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Sport kompakt: Lucky Punch dank Video-Schiri: Paderborn entführt die Punkte aus Bremen

Bundesliga: Bremen vs. Paderborn 0:1; Union vs. Köln 2:0 +++ Schwarzes BVB-Trikot ist Verkaufsschlager +++ Anthony Joshua holt sich Schwergewichtstitel gegen Ruiz zurück +++ Sport-News im Überblick.

Bremer Spieler bedient nach dem 0:1 gegen Paderborn

Bedröppelt schauen die Spieler des SV Werder, nachdem den Paderbornern ein vermeintliches Abseitstor vom Video-Schiri doch noch zuerkannt wurde.

Getty Images

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. 

8. Dezember: Lucky-Punch mit Video-Assistenz: Paderborn holt Dreier im Weserstadion

Mit seinem Tor in der Nachspielzeit hat Sven Michel dem SC Paderborn den ersten Auswärtssieg dieser Saison beschert und die Krise von Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga verschärft. Der erst in der 84. Minute eingewechselte Stürmer sorgte vor 39.870 Zuschauern im Weser-Stadion für den überraschenden 1:0 (0:0)-Erfolg, durch den die Ostwestfalen den letzten Tabellenplatz an den punktgleichen 1. FC Köln abgaben. Eine Woche nach dem 3:2 in Wolfsburg erlitt die Bremer Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt dagegen einen unerwarteten Rückschlag. Aufsteiger Paderborn hat nun noch vier Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

8. Dezember: Union-Stürmer Andersson trifft doppel gegen Köln

Der 1. FC Köln ist an der Heimstärke von Union Berlin gescheitert und hat die nächste Chance auf die Wende unter Markus Gisdol kläglich vergeben. Im ungleichen Aufsteigerduell kassierten die Rheinländer verdient mit 0:2 (0:1) die sechste Niederlage in den vergangenen sieben Pflichtspielen und warten weiter auf ein Erfolgserlebnis mit ihrem neuen Trainer. Durch das dritte Spiel ohne Sieg nach seiner Verpflichtung muss sich Gisdol bei den Kölnern auf eine ungemütliche Vorweihnachtszeit einstellen. Mit seinen Saisontreffern sieben und acht sorgte der schwedische Stürmer Sebastian Andersson (33./50. Minute) für den vierten Union-Sieg ohne Gegentor nacheinander im Stadion An der Alten Försterei. Der Vorsprung von Union im gesicherten Tabellen-Mittelfeld auf Mit-Aufsteiger Köln beträgt nun bereits elf Punkte.

8. Dezember: Schwarze BVB-Trikots sind Verkaufshit

Die meisten Zuschauer staunten nicht schlecht, als Borussia Dortmund im Duell mit Fortuna Düsseldorf in schwarzer Kluft auflief. Ein Jahr nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet hatte sich der Revierclub zu einem Sondertrikot entschieden, dass anlässlich des 110. Geburtstags des Vereins am 19. Dezember in den Verkauf ging. Dass die 9009 Trikots bereits eine Stunde nach dem Abpfiff ausverkauft waren, übertraf die kühnsten Erwartungen. "Absoluter Wahnsinn!", kommentierte der BVB. 

Zudem brachten die Trikots Glück. Schließlich gelang ein 5:0-Kantersieg über die Fortuna. "Das neue Trikot ist das Beste, was wir je hatten. Wir sollten mit dem Trikot einfach weiterspielen", schlug der zweifache Torschütze Jadon Sancho vor. Es gab aber auch Kritik von Fans. Viele beschwerten sich darüber, dass sie keine Chance hatten, sich ein Trikot zu sichern, weil der Verkaufsstart während des Spiels stattfand. Auch das die Trikots limitiert sind, kam nicht bei allen gut an, weil sie so zu einem teuren Spekulationsobjekt würden.

Der BVB überrannte Fortuna Düsseldorf mit 5:0

Vielleicht lag es ja am schwarzen Trikot, dass Dortmunds Achraf Hakimi, Thorgan Hazard und Jadon Sancho (hier nach dem Tor zum 2:0) Düsseldorf mit 5:0 überrannten

DPA

8. Dezember: Anthony Joshua holt sich Titel zurück

Anthony Joshua ließ sich mit stoischer Miene im Konfettiregen feiern. Der Gesichtsausdruck passte zu dem mittelmäßigen Abend, an dessen Ende sich der 30-Jährige erneut als Schwergewichtsweltmeister in die Geschichtsbücher geboxt hatte. "Ich bin nicht perfekt, aber ich versuche es. Jetzt wird erst einmal gefeiert", sagte Joshua nach dem einstimmigen Punktsieg nach zwölf Runden gegen den entthronten Champion Andy Ruiz jr.

189 Tage nach dem Coup von Ruiz im Madison Square Garden beherrschte Joshua das zweite Duell nach Belieben. "Ich wollte keine Ausreden suchen. Ich habe früher Leute ausgeknockt, doch ich wollte jetzt zeigen, dass ich auch klug boxen kann", sagte Joshua. Der Brite holte sich die Weltmeistergürtel der Verbände WBO, WBA, IBF und IBO zurück.

Sein Promoter Eddie Hearn war sich nach dem Erfolg in Dirijah vor den Toren der saudischen Hauptstadt Riad für keinen Superlativ zu schade. "Anthony ist der König", sagte Hearn, der maßgeblich dafür verantwortlich war, dass der Kampf im aufgrund der Menschenrechtsverletzungen umstrittenen Saudi-Arabien stattfand: "Er wurde in New York erniedrigt und ist jetzt zurück und beherrscht diesen Sport."

Allerdings war Joshuas Gegner Ruiz Welten von der Form entfernt, die ihn Anfang Juni zum Weltmeister gemacht hatte. Ruiz war zu langsam, zu uninspiriert, zu schwach. Und gab dies unumwunden zu. "Ich bin einfach zu schwer geworden", sagte der Kalifornier.

Dennoch träumt Ruiz davon, dass es zu einem dritten Duell mit Joshua kommt. "Lasst uns das zu einer Trilogie machen. Wenn ich eine dritte Chance bekomme, werde ich in der besten Form meines Lebens sein", meinte der 30-Jährige, der für den Kampf eine Börse von zehn Millionen Dollar erhalten haben soll.

Joshua stimmte einem dritten Teil noch im Ring zu, doch ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Zum einen war die Vorstellung von Ruiz durchaus als peinlich einzustufen. Zum anderen lockt ein Vereinigungskampf gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder. "Wir wollten immer eine Vereinigung. Aber jetzt werden wir nicht über andere Kämpfe reden, sondern erst einmal feiern", sagte Hearn.

7. Dezember: Gladbach siegt im 70er-Jahre-Klassiker - FC Bayern nur noch Siebter

7. Dezember: Luks Podolski mit Dreierpack bei Kobe-Abschied

Sport Kompakt

Beim Jubel über eines seiner drei Tore biss Luks Podolski in einen angedeuteten Döner

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Lukas Podolski ist in seinem wohl letzten Liga-Spiel für den japanischen Erstligisten Vissel Kobe zur Hochform aufgelaufen. Beim 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen Jubilo Iwata gelang dem Weltmeister von 2014 ein Dreierpack. Der 130-malige deutsche Fußball-Nationalspieler traf am Samstag zum 1:0 (36. Minute), ehe er in der zweiten Hälfte mit zwei weiteren Treffern (78./85.) den Endstand markierte.

Damit stahl Podolski dem eigentlichen Hauptakteur des Spiels, David Villa, etwas die Show. Denn für den spanischen Weltmeister hatte Kobe im Vorfeld seines letzten Spiels für den Club eine große Abschiedsfeier organisiert. Villa bedankte sich mit seinem Treffer in der 75. Minute zum 2:1. Kobe beendete die Saison als Achter.

Auch für Podolski ist nach zweieinhalb Jahren in der J-League wohl Schluss. Im Pokal-Halbfinale am 21. Dezember könnte er aber noch einmal dabei sein und im besten Fall am Neujahrstag im Endspiel. Der Titel wäre Podolskis vierter Pokalsieg im vierten Land.

Was der 34-Jährige danach macht, ist noch offen. Sein Vertrag in Kobe läuft im Januar aus. Eine offizielle Bestätigung des Abschieds gibt es bisher nicht, der Club des früheren Bundesliga-Trainers Thorsten Fink blockiert jegliche Anfragen zu möglichen Verhandlungen mit Podolski, der sich selbst auch nicht weiter äußert. Viele Fans wünschen sich eine Rückkehr zu seinem Herzensclub 1. FC Köln. 

Podolski würde im kommenden Jahr gerne als einer von drei älteren erlaubten Spielern bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio in der deutschen Auswahl dabei sein. Ob das klappt, ist aber offen.

Vorgesorgt für die Zeit nach dem Fußball hat der geschäftstüchtige Podolski schon: Neben seiner Lukas-Podolski-Stiftung hat der Stürmer in der Domstadt einen Dönerladen und eine Eisdiele, zudem baut er derzeit eine Fußballhalle.

7. Dezember: Klitschko und Kopfsache: Joshua will seine WM-Gürtel zurück 

Nachrichten aus Deutschland

 Andy Ruiz Jr (2.v.l) und Anthony Joshua (2.v.r.) während des Wiegens vor dem Kampf

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Anfang Juni verlor Anthony Joshua durch die Niederlage gegen Andy Ruiz jr. seinen Status als WBA-Superchampion und seine Weltmeistertitel der Box-Verbände von WBO, IBF und IBO. In Saudi-Arabien will sich der Brite nun rehabilitieren. Er hat vor dem wohl wichtigsten Abend seiner Box-Karriere den Tunnelblick. "Ich bin hier, um zu gewinnen und nicht, um eine Show abzuliefern", sagte der entthronte Schwergewichts-Weltmeister vor dem Rückkampf gegen Andy Ruiz jr. am Samstagabend in Saudi-Arabien. Verständlich, denn für den Briten dürfte sich die angestrebte Weltkarriere à la Muhammad Ali bei einer weiteren Niederlage erledigt haben.

Von den boxerischen Qualitäten ist Joshua der deutlich bessere Kämpfer. Doch der 30-Jährige neigt auch dazu, Dinge zu überdenken und mental schwer zu verarbeiten. Von daher wird der Kopf in dem zweiten Duell eine Hauptrolle spielen. Vor allem die Frage, wie Joshua die vier Niederschläge aus dem ersten Kampf Anfang Juni in New York verarbeitet hat.

Der oft als "Dickerchen" verspottete Andy Ruiz jr. hat indes vor seinem Rückkampf gegen den entthronten Champion Anthony Joshua noch einmal zugelegt. Beim offiziellen Wiegen einen Tag vor dem Duell kam er am Freitag in der saudischen Hauptstadt Riad auf 128,7 Kilogramm - das sind 7,6 Kilo mehr als bei seinem überraschenden Sieg gegen Joshua im Juni. Ruiz fiel auch deswegen auf, weil er wegen seiner mexikanischen Herkunft einen breitkrempigen Mexikaner-Hut trug. Der britische Herausforderer Joshua brachte 107,5 Kilogramm auf die Waage, 3,6 weniger als bei seiner Niederlage.

6. Dezember: Klinsmann mit Hertha weiter sieglos – 2:2 nach 2:0-Führung

Jürgen Klinsmann hat im zweiten Spiel als Trainer von Hertha BSC den ersten Sieg knapp verpasst. Die Berliner kamen am Abend zum Auftakt des 14. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt trotz 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (1:0) und bleiben vorerst auf dem Relegationsplatz 16. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge erzielten vor 50.000 Zuschauern Dodi Lukebakio (30.) und Marko Grujic (63.) die Hertha-Tore. Martin Hinteregger (65.) und der eingewechselte Sebastian Rode (86.) verhinderten aber die vierte Frankfurter Liga-Pleite nacheinander.

6. Dezember: Tennisspielerin Caroline Wozniacki beendet ihre Karriere

Nach den Australian Open ist Schluss: Die dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki wird ihre aktive Sportkarriere im kommenden Jahr im Anschluss an ihr letztes Grand-Slam-Turnier beenden. Das gab die 29-Jährige in einem emotionalen Post via Instagram bekannt: "Ich habe auf dem Platz alles erreicht, wovon ich jemals geträumt habe. Ich habe mir immer gesagt, wenn es soweit ist, dass es Dinge außerhalb des Tennis' gibt, die ich lieber machen möchte, dann ist es an der Zeit, das zu tun". Im Alter von 15 Jahren gab Wozniacki ihr Debüt. Insgesamt holte sie 30 Einzel-Titel, stand sogar 71 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. 

6. Dezember: Fürs Klima: Real Madrid in grün gegen Espanyol

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid gibt sich umweltbewusst und spielt am Samstag bei der Erstligapartie gegen Espanyol in Grün statt im für Heimspiele üblichen weißen Trikot. Mit der Initiative wollen die Königlichen ihre Unterstützung für die Weltklimakonferenz kundtun, die noch bis zum 13. Dezember in Madrid stattfindet, wie der Club mitteilte. Schon seit Tagen prangt an der Fassade des berühmten Bernabéu-Stadions ein riesiges Plakat, mit dem auf den UN-Gipfel aufmerksam gemacht wird. Es soll nach Clubangaben bis zum Ende der Konferenz, bei der über Maßnahmen im Kampf gegen die Erderwärmung diskutiert wird, hängen bleiben.

5. Dezember: Bayerischer Fußball-Verband schließt Landesligaspieler wegen Kopftritts aus 

Ein niederbayerischer Amateurkicker ist wegen eines Gewalt-Eklats aus dem Bayerischen Fußball-Verband ausgeschlossen worden. Der Mann hatte einem am Boden liegenden Gegenspieler in einer Partie der Landesliga Mitte gegen den Kopf getreten. Der Vorfall ereignete sich im Juli. Nach einem umfassenden sportjuristischen Verfahren wurde der Spieler in diesen Tagen nun ausgeschlossen, wie ein Sprecher des BFV auf Anfrage mitteilte.

Darüber hinaus kam es auch in einer Kreisklasse in Oberfranken zu einem Vorfall, bei dem ein Torhüter einen Gegenspieler angriff, verletzte und deswegen für zwei Jahre gesperrt wurde. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Der Gesperrte muss darüber hinaus ein Anti-Gewalt-Seminar belegen. Pro Saison kommt es in Bayern durchschnittlich zu nur etwa fünf derartigen Vorfällen und Strafen, wie der BFV-Sprecher sagte. Jährlich finden 267.000 Spiele statt.

Die Partie in Oberfranken wurde vom Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 vorzeitig abgebrochen, weil sich die Gastmannschaft weigerte, nach dem Vorfall weiterzuspielen. Das Match wurde mit 2:0 für das Team des später gesperrten Spielers gewertet. 

5. Dezember: Düsseldorf-Trainer Funkel: Früher wurde in der Kabine geraucht

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hält die aktuellen Fußballer für deutlich professioneller als frühere Generationen. "Da haben einige Spieler geraucht", sagte der 65-Jährige im Interview der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Seine Spieler seien heute akribischer "bei der Ernährung" und "beim Training". 

"Jede Generation ist anders. Die Musik ist anders, die Haarschnitte sind anders, die Tätowierungen sind andere. Früher gab es gar keine, heute hat man sehr viele", betonte der Trainer des Bundesligisten. Mit Bedauern stellte Funkel jedoch die exzessive Handy-Nutzung seiner Spieler fest. "Wenn ich nach dem Training manchmal in die Kabine schaue, dann sitzt da jeder mit seinem Handy. Jeder."

4. Dezember: Bayern statt Man City: Guardiola-Versprecher sorgt für Lacher

Eigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City - im Kopf des Katalanen aber scheint dessen Ex-Club Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: "Ich denke, Bayern Mün... Bayern München?" und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. "Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe." Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern.

4. Dezember: Baden-Württembergs Innenminister will härter gegen Bengalos vorgehen

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl will härter gegen das Abbrennen von Bengalos in Fußballstadien vorgehen. "Für mich ist das übergeordnete Ziel, dass der Besuch eines Fußballspiels ein sicheres Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie, ist und bleibt", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.Er wolle bei der Innenministerkonferenz in Lübeck vorschlagen, dass das Sprengstoffgesetz beim Kauf und Umgang mit Pyrotechnik verschärft wird und dass Störer im Sportbereich künftig auch der Führerschein entzogen werden kann. Baden-Württemberg will eine entsprechende Beschlussvorlage einbringen. Der Initiative will die Runde der Innenminister dem Vernehmen nach zustimmen.Bislang sind nach Angaben des Innenministeriums der Erwerb und der Umgang mit zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen nicht strafbar. Das könnte für den Fall abgeschafft werden, dass die pyrotechnischen Gegenstände zweckwidrig verwendet werden. Auch sollte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen der Entzug der Fahrerlaubnis nach Paragraf 69 im Strafgesetzbuch in Betracht gezogen werden können."Hierdurch entsteht eine neue fühlbare Sanktion, die an die charakterliche Ungeeignetheit knüpft und nach dem Strafrecht umgesetzt werden soll", teilte das Ministerium mit.

2. Dezember: Mainz siegt bei Beierlorzers Heim-Debüt gegen Eintracht Frankfurt

Der FSV Mainz 05 hat das 23. Rhein-Main-Derby in der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt für sich entschieden. Beim Heim-Debüt von Neu-Trainer Achim Beierlorzer siegten die Mainzer Überzahl vor 33 184 Zuschauern durch Tore von Karim Onisiwo (50. Minute) und Adam Szalai (69.). Eintrachts Martin Hinteregger hatte die Frankfurter in der 33. Minute in Führung gebracht. Auch im zwölften Anlauf verpassten die Hessen damit einen Sieg in Mainz. Vier Tage nach dem 2:1 in der Europa League beim FC Arsenal tat sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter in Unterzahl sehr schwer. Nach der Roten Karte für Dominik Kohr (Notbremse/44. Minute) mussten die Gäste eine Halbzeit lang mit neun Feldspielern auskommen.

2. Dezember: Weltfußballer Lionel Messi gewinnt auch Ballon d'Or 

Fußballstar Lionel Messi hat zum sechsten Mal den Ballon d'Or 2019 gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona setzte sich bei der Wahl des französischen Fachmagazins "France Football" am Montagabend im Pariser Theatre du Chatelet durch. Bei der Fifa-Wahl war Messi im September bereits als Weltfußballer geehrt worden. Messi setzte sich der in der diesjährigen Abstimmung internationaler Journalisten durch und verwies Liverpool-Profi Virgil van Dijk, Cristiano Ronaldo von Juventus Turin und Sadio Mané (Liverpool) auf die nachfolgenden Plätze. Bester Deutscher wurde Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona auf dem 24. Platz. Der Pole Robert Lewandowski vom FC Bayern München erreichte als einziger Nominierter aus der Bundesliga den achten Platz.

1. Dezember: Ungebetener Gast bei Klinsmann: Mann schmuggelt sich ins Training

Ein ungebetener Gast hat sich bei Hertha BSC ins Training geschmuggelt. Während der prominente Trainer-Zugang Jürgen Klinsmann mit Medienvertretern am Sonntag nochmals über die 1:2-Niederlage seines neuen Vereins gegen Borussia Dortmund sprach, mischte sich ein junger Mann in original Hertha-Outfit in die Trainingsgruppe. Da er wie die Profis des Berliner Fußball-Erstligisten neben einem Kapuzenshirt auch eine dunkle Wollmütze trug, wurde er nicht sofort erkannt. Später wurde der falsche Spieler, der offenbar seinen Scherz noch filmen ließ, des Platzes verwiesen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll es sich bei dem Mann um einen Youtuber handeln, der sich auch bei Hannover 96 schon einmal ins Training eingeschlichen habe.

1. Dezember: Lewis Hamilton gewinnt Formel-1-Finale in Abu Dhabi - Vettel nur Fünfter

Weltmeister Lewis Hamilton hat auch das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot krönte am Sonntag seinen 250. Grand Prix mit dem elften Sieg in diesem Jahr. Hamilton stellte mit 413 Zählern zudem einen Punkterekord in der Königsklasse des Motorsports auf. Zweiter auf dem Yas Marina Circuit wurde Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc. Der Ferrari-Pilot musste allerdings wegen eines möglichen Vergehens beim Benzindurchfluss um seine Platzierung bangen. Sebastian Vettel landete im zweiten Ferrari auf einem enttäuschenden fünften Platz und wurde nur Fünfter der WM-Wertung.

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