VG-Wort Pixel

Vendée Globe "In nur vier Sekunden war das Boot zerstört" – Regattasegler schildert seine dramatische Rettung im Südpolarmeer

Sehen Sie im Video: Regatta-Segler Kevin Escoffier schildert Schiffsuntergang und Rettung.




Bei der Segelregatta Vendee Globe hat der Franzose Kevin Escoffier Schiffbruch erlitten, hier Archivmaterial. Mitten im Südpolarmeer musste er sich von seinem sinkendem Boot auf eine Rettungsinsel retten und einen Notruf absetzen. Wenige Stunden später traf sein Landsmann Jean le Cam an der Unglücksstelle ein. Wegen hohen Seegangs konnte er ihn zunächst nicht von der Rettungsinsel befreien, doch dann gelang die Rettung. Über das Satellitentelefon berichtete Kevin Escoffier, was passierte: "Man kennt ja die Filme über Schiffbrüche, es ist genau so, nur schlimmer. In nur vier Sekunden war das Boot zerstört, das Heck wurde um 90 Grad zusammengefaltet. Ich schaute ins Cockpit, da kam eine Welle. Ich hatte noch Zeit eine Nachricht zu schreiben, dann hat das Wasser die ganze Elektronik zerstört. Das ist schon was, ein Boot in zwei Teile zu zerbrechen. Ich habe das geschafft. Wie auch immer, wir halten euch auf dem Laufenden." Die Vendee Globe gilt als die härteste Regatta für Einhandsegler. Sie führt entlang des Südpolarmeers einmal rund um die Welt, ohne Zwischenstopps wohlgemerkt. Die Seegebiete sind aufgrund des extremen Wetters unter Seglern berüchtigt. In den letzten Jahrzehnten kam es immer wieder zu Unglücken, bei denen Teilnehmer ums Leben kommen.
Mehr
Bei der Vendée Globe, der härtesten Segelregatta für Einhandsegler, ist die Hightech-Yacht des Franzosen Kevin Escoffier gesunken. Nach seiner Rettung schildert er die dramatischen Momente des Schiffsunglücks im Südpolarmeer.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker