller Zeiten. Bei Olympia in Sarajewo 1984 und Calgary 1988 gewann er insgesamt viermal Gold und einmal Silber. Viermal holte er sich den Gesamt-Weltcup - das schaffte bislang sonst nur der Pole Adam Malysz. Die Vierschanzentournee gewann er zweimal. In Finnland wurde er 1985 und 1988 zum Sportler des Jahres gewählt. Den ersten seiner 46 Weltcup-Siege sicherte er sich am 30. Dezember 1981 in Oberstdorf, seinen letzten am 1. Januar 1989 in Garmisch-Partenkirchen.

Twentieth Century Fox
fin DPA

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