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French Open: Es lebe der König: die magische Anziehungskraft des Roger Federer

Roger Federer steht bei den French Open im Halbfinale. Die beinahe magische Anziehungskraft, die von dem Weltsportler ausgeht, ist nach wie vor ungebrochen. Vollkommen zu Recht.

Von Klaus Bellstedt, Paris

Roger Federer bei den French Open: Es lebe der König

Roger Federer feiert seinen Sieg bei den French Open gegen Stan Wawrinka

Getty Images

Du kommst in Paris nicht an ihnen vorbei. Nicht mal im weit vom Stade Roland Garros entfernten Stadtteil Marais abends in der Bar, nicht in der Metro und sowieso nicht auf der Anlage der French Open: den Federer-Fans. Wenn ihr Held, seine Exzellenz Roger der Erste, sich mal wieder die Ehre gibt auf rotem Sand zu spielen – und das tut der Schweizer in diesem Jahr erstmals wieder seit 2015 in der französischen Hauptstadt – dann ist das für seine Jünger vergleichbar mit einer Pilgerfahrt.

Aus allen Teilen der Welt sind sie in diesen Tagen nach Paris gekommen, um ihn zu sehen. Nun ist das bei den restlichen drei Grand-Slam-Turnieren in New York, Melbourne und Wimbledon nicht anders, "RF" ist eine Weltmarke und Federer zumindest aus ihrer Sicht der einzige aktive Weltsportler. "G.O.A.T." – the greatest of all times. Gestern hier wieder gehört. Fan 1 zu Fan 2 (beide aus Deutschland): "Um wie viel Uhr spielt GOAT eigentlich gegen Wawrinka?" Es ist nicht übermittelt, ob die beiden Fans überhaupt Tickets für das Match ergattern konnten. Womöglich ist ihnen das auch egal. Sie sind hier zumindest in seiner Nähe. Im Dunstkreis des Allmächtigen.

Roger Federer bleibt einer zum Anfassen

Manchen reicht auch nur das Erinnerungsfoto vor der überdimensionalen Turnierbaum-Grafik mitten auf der Anlage. Das Motiv ist aus Beobachter-Sicht eher schlicht: ein mit Kreide geschriebener Name. "FEDERER" steht da über dem Namen seines Schweizer Kontrahenten Stan Wawrinka, auf den King Roger am Dienstagnachmittag im Viertelfinale der French Open traf und den Federer nach einer zwischenzeitlichen Unwetterunterbrechung und einem harten Kampf mit 7:6, 4:6, 7:6 und 6:4 bezwingen konnte. Es ist verrückt, sie stehen dort mitunter in Zweier-Schlangen an. Für einen Schnappschuss mit Fingerzeig. Immerhin: das Foto nimmt ihnen niemand mehr.

Und "GOAT" selbst? Hotel, Training, Essen, Match, Pressekonferenz, Hotel, Essen, Schlafen, Gym, Training, Essen, Match, Pressekonferenz und so weiter und so fort. Die Wege auf dem Gelände sind kurz; Roland Garros ist ganz anders als zum Beispiel Melbourne. Dort ist alles drei Mal so groß. Es verläuft sich. Hier aber drängt sich alles auf anderthalb Boulevards zwischen den beiden großen Arenen, dem Court Philippe-Chatrier und dem Court Suzanne-Lenglen.

Federer wird stets von vier Bodyguards umgeben, wenn er sich nach seinen Matches auf den Weg rüber in den kleinen Pressepavillon begibt. Immerhin, er nimmt das auf sich. Allerdings bleibt ihm auch keine Wahl. Das Tunnelsystem unter der Anlage muss erst noch gebaut werden. Es beginnt der Spießrutenlauf, den der vierfache Familienvater routiniert wie üblich meistert. Freundlich, aber bestimmt, bahnt er sich dann den Weg durch die Massen; hier ein Autogramm, da ein schnelles Selfie mit einem Fan, es gibt auch schon mal einen lockeren Spruch. Es ist bei allem Superstar-Dasein erstaunlich: Federer bleibt auch nach 20 Grand-Slam-Titeln und ewigen 20 Jahren auf der Tour ein Sportler zum Anfassen.

Geschmeidige und elegante Spielweise

"Ich spüre, dass das Publikum mich vermisst hat, und ich habe es auch vermisst." Federer hat diesen Satz in der ersten Woche der French Open gesagt. Da hatte er gerade mal die erste Runde gespielt. Man nimmt dem mittlerweile 37-Jährigen solche Worte leicht ab. Der Schweizer ist süchtig nach Tennis. Er liebt diesen Sport. Das hat er auch hier wieder am Rande des Turniers betont. Auf Sand ist das Ganze allerdings eher eine Hassliebe.

Die anderen Beläge liegen ihm (natürlich) mehr. An erster Stelle der geliebte Rasen, der wie geschaffen für seine geschmeidige und elegante Spielweise ist. Zehn Jahre ist sein letzter Triumph bei den French Open nun her. Dass er überhaupt nochmal in Paris antreten würde, hielten viele Experten für ausgeschlossen. Jetzt ist er hier – und spätestens nach der ersten echten Prüfung in einem engen und hochklassigen Match gegen seinen Kumpel Wawrinka, gleichbedeutend mit dem Einzug ins Halbfinale, kann Federer alles sein, eben nur kein Außenseiter mehr auf den Titelgewinn. Dabei fuhr er damit bis jetzt so gut. Im Kopf.

"El Classico" gegen Nadal

"Es ist nett, der Außenseiter zu sein", sagte er in der ersten French-Open-Woche mal bei einem Pressegespräch, "es entspannt dich bei den größeren Punkten und unbewusst, wenn du über das Gelände wanderst und trainierst und in den Presseraum gehst." Und dann schob er noch nach: "Das ist keine Show von mir, das ist die Wahrheit. Ich weiß nicht, wie weit ich kommen kann."

Federer steht jetzt im Halbfinale. Dort trifft er auf seinen alten Widersacher Rafael Nadal. Es ist der, entschuldigen Sie bitte, "El Classico" des Tennisports. Nadal, die aktuelle Nummer 2 der Welt, hat nur drei Grand-Slam-Titel weniger als Federer gewonnen. Der Spanier ist ein Gigant auf Sand. Auch ihm fliegen in Paris die Herzen der Fans zu. Beide spielen momentan wieder fantastisches Tennis. Und doch werden die Sympathien – wie eigentlich immer wenn Roger Federer an irgendeinem Ort der Welt aufschlägt – klar verteilt sein.

Federer ist der König, alle anderen sind nur Untertanen. Das ist die Sicht seiner Anhänger. Und seine Jünger sind überall. Wohl gemerkt, es ist allein sein Verdienst. Der Verdienst vom "GOAT".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(