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Sport kompakt Eisbären Berlin zum achten Mal deutscher Eishockey-Meister

Spieler der Eisbären Berlin bejubeln die Eishockey-Meisterschaft
Die Eisbären bejubeln die Eishockey-Meisterschaft
© Andreas Gora / DPA
Augsburg patzt auch bei Weinzierl-Rückkehr – 1:2 beim VfB Stuttgart +++ Auch Aogo muss sich für verbalen Fehltritt entschuldigen – vorerst kein Sky-Experte mehr +++ Man City zieht erstmals ins Champions-League-Finale ein +++ Sport-News im Überblick.

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz einiger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball.

7. Mai: Augsburg patzt auch bei Weinzierl-Rückkehr – 1:2 beim VfB Stuttgart

Die Lage des FC Augsburg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hat sich auch durch die Rückkehr von Markus Weinzierl nicht entschärft. Mit dem Trainer-Nachfolger von Heiko Herrlich verlor der FCA am Freitag mit 1:2 (0:1) beim VfB Stuttgart und wartet nun seit fünf Spielen auf einen Sieg. Philipp Förster (11. Minute) und Sasa Kalajdzic (74.) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg des Aufsteigers, der seine Mini-Chance auf die Teilnahme am Europapokal wahrte. Für Augsburg war der Ausgleich durch Florian Niederlechner (59.) zu wenig. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt vor den Spielen der Konkurrenz am 32. Spieltag drei Punkte.

7. Mai: Eisbären Berlin zum achten Mal deutscher Eishockey-Meister

Die Eisbären Berlin sind zum achten Mal deutscher Eishockey-Meister. Der frühere Serienchampion gewann am Freitag das entscheidende dritte Playoff-Finale gegen Außenseiter Grizzlys Wolfsburg mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0). Damit entschied die Mannschaft von Trainer Serge Aubin die Finalserie mit 2:1-Siegen für sich und gewann das Duell um die 100. deutsche Eishockey-Meisterschaft.

In dieser aufgrund der Coronavirus-Pandemie verkürzten Saison der DEL waren nur zwei anstatt der üblichen vier Siege zum Weiterkommen in den jeweiligen Playoff-Runden und zum Titelgewinn notwendig. Die Berliner hatten das erste Finalspiel gegen Wolfsburg mit 2:3 nach Verlängerung verloren, sich dann aber mit einem souveränen 4:1 in Wolfsburg zurückgemeldet und die erste Meisterschaft in der Club-Historie der Niedersachsen verhindert.

6. Mai: Aogo entschuldigt sich für verbalen Fehltritt im TV und lässt Arbeit als Sky-Experte ruhen

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo hat nur einen Tag nach dem Wirbel um eine rassistische Nachricht von Jens Lehmann an ihn selbst für einen verbalen Fehltritt um Entschuldigung gebeten. Der 34-Jährige bedauerte, dass er als Experte des TV-Senders Sky am Dienstagabend den Ausdruck "Trainieren bis zum Vergasen" gebraucht hatte. Der "Bild"-Zeitung sagte Aogo dazu: "Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden. Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen." Als Konsequenz aus seiner Entgleisung entschied er sich, seine Arbeit als Experte für den TV-Sender vorerst ruhen zu lassen. "Dennis Aogo hat sich entschieden, seine Expertentätigkeit bei Sky vorerst ruhen zu lassen. Dies halten wir für richtig", hieß es in einer Mitteilung des TV-Senders. Der frühere Profi war zuletzt im Rahmen der Übertragung des Champions-League-Halbfinales zu sehen. Die Nationalsozialisten hatten während ihrer Herrschaft in Konzentrationslagern systematisch Millionen von Menschen in Gaskammern ermordet. Zuvor war Giftgas bereits im Ersten Weltkrieg eingesetzt worden.

5. Mai: FC Chelsea folgt Man City ins Finale der Champions League

Der FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel ist Manchester City in das Endspiel der Champions League gefolgt. Das Team aus London gewann am Mittwoch das Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid 2:0 (1:0) und steht nach dem 1:1 im Hinspiel damit erstmals seit 2012 wieder im Finale der Fußball-Königsklasse. Nationalspieler Timo Werner (28. Minute) und Mason Mount (85.) erzielten die Tore für Chelsea. Man City mit Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola hatte sich tags zuvor gegen Paris Saint-Germain durchgesetzt. Mit den Franzosen hatte Tuchel in der vergangenen Saison noch im Endspiel gegen den FC Bayern München verloren. Das Endspiel findet am 29. Mai in Istanbul statt.

4. Mai: Man City erstmals im Champions-League-Finale – 2:0 gegen Paris

Der designierte englische Fußball-Meister Manchester City hat mit Nationalspieler Ilkay Gündogan erstmals das Champions-League-Finale erreicht. Das Team von Startrainer Pep Guardiola siegte im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain 2:0 (1:0) und machte damit nach dem 2:1 im ersten Duell das Weiterkommen perfekt. Am 29. Mai trifft Man City im Endspiel in Istanbul auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel und Real Madrid (Hinspiel: 1:1). Riyad Mahrez erzielte beide Tore (11. und 63.). Wegen eines Frustfouls sah PSG-Profi Angel di Maria die Rote Karte (69.).

4. Mai: José Mourinho wird Trainer von AS Rom

Star-Trainer José Mourinho übernimmt im Sommer den italienischen Fußball-Erstligisten AS Rom. Das teilte der Verein mit. Der 58-jährige Portugiese löst dort seinen Landmann Paulo Fonseca ab. Das Aus für Fonseca, der zum Ende der Saison gehen muss, war erst wenig vorher bekanntgegeben worden. Der Klub steht derzeit auf dem siebten Tabellenplatz in der Serie A in Italien.

Mourinho hatte zuvor in Großbritannien gearbeitet, zuletzt bei Tottenham Hotspur. Er erhält in Rom einen Dreijahresvertrag bis Juni 2024, schrieb der Verein. Zuletzt hatte Manchester United in der Europa League der AS Rom im Halbfinal-Hinspiel eine herbe 2:6-Niederlage zugefügt, danach mehrte sich die Kritik an Fonseca. Der 48 Jahre alte Portugiese hatte im Juli 2019 ein zweijähriges Engagement angetreten, das jetzt nicht verlängert wurde.

4. Mai: Olympiastützpunkt trennt sich von Turn-Trainerin Frehse

Der Olympiastützpunkt Sachsen (OSP) hat sich von der Chemnitzer Turn-Trainerin Gabriele Frehse getrennt. "Das Arbeitsverhältnis zwischen dem OSP Sachsen und der Trainerin Gabriele Frehse wurde beendet", teilte OSP-Leiter Thomas Weise auf Anfrage mit. Wegen des "sensiblen Vorgangs" wolle man keine weiteren Details nennen, hieß es vom OSP. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Gegen die Kündigung will Frehse nach eigenen Angaben vorgehen. "Ich bin davon überzeugt, dass diese Kündigung einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten wird und ich wieder eingestellt werden muss. Das letzte Wort darüber wird also nicht der DTB oder der OSP, sondern das Arbeitsgericht haben", sagte Frehse dem Online-Portal "gymmedia.de" in einem Interview. Der Anwalt von Frehse war für eine Stellungnahme angefragt.

Der Trainerin wird von einer Reihe von ehemaligen Sportlerinnen um Ex-Weltmeisterin Pauline Schäfer vorgeworfen, sie im Training schikaniert, Medikamente ohne ärztliche Verordnung verabreicht und keinen Widerspruch zugelassen zu haben. Frehse hatte die Vorwürfe, über die das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" als erstes berichtete, mehrfach bestritten

4. Mai: Nordkorea will auf nächste Quali-Spiele zur Fußball-WM verzichten

Nordkorea will seine Fußball-Nationalmannschaft nicht zu den nächsten Spielen der asiatischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 nach Südkorea reisen lassen. Ihre Behörde sei darüber informiert worden, dass Nordkoreas Verband die Asiatische Konföderation AFC in einem Schreiben über die entsprechende Absicht unterrichtet habe, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul. Das Ansteckungsrisiko angesichts der Corona-Pandemie sei zu groß, habe es zur Begründung geheißen. Wegen mehrmaliger Spielverlegungen in der WM-Qualifikation hatte die AFC gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden beschlossen, dass die restlichen Zweitrunden-Spiele der acht Gruppen an "zentralisierten Spielorten" stattfinden. Südkorea ist demnach im Juni Ausrichter der Begegnungen in der Gruppe H. In der Gruppe sind neben Süd- und Nordkorea noch Turkmenistan, der Libanon und Sri Lanka vertreten.

4. Mai: Union will offenbar Bayerns Nübel ausleihen – Berater dementiert

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin soll an einer Ausleihe von Alexander Nübel vom FC Bayern München interessiert sein. Laut "Bild"-Zeitung hat der Tabellenachte bereits Gespräche mit dem Ersatzmann von Welttorhüter Manuel Neuer aufgenommen, um den 24-Jährigen in den kommenden beiden Spielzeiten unter Vertrag zu nehmen. Nübels Berater Stefan Backs dementierte eine Kontaktaufnahme. "Fakt ist: Es gibt keinen Kontakt", sagte Backs der Deutschen Presse-Agentur.

4. Mai: Ex-Mainzer Schröder wird Sportdirektor auf Schalke

Der langjährige Mainzer Sportchef Rouven Schröder wird zum 1. Juni Sportdirektor beim FC Schalke 04. Der 45 Jahre alte Ex-Profi wird die Verantwortung für die Kaderplanung, das Scouting und die personelle Besetzung der Fachbereiche übernehmen. Der ebenfalls als Kandidat gehandelte Schalker Ex-Torhüter Mathias Schober wird als Direktor Knappenschmiede und Entwicklung die Gesamt-Verantwortung für den Nachwuchsbereich übernehmen. Zum Sport-Vorstand hatten die Königsblauen bereits Ende März Peter Knäbel ernannt.

3. Mai: HSV stellt Trainer Thioune frei – Hrubesch übernimmt bis Saisonende

Der Hamburger SV hat sich von Trainer Daniel Thioune getrennt. Wie der Fußball-Zweitligist mitteilte, übernimmt Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch für die restlichen drei Saisonspiele den Posten und soll versuchen, doch noch das Saisonziel Bundesliga-Aufstieg zu retten. Thioune war erst zu Saisonbeginn vom VfL Osnabrück gekommen. Sein Vertrag war bis Sommer 2022 datiert.

"Ich kenne viele der Spieler und habe in dieser Saison neben einigen Trainingseinheiten mehrere Spiele als Teil der HSV-Delegation gesehen. Zunächst einmal geht es darum, die Köpfe der Spieler freizubekommen", wurde Hrubesch in einem Interview auf der HSV-Homepage zitiert. "Zuletzt hat die Mannschaft leider oft unter Wert gespielt. Sie verfügt über eine andere Qualität, die wir jetzt in den verbleibenden Spielen auf den Platz bringen müssen."

2. Mai: United-Fans stürmen Stadion – Spiel gegen Liverpool verschoben

Nach einem Platz-Sturm der Fans von Manchester United ist das Premier-League-Spiel des Clubs gegen den FC Liverpool verschoben worden. Die Partie könne nicht wie ursprünglich geplant stattfinden, teilte die Premier League mit. Zuvor war der Anpfiff, der für 17.30 Uhr MESZ geplant gewesen war, verschoben worden. Die Fans des englischen Fußball-Rekordmeisters hatten den Rasen im Stadion Old Trafford gestürmt, um gegen die US-amerikanischen Inhaber des Clubs zu protestieren.

United teilte mit, die Entscheidung sei wegen Sicherheitsbedenken gemeinsam von der Polizei, der Liga, den Organisatoren und den beiden Clubs getroffen worden. Der Club erklärte, man erkenne das Recht auf freie Meinungsäußerung und friedlichen Protest an. "Wir bedauern jedoch die Störung der Mannschaft und die Aktionen, die andere Fans, Mitarbeiter und die Polizei gefährden."

2. Mai: Vettel ohne Chance bei Hamiltons zweitem Saisonsieg

Weltmeister Lewis Hamilton hat das Formel-1-Rennen in Portugal gewonnen. Der britische Mercedes-Pilot fuhr beim dritten Saisonlauf in Portimão seinen zweiten Erfolg in diesem Jahr ein. Der WM-Spitzenreiter verwies seinen Titelrivalen Max Verstappen im Red Bull auf Platz zwei, Dritter wurde der von der Pole Position gestartete Hamilton-Kollege Valtteri Bottas. Für Sebastian Vettel gab es auch im dritten Anlauf bei Aston Martin keine WM-Punkte, der Hesse belegte Platz 13. Neuling Mick Schumacher kam im unterlegenen Haas als 17. ins Ziel. Schon in einer Woche steht in Barcelona der nächste Grand Prix an. 

Vettel fuhr nach einem Drittel der Renndistanz als einer der Ersten zum Reifenwechsel an die Box, während es für Mick Schumacher im Duell mit Masepin in erster Linie darum ging, nicht Letzter zu werden. In seiner Rookie-Saison hielt der 22-Jährige den Russen zwar locker auf Abstand, war im Kampf um seinen ersten WM-Punkt und die anderen Rennställe aber ziemlich unterlegen. Immerhin: Schumacher fuhr bis an den Williams von Nicholas Latifi heran und kam letztlich sogar vorbei.

2. Mai: Schalke holt HSV-Torjäger Simon Terodde

Der FC Schalke hat einen Schritt zum Aufbau einer schlagkräftigen Mannschaft für die kommende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga getan und Simon Terodde verpflichtet. Wie das bereits als Absteiger feststehende Bundesliga-Schlusslicht mitteilte, wechselt der 33 Jahre alte Angreifer ablösefrei vom Hamburger SV zum Revierclub und erhält einen Vertrag bis Sommer 2022 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. "Simon wird unser Offensivspiel mit seinem Gespür für den torgefährlichen Raum und seiner Kaltschnäuzigkeit im Abschluss bereichern", kommentierte Peter Knäbel, Vorstand Sport und Kommunikation. Der im nur rund 45 Kilometer von Gelsenkirchen entfernten Bocholt geborene Terodde ist nach Danny Latza (FSV Mainz 05) der zweite Neuzugang. Terodde liegt mit insgesamt 139 Toren derzeit auf Rang drei der Liste der Rekordtorschützen der 2. Liga.

2. Mai: Aus in der Champions League: FC Bayern-Frauen 1:4 bei Chelsea

Die Fußball-Frauen des FC Bayern München haben den Einzug in ihr erstes Champions-League-Endspiel verpasst. Die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer verlor nach einem großen, aber unglücklichen Kampf das Halbfinal-Rückspiel in London gegen den FC Chelsea mit 1:4 (1:2). Das Hinspiel in München hatte der Bundesliga-Spitzenreiter 2:1 gewonnen. Im Königsklassen-Finale am 16. Mai in Göteborg treffen Chelseas Frauen auf den FC Barcelona. Die Katalaninnen besiegten nach einem 1:1 im Hinspiel Paris Saint-Germain im eigenen Stadion mit 2:1. 

Spielszene aus dem Champions-League-Halbfinale der Frauen zwischen Chelsea und dem FC Bayern
Chelseas deutsche Torhüterin Ann-Katrin Berger unter Druck. Das schafften die Frauen des FC Bayern zu selten und verpassten so den Einzug ins Finale der Champions League.
© Catherine Ivill / Getty Images

Im Stadion Kingsmeadow erzielten Francesca Kirby (10. Minute), Ji So-Yun (43.), die ehemalige Wolfsburgerin Pernille Harder (84.) und abermals Kirby zum Ende der Nachspielzeit die Tore für Chelsea. Für die Bayern traf nur die Österreicherin Sarah Zadrazil mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 1:1 (29.). Bis zuletzt hatten die Münchnerinnen große Chance auf das 2:3, das wegen der Auswärtstor-Regel für einen Einzug ins Finale gereicht hätte. Beim 4:1 durch Kirby in letzter Minute war das Bayern-Tor verwaist. Vor zwei Jahren hatten die Bayern-Frauen schon einmal im Halbfinale der europäischen Königsklasse gestanden. Damals hatte sich jedoch der FC Barcelona als zu stark erwiesen.

1. Mai: Borussia Dortmund nach 5:0 gegen Holstein Kiel im DFB-Pokalfinale

Frühe Tore, wenig Spannung – Borussia Dortmund hat das Fußball-Märchen von Holstein Kiel beendet und zum zehnten Mal das Endspiel im DFB-Pokal erreicht. Auch ohne den verletzten Torjäger Erling Haaland wurde der Bundesliga-Fünfte beim 5:0 (5:0)-Kantersieg im Halbfinale über das bisherige Überraschungsteam seiner Favoritenrolle in sehenswerter Manier gerecht. Am Tag der Arbeit sorgten die Torschützen Giovanni Reyna (16./23. Minute), Marco Reus (27.), Thorgan Hazard (32.) und Jude Bellingham (42.) im leeren Signal Iduna Park schon früh für klare Verhältnisse.

Damit kommt es am 13. Mai in Berlin zum reizvollen Duell zwischen dem BVB und RB Leipzig um die Rolle als zweite Kraft im deutschen Fußball hinter Branchenführer München. Anders als in der zweiten Pokal-Runde gegen den FC Bayern gelang dem Zweitligisten Kiel diesmal kein Coup. Für die Kieler war es eine ähnlich deutliche Halbfinale-Schlappe wie 1941 beim 0:6 gegen Schalke. Die Niederlage dürfte zudem den Aufstiegsambitionen der Norddeutschen wenig förderlich sein.

Getrübt wurde die Freude über den Finaleinzug beim BVB durch die Verletzung von Mateu Morey (74.). Der Spanier verletzte sich im Zweikampf und wurde zwölf Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz getragen – begleitet von den erschrockenen Blicken seiner Mitspieler.

1. Mai: Bottas verhindert Hamiltons 100. Pole Position

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat sich die Pole Position für das Formel-1-Rennen in Portugal gesichert. Der Finne verwies in Portimão in der Qualifikation seinen Teamkollegen Lewis Hamilton mit sieben Tausendstelsekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Damit ließ der britische WM-Spitzenreiter an der Algarve die Chance auf die 100. Pole Position seiner Karriere in der Königsklasse ungenutzt. Dritter wurde Red-Bull-Fahrer Max Verstappen. Sebastian Vettel schaffte es nach zuletzt 15 vergeblichen Versuchen erstmals wieder in den finalen Durchgang der Qualifikation und steuerte seinen Aston Martin am Ende auf Rang zehn.

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