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Sport kompakt: Wechsel von Gladbachs Thorgan Hazard nach Dortmund ist perfekt

Thorgan Hazard und Julian Brandt wechseln zum BVB +++ Eishockey-WM: Deutschland im Viertelfinale gegen Tschechien +++ Leroy Sané vor Wechsel zu den Bayern? +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

Thorgan Hazard wechselt von Gladbach zum BVB

Wechsel von der rheinischen zur westfälischen Borussia: Gladbachs Thorgan Hazard schnürt künftig für den BVB die Fußballschuhe.

Getty Images

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

22. Mai: BVB rüstet weiter auf: Thorgan Hazard kommt aus Gladbach

Borussia Dortmund hat Thorgan Hazard vom  Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag genommen. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 2024. Das haben beide Vereine am Mittwoch bestätigt. Hazard ist nach Nico Schulz von 1899 Hoffenheim und Julian Brandt von Bayer Leverkusen bereits der dritte prominente Neuzugang der Borussia - bei Brandt steht die offizielle Bestätigung noch aus. Über die Höhe der Ablösesumme für den belgischen Fußball-Nationalspieler machten die Vereine keine Angaben. Sie soll laut Medienberichten zwischen 25 und 30 Millionen Euro liegen. "Wir freuen uns sehr, dass sich Thorgan aus voller Überzeugung für Borussia Dortmund entschieden hat. Er ist ein erfahrener Bundesliga-Profi und belgischer Nationalspieler, der uns mit seinem Tempo und seiner Abschlussqualität helfen wird", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

21. Mai: BVB holt Julian Brandt aus Leverkusen

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Brandt wird Bayer Leverkusen im Sommer verlassen und wohl zu Vizemeister Borussia Dortmund wechseln. Eine entsprechende Meldung der "Bild"-Zeitung wurde dem Sport-Informationsdienst (SID) von Leverkusener Seite bestätigt. Demnach hat der 23-Jährige seine Ausstiegsklausel aus dem bis 2021 laufenden Vertrag gezogen. Noch in dieser Woche werde der Mittelfeldspieler zum Medizin-Check beim BVB erwartet. 

Brandt soll seinen Entschluss auf der Mannschaftsfahrt nach Barcelona mitgeteilt haben. Der Offensivspieler soll für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechseln können. Damit hätte sich der BVB den nächsten Nationalspieler gesichert, nachdem am Dienstag auch der Transfer des Hoffenheimers Nico Schulz abgewickelt wurde. Auch der Gladbacher Thorgan Hazard steht vor einem Wechsel zur Borussia.

21. Mai: Kanada beschert Deutschland Tschechien als Gegner im WM-Viertelfinale

Deutschland spielt im Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Tschechien. Die Partie gegen den zwölfmaligen Weltmeister findet am Donnerstag in Bratislava statt (20.15 Uhr/Sport1 und DAZN). Am letzten Vorrundenspieltag der WM in der Slowakei gewann Kanada am Dienstagabend gegen die USA mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) und gewann damit die deutsche Gruppe A in Kosice. Dadurch beendet die deutsche Auswahl die Vorrunde hinter dem Zweiten Finnland und vor den USA auf Platz drei - und geht damit einer Begegnung gegen Russland, das bisher alle seine Spiele gewann, aus dem Weg. 

In der Gruppe B in Bratislava gewann Top-Favorit Russland am Abend auch sein siebtes Vorrundenspiel mit 7:4 (0:1, 6:0, 1:3) gegen Schweden. Der Rekordweltmeister trifft damit als Gruppenerster am Donnerstag in Bratislava auf die USA (16.15 Uhr). In Kosice spielen am selben Tag Kanada gegen die Schweiz (20.15 Uhr) und Finnland gegen Schweden (16.15 Uhr).

21. Mai: 4:2 gegen Finnland - Deutsches Eishockey spielt beste WM-Vorrunde überhaupt

Nach der Kritik von Bundestrainer Toni Söderholm hat NHL-Topstar Leon Draisaitl das deutsche Eishockey-Team zur besten Vorrunde bei einer Weltmeisterschaft überhaupt geschossen. Die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm gewann am Mittag gegen dessen Heimatland Finnland mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0). Im slowakischen Kosice schossen Marc Michaelis (18. Minute), Dominik Kahun (34.) und Draisaitl mit einem Doppelpack (45./59.) das deutsche Team zum fünften Vorrundensieg im siebten Spiel. Das war einer Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zuvor noch nie bei einer WM gelungen.

Damit holte sich das deutsche Team auch noch einmal Selbstvertrauen für das Viertelfinale am Donnerstag in Bratislava. Auf wen Deutschland in der K.o.-Runde trifft, muss sich zur Stunde noch zeigen. Für Finnland, das von Deutschland schon im vergangenen Jahr bei der WM besiegt worden war, trafen vor 6685 Zuschauern nur Harri Pesonen (16. Minuten) und Juhani Tyrvainen (25.).

21. Mai: Leroy Sané vor Wechsel zu den Bayern?

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Leroy Sané ist nach einem Bericht des "Kicker" ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern München. Wie das Fachblatt am Montag meldete, werde die Personalie des Flügelspielers von Manchester City beim alten und neuen Deutschen Meister geprüft. Da Pep Guardiola den 23-Jährigen laut dem Bericht loswerden möchte, könne Sané "preisgünstiger und - das ist gut möglich - bald FCB-Profi" werden.

"Es wird einen relativ großen Umbruch geben. Der wird weiter vorangetrieben. Wir haben schon einige Spieler geholt", hatte Präsident Uli Hoeneß am Meister-Wochenende erklärt. "Wir werden nicht damit aufhören, die Mannschaft zu verändern. Wenn das Pokalspiel vorbei ist, wird Hasan wieder aktiv werden." Vorschläge der sportlichen Leitung um Sportdirektor Hasan Salihamidzic würden "mit Wohlwollen" geprüft.

Lucas Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35 Millionen Euro) sind für die neue Saison fest eingeplant. Der geschätzt drei Millionen Euro teure Jan-Fiete Arp wechselt vom Hamburger SV nach München.

sport kompakt - leroy sané

Spielt Leroy Sané ab kommender Saison wieder in der Bundesliga? Einem Medienbericht zufolge soll ein Wechsel zum FC Bayern zumindest "gut möglich" sein.

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20. Mai: Manni Burgsmüller ist tot

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung ist Dortmund-Legende Manfred Burgsmüller (69) am Samstag in seiner Wohnung in Essen-Fischlaken völlig überraschend eines natürlichen Todes gestorben. Burgsmüller schoss in 447 Spielen 213 Tore und ist damit der vierterfolgreichste Schütze der Bundesliga. Von 1975 bis 1983 stürmte er für den BVB, bei Werder Bremen feierte er zwischen 1985 und 1990 ein Comeback und wurde mit 38 Jahren im Jahr 1988 unter Trainer Otto Rehhagel Deutscher Meister.

Verstorbene Stars: Von diesen Prominenten mussten wir 2019 Abschied nehmen
tote promis 2019 - niki lauda

20. Mai 2019

Er war ein Mann klarer Worte, Kuschelkurs kam für die österreichische Formel-1-Legende Niki Lauda nicht in Frage. Und er war ein Kämpfer. Am 1. August 1976 überlebt Lauda wie durch ein Wunder einen Horrorunfall auf dem Nürnburgring, wo er mit seinem Ferrari mit über Tempo 200 gegen einen Fangzaun kracht und sein Bolide sogleich in Flammen aufgeht. Obwohl Streckenposten ihn erst nach 55 Sekunden aus dem Wrack ziehen können, überlebt Lauda mit schweren Verbrennungen und einer verätzten Lunge. Seither trug er bei öffentlichen Auftritten fast immer eine rote Kappe, mit der er seinen schwer vernarbten Kopf bedeckte. Am 20. Mai stirbt der dreifache Weltmeister im Alter von 70 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie. Lesen Sie hier noch einmal das letzte Interview, das der stern mit Lauda führte, einen Nachruf auf den gebürtigen Wiener finden Sie hier.

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20. Mai: Tim Walter neuer Trainer beim VfB Stuttgart

Drei Tage vor dem Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Union Berlin hat der VfB Stuttgart den Trainer für die kommende Saison vorgestellt. Tim Walter, bisher noch Coach von Zweitligist Holstein Kiel, wechselt an den Neckar. Wie die Schwaben am Montag mitteilten, unterschrieb der 43-jährige Fußballlehrer einen bis zum 30. Juni 2021 gültigen Vertrag. Walter war als Jugendtrainer beim Karlsruher SC und dem FC Bayern München tätig. Mit den U17-Bubis der Bayern holte er 2017 die Deutsche Meisterschaft. 2018 wechselte der gebürtige Bruchsaler zu den Störchen nach Kiel.

19. Mai: Schalke verpflichtet Reschke als Technischen Direktor

Der abgestürzte Vizemeister FC Schalke 04 hat Michael Reschke für den neu geschaffenen Posten des Technischen Direktors verpflichtet. Der 61-Jährige wird seinen Job am 1. Juni 2019 antreten und einen Dreijahresvertrag erhalten. Zu seinen Aufgaben gehören nach Vereinsangaben die Neustrukturierung der Scouting-Abteilung für den Profibereich und die Kaderplanung. Er arbeitet dem im März verpflichteten Sportvorstand Jochen Schneider zu.

Reschke war am 12. Februar nach 18 Monaten als Sportvorstand des VfB Stuttgart beurlaubt worden. Als Kaderplaner in der zweiten Reihe machte er sich bei den Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen (von 2004 bis 2014) sowie beim FC Bayern München (2014 bis 2017) einen guten Namen.

18. Mai: Pizarro hängt ein Jahr in Bremen dran

Claudio Pizarro hängt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ein weiteres Jahr dran. Nach dem Abschied von Kapitän Max Kruse am Tag zuvor hat sich die 40 Jahre alte Vereinsikone für ein weiteres Jahr an der Weser entschieden. Dies wurde unter großem Jubel vor dem letzten Saisonspiel gegen RB Leipzig am Samstag bekannt.

"Es steht endlich eine Entscheidung. Wir werden noch ein Jahr weitermachen", sagte der Peruaner kurz vor Spielbeginn in einer Videobotschaft, die auf den Leinwänden im Weserstadion eingespielt wurde. Am Freitag weilte Berater Carlos Delgado in Bremen und fixierte mit Sportchef Frank Baumann die Verlängerung. 

18. Mai: Emotionale Verabschiedung von Robben, Ribéry und Rafinha

Der FC Bayern München hat die Triple-Sieger Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha offiziell verabschiedet. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic dankten den langjährigen Profis des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Samstag vor dem Anpfiff des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt. Die drei Stars erhielten als Geschenk große gerahmte Bilder von sich.  

"Servus & Danke" stand auf einem großen Banner in der Fankurve, darunter waren "Rib & Rob" zu sehen. Schon beim Aufwärmen wurden die scheidenden Stars gefeiert - wenngleich ihnen Unzufriedenheit über den anschließenden Platz auf der Ersatzbank anzumerken war.

Ribéry (36) verlässt den Verein nach zwölf Jahren, Robben (35) nach zehn Spielzeiten. Rafinha (33) geht nach acht Jahren. Alle drei haben offen gelassen, wie die Karriere weitergeht. Sportlicher Höhepunkt für das Trio war der Gewinn des Triples im Jahre 2013.

Robben und Ribéry sollen im kommenden Jahr ein großes Abschiedsspiel in München bekommen. "Franck und Arjen sind großartige Spieler. Der FC Bayern hat beiden sehr viel zu verdanken", hatte Vorstandschef Rummenigge erklärt. "Sie haben die erfolgreichste Dekade des FC Bayern mit fantastischem Fußball mitgeprägt."

18. Mai: Sammer zeigt Verständnis für Bayerns Umgang mit Kovac

Matthias Sammer hat die hitzige Debatte um die Zukunft von Bayern-Trainer Niko Kovac als unrealistisch bezeichnet und Verständnis für die Münchner Bosse bekundet. "Für mich ist das eine völlig falsch geführte Diskussion", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler im TV-Sender Eurosport. Er könne verstehen, dass die Bayern-Bosse "zum jetzigen Zeitpunkt" Kovac keine Jobgarantie geben könnten. Eine solche Aussage - gefordert von der Öffentlichkeit - "bringt dich in die Bredouille", meinte der 51 Jahre alte Eurosport-Experte. 

"Du wirst Zweiter in der Meisterschaft und verlierst noch das Pokalfinale und bist gegen Liverpool ausgeschieden", schilderte Sammer mit Blick auf die Trainerdiskussion - "ich weiß nicht, ob du das überleben kannst". Allerdings: Wenn Kovac mit den Bayern das Double hole, "hat der Trainer eine ganz andere Situation", meinte der frühere Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters.  

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte Kovac keine Jobgarantie über die Saison hinaus gegeben. "Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern", sagte er Anfang April. Das sei das Prinzip bei Bayern. "Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden." Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert.

17. Mai: Kruse verlässt Werder Bremen

Werder Bremen verliert seinen Kapitän. Max Kruse wird seinen auslaufenden Vertrag beim Fußball-Bundesligisten nicht verlängern, teilten die Bremer am Freitag mit. "Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen", erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann. Ein neuer Club für den 31-Jährigen ist noch nicht bekannt.

Kruse kam im Sommer 2016 nach einigen Eskapaden vom VfL Wolfsburg nach Bremen und fand an der Weser wieder zu seiner Top-Form zurück. Mit 32 Treffern in 84 Spielen hatte der Offensivspieler großen Anteil daran, dass die Hanseaten zwei Mal die Klasse halten konnten und in diesem Jahr um die europäischen Plätze mitspielen. 

"Er hat die letzten drei Jahre diesen Verein geprägt, der Mannschaft ein Gesicht gegeben und einen entscheidenden Anteil zu der Entwicklung des Vereins beigetragen", lobte Baumann den Profi. Trainer Florian Kohfeldt ergänzte: "Max ist ein herausragender Spieler, der in den vergangenen drei Jahren eindrucksvoll und vorbildlich unter Beweis gestellt hat, wie wertvoll er für eine Mannschaft sein kann."

17. Mai: Biathletin Laura Dahlmeier beendet ihre Karriere

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beendet im Alter von nur 25 Jahren ihre Biathlon-Karriere. Das teilte Deutschlands Sportlerin des Jahres 2017 am Freitag mit. "Meine Entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht und mein endgültiger Entschluss durfte nun schon länger reifen. Aber ich merke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für mich gekommen ist", schrieb Dahlmeier auf ihrer Homepage.

Die Entscheidung sei ihr sehr schwer gefallen. Aber sie habe keine sportlichen Ziele mehr. "Heute bin ich an dem Punkt, an dem ich nicht weiß, was genau ich mir für ein Ziel vornehmen sollte, geschweige denn, ob es mir überhaupt wieder gelingen könnte", teilte die siebenmalige Weltmeisterin aus Garmisch-Partenkirchen mit.

Die deutschen Skijäger verlieren in Dahlmeier die mit Abstand erfolgreichste Athletin der vergangenen Jahre. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/2017 tritt nun im gleichen jungen Alter zurück wie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die 2012 auch überraschend früh ihre Laufbahn beendet hatte. 

Dahlmeiers Schritt hatte sich angedeutet. Bereits nach den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang hatte sie Gedanken geäußert, ihre Karriere möglicherweise beenden zu wollen. Auch nach dem Saisonende im März in Oslo war sich Dahlmeier unsicher, ob es nach einem Winter mit vielen körperlichen Rückschlägen weitergeht. 

2018 feierte die Ausnahmekönnerin in Südkorea zwei Olympiasiege und einmal Bronze, 2017 fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen. Als erste Biathletin holte sie bei Weltmeisterschaften saisonübergreifend 13 Medaillen nacheinander und fünfmal Gold bei einer WM, im Weltcup feierte sie 20 Siege. Insgesamt errang Dahlmeier bei Großereignissen 18 Mal Edelmetall für den Deutschen Skiverband.

15. Mai: Draisaitl schießt Deutschland so gut wie ins WM-Viertelfinale

Dank eines beeindruckenden Kraftakts und NHL-Topstar Leon Draisaitl hat Deutschlands Eishockey-Nationalteam den vorzeitigen Einzug ins WM-Viertelfinale so gut wie perfekt gemacht. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel beim 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) am Mittwochabend gegen Gastgeber Slowakei ist der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zudem die direkte Qualifikation für Olympia 2022 kaum mehr zu nehmen. 28 Sekunden vor dem Ende schoss Ausnahmestürmer Draisaitl das Siegtor. "Es fühlt sich großartig an, Teil dieser Mannschaft zu sein", schwärmte der Angreifer. 

15. Mai: HSV dementiert Trennung von Trainer Wolf nach Saisonende

Der Hamburger SV dementiert die angebliche Trennung von Trainer Hannes Wolf zum Saisonende. "Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand", teilte der Verein mit. Damit soll über Wolfs Zukunft in Hamburg erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg beraten werden.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung Sportvorstand Ralf Becker zitiert: "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen." Becker ließ mitteilen, dass er falsch zitiert worden sei. In seiner Aussage sei das Wort vielleicht unterschlagen worden.

15. Mai: Griezmann verkündet Abschied von Atlético

Frankreichs Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann wird Atlético Madrid nach dieser Saison verlassen. Das verkündete der Offensivspieler am Dienstagabend in einem vom spanischen Spitzenclub über Twitter verbreiteten Video. "Es waren fünf unglaubliche Jahre, vielen Dank für alles, ich trage euch in meinem Herzen", sagte der 28-Jährige unter anderem in der rund zweiminütigen Botschaft. 

Für welchen Club er künftig spielen wird, ließ Griezmann offen. Als Interessent gilt der FC Barcelona. Im Vorjahr hatte er seinen Kontrakt mit Atlético bis 2023 verlängert. Die Transfersumme dürfte über 100 Millionen Euro liegen. In dieser Saison wurde Griezmann mit Atlético in der spanischen Meisterschaft Zweiter hinter Barça.

Griezmannn war 2014 von Real Sociedad San Sebastian nach Madrid gewechselt. Mit Atlético gewann er wenige Wochen vor dem WM-Sieg mit Frankreich vor einem Jahr die Europa League. Im Finale der Champions League unterlag er 2016 gegen Lokalrivale Real Madrid. Nach dem zweiten Platz bei der Heim-EM mit Frankreich im gleichen Jahr war er zum besten Spieler des Turniers gekürt worden.

14. Mai: Eishockey-WM: Dritter Sieg im dritten Spiel - jetzt kommen die schweren Gegner

Drittes Spiel, dritter Sieg: Deutschlands Eishockey-Team ist bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei auf Viertelfinalkurs. Nach dem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) gegen Frankreich sind Leon Draisaitl und Co. nun Tabellenführer ihrer Vorrundengruppe in Kosice und können schon am Mittwoch gegen den WM-Gastgeber (20.15 Uhr/Sport1 und DAZN) den Einzug in die K.o.-Runde so gut wie perfekt machen. Neben NHL-Topstar Draisaitl (38. Minute) trafen am Dienstag die beiden Mannheimer Meisterspieler Moritz Seider (18.) und Matthias Plachta (34.). NHL-Verteidiger Korbinian Holzer erzielte den Endstand ins leere Tor (60.). Für Frankreich war Kapitän Damien Fleury (25.) erfolgreich.

"Wir sind zufrieden. Das ist das, was wir uns vorgenommen haben", sagte der Olympia-Zweite Patrick Hager. "Das ist ein Superstart, eine Super-Ausgangslage. Jetzt geht es richtig los."

Mit einem Sieg gegen Gastgeber Slowakei könnte das deutsche Team bereits fürs Viertelfinale planen. Allerdings bangt man um den Einsatz von NHL-Torhüter Philipp Grubauer. Der Keeper der Colorado Avalanche verletzte sich gegen Frankreich in seinem ersten WM-Spiel und musste schon zur Hälfte der Partie offiziell wegen "muskulärer Problemen" vom Eis runter. Ob der 27-Jährige gegen die Slowakei eingesetzt werden kann, soll sich erst kurzfristig entschieden, erschien zunächst aber zumindest fraglich.

14. Mai: Abschied unter Tränen - Rafinha verlässt Bayern München

Außenverteidiger Rafinha hat nach seinem Abschied vom FC Bayern München noch keine Entscheidung über seinen nächsten Verein getroffen. "Ich spiele noch in Brasilien oder Europa, ich weiß noch nicht, ich entscheide nach der Saison", sagte der 33-Jährige aus Brasilien in einer emotionalen Pressekonferenz beim deutschen Fußball-Rekordmeister. "Ich habe nicht gedacht, dass ich solange in Deutschland bleibe." Rafinha spielt seit 2011 für die Münchner, sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

Rafinha war 2005 aus Brasilien zum FC Schalke in die Bundesliga gewechselt, 2010 ging der Verteidiger aus Londrina für eine Saison zum CFC Genua und schloss sich danach dem FC Bayern an. Unter anderen Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller und Franck Ribéry waren bei der emotionalen Pressekonferenz Rafinhas in München anwesend. Dem ehemaligen Nationalspieler kamen sogar die Tränen. "Wir sind schon so lange zusammen", sagte er mit Blick auf seine Münchner Mitspieler, die ihm schließlich applaudierten, "diese Leute waren sehr wichtig für mich." Rafinha sagte zum Abschluss: "Obrigado, danke für alles."

13. Mai: Italienische Volleyballerinnen feiern Meisterschaft mit freizügigen Kabinenfotos

Stolze drei Mal haben die Volleyball-Spielerinnen des Klubs Imoco Volley Conegliano in den vergangenen vier Jahren die italienische Meisterschaft gewonnen. Den neuesten Coup feierten die erfolgreichen Damen, deren Verein nördlich von Venedig beheimatet ist, vor wenigen Tagen mit ganz besonderen Fotos: Die niederländische Nationalspielerin Robin de Kruijf postete bei Instagram ein Foto, bei der sich das Team völlig hüllenlos hinter dem riesigen Pokal versteckt. "Champiooooooooons of Italy!!!!!!" schrieb sie darunter:  

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Champioooooooooons of Italy!!!!!

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Ihre polnische Teamkollegin Joanna Wołosz legte noch ein Solofoto von sich mit der Trophäe nach. Beide Bilder wurden im Netz mehr als zehntausend Mal geliked. 

12. Mai: Manchester City englischer Meister - Klopps Liverpool nur Zweiter

Manchester City ist zum sechsten Mal englischer Fußballmeister. Das Team des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola gewann am letzten Spieltag der Premier League mit 4:1 (2:1) beim Tabellen-17. Brighton & Hove Albion und verteidigte damit den Titel. Vizemeister ist der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp, der die Wolverhampton Wanderers 2:0 (1:0) besiegte und nur einen Punkt weniger hat.

Sergio Agüero (28. Minute), Aymeric Laporte (38.), Riyad Mahrez (63.) und der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan (72.) erzielten am Sonntag die Treffer für Man City; Glenn Murray (27.) hatte Brighton in Führung gebracht. Den Reds mit ihrem deutschen Trainer Jürgen Klopp reichte der Heimsieg durch die Treffer von Sadio Mané (17. und 81.) nicht.

12. Mai: Ackermann gewinnt zweite Giro-Etappe

Der deutsche Straßenrad-Meister Pascal Ackermann hat die zweite Etappe des 102. Giro d'Italia gewonnen. Der Debütant holte sich am Sonntag nach 205 Kilometern von Bologna nach Fucecchio den Sieg im Massensprint vor dem italienischen Meister Elia Viviani und dem Australier Caleb Ewan. Damit hat der 25-Jährige sein großes Ziel gleich schon bei der ersten Sprintankunft der Italien-Rundfahrt erreicht, für Ackermann war es der vierte Saisonsieg.

Auswirkungen auf die Gesamtwertung hatte die zweite Etappe nicht. Ex-Skispringer Primoz Roglic liegt nach seinem überlegenen Sieg im Auftaktzeitfahren weiter 19 Sekunden vor dem britischen Vuelta-Champion Simon Yates. Altstar Vincenzo Nibali belegt 22 Sekunden zurück Gesamtrang drei.

tis/tim/mod/tkr/fs/js/rw/dho / DPA / AFP

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