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Sport kompakt: Ex-BVB-Profi Julian Weigl bei Anschlag auf Benfica-Bus verletzt

BVB-Profis setzen Zeichen gegen Rassismus +++ Boateng ist "geschockt" von Bildern aus Minneapolis +++ Formel 1-Notkalender ohne Termin in Deutschland +++ Lewis Hamilton kritisiert Formel 1 +++ Sport-News im Überblick.

Julian Weigl

Julian Weigl im Trikot von Benfica Lissabon - der Ex-BVB-Profi wurde mit seinem aktuellen Team Opfer eines Angriffs

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Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

+++ Julian Weigl nach Anschlag auf Teambus im Krankenhaus +++

Nationalspieler und Ex-BVB-Profi Julian Weigl ist am Donnerstagabend bei einem Anschlag auf den Teambus seines jetzigen Vereins Benfica Lissabon verletzt worden. Unbekannte hatten den Bus nach einem Spiel gegen Tondela mit Steinen beworfen. Wie Benfica mitteilte, wurden Weigl und sein Mannschaftskollege Andrija Zivkovic von Splittern getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen sind aber offenbar nicht schwerwiegend, wie "ntv.de" berichtet. 

Bei Julian Weigl dürfte das Erlebnis Erinnerungen an den Bombenanschlag auf den BVB-Bus im Jahr 2017 wecken. Seinerzeit war er Teil der Dortmunder Mannschaft, die Opfer des Attentats wurde. Er wechselte in der vergangenen Winterpause nach Portugal. Der BVB wünschte seinem ehemaligen Spieler bei Twitter gute Besserung.

Quelle: "ntv.de"

+++ BVB-Profis mit Zeichen gegen Rassismus: Kniend in Herzform +++

Die Bundesliga-Profis von Borussia Dortmund haben gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt und ihre Solidarität mit dem Afroamerikaner George Floyd bekundet, der infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA starb. Am Mittwoch knieten 28 BVB-Spieler in Herzform auf dem Trainingsplatz nieder, als Zeichen gegen Rassismus. Dazu schrieb Abwehrchef Mats Hummels bei Twitter: "Wir, die Spieler von Borussia Dortmund, unterstützen die Black Lives Matter-Bewegung voll und ganz. Wir akzeptieren keinerlei Rassismus. Für eine aufgeschlossene und tolerante Welt, für eine bessere Welt!".

Den Kniefall hatte 2016 Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers erstmals vor einem Football-Spiel gemacht, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen. Bereits am Mittwochabend vor dem Drittligaspiel zwischen dem FC Bayern München II und SC Preußen Münster knieten auch dort die Spieler vor dem Anpfiff gemeinsam am Mittelkreis nieder.

+++ Boateng schocken Bilder aus USA: "Kein Kind wird als Rassist geboren" +++

 Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng schockieren die Bilder aus den USA nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes. "Was man jetzt alles auf Social Media zu sehen bekommt, ist schon brutal", sagte der 31 Jahre alte Fußballprofi des FC Bayern München, der sich häufig in den USA aufhält, im Interview der Deutschen Welle. Leider nähmen jetzt aber auch die Proteste "schwierige Formen" an, meinte Boateng. 

Der Fall "George Floyd" führe vor Augen, "wie weit verbreitet Rassismus gegen Schwarze in Amerika immer noch ist" und welche Rolle "Racial Profiling", also rassistisch motivierte Polizeikontrollen, dort spielten. "Ich finde das extrem traurig, auch weil ich selbst oft in Amerika bin und das Land und die Kultur sehr mag. Aber es ist nichts Neues, sondern eine Sache, die immer präsent ist. Rassismus gibt es überall, aber in den USA ist es schon extrem", sagte Boateng.

Eine Verbesserung der Situation muss aus Sicht von Boateng bei der Erziehung der Kinder ansetzen. "Kein Kind auf dieser Welt wird als Rassist geboren. Es liegt immer an den Eltern und an dem, was sie ihren Kindern mitgeben. Das Schlimmste, was passieren kann, wäre, dass meine Kinder jemals derartige Erfahrungen machen müssen. Es ist wichtig, dass wir ihnen mitgeben, dass Rassismus nicht geht. Und wenn sie mitbekommen, dass jemand beschimpft wird, denjenigen verteidigen und sich wehren. Das muss in den Schulen beginnen und fester Bestandteil des Unterrichts sein. Nur so kommen wir weiter", sagte Boateng, der in Berlin geboren und dort bei seiner deutschen Mutter aufgewachsen ist. Sein Vater stammt aus Ghana.

+++ Profi-Topligen können mit Millionen-Nothilfe des Bundes rechnen +++

Berlin (dpa) - Die Profi-Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball können mit einer Nothilfe vom Bund rechnen. In dem milliardenschweren Konjunkturpaket werden die "Profisportvereine der unteren Ligen" als eine Branche erwähnt, die als Folge der Corona-Krise Überbrückungshilfe bekommen können. "Wir sind sehr dankbar, dass im Koalitionsausschuss klar die Absicht festgehalten wurde, semi- und professionellen Mannschaftssportarten zu helfen und dass wir Teil des Konjunkturpaketes sind", sagte der CDU-Politiker Frank Steffel, Initiator einer Härtefallregelung für die Topligen.

+++ Kiels Handballer feiern zurückhaltend die Rückkehr der Meisterschale +++

Ohne Fans, ohne Sektfontänen, dafür mit Abstand und Schutzmasken. Vor leeren Rängen haben die Handballer des THW Kiel erstmals nach fünf Jahren wieder die Meisterschale in die Luft gereckt. Wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mutete die feierliche Ehrung des neuen Handballmeisters am Donnerstag etwas bizarr an. "Das war einfach surreal, sich so dafür feiern zu lassen vor einer fast leeren Halle", sagte Nationalspieler Hendrik Pekeler.

Außer der Mannschaft, Betreuern, Vereinsvertretern und Offiziellen waren nur Pressevertreter in der Halle, in die zu den Heimspielen des THW regelmäßig mehr als 10 000 Fans kommen. Die Spieler nahmen auf einem Podest auf Hockern Platz - mit Mund-Nase-Schutz im "Zebra-Look", weißen Handschuhen und Abstand. Der norwegische Rückraumspieler Harald Reinkind war aus Studiengründen nicht dabei. Dafür leuchtete sein Bild von einer LED-Wand.

+++ Sportdirektor Zorc kritisiert BVB-Profis nach Friseur-Fotos +++

Die Fotos von einem privaten Friseurtermin einiger Fußballprofis von Borussia Dortmund ohne Schutzmasken sorgen im Club für Verstimmung. "Wir haben noch einmal mit den Spielern ganz deutlich darüber gesprochen und ihnen ganz klar erklärt, wie sie sich zu verhalten haben. Mit dem Friseur haben wir auch gesprochen. Warum man davon auch noch Fotos machen muss, verstehe ich überhaupt nicht", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstag vor dem Bundesligaspiel gegen Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr/Sky).

Mehrere BVB-Profis hatten sich zu Hause die Haare schneiden lassen. Öffentlich wurde das erst, als sie anschließend in den sozialen Medien Fotos posteten, die den Friseur und einzelne Spieler zeigten - ohne Schutzmasken. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Einer der Profis war Jadon Sancho, wie der Verein bestätigte. "Wir dürfen nicht vergessen, Jadon ist mit 19 Jahren sehr jung und testet die Grenzen aus", sagte Zorc. BVB-Trainer Lucien Favre mahnte: "Er ist noch jung, aber wir sollten das alle so nicht machen."

+++ Rudi Völler will Hygienekonzept nachjustieren +++

Rudi Völler wünscht sich eine Nachjustierung beim Hygiene- und Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga. "Mittlerweile ist es schwer nachvollziehbar, dass Menschen in Cafés ohne Mundschutz ihren Cappuccino trinken dürfen, während unsere Co-Trainer, die Ersatzspieler und wir Offiziellen auf der Tribüne mit großem Abstand und an der frischen Luft noch eine Maske tragen müssen", sagte der 60 Jahre alte Sportchef von Bayer 04 Leverkusen in einem Interview der "Bild" (Donnerstag).

Das vorliegende Konzept sei vor sechs Wochen geschrieben worden, "als die Zahlen viel dramatischer waren". Völler bekräftigte allerdings auch, dass es wichtig gewesen sei, das Konzept in der Coronavirus-Krise so rigoros umgesetzt zu haben. "Die Situation hat es zu dem Zeitpunkt so verlangt", betonte er. Über eine Teilöffnung für Zuschauer sollte man erst nach dem Ende der Saison diskutieren.

+++ Bericht: Gomez wird den VfB Stuttgart verlassen +++ 

Ex-Nationalstürmer Mario Gomez wird den VfB Stuttgart nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" am Saisonende verlassen. Ob der 34-Jährige dann auch seine Karriere beendet, steht laut dem Bericht vom Mittwochnachmittag noch nicht fest. Ein Sprecher des Fußball-Zweitligisten gab zu dem Artikel auf Nachfrage keinen Kommentar ab. 

Der Vertrag von Gomez bei den Schwaben läuft am 30. Juni aus. Es wird schon seit längerem über ein mögliches Karriereende des Routiniers spekuliert. Möglich scheint aber auch ein erneuter Wechsel ins Ausland. "Mario hat mehrfach gesagt, dass er sich selber äußern wird, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich denke, das sollten wir alle respektieren", sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat vor wenigen Wochen.

Nach Stationen beim FC Bayern, AC Florenz, Besiktas Istanbul und VfL Wolfsburg war Gomez im Dezember 2017 zum VfB zurückgekehrt. Neben mehreren deutschen Meisterschaften hatte der Torjäger 2013 mit den Bayern unter anderem auch die Champions League gewonnen.

+++ Nowitzki: "Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder" +++

Dirk Nowitzki hat sich mit emotionalen Worten in die Debatte um Rassismus und Gewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA eingeschaltet. Der 41 Jahre alte ehemalige Star der National Basketball League NBA schrieb in der Nacht auf Donnerstag bei Twitter: "Ich bin am Boden zerstört und traurig, dass wir so etwas immer und immer wieder sehen. Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder." 

Nowitzki, der von 1999 bis 2019 für die Dallas Mavericks spielte, hat den Lebensmittelpunkt mit seiner Ehefrau und den drei Kindern weiterhin in der texanischen Metropole. Familien hätten seit Generationen so gefühlt, schrieb Nowitzki weiter: "Wir müssen jetzt etwas ändern.

Der gebürtige Würzburger sicherte seine Stimme und seine Unterstützung zu. "Können wir freundlich und respektvoll sein, können wir zuhören und voneinander lernen? Können wir unsere Kinder erziehen?", fragte Nowitzki. 

Mit dem Herzen sei er bei der Familie Floyd und allen anderen Familien, die Rassismus und soziale Ungerechtigkeit erleben würden, schrieb Nowitzki. Er schloss sich mit seiner Stellungnahme Sportlern weltweit an, nachdem George Floyd nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen war. 

Der weiße Ex-Polizist, der Floyd sein Knie in den Nacken gedrückt hatte, muss sich wegen Totschlags (bis zu zehn Jahre Gefängnis) und "Mordes dritten Grades" (bis zu 25 Jahre Gefängnis) verantworten. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Lesen hier das komplette Statement des Basketballstars auf Twitter:

+++ Bericht: Özil verliert Sponsor Adidas +++

Der Sportartikelhersteller Adidas lässt laut einem Zeitungsbericht seinen Ausrüster-Vertrag mit dem früheren Fußball-Nationalspieler Mesut Özil (31) auslaufen. Dieser werde nach dem Saisonende nicht verlängert, berichtete die "Bild". Adidas-Sprecher Oliver Brüggen teilte auf Nachfrage mit, der Konzern kommentiere Vertragsgespräche grundsätzlich nicht öffentlich. Die Partnerschaft zwischen dem Unternehmen aus Herzogenaurach und dem heutigen Arsenal-Spieler war 2013 gestartet. 

Adidas hatte auch nach Özils Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft an dem Spieler festgehalten. "Als Markenbotschafter bleibt er selbstverständlich ein Mitglied der Adidas-Familie", hieß es 2018. Der Weltmeister von 2014 steht beim FC Arsenal noch bis Ende Juni 2021 unter Vertrag. Der Londoner Club wird derzeit ebenfalls von Adidas ausgestattet.

+++ Notkalender für erste Saisonhase der Formel 1 veröffentlicht +++

Die Formel-1-Saison wird zunächst ohne ein Rennen in Deutschland beginnen. Die Motorsport-Königsklasse veröffentlichte jetzt den Corona-Notkalender für die ersten acht Rennen in Europa mit dem Start am 5. Juli im österreichischen Spielberg. Ein Gastspiel in Hockenheim wird es demnach zunächst nicht geben. Weitere Grand-Prix-Termine sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

Diese Termine stehen jetzt fest:

  • 5. Juli: Spielberg (Österreich)
  • 12. Juli: Spielberg (Österreich)
  • 19. Juli: Budapest (Ungarn)
  • 2. August: Silverstone (Großbritannien)
  • 9. August: Silverstone (Großbritannien)
  • 16. August: Barcelona (Spanien)
  • 30. August: Spa-Francorchamps (Belgien)
  • 6. September: Monza (Italien)

+++ Lewis Hamilton kritisiert Formel 1 - "Von Weißen dominierter Sport" +++

Der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat in der Diskussion um Rassismus und Polizeigewalt in den USA deutlich Position bezogen und auch die Motorsport-Königklasse kritisiert. Der 35 Jahre alte Brite, der es als erster dunkelhäutiger Pilot in die Formel 1 geschafft hat und auf dem besten Weg ist, der erfolgreichste Fahrer der Geschichte zu werden, schrieb in einer Instagram-Story: "Ich sehe diejenigen von Euch, die still bleiben, einige von Euch sind die größten Stars und bleiben noch still mitten in dieser Ungerechtigkeit. Nicht ein Zeichen von irgendjemandem in meiner Branche, die natürlich ein von weißen dominierter Sport ist. Ich bin einer von wenigen Menschen mit Farbe dort und stehe noch allein."

Hamilton ist bekannt dafür, dass er auch seine politische Meinung mittlerweile klar äußert. Er ist der Sohn eines Einwanderers aus Trinidad/Tobago und wuchs in eher bescheidenen Verhältnissen im englischen Stevenage auf, sein Vater Anthony hatte teilweise mehrere Arbeitsstellen, um das kostspielige Hobby seines Sohnes im Kindes- und Jugendalter zu finanzieren.

+++ Blatter bestätigt: Abtritt 2015 auf Druck der US-Justiz +++

Der frühere Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat erstmals deutlich eingestanden, vor fünf Jahren auf massiven Druck der USA hin abgetreten zu sein. "Sie sagten: Der Kopf muss weg! Dann habe ich mein Mandat zur Verfügung gestellt - und plötzlich war die Fifa für die US-Justiz nicht mehr eine mafiöse Organisation, sondern ein Opfer", sagte der 84-Jährige der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der gerade wiedergewählte Blatter hatte am 2. Juni 2015 nach Chaostagen beim Fußball-Weltverband mit aus den USA vorangetriebenen Verhaftungen von hochrangigen Fifa-Funktionären in Zürich sein Mandat für Neuwahlen zur Verfügung gestellt – im folgenden Oktober wurde er von der Fifa-Ethikkommission gesperrt.

+++ Formel-1-Saison kann mit zwei Rennen in Österreich starten +++

Die Formel-1-Saison 2020 kann mit den Rennen am 5. und 12. Juli in Österreich verspätet beginnen. Das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA, dass das Gesundheitskonzept der Veranstalter die aktuellen Erfordernisse in der Corona-Pandemie erfülle.

+++ Formel-1-Team Williams erwägt Verkauf +++

Der Formel-1-Traditionsrennstall Williams steht zum Verkauf. Wie die Williams Grand Prix Holding am Freitag bekannt gab, denkt die Unternehmensführung aufgrund anhaltender finanzieller Probleme in der Coronavirus-Krise ernsthaft über diesen Schritt nach. Ein weiterer Grund für diese Maßnahme sind heftige finanzielle Verluste im Geschäftsjahr 2019. Zudem wurde der Vertrag mit Hauptsponsor ROKiT überraschend gekündigt. Dieser wäre nach einer Verlängerung im Vorjahr eigentlich noch bis 2023 gültig gewesen.

+++ Fehlende Solidarität: Union Berlin verzichtet auf Derby-Held Polter +++

 Der 1. FC Union Berlin wird in den ausstehenden sechs Saisonspielen auf einen Einsatz von Stürmer Sebastian Polter verzichten. Wie der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mitteilte, werde der 29-Jährige wegen "unsolidarischen Verhaltens" nicht mehr berücksichtigt. Am Training kann Polter weiterhin teilnehmen. Sein Vertrag bei den Eisernen läuft zum Saisonende ohnehin aus. 

"Es gehört zu den elementaren Werten des 1. FC Union Berlin, dass wir Unioner eine solidarische Gemeinschaft bilden, in der wir füreinander und für unseren Verein einstehen. Sebastian tut das als einziger Spieler der gesamten Lizenzspielerabteilung mit Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam leider nicht. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend", wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Pressemitteilung zitiert.

Ein konkreter Grund für die Disziplinarmaßnahme wurde vom Verein nicht genannt. Nach dpa-Informationen soll Polter nicht bereit gewesen sein, eine gemeinsame Aktion der Vereins-Angestellten zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu akzeptieren. Polter selbst äußerte sich zu dem Vorgang bislang nicht. Im November war der Stürmer als Siegtorschütze noch umjubelter Held im Stadtderby gegen Hertha BSC (1:0) gewesen.

Polter spielte bereits in der Saison 2014/15 für Union. Nach zwei Jahren in England bei Queens Park Rangers kehrte er 2017 nach Berlin zurück. In der laufenden Saison kam er auf 13 Einsätze und erzielte neben dem Derby-Treffer noch ein Tor beim 1:2 beim FC Bayern München.

+++ Formel-1-Notkalender sieht vorerst kein Rennen in Deutschland vor +++

Der Formel-1-Auftakt könnte zum Stres- und Hitzetest werden - aber ohne Deutschland. In einem ersten Notkalender taucht der Hockenheimring als Austragungsort zunächst nicht auf, berichtete das Magazin "auto, motor und sport" am Donnerstag auf seiner Homepage. Die Verantwortlichen des Kurses in Nordbaden hatten ihre Bereitschaft erklärt, in dieser Saison einzuspringen, nachdem durch die Coronavirus-Pandemie die ersten zehn Rennen hatten verschoben oder abgesagt werden müssen. Über Österreich, Ungarn, Großbritannien, Spanien, Belgien und Italien würde es dem Bericht zufolge auf den Übersee-Trip gehen. 

Aufgeben müssen die deutschen Fans und auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel die Hoffnungen auf einen Heim-Grand-Prix aber auch noch nicht. In den ungewissen Zeiten durch die Ausbreitung von Sars-CoV-2 stehen die Formel-1-Verantwortlichen bei ihrer Saisonplanung weiter vor vielen Unwägbarkeiten. Auch unter den Übersee-Rennen gebe es noch einige Wackelkandidaten, schrieb das Magazin. "Hier bestehen gute Chancen für Hockenheim, doch noch einen Platz im Kalender zu ergattern."

+++ FC Bayern spendet weitere 350.000 Euro an Amateurclubs +++

 Der FC Bayern unterstützt in der Corona-Krise weitere Amateurclubs im Freistaat. Immer mehr Anhänger verzichten nach Club-Angaben vom Donnerstag auf eine Rückerstattung der bereits gezahlten Tickets für die nun ohne Zuschauer stattfindenden Spiele und stellen das Geld dem FC Bayern Hilfe e.V. zur Verfügung. Dieser bedachte jetzt die Vereine der Bayernliga Süd und Nord, jeder der 35 Clubs erhält 10 000 Euro.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der FC Bayern Hilfe e.V. aus  Ticket-Rückerstattungen seiner Fans alle 18 Regionalligisten des Freistaats und den Bayerischen Landes-Sportverband mit insgesamt 460 000 Euro unterstützt.

+++ Corona-Premiere in Schottland: Frauen-Bundesliga live im Free-TV +++

Die deutsche Frauenfußball-Bundesliga ist in Schottland live im TV zu sehen und sorgt damit für eine Premiere. Die Partie zwischen dem FC Bayern München und der TSG Hoffenheim wird am Samstag als erstes Live-Sport-Event seit Beginn der Coronakrise im frei empfangbaren Fernsehen in Großbritannien gezeigt. Insgesamt sollen fünf Partien gezeigt werden, wie die Produktionsfirma des schottisch-gälischen BBC-Senders Alba am Mittwoch mitteilte.

Die Liga nimmt am Freitag mit der Partie von Tabellenführer VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln als europaweit erste Frauen-Profiliga ihren Betrieb nach der Corona-Pause wieder auf. "Wir freuen uns, unseren Zuschauern eine der stärksten Frauen-Ligen in Europa zeigen zu können", wird Iseabail Mactaggart, die den Sport-Bereich des Senders verantwortet, in der Mitteilung zitiert.

+++ Wegen Corona: Keine Meisterfeier auf Münchens Marienplatz +++

 Eine Meisterfeier des FC Bayern München auf dem Rathausbalkon in der bayerischen Landeshauptstadt müsste im Falle eines Titelgewinns in diesem Jahr ausfallen. "Die liebgewonnene Tradition der alljährlichen Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz ist heuer leider unvorstellbar - nicht wegen mangelnder sportlicher Erfolge des Rekordmeisters, sondern natürlich wegen der coronabedingten Einschränkungen", sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der "Bild" (Donnerstag). 

Nach dem 1:0 am Dienstag beim schärfsten Verfolger Borussia Dortmund gilt der achte Titel der Bayern nacheinander in der Fußball-Bundesliga als nahezu sicher. Vor dem 29. Spieltag haben die Münchner sieben Punkte Vorsprung auf den BVB. Mit dem Hinweis darauf, dass der Titelgewinn noch nicht feststehe, gab es vom Verein laut "Bild" keine Aussage darüber, wie bei einem erneuten Triumph gefeiert werden könnte.

+++ Amazon zeigt weitere Bundesliga-Partien diese Saison +++

Amazon hat sich erneut TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga gesichert. Die deutsche Tochter des US-Handelriesen erwarb von der Deutschen Fußball Liga (DFL) für den Rest der Saison sieben Punktspiele der 1. Liga sowie die vier Relegationspartien. Das bestätigte Amazon am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Diese elf Partien zeigt Amazon für seine Prime-Kunden, der Streamingdienst DAZN für seine Abonnenten.

Konkret werden von dem Anbieter alle Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga sowie die für 13.30 Uhr angesetzten Sonntag-Partien übertragen. In den Englischen Wochen sind die 18.30-Uhr-Partien am Mittwoch bei Amazon Prime zu sehen. Das gilt auch schon für die Partie RB Leipzig - Hertha BSC am Mittwoch. Darüber hinaus wird der Dienst auch die Relegationsspiele zwischen dem Bundesliga-16. und dem Zweitliga-Dritten sowie zwischen dem Zweitliga-16. und dem Dritten der 3. Liga übertragen.

+++ Saisonende: Schalkes Suat Serdar zieht sich schwere Knieverletzung zu +++ 

Der FC Schalke 04 muss für den Rest der Saison ohne Nationalspieler Suat Serdar auskommen. Der 23-Jährige zog sich beim 0:3 gegen Augsburg am Sonntag eine Verletzung am linken Knie zu. "Er hat einen knöchernen Außenbandanriss in Höhe des Wadenbeinköpfchens. Drei bis vier Monate Ausfallzeit", sagte Schalkes Trainer David Wagner am Dienstag in einer virtuellen Pressekonferenz.

Nach neun Spielen ohne Sieg stehen die Königsblauen beim Abstiegskandidaten Fortuna Düsseldorf am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) unter Druck und wollen die Wende schaffen. Wagner muss wegen der neuerlichen Verletzungsmisere seine Startformation aber erneut ändern. Neben Serdar fallen Benjamin Stambouli, Omar Mascarell und Amine Harit weiterhin aus. Jean-Clair Todibo und Ozan Kabak sind dagegen wieder Alternativen.

"Es geht darum, dass wir in Düsseldorf wieder Lösungsmöglichkeiten finden und die vielen individuellen Fehler abstellen. Sonst wird es in Zukunft schwierig, zu punkten oder Spiele zu gewinnen", sagte der 48 Jahre alte Coach.

+++ Hertha-Manager Preetz: Zu früh für Spekulationen um Götze-Transfer +++ 

Hertha-Manager Michael Preetz hat sich zurückhaltend über einen möglichen Wechsel von Mario Götze nach Berlin geäußert, einen Transfer des in Dortmund aussortierten Ex-Nationalspielers aber auch nicht ausgeschlossen. "Ich werte das als die Eröffnung des Transfersommers, möchte dem aber auch gleich entgegnen, dass das nicht nur für Hertha BSC, sondern für die allermeisten Clubs, wenn nicht für alle, viel zu früh kommt, jetzt zu spekulieren über das, was man im kommenden Sommer machen kann", sagte Preetz bei einer virtuellen Pressekonferenz des Fußball-Bundesligisten am Montag.

Am Samstag hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc bestätigt, dass Götze künftig nicht mehr für Dortmund spielen wird. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hatte dem 27-Jährigen daraufhin am Sonntag einen Wechsel zu Hertha BSC empfohlen. Bereits im Winter soll der damalige Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann über eine Verpflichtung Götzes nachgedacht haben.

+++ Borussia Dortmund und Mario Götze trennen sich  +++

Mario Götze wird den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach dieser Saison definitiv verlassen. Das bestätigte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Samstag vor der Partie beim VfL Wolfsburg im TV-Sender Sky."Wir werden die Zusammenarbeit mit Mario Götze im Sommer beenden. Es ist eine gemeinsame Entscheidung nach einem sauberen Gespräch. Mario ist ein richtig guter Junge."

"Wir sind übereingekommen, dass wir die Zusammenarbeit nach der Saison nicht fortsetzen werden", sagte Zorc. Der Siegtorschütze im WM-Finale 2014 gegen Argentinien spielte in den Planungen von Trainer Lucien Favre zuletzt keine Rolle mehr. Die Entscheidung sei "auch in seinem Sinne", sagte Zorc über Götze. Wohin der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt, ist noch unklar.

+++ Bundesliga: Hertha fertigt Union im Berlin-Derby ab +++

Hertha BSC hat das Hauptstadtderby gegen den 1. FC Union Berlin klar gewonnen und sich damit auch für die 0:1-Niederlage im Hinspiel revanchiert. Sechs Tage nach dem 3:0 bei 1899 Hoffenheim entschied die Mannschaft des neuen Trainers Bruno Labbadia das Geisterspiel im Olympiastadion gegen den Aufsteiger mit 4:0 (0:0) für sich. Vedad Ibisevic (51. Minute), Dodi Lukebakio (52.), Matheus Cunha (61.) und Dedryck Boyata (77.) erzielten zum Auftakt des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga alle Treffer für die Herthaner in der zweiten Halbzeit. Mit 34 Punkten verbesserten sich die Herthaner vorerst auf Platz zehn verbesserten. Die "Eisernen" sind mit für den Aufsteiger starken 30 Zählern aktuell Tabellen-Zwölfter.

+++ 2.Bundesliga: Heidenheim oben dran, "Club" tief im Keller +++

Der 1. FC Heidenheim hat seine Chancen auf den Aufstieg in der 2. Fußball-Bundesliga gewahrt. Das Team von Trainer Frank Schmidt gewann vor fast leeren Rängen mit dem 1:0 (0:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden und schob sich damit bis auf einen Zähler an Rang drei heran. Die Hessen verpassten nicht nur den dritten Sieg in Serie, sondern auch den seit Monaten erhofften Sprung aus der Abstiegszone. Für das entscheidende Tor sorgte der eingewechselte Tobias Mohr (70. Minute) mit einem direkten Freistoß. Das mögliche Ausgleichstor von Törles Knöll (80.) zählte nach einer Entscheidung des Video-Referees wegen einer Abseitsposition nicht. 

Spieler des 1.FC Heidenheim bejubeln ein Tor ihrer Mannschaft

Torjubel in Corona-Zeiten: Mit seinem Siegtor gegen Wiesbaden hat Tobias Mohr (re.) den 1.FC Heidenheim im Aufstiegsrennen gehalten. Marc Schnatterer gratuliert.

Getty Images

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg hat dagegen einen befreienden Heimsieg im Abstiegskampf verpasst. Die Franken kamen bei ihrer Geisterspiel-Premiere im Max-Morlock-Stadion gegen Erzgebirge Aue nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Beide Tore erzielten die Gäste: Dimitrij Nazarov traf mit dem Kopf (51. Minute). Doch Abwehrspieler Sören Gonther (63.) fälschte bei einem Klärungsversuch ins eigene Tor ab. Der "Club" muss mit 30 Punkten weiter bangen.

+++ Hüft-OP: Uwe Seeler nach Sturz im Krankenhaus +++

Sorgen um Uwe Seeler: Das Fußball-Idol des Hamburger SV ist nach einem Sturz in seinem Haus in Norderstedt in ein Krankenhaus gebracht worden. Die 83 Jahre alte HSV-Legende brach sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei dem Unfall die Hüfte und sollte noch am Freitag operiert werden. In den vergangenen Jahren musste der DFB-Ehrenspielführer wiederholt gesundheitliche Rückschläge einstecken. Seit einem Autounfall im Jahr 2010 ist der einstige Torjäger auf dem rechten Ohr taub und klagt über Gleichgewichtsprobleme. Zudem erhielt er einen Herzschrittmacher und musste sich einen Tumor in der Schulter entfernen lassen. 

Nach Sturz im Krankenhaus: HSV-Legende Uwe Seeler

Nach Sturz im Krankenhaus: HSV-Legende Uwe Seeler

DPA

+++ Erzgebirge Aue: Mannschaftsbus auf Weg nach Nürnberg in Unfall verwickelt +++

Der Mannschaftsbus von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist auf der Fahrt zum Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg in einen Unfall verwickelt worden. Das bestätigte Vereinspräsident Helge Leonhardt der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die "Freie Presse" am Donnerstag darüber berichtet.

Demnach sei der Bus an der Auffahrt zur Autobahn 72 bei Hartenstein von Fahrzeugteilen eines verunglückten PKW getroffen und im vorderen Bereich beschädigt worden. Die beiden Insassen des PKW wurden leicht verletzt, berichtet die "Freie Presse" unter Berufung auf die Polizeidirektion Zwickau. "Im Bus wurde zum Glück niemand verletzt. Die Spieler und Betreuer haben die Fahrt nach Nürnberg in mehreren Kleinbussen und Privatfahrzeugen fortgesetzt", sagte Leonhardt. Auch die "Bild" hatte über den Unfall berichtet.

Die Auer treten am Freitag beim 1. FC Nürnberg an und können mit einem Sieg die Marke von 40 Punkten knacken.

+++ DFB spricht Machtwort: 3. Liga geht am 30. Mai weiter +++

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat im Streit um die Fortsetzung der 3. Liga ein gnadenloses Machtwort gesprochen. Der Verband legte den 30. Mai als Termin für den Neustart fest und informierte die Clubs per E-Mail am späten Mittwochabend. Am Donnerstag wurde per Präsidiumsbeschluss alles fixiert. Die elf Spieltage werden in englischen Wochen durchgezogen, die Saison soll am 4. Juli beendet werden. Die Relegation soll bis zum 11. Juli abgeschlossen sein.

+++ Sky zeigt erneut Bundesliga-Konferenz im Free-TV +++

Die Konferenzschaltungen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga werden am kommenden Wochenende erneut, aber zum letzten Mal im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein. An den verbleibenden Spieltagen der Saison wird der Pay-TV-Sender Sky die Höhepunkte-Sendungen wieder exklusiv für seine Kunden hinter der Bezahlschranke zeigen und nicht auf seinem Free-TV-Kanal Sky Sport News HD. Das bestätigte Sky der Deutschen Presse-Agentur.

Der Sender hatte sich nach eigener Aussage zu einer speziellen Aktion für die ersten zwei Spieltage nach dem Re-Start entschlossen, damit in der für alle herausfordernden Situation der Corona-Pandemie möglichst viele Fans in den Genuss der Bundesliga kommen können. Darüber hinaus gebe es keine weiteren diesbezüglichen Planungen, hieß es auf Anfrage. 

+++ DAZN zeigt neun mal Bundesliga und die Relegation +++

Die Fußball-Fans müssen keinen TV-Blackout in der Bundesliga-Restsaison befürchten. Die Deutsche Fußball Liga einigte sich mit dem kostenpflichtigen Streamingdienst DAZN auf die Übertragung von neun Partien und den vier Relegationsspielen zur Bundesliga und zur 2. Bundesliga. Das teilten die DFL und DAZN am Donnerstag mit. So ist an diesem Freitag (20.30 Uhr) das Berliner Derby zwischen Union und Hertha BSC bei DAZN zu sehen, am Sonntag (13.30 Uhr) folgt die Partie zwischen Schalke 04 und dem FC Augsburg. Ob DAZN exklusiv die Begegnungen zeigt, ist noch offen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verhandelt die DFL auch noch mit Amazon. Der Internetgigant hatte am vergangenen Montag über Amazon Prime bereits die Partie Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen (1:4) gezeigt.

Nationaltorwart Manuel Neuer wird weiter im Dienste des FC Bayern München stehen

Nationaltorwart Manuel Neuer wird weiter im Dienste des FC Bayern München stehen

DPA

+++ Fußball-Nationaltorhüter Neuer verlängert beim FC Bayern bis 2023 +++

Der FC Bayern München hat nach langen Verhandlungen den Vertrag mit Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Das teilte der deutsche Rekordmeister am Mittwoch mit.

+++ Bergamo-Talent Andrea Rinaldi stirbt mit 19 Jahren +++

Der erst 19 Jahre alte italienische Fußballprofi Andrea Rinaldi ist an den Folgen eines Aneurysmas gestorben. Der in Italien als Talent gehandelte Mittelfeldspieler war am vergangenen Freitag beim Heimtraining im eigenen Garten plötzlich zusammengebrochen. Am Montagmorgen verlor er schließlich den Kampf um sein junges Leben. Rinaldi spielte zuletzt für den Viertligisten AC Legano, an den er von seinem Stammclub, dem Champions-League-Viertelfinalisten Atalanta Bergamo ausgeliehen war. Zuvor hatte Rinaldi alle Jugendstationen des Serie-A-Clubs durchlaufen. Beide Vereine reagierten mit Bestürzung und Trauer auf die Todesnachricht. Vor allem sein aktueller Club fand bewegende Worte: "Andrea Rinaldi, unser Krieger, hat uns verlassen. (...) Er hatte sein ganzes Leben und seine gesamte Karriere vor sich, die große Erfolge versprach. Eine unvorstellbare Tragödie." Atalanta-Präsident Antonio Percassi ließ via Twitter sein "tiefstes und aufrichtigstes Beileid" an alle Angehörigen Rinaldis aussprechen. Das Posting schloss mit einem einfachen "Ciao Andrea".

+++ Jens Lehmann folgt auf Klinsmann in Hertha-Aufsichtsrat +++

Der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann übernimmt den vakanten Platz von Jürgen Klinsmann im Aufsichtsrat von Bundesligist Hertha BSC. Das bestätigte ein Sprecher von Investor Lars Windhorst am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die nächste überraschende Personalie bei den Berlinern berichtet. Der 50-jährige Lehmann soll sich im Aufsichtsrat um sportliche Belange kümmern. Ebenso neu in den Aufsichtsrat zieht demnach der Berater Marc Kosicke, zu dessen Klienten die Trainer Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann gehören.

Klinsmann war nach seinem spektakulären Rückzug als Hertha-Trainer im Februar von den Aufgaben als Aufsichtsrat entbunden worden. Diese hatte er übernommen, bevor er im Dezember als Chefcoach bei den Berlinern eingesprungen war. Lehmann spielte als Profi unter anderem bei Schalke 04, Borussia Dortmund und dem FC Arsenal. Unter Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde er 2006 WM-Torwart. Nach seiner Spielerkarriere war er unter anderem Co-Trainer bei Arsenal und beim FC Augsburg. Zudem war er TV-Experte beim Sender RTL.

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