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Sport kompakt: Tennis-Profi Andrea Petkovic wird ZDF-Moderatorin

Tennis-Profi Andrea Petkovic wird Moderatorin für das ZDF +++ Bulgarische Fußball-Fans nach Rassismus-Vorfällen festgenommen +++ EHC München nominiert Manager Winkler als Ersatz-Goalie +++ Tour de France 2020: Ein Fall für Kletterer +++ Sport-News im Überblick.

Die ersten beiden Sendungen mit der 32 Jahre alten Andrea Petkovic sind für den 1. und 8. Dezember terminiert

Die ersten beiden Sendungen mit der 32 Jahre alten Andrea Petkovic sind für den 1. und 8. Dezember terminiert

DPA

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

16. Oktober: Petkovic steht im ZDF als Moderatorin vor der Kamera

Tennisspielerin Andrea Petkovic wird ab Dezember als Moderatorin für das ZDF arbeiten. "Sie gehört dann neben Rudi Cerne und Norbert König zum Team der Sportreportage", sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der "Sport Bild". Die ersten beiden Sendungen mit der 32 Jahre alten Fed-Cup-Spielerin sind für den 1. und 8. Dezember terminiert. Petkovic, die am Donnerstag beim WTA-Turnier in Luxemburg im Achtelfinale auf Antonia Lottner (Düsseldorf) trifft, sei eine "tolle Tennisspielerin, eine großartige Persönlichkeit mit viel Charme und klarer Meinung", sagte Fuhrmann. "Dazu hat sie ein besonderes Talent vor der Kamera. Daher freuen wir uns sehr, sie bei uns im Team begrüßen zu können."

16. Oktober: Bulgarische Fußball-Fans nach Rassismus-Vorfällen festgenommen

In Bulgarien sind nach den Rassismus-Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England vier bulgarische Fußballfans festgenommen worden. Die Männer werden verdächtigt, an den Entgleisungen im Stadion beteiligt gewesen zu sein. Das teilte die bulgarische Polizei zum Auftakt einer Aktion zur Feststellung der Verantwortlichen für die Rassismus-Vorfälle vom Montagabend im Wassil-Lewski-Stadion in Sofia mit. Die Aktion sollte am Mittwoch weiter gehen.

Bei der Partie in Sofia waren die englischen Nationalspieler Raheem Sterling und Tyrone Mings mit Affenlauten von der Tribüne attackiert worden. Zudem zeigten einige Zuschauer den Hitlergruß. 

Wegen der Ereignisse trat der Präsident des bulgarischen Fußballverbandes, Borisslaw Michailow, am Dienstag nach Aufforderung des bulgarischen Regierungschefs Boiko Borissow zurück. In der Verbandszentrale in Bojana bei Sofia begann kurz darauf eine polizeiliche Überprüfung wegen Korruptionsverdachts.

16. Oktober: EHC München nominiert Manager Winkler als Ersatz-Goalie

Kurioser Abend für den EHC Red Bull München am letzten Spieltag der Champions Hockey League. Kurz vor der Partie gegen Färjestad Karlstad meldete sich Ersatz-Goalie Daniel Fiessinger wegen einer ansteckenden Krankheit ab. Damit stellte er seinen Klub vor ein Problem. Denn laut Regularien darf ein Team nur antreten, wenn zwei einsatzfähige Torhüter im Kader stehen. So lizenzierte der Vizemeister kurzerhand Sportdirektor Christian Winkler als Back-up-Lösung. Der 48-Jährige stand vor seiner Managerkarriere viele Jahre selbst auf dem Eis. Zuletzt in der Saison 2005/2006 – als Goalie des EHC München in der 2. Bundesliga. Eingesetzt wurde Winkler übrigens nicht. München, das bereits vor dem Spiel als Gruppensieger feststand, unterlag den Schweden am Ende 1:3.

15. Oktober: Tour de France 2020 startet in Nizza

Die 107. Auflage der Tour de France spielt erneut den Kletterspezialisten in die Karten. Wie Tour-Chef Christian Prudhomme am Dienstag bei der Präsentation bekanntgab, stehen während der dreiwöchigen Rundfahrt insgesamt vier schwere Bergankünfte auf dem Programm. Gestartet wird das wichtigste Radrennen der Welt demnach am 27. Juni 2020 in Nizza. Am 19. Juli, 3470 Kilometer später, wird auf der Pariser Prachtstraße Champs-Elysées der Nachfolger des Kolumbianers Egan Bernal gekürt. Wer das sein wird, dürfte sich erst am vorletzten Tag, bei einem 36 Kilometer langen Zeitfahren auf die Planche des Belles Filles entscheiden. 

14. Oktober: Rassistische Beleidigungen und Hitlergruß bei Englands Kantersieg 

Der englische Fußball-Verband FA hat nach den rassistischen Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel in Sofia Untersuchungen durch die Uefa gefordert. Das schrieb die FA am Montagabend nach dem 6:0-Sieg in Bulgarien. "Wie wir bedauerlicherweise wissen, ist es nicht das erste Mal, dass unsere Spieler von dieser Art Missbrauch betroffen sind", hieß es in einer Mitteilung.

Das Spiel war in der ersten Halbzeit zweimal wegen rassistischer Äußerungen von bulgarischen Fans unterbrochen worden. Der Schiedsrichter warnte über den Stadionsprecher vor dem Abbruch der Partie. Er brachte die Partie jedoch zu Ende.

Englische Spieler hatten vor der Begegnung gedroht, den Rasen bei rassistischen Vorfällen gegen einen Spieler zu verlassen. Das taten sie allerdings nicht und feierten ein müheloses 6:0 (4:0). Marcus Rashford (7.), Ross Barkley (20., 32.), Raheem Sterling (45., 69.) und Harry Kane (85.) schossen die Tore. 

England führt in der Tabelle der Gruppe A mit 15 Punkten vor Tschechien (12). Im zweiten Montag-Spiel der Gruppe gewann die Kosovo-Auswahl 2:0 (2:0) gegen Montenegro und hat als Dritter mit elf Zählern noch gute Chancen, sich erstmals für die EM zu qualifizieren.

14. Oktober: 2:14:04 – Kosgei knackt Marathon-Bestzeit

Keine 24 Stunden nach dem spektakulären Marathon-Experiment ihres Landsmanns Eliud Kipchoge in Wien hat die Kenianerin Brigid Kosgei in Chicago den Marathon-Weltrekord der Frauen pulverisiert. Die 25-Jährige gewann den Chicago Marathon in einer Zeit von 2:14:04 und unterbot damit die 16 Jahre alte Bestmarke der Britin Paula Radcliffe um 1:21 Minuten. Kosgei, die in diesem Jahr schon den London-Marathon gewonnen hat, lief auch in Chicago wie ein Uhrwerk. Die erste Hälfte des Rennens absolvierte sie in 1:06:59 Stunden. Für Teil zwei benötigte sie nur fünf Sekunden mehr. Ihre persönliche Bestzeit unterbot die Afrikanerin um mehr als vier Minuten. Kosgeis Manager ist der Italiener Federico Rosa, der in den vergangenen Jahren mehrfach negativ auffiel. Zu den Schützlingens Rosas gehörte unter anderem Jemima Sumsong, die 2016 in Rio den olympischen Marathon gewann und positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet wurde.

13. Oktober: ZDF-"Sportstudio": Grings trifft fünfmal beim Torwandschießen

Ex-Nationalspielerin Inka Grings hat im ZDF-"Sportstudio" nach 20 Jahren erstmals wieder für eine fast perfekte Serie an der Torwand gesorgt. Die 40-Jährige traf am Samstagabend fünfmal, was vor ihr erst acht Gästen der TV-Sendung gelungen war, zuletzt 1999 Frank Rost und Frank Pagelsdorf. Alle sechs Versuche (drei unten, drei oben) hat noch niemand in der Torwand versenkt.

"Ich war zu nervös, kam mit dem Druck nicht klar", sagte Grings lachend nach ihrem letzten Schuss, der knapp daneben ging. Die Rekordtorjägerin der Bundesliga war zuvor als Mitglied der Gründungself der Hall of Fame des deutschen Fußballs im Fußballmuseum Dortmund geehrt worden, wo auch die Torwand stand.

13. Oktober: Vettel in Japan Zweiter - Mercedes holt Formel-1-Konstrukteurstitel 

Nach einem Startfiasko im Formel-1-Reifenpoker von Japan hat Sebastian Vettel auch seine allerletzten theoretischen WM-Chancen eingebüßt. Der Ferrari-Pilot musste sich in Suzuka trotz Pole Position dem entfesselt fahrenden Grand-Prix-Gewinner Valtteri Bottas aus Finnland geschlagen geben und hat keine Chance mehr auf seinen fünften Titel. In einem packenden Zweikampf kurz vor Schluss hielt der 32 Jahre alte Heppenheimer Weltmeister Lewis Hamilton im zweiten Mercedes aber immerhin noch hinter sich. "Guter Job, Jungs", sagte Vettel am Boxenfunk, klagte aber über Reifenprobleme.

Die Silberpfeile sicherten sich damit bereits vier Rennen vor Saisonende den sechsten Konstrukteurstitel nacheinander und egalisierten die Ferrari-Serie (1999-2004) aus Michael Schumachers Hochzeiten. Hamilton könnte seinerseits schon in Mexiko in zwei Wochen zum sechsten Mal Fahrer-Weltmeister werden.

In der Qualifikation, die wegen des Taifuns Hagibis von Samstag auf Sonntag verlegt werden musste, hatte Mercedes noch hinter den Ferrari gelegen. Im fünftletzten Grand Prix der Saison nutzten sie die Fehler der Italiener aber einmal mehr clever aus. "Die Voraussetzungen sind nicht gut, wenn du nicht von vorne starten kannst", hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff noch vor dem Start gesagt. 

13. Oktober: Historischer Sieg beim Ironman 2019: Deutsche holen Frauen- und Männer-Gold

Nach dem dramatischen Aus mit Schwindelanfall von Patrick Lange sorgten Jan Frodeno und Anne Haug für den größten Triumphtag im deutschen Triathlon auf Hawaii. Frodeno holte sich mit einer beeindruckend souveränen Leistung als erster deutscher Triathlet zum dritten Mal den Titel bei der Ironman-Weltmeisterschaft und raubte Lange auch noch den Streckenrekord.

Haug triumphierte als erste deutsche Frau beim körperlichen und mentalen Extrem-Kampf über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen. Dazu schaffte es Sebastian Kienle bei den Männern auf Platz drei, Laura Philipp wurde bei den Frauen bei ihrer Hawaii-Premiere Vierte.

"Ich glaube, es war der Tag, den ich meine Karriere lang gesucht habe", sagte Frodeno, der die deutsche Siegesserie der Männer seit 2014 verlängerte. Als erster Deutscher gewann er den legendären Ironman dreimal (2015, 2016 und 2019).

Während er mit Kienle auf dem Podium anstieß und jede Sekunde dieses Erfolgs genoss, stürmte die gerade mal 1,64 Meter große Haug ihrem ersten Hawaii-Sieg entgegen. Vor einem Jahr hatte es die 36-jährige Fränkin bereits auf den dritten Platz geschafft.

12. Oktober: An Tischkante gestoßen: Nationalspieler Niklas Stark fällt für Länderspiel gegen Estland aus

Auch der zweite Anlauf ist nicht erfolgreich: Nachdem er wegen eines Magen-Darm-Infektes sein Länderspieldebüt gegen Argentinien verpasste, erlitt Nationalspieler Niklas Stark vor der Trainingseinheit am Freitagvormittag im Teamhotel eine Wunde am linken Unterschenkel, die genäht werden musste. Stark reiste daraufhin aus dem Teamhotel ab und wird gegen Estland nicht auf dem Platz stehen. 

11. Oktober: Bastian Schweinsteiger übernimmt nach Karriereende neuen Job beim Fernsehen

Bastian Schweinsteiger, Fußball-Weltmeister von 2014, übernimmt nach seinem Karriereende einen Job als Experte bei der ARD. Das teilten der Senderverbund und der 35-Jährige mit. Nach ARD-Angaben soll er ab 2020 die Fußball-Live-Übertragungen im Ersten begleiten, also auch unter anderem die Europameisterschaft 2020. Der Vertrag laufe zunächst über drei Jahre.

Schweinsteiger spricht von einer "tollen" und "reizvollen Aufgabe" und nimmt sich vor, den Zuschauern "die Welt hinter dem Spiel ein bisschen besser zu vermitteln". ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky nennt die Verpflichtung "eine tolle Bereicherung für unsere Übertragungen". Weiter Details zu der Zusammenarbeit machten die Beteiligten nicht, auch nicht zum Honorar für den früheren FC-Bayern-Profi. Die Bezahlung der TV-Experten bei ARD und ZDF stand in der Vergangenheit wiederholt in der Kritik.

Schweinsteiger hatte vor wenigen Tagen sein Karriereende als aktiver Fußballer bekanntgegeben. Er war zu letzt in den USA bei Chicago Fire unter Vertrag. Auch Bundestrainer Joachim Löw bot seinem früheren Kapitän ein Engagement im Umfeld der Nationalmannschaft an. Wenn er wolle, könne er "bei uns reingucken", sagte Löw zuletzt bei RTL.


11. Oktober: Zverev zwingt Federer in die Knie

Dank eines seiner besten Tennis-Matches in diesem Jahr hat sich Alexander Zverev gegen Roger Federer ins Halbfinale des Masters-Turniers von Shanghai gekämpft. Durch das hochverdiente 6:3, 6:7 (7:9), 6:3 gegen den Schweizer steigerte der nervenstarke Zverev am Freitag auch seine Chancen, sich noch für die ATP Finals der besten acht Spieler dieser Saison zu qualifizieren. Im vorigen Herbst hatte der Hamburger bei den Finals in London den bisher größten Triumph seiner Karriere gefeiert. Für mich ist das Wichtigste, dass ich wieder gutes Tennis spiele, und dann werde ich es auch wieder schaffen", sagte Zverev im TV-Sender Sky. "Dieses Match hat besonderen Wert, weil ich das ganze Jahr nicht mein bestes Tennis gespielt habe."

11. Oktober: Belgien nach 9:0-Gala für EM qualifiziert

Nach einem Schützenfest gegen Fußballzwerg San Marino hat sich die belgische Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag als erstes Team für die Fußball-EM 2020 qualifiziert. Mit 9:0 schoss der WM-Halbfinalist von 2018 San Marino aus dem Brüsseler König-Badouin-Stadion und fuhr damit den siebten Sieg im siebten Spiel ein. In der deutschen Qualifikationsgruppe quälten sich die Niederlande in Rotterdam zu einem 3:1 gegen Nordirland. Erst in der Nachspielzeit sicherten Memphis Depay und Luuk de Jong der Elftal die wichtigen Punkte im Kampf um den Gruppensieg. Vor dem Auftritt der DFB-Elf am Sonntag in Tallinn haben Nordirland, Deutschland und die Niederlande nun zwölf Punkte, wobei Deutschland und die Niederland punkt- und torgleich an der Tabellenspitze stehen.

Sport kompakt Nacer Chadli bejubelt mit einem Teamkollegen ein Tor

Nacer Chadli (l.)feiert nach einem Torerfolg mit einem Teamkollegen. Belgien hat sich nach dem 9:0-Torfestival gegen San Marino als erste Mannschaft für Fußball-EM 2020 qualifiziert.

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11. Oktober: Nike stellt umstrittenes Oregon Project ein - Konstanze Klosterhalfen braucht neue Trainingsgruppe

Die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen braucht eine neue sportliche Heimat. Nike schließt sein umstrittenes Oregon Project in Portland (USA), wie das Sportartikelunternehmen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte. Dort hatte die 22-jährige Langstreckenläuferin seit einem Jahr trainiert. "Wir haben beschlossen, das Oregon-Projekt zu beenden, damit sich die Athleten auf ihre Trainings- und Wettkampfbedürfnisse konzentrieren können", heißt es in der Nike-Stellungnahme. Zuvor hatten mehrere US-Medien über die Entscheidung des Unternehmens berichtet. Projekt-Cheftrainer Alberto Salazar war in der vergangenen Woche wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Zeit von 2010 bis 2014. Salazar war nach langjährigen Ermittlungen der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA aus dem Verkehr gezogen worden, ebenso wie der Arzt Jeffrey Brown.

10. Oktober: Effenberg als Manager in Uerdingen vorgestellt

Auf einer Pressekonferenz hat Drittligist KFC Uerdingen am Donnerstag Stefan Effenberg offiziell als neuen Manager des Klubs vorgestellt. "Wir arbeiten daran einige Dinge zu verändern. Ich bin sehr motiviert und habe totalen Bock darauf", sagte der 51-Jährige beim Pressetermin in der Düsseldorfer Arena. Dass er beim angeschlagenen Traditionsverein als Trainer einspringt, schloss der ehemalige Nationalspieler aus. "Ich bin da keine Option", so Effe. Man werde zeitnah eine Lösung mit dem bisherigen Co-Trainer Stefan Reisinger finden. Vor zwei Wochen hatte sich der frühere Bundesligist nach einer 0:3-Pleite gegen Waldhof Mannheim von Trainer Heiko Vogel getrennt.

10. Oktober: Taifun "Hagibis" torpediert Rugby-WM

Ein Taifun wirbelt den Spielplan der Rugby-WM in Japan durcheinander. Wegen des nahenden Taifuns "Hagibis" sind zwei für Samstag angesetzte Spiele abgesagt worden. Die Partien Neuseeland gegen Italien in Toyota und England gegen Frankreich in Yokohama fallenaus. Alle Teams erhalten nach Angaben des Veranstalters zwei Punkte. Italien ist dadurch ausgeschieden. Nie zuvor in der 32-jährigen Geschichte des Turniers mussten Begegnungen abgesagt werden. Ob noch mehr Spiele betroffen sein werden, ist offen. Der Verantwortliche des Welt-Rugby-Verbandes, Alan Gilpin, sprach am Donnerstag in einer Stellungnahme von einer "komplexen und dynamischen" Lage. Man verfolge den Verlauf des Taifuns genauestens zusammen mit den eigenen Wetter-Experten. Daher habe man aus Sicherheitsgründen die beiden Spiele abgesagt, hieß es. 

sport kompakt - Auf einer Infotafel wird die Spielabsage in Yokohama verkündet

Erstmals in der Geschichte der Rugby-Weltmeisterschaften mussten zwei Spiele abgesagt werden. Taifun Hagibis bewegt sich derzeit auf Japan zu.

Getty Images

10. Oktober: Ex-Chelsea Keeper Cech wird Eishockey-Torwart

Petr Cech versucht sich nun als Eishockey-Keeper. Der ehemalige Nationaltorwart der tschechischen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Chelsea steht künftig für den britischen Viertligisten Guildford Phoenix auf dem Eis. "Ich hoffe, ich kann dem jungen Team helfen, die Saisonziele zu erreichen und so viele Partien zu gewinnen wie möglich, wenn ich spielen darf", sagte der 37-Jährige am Mittwoch auf der Homepage der Klubs. Nach 20 Jahren als Fußballer hatte Cech im Sommer seine Profikarriere beendet. 

9. Oktober: "Sport Bild": Thomas Müller will FC Bayern verlassen 

Fußball-Weltmeister Thomas Müller will laut Bericht der "Sport Bild" den FC Bayern München verlassen. Das Magazin berichtet, dass der 30-Jährige einen Transfer in der Winterpause plane. Schon in der laufenden Länderspielpause soll es demnach Gespräche zwischen dem Offensivspieler und dem Bundesligisten geben.

Der ehemalige Nationalspieler scheint unzufrieden mit seiner Situation unter Trainer Niko Kovac. Das Bundesligaspiel der Münchner gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag war das fünfte Punktspiel hintereinander, in dem Müller nicht in der Anfangself stand. "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen", hatte Kovac in einem Sky-Interview vor der Partie zu Müllers Rolle gesagt. Der Stürmer wurde nach 60 Minuten eingewechselt. Nach der Partie sagte Müller zu Journalisten nur knapp: "Nothing to say, wie der Engländer sagt."

Der Vertrag des Angreifers, der seit 2000 beim FC Bayern ist, läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Mit den Münchnern wurde er unter anderem achtmal Meister und 2013 Champions-League-Sieger.

8. Oktober: Schweinsteiger beendet seine Karriere

Lange wurde darüber spekuliert. Nun ist es offiziell. Bastian Schweinsteiger hat seine Karriere beendet. Via Twitter bedankte er sich bei sämtlichen Klubs, für die er aktiv war, dem Deutschen Fußballbund und seiner Frau Ana Ivanovic, mit der der 35-Jährige zwei Kinder hat. Zuletzt spielte der Weltmeister von 2014 für Chicago Fire in der US-amerikanischen Major League Soccer. Zwei Jahre lang führte er die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld. Begonnen hat er seine Karriere 1987 im oberbayerischen Oberaudorf. 

Abschiedsspiel: Schweinsteiger sagt Servus: "Du wirst auf ewig mein Fußballgott bleiben"
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