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Monica Lierhaus: Hamburger Lapislazuli

Monica Lierhaus hat sich als Moderatorin in der Männer-Domäne Fußball durchgesetzt. "Miss Sportschau" ist aus der Fernseh-Fußballwelt nicht mehr wegzudenken. Nun greift sie auch bei Olympia an.

Sie sei, so berichtete ein Kollege unlängst hübsch fies, dem Kältetod "von der Schippe gesprungen" als Reporterin im vorolympischen Winter. Weshalb er Monica Lierhaus auch als gleich den Spitznamen "Frierhaus" gab. Immerhin titulierte er sie tröstend auch "Schneekönigin". Ja, eine Königin ist sie, die man gerne "Miss Sportschau" nennt - oder eher noch eine Prinzessin, mit ihrem schlanken Figürchen, den strahlend blauen Augen und dem selbstsicher-optimistischen Gebaren.

Monica Lierhaus freut sich auf Olympia, und das nicht bloß, weil sie dort im warmen Glashaus im hochgelegenen Wintersportort Sestriere oder gleich drunten im EBU-Center von Turin moderieren kann. Mit Gerhard Delling wird sie sich ablösen bei "Olympia live", wird Fachleuten Analysen und Einschätzungen abverlangen und die hoffentlich spannenden Reportagen anmoderieren mit all den Experten draußen vor Ort: Witt, Wasmeier, Forsberg, Neureuther und wie sie noch heißen mögen.

Exakt wie ein Computer

Sie moderiere so exakt wie ein Computer, auch das merkte schon mal ein - natürlich männlicher - Kollege über Monica Lierhaus an. Es gibt sie halt immer noch, die männlichen Vorbehalte gegenüber dem weiblichen Geschlecht im Sportgeschäft. Vor allem, weil die Moderatorin zu allem Überfluss auch noch vom Fußball kommt und dort - o Schreck! - bei der WM 2006 aus dem Quartier der deutschen Nationalelf berichten darf, vormals bekanntlich Waldemar Hartmanns ureigenstes Geschäft.

Im Fußball ist sie längst durch, die Sportschau-Frontfrau der ARD, die dort seit Januar 2004 moderiert. Keiner fragt mehr: "Sagen Sie, Frau Lierhaus, wie breit ist eigentlich ein Tor?", oder gar: "Wie geht Abseits?". Vergangen sind die Zeiten, in denen der Druck der Anfängerin auf ihr lastete, damals als sie 1999 zum ersten Mal "ran" moderierte, die längst vergessene Fußball-Show von SAT.1. Ein einziger Versprecher, so wusste sie damals, hätte das Aus bedeuten können.

Frauen im Fußball - "völlig normal"

Heute bekommt Monica Lierhaus ausschließlich positive Post. "Wir sehen Sie gerne", heißt es in Briefen und bei persönlichen Treffen. Frauen im Fußball, so glaubt sie, das sei inzwischen "völlig normal".

Sie redet erstaunlich offen, auch über eine eventuelle Rückkehr zum Pay-TV (die allerdings nach der DFL-Entscheidung im Dezember in weite Ferne rückte). Doch sie sagt auch: "Dass es die 'Sportschau' nicht mehr geben könnte, sprengt meine Vorstellungskraft." Sie macht viel im Moment, muss auf vielen Hochzeiten tanzen. "Wer sich in diesen Zeiten über zu viel Arbeit beklagt, der hat nichts begriffen", sagt sie, so als wäre ein TV-Star auch bloß ein ganz normaler Mensch.

Nur auf einer Hochzeit tanzt sie erstmal nicht: der eigenen. Seit acht Jahren ist die 35-Jährige mit dem Fernsehproduzenten Rolf Hellgardt liiert. Heiraten, sagt sie, "will nach acht Jahren keiner mehr". Und ein Kinderwunsch sei im Moment "noch nicht aktuell".

Leichte Unsicherheiten

So bombensicher die Moderatorin beim Fußball auf beiden Beinen steht: Als Gelegenheitsmoderatorin beim Skispringen gesteht sie noch leichte Unsicherheiten ein. Lierhaus mag Biathlon, sie hat beim "Star-Biathlon" der ARD mitgemacht und sich zwei Tage lang von Kollegin Magdalena Forsberg trainieren lassen. Ein wenig erschrocken sei sie darüber gewesen, "wie viel Spaß das Schießen macht". Doch auch Curling und Eiskunstlauf gehören zu ihren Lieblings-Disziplinen. Eigene frühe Erfahrungen hat sie auf den Seen ihrer Heimatstadt Hamburg gemacht. "Vor allem im Öjendorfer Park."

Das Geheimnis ihrer Lockerheit? "Wenn man gut vorbereitet ist, dann kann man auch spontan sein", verrät sie lachend und lässt dabei ziemlich selbstsicher ihre blauen Hamburger Lapislazuli-Augen strahlen.

Wilfried Geldner/Teleschau / TELESCHAU

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(