HOME

Sport kompakt: Fan-Blöcke schließen: Leon Bailey wünscht sich drastischere Maßnahmen gegen Rassismus

Leon Bailey wünscht sich schärfere Maßnahmen gegen Rassismus +++ Teams für den Super Bowl stehen fest +++ FC Bayern schlägt Hertha 4:0 +++ Trotz Weltklasse-Wolff: Deutsche Handballer vor EM-Aus +++ Sport-News im Überblick.

"Ich glaube, das kann helfen": Leon Bailey wünscht sich drastischere Maßnahmen gegen rassistische Vorfälle im Stadion

"Ich glaube, das kann helfen": Leon Bailey wünscht sich drastischere Maßnahmen gegen rassistische Vorfälle im Stadion

Picture Alliance

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

20. Januar: Leverkusens Bailey plädiert bei rassistischen Vorfällen für Schließung von Fan-Blöcken

Leon Bailey vom Bundesligisten Bayer Leverkusen wünscht sich bei Rassismus-Vorfällen im Fußball drastische Maßnahmen. "Vielleicht muss man die Spiele abbrechen, oder Fanblöcke schließen", sagte der Jamaikaner im Interview von "t-online.de". Solche Strafen "würden den Menschen zeigen, wie wichtig es ist, klar dagegen vorzugehen. Ich glaube, dass das helfen kann."

Dass die Vereine in England zuletzt strenger durchgriffen, findet Bailey gut. "So sollte es auch sein, man darf das nicht ungeachtet lassen. Diese Zeiten sind vorbei", sagte der 22-Jährige. "Wir haben doch eine gemeinsame Liebe, den Fußball. Warum bezahlst du Geld für ein Ticket, um dann einfach nur jemand anderen verbal zu verletzen? Feuer doch dein Team an, sei gegen das andere Team, aber Rassismus darf keinen Platz im Stadion haben. Das kann dem Fußball massiv schaden."

Auf die Frage, ob er selbst schon Rassismus in Deutschland erlebt habe, antwortete Bailey: "Das habe ich schon, aber das blende ich aus. Ich hasse es, mich zu streiten oder mit Leuten zu diskutieren. Es zerstört meine Energie, meine Fröhlichkeit."

20. Januar: Kansas City Chiefs und San Francisco 49ers stehen im Super-Bowl-Finale

Die Kansas City Chiefs und die San Francisco 49ers haben in der National Football League das Endspiel erreicht. Die 49ers setzten sich im zweiten Halbfinale am Sonntag (Ortszeit) mit 37:20 (27:0) gegen die Green Bay Packers durch. Zuvor waren die Chiefs beim 35:24 (21:17)-Heimsieg gegen die Tennessee Titans ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Das Super-Bowl-Finale wird in der Nacht zum 3. Februar (MEZ) in Miami ausgetragen.

Die 49ers stehen nach dem ungefährdeten Erfolg im kalifornischen Santa Clara erstmals seit sieben Jahren im Finale und greifen nach ihrer sechsten Trophäe. Zuletzt gelang 1995 ein Super-Bowl-Triumph. Für San Francisco überzeugte vor allem Raheem Mostert mit 220 gelaufenen Yards und vier Touchdowns. Star-Quarterback Aaron Rodgers von den Green Bay Packers kam dagegen nicht wie gewohnt zur Entfaltung, die Gäste blieben bis zur Pause ohne Punkte und lagen zu  diesem Zeitpunkt schon 0:27 hinten.

Kansas City beendete zuvor den Lauf der Titans. Die bisherige Überraschungsmannschaft aus Nashville hatte in den Runden zuvor Titelverteidiger New England Patriots und die Baltimore Ravens ausgeschaltet. KC steht nach 1967 und 1970 zum dritten Mal im Finale. Nachdem die Hausherren schnell 0:10 zurücklagen, stabilisierten sich die Chiefs und stellten sich besser auf die Läufe von Titans-Runningback Derrick Henry ein.

Vor der Pause gingen die Hausherren nach einem Geniestreich von Quarterback Patrick Mahomes dann zum ersten Mal in Front. Der 24-Jährige ließ sich trotz Bedrängnis nicht aufhalten und vollendete einen 27-Yard-Lauf zur Pausenführung. Im Schlussviertel entschieden zwei weitere Touchdowns die Partie, obwohl Tennessee nie aufgab.

19. Januar: Leverkusen feiert klaren Sieg in Paderborn

Bayer Leverkusen hat mit zeitweise furiosem Offensivfußball einen Traumstart in die Rückrunde hingelegt und bleibt im Rennen um die Champions-League-Plätze weiter dick im Geschäft. Die vor allem in der ersten Hälfte dominante Mannschaft von Trainer Peter Bosz besiegte den SC Paderborn zum Abschluss des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga am Sonntagabend verdient mit 4:1 (3:0).

Der starke Doppelpacker Kevin Volland (11./14. Minute), Julian Baumgartlinger (36.) und Kai Havertz (75.) erzielten vor 14.889 Zuschauer in Paderborn die Tore für die Gäste aus dem Rheinland, die in der Tabelle wieder auf Rang sechs vorrückten. Der Rückstand auf den ersten Königsklassen-Platz beträgt nur zwei Zähler. Paderborns Hoffnungen auf den Klassenverbleib erhielten dagegen einen herben Dämpfer. Der Treffer von Dennis Srbeny (51.) war zu wenig, sechs Punkte fehlen dem Tabellenletzten auf den rettenden 15. Rang.

Zwei Tage nach der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung von Bosz bis 2022 ging das Team des Niederländers von Beginn an engagiert und offensiv zu Werke. Schon in der zweiten Minute hätte Nationalspieler Havertz Bayer 04 eigentlich in Führung bringen müssen, doch das 20 Jahre alte Ausnahmetalent zielte aus elf Metern nicht genau genug.

Kurz darauf machte es Volland besser - und das binnen vier Minuten gleich doppelt! Zunächst platzierte der Leverkusener Stoßstürmer einen Kopfball nach schöner Flanke von Moussa Diaby unhaltbar für SCP-Keeper Leopold Zingerle in die rechte Ecke. Dann vollendete er eine geschickte Freistoßvariante dank guten Timings beim Absprung zum 2:0. Kerem Demirbay hatte den Ball in den Strafraum gehoben, von der Grundlinie brachte der agile Havertz das Spielgerät hoch vor das Tor, dort setzte sich Volland im Kopfballduell mit Sebastian Vasiliadis durch.

Paderborn mühte sich, blieb jedoch klar unterlegen. Coach Steffen Baumgart tigerte unermüdlich an der Seitenlinie entlang, machte seinen Spielern Mut und versuchte, sie nach vorn zu treiben. Doch es half nichts: Die Stürmer Sven Michel und Srbeny, der nach seiner Rückkehr von Norwich City direkt in der Startelf stand, hingen in der Luft und kamen nicht in gefährliche Abschluss-Situationen.

Ganz anders die Gäste: Vor allem im Mittelfeld spielte Leverkusen seine individuelle Klasse und technische Überlegenheit immer wieder aus. Mit dem 3:0 von Baumgartlinger schien die Partie noch vor der Pause entschieden. Ungewöhnlich: Trotz des Klassenunterschieds im ersten Durchgang verzichteten Paderborns Fans darauf, ihre Mannschaft auszupfeifen.

Nach dem Seitenwechsel bedankte sich das Team mit dem Anschluss. Srbeny traf sechs Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:3. Sein zuvor letztes Tor für den SCP hatte der 25-Jährige fast genau zwei Jahre vorher erzielt - damals noch in der 3. Liga. Der Treffer gab den Gastgebern Aufwind. Die Paderborner probierten noch einmal alles, kamen zu weiteren Möglichkeiten, konnten den Leverkusener Sieg aber nicht mehr gefährden.

19. Januar: FC Bayern schlägt Hertha 4:0 

Auch Jürgen Klinsmann konnte es nicht verhindern: Der FC Bayern hat gleich zu Rückrunden-Beginn der Fußball-Bundesliga auf Attacke-Modus gestellt. Der Titelverteidiger fertigte am Sonntagabend dank einer starken zweiten Halbzeit Hertha BSC deutlich mit 4:0 (0:0) ab und ist nun mit 36 Punkten schon Tabellenzweiter. Thomas Müller (60. Minute), Robert Lewandowski per Foulelfmeter (73.), Thiago (76.) und Ivan Perisic (84.) sorgten für den verdienten Auswärtserfolg der Münchner, die nun mit neuer Energie Tabellenführer RB Leipzig (40 Zähler) angreifen wollen. Für Klinsmanns Hertha war es nach vier Spielen ohne Niederlage ein bitterer Rückschlag. Die Berliner liegen als 14. nur zwei Punkte über der Abstiegszone. 

Nach vier Spielen ohne Niederlage blieb Klinsmann auch zum ersten Rückrundenspiel bei seiner Sicherheits-Taktik: "Wenn du hinten drin sitzt, ist Schönspielerei nicht angesagt", bemerkte der Hertha-Coach, der rechtzeitig vor der Partie gegen seinen Ex-Club seine Trainerlizenz verlängert bekam. Die Gastgeber stellten eine massiven Defensivblock, machten vor allem die Mitte dicht. Das funktionierte aber nur eine Halbzeit, danach vermochten die Berliner den Bayern nichts mehr entgegenzusetzen.

Die Bayern, die durch zahlreiche Verletzungsausfälle und die Gelb-Sperre von Joshua Kimmich auch zum Start der zweiten Halbserie personell gehandicapt waren, hätten das Spiel schon nach 25 Minuten in ihre Richtung lenken können. Ihr Torjäger Robert Lewandowski, nur 29 Tage nach einem Eingriff an seiner linken Leiste schon wieder in der Startaufstellung, setzte sich gegen Dedryck Boyata durch, platzierte den Ball aber wenige Zentimeter am langen Eck des Berliner Tores vorbei. 

Bayerns-Neuvorstand Oliver Kahn und Bundestrainer Joachim Löw sahen als Tribünengäste zunächst eine Vielzahl von Angriffsversuchen der Gäste, die nichts einbrachten. Auf der anderen Seite versandeten die durchaus gut anzusehenden Konterattacken des Hauptstadtclubs meist wegen einer zu hohen Fehlerquote in der finalen Phase. Davie Selke brachte bei einem Kopfball nach Vorbereitung des wiedererstarkten Marvin Plattenhardt freistehend keinen Druck auf den Ball (21.). Der agile Vladimir Darida verpasste eine Plattenhardt-Eingabe knapp (26.).

Bayerns Überlegenheit nach Wiederanpfiff wurde noch größer, Hertha schaffte keinerlei Entlastung mehr. Zunächst klärte noch Jordan Torunarigha nach einem Kopfball von Perisic, denn köpfte Boyata einen Scharfschuss des Kroaten kurz vor der Torlinie weg. Doch als wieder Perisic eine Eingabe von Leon Goretzka per Kopf auf Müller legte, ließ sich der Ex-Nationalspieler die Gelegenheit aus sechs Metern nicht entgehen. 

Danach ging es Schlag auf Schlag: Lewandowski wurde zunächst ein Treffer wegen Torwartbehinderung aberkannt. Dann setzte der Pole einen von Lukas Klünter an Goretzka verursachten Elfmeter zu seinem 20. Liga-Saisontreffer ins Netz. Thiago und Perisic machten schließlich den klaren Sieg perfekt.

18. Januar: Trotz Weltklasse-Wolff: Deutsche Handballer vor EM-Aus

Trotz einer über weite Strecken herausragenden Abwehrleistung um Torhüter Andreas Wolff haben die deutschen Handballer die Chance auf das Halbfinale der Europameisterschaft so gut wie verspielt. Im Hauptrunden-Schlüsselspiel verlor die DHB-Auswahl am Samstagabend in der hitzigen Atmosphäre der Wiener Stadthalle mit 24:25 (14:11) gegen Kroatien. Nach einem Leistungsabfall in der Schlussphase dieses Handball-Krimis besitzt die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop nun nur noch minimalste Chancen, die angepeilte EM-Medaille zu gewinnen. 

Beste Werfer des deutschen Teams vor rund 9000 Zuschauern waren Kapitän Uwe Gensheimer, Tobias Reichmann, Timo Kastening und Philipp Weber mit je vier Treffern.

Die Bühne allerdings gehörte lange Zeit dem erneut herausragenden Torhüter Andreas Wolff sowie dem Defensivverbund um die Abwehrchefs Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek. Auch Rechtsaußen Timo Kastening sowie Rückraumspieler Philipp Weber präsentierten sich stark. Gegen Ende der Partie leistete sich die DHB-Auswahl aber zu viele technische Fehler und brachte die Kroaten damit zurück ins Spiel. Am Montag (20.30 Uhr/ARD) geht es mit dem dritten Hauptrundenspiel gegen Gastgeber Österreich weiter.

Anders als noch beim souveränen Sieg gegen die Weißrussen begann die Partie nicht mit zahlreichen Toren, sondern wurde früh geprägt von zwei starken Defensivreihen. Der deutsche Innenblock um Pekeler und Wiencek ragte heraus. Auch der zuletzt schon starke Torhüter Wolff wurde im Verlauf des Spiels immer besser. Aber auch die Kroaten machten es der DHB-Auswahl nicht leicht und drehten nach technischen Patzern der deutschen Mannschaft in der Schlussphase das Spiel.

Die eigene Defensive stand wie eine Mauer und bildete die Grundlage für zahlreiche Tempogegenstöße. "Klasse-Verteidigung und ein supergutes Tempospiel", lobte Prokop während einer Auszeit im ersten Durchgang. Auch Kapitän Uwe Gensheimer spielte erstmals im Turnier so stark und treffsicher, wie man es von ihm kennt. Den zahlreichen Fans aus Deutschland und Kroatien bot sich ein Handball-Krimi auf Augenhöhe. Und sie sahen einen Wolff, der von Minute zu Minute immer heißer lief. Mit seinen teils herausragenden Paraden brachte der 28-Jährige die Kroaten mitunter zur Verzweiflung.

Auch der kurzfristige Ausfall von Kreisläufer Johannes Golla, der wegen starker Übelkeit kurz vor Spielbeginn ins Teamhotel zurückgebracht worden war, minderte die Abwehrleistung nicht. Anders als noch beim Sieg gegen die Weißrussen wurde Rückraumschütze Julius Kühn diesmal in der Halbzeit auch nicht in der Kabine vergessen. Die große Bühne gehörte aber weder Kühn noch dem zuletzt so treffsicheren Timo Kastening, sie gehörte Wolff, Pekeler, Wiencek und ihren Abwehrkollegen.

Mit welcher Galligkeit und Aggressivität sie gegen die Kroaten um ihren Superstar und Kieler Teamkollegen Domagoj Duvnjak verteidigten, war beeindruckend. Der kroatische Kapitän kam kaum zur Entfaltung. Einziges Manko im deutschen Spiel: Einige technische Fehler im zweiten Durchgang. Anstatt sich schon früh eine beruhigende Führung herauszuspielen, verhalf die DHB-Auswahl Kroatien mit schlampigen Pässen zu einigen Toren - und letztlich sogar zum Sieg.

18. Januar: Notfall unter Zuschauern beim Bundesliga-Spiel in Hoffenheim

Beim Bundesliga-Spiel TSG 1899 Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt hat es einen Notfall unter den Zuschauern gegeben. Dies bestätigte am Samstag ein Club-Sprecher. Kurz nach dem Anpfiff in der Sinsheimer PreZero Arena waren hinter der Gegentribüne Notarztwagen vorgefahren. Die Südkurve der Hoffenheimer, wo normalerweise die lautesten Anhänger sitzen, blieb daraufhin bis auf Szenenapplaus still. Im Stadion waren nur die Anfeuerungsrufe der Eintracht-Fans zu hören. Über den Gesundheitszustand des Zuschauers wurde zunächst nichts bekannt. 

18. Januar: DFB und DFL erkennen Klinsmanns Trainerlizenz an

Schlussstrich unter eine für Hertha BSC leidige Diskussion: Die Trainerlizenz des neuen Übungsleiters der Berliner, Ex-Nationalcoach Jürgen Klinsmann, sei gültig, sein Einsatz als Cheftrainer bei dem Fußball-Bundesligisten befinde sich im Einklang mit den Statuten. Das teilten der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit. "Der DFB hat die durch Jürgen Klinsmann eingereichten Unterlagen als Fortbildungen im erforderlichen Umfang anerkannt", teilten die beiden Organisationen mit. "Die letzten, bislang noch fehlenden Nachweise seiner Fortbildungsmaßnahmen sind heute durch den amerikanischen Nationalverband U.S. Soccer direkt beim DFB eingegangen." Die Unterlagen seien eingehend auf die inhaltliche und qualitative Vergleichbarkeit mit nationalen Fortbildungsveranstaltungen geprüft worden. Dementsprechend sei Klinsmanns Fußball-Lehrer-Lizenz verlängert worden. Hertha BSC empfängt zum Rückrunden-Auftakt Rekordmeister Bayern München. In München war der Schwabe sowohl als Spieler als auch als Trainer aktiv.

17. Januar: Schalke schlägt Gladbach zum Rückrunden-Auftakt

17. Januar: Steht Abschied unmittelbar bevor? Paco Alcacer nicht im BVB-Aufgebot für Augsburg-Spiel

Ohne Stürmer Paco Alcacer und den verletzten Dan-Axel Zagadou startet Borussia Dortmund in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Nach übereinstimmenden Berichten von "Bild" und "kicker" waren beide Spieler nicht an Bord des Fluges nach Augsburg, wo der BVB an diesem Samstag (15.30 Uhr/live im stern-Ticker) beim FCA antritt. Zagadou fehlt wegen muskulärer Probleme. Um den Spanier hingegen gibt es nach der Verpflichtung von Erling Haaland Wechselgerüchte. Clubs aus seiner Heimat wie Atlético Madrid oder der FC Sevilla sollen Interesse an dem BVB-Stürmer haben. Alcacer spielt seit der Saison 2018/19 in Dortmund und kam seitdem in 37 Spielen auf 23 Treffer.

17. Januar: Schwedische EM-Handballer bei Kneipenbesuch erwischt

Vier schwedische Handball-Nationalspieler haben sich für einen Abstecher in eine Bar während der Europameisterschaft im eigenen Land entschuldigt. "Wir übernehmen die volle Verantwortung für das, was wir getan haben", sagte Jim Gottfridsson von der SG Flensburg-Handewitt auf der Webseite des schwedischen Handballverbandes. 

Nach Verbandsangaben hatte Kapitän Gottfridsson nach einem Abendessen in Malmö am Mittwochabend gemeinsam mit seinen Teamkollegen Andreas Nilsson, Kim Ekdahl du Rietz und dem Kieler Lukas Nilsson ein bis zwei Gläser Alkoholisches zu sich genommen. Die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtete, sie hätten in einer Bar vor den Augen anderer Gäste Drinks und Wein geordert, sich aber nicht angetrunken verhalten. Die Teamführung wusste nichts davon.

"Das war ein Fall schlechten Urteilsvermögens", wurde Gottfridsson vom Verband zitiert. Er und seine Kollegen hätten das gesamte Team und die Fans um Verzeihung gebeten. Trainer Kristján Andrésson sagte dazu, er sei enttäuscht, dass das passiert sei. Aber die Spieler hätten sich entschuldigt, alles sei besprochen worden - damit sei die Sache erledigt. 

Der Verband will sich nun Gedanken über strengere Alkoholrichtlinien machen. Suspendiert wird vor dem Spiel der Schweden gegen Portugal in der EM-Hauptrunde am Freitagabend (20.30 Uhr) in Malmö niemand.

16. Januar: Deutsche Handballer vergessen Kühn in der Kabine - und wahren Chance auf das EM-Halbfinale

Mehr Biss, mehr Leidenschaft und ein teils überragender Torhüter Andreas Wolff: Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft eine Trotzreaktion gezeigt und einen gelungenen Start in die Hauptrunde hingelegt. Dabei ließen sie sich auch nicht von einem peinlichen Fauxpas in der Halbzeit aus dem Konzept bringen. Nach dem Pausentee wurde Rückraumschütze Julius Kühn in der Kabine "vergessen" und eingeschlossen. Glücklicherweise konnte der Mann von der MT Melsungen durch lautes Klopfen auf sich aufmerksam machen und wurde aus seiner misslichen Lage befreit. Es reichte sogar noch, um gerade rechtzeitig zum Anpfiff der zweiten Hälfte in der Halle zu sein.

Dort setzte sich die DHB-Auswahl angetrieben von zahlreichen deutschen Fans in der Wiener Stadthalle letztlich mit 31:23 (18:11) gegen Weißrussland durch und wahrte damit die Chance auf das Halbfinale. Der starke Timo Kastening war vor rund 5500 Zuschauern mit sechs Toren bester Werfer des Teams von Bundestrainer Christian Prokop. Am kommenden Samstag wartet mit Kroatien (20.30 Uhr/ZDF) ein besonders harter Brocken auf das DHB-Team. 

16. Januar: Hannover 96 trennt sich von Schlaudraff - Zuber übernimmt

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportdirektor Jan Schlaudraff getrennt. Hauptgrund für die Freistellung des früheren Nationalspielers seien "unterschiedlichen Auffassungen über die zentralen Entscheidungen für die Zukunft von Hannover 96", teilte der Verein am Donnerstag mit.

Der 36 Jahre alte Schlaudraff hatte den Job erst im Sommer nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Noch pikanter ist die Nachfolgeregelung, denn zumindest kommissarisch übernimmt der Österreicher Gerhard Zuber die sportliche Leitung. Mit ihm hatten sich die 96er noch am Mittwoch vor dem Arbeitsgericht gestritten.

Der 44 Jahre alte Zuber ist die langjährige rechte Hand des früheren Hannover-Managers Horst Heldt. Während sich der Verein 2019 von dem mittlerweile zum 1. FC Köln gewechselten Heldt trennte, wurde Zuber ohne Vertragsauflösung kaltgestellt. Dagegen klagte er vor dem Arbeitsgericht und bekam am Mittwoch zugesprochen, dass sein Vertrag unbefristet gültig ist. "Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung", heißt es in der 96-Mitteilung.

16. Januar: Alba Berlin im Pokalfinale – aber ohne Halle 

Eigentlich könnten sich die Fans der Füchse, Albatrosse und Eisbären in Berlin freuen. Denn ihre Teams gehören zu den besten ihrer Ligen. Doch nach dem Finaleinzug von Alba Berlin am vergangenen Sonntag hat die Hauptstadt ein Problem: Die Basketballer haben für das Finale gegen Oldenburg Heimrecht. Und am 16. Februar können die Albatrosse weder in der Arena am Ostbahnhof, noch in der Max-Schmeling-Halle um Körbe und den Titel kämpfen. Beide Hallen sind belegt. Am Ostbahnhof treffen die Handballer im HBL-Prestigeduell auf den SC Magdeburg, die Ausweichspielstätte wird von den Berliner Kuven-Cracks belegt – die Eisbären treffen im Topspiel der DEL auf Meister Adler Mannheim. Albas Verantwortliche, allen voran Geschäftsführer Marco Baldi, sind nun auf der Suche nach einer Lösung. Aktuell stehen der Tausch des Heimrechts, ein Finale auf neutralem Boden (z.B. in Hamburg) sowie eine Doppel-Veranstaltung aus Eishockey und Basketball am Ostbahnhof zur Diskussion. Dafür wäre ein Blitzumbau notwendig. "Da müsste man prüfen, wie lange das dauert", zitiert die "Berliner Zeitung" Baldi.

16. Januar: Keine Wechselgedanken bei Timo Werner

Timo Werner bleibt Herbstmeister RB Leipzig möglicherweise auch über die laufende Saison hinaus treu. Das deutete Deutschlands derzeit erfolgreichster Stürmer in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung an. "Stand jetzt" verspüre er keinen Wechsel-Wunsch so der 23-Jährige, der in der Hinrunde 18 Mal für den Tabellenführer traf. "Dass das Begehrlichkeiten weckt, ist wahrscheinlich. Aber das Wichtige ist, dass wir gut in die Rückrunde kommen und so lange wie möglich oben mitspielen", sagte Werner zwei Tage vor dem Spiel gegen Union Berlin (Samstag, 18.30 Uhr) in der heimischen Arena. Mit einem Transfer im Sommer beschäftigt sich der gebürtige Stuttgarter demnach derzeit nicht. Für die Zukunft schließt er aber auch nichts aus. "Die Premier League ist einfach die interessanteste Liga, das muss man ehrlich sagen. Da laufen jedes Wochenende viele Bayern Münchens und Real Madrids auf", so Werner über einen möglichen Wechsel ins Ausland. 

15. Januar: Klinsmann derzeit ohne gültige Trainer-Lizenz

Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann ist einem "Bild"-Bericht zufolge derzeit den Nachweis einer gültigen Fußballlehrer-Lizenz schuldig. Demnach seien der 55-Jährige und sein Club vom DFB aufgefordert worden, einen entsprechenden Nachweis bis zum Rückrundenauftakt der Berliner am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Bayern München vorzulegen. Vertreten werden könnte Klinsmann, der den Vorgang mit für ihn momentan nicht greifbaren Unterlagen begründete, wohl in jedem Fall durch seinen Assistenten, den früheren Bremer Cheftrainer Alexander Nouri.

"Als ich Ende November in den Flieger Richtung Berlin gestiegen bin, hatte ich nicht gedacht, dass ich meine Trainerlizenz und die Fortbildungsnachweise benötige, denn da wusste ich noch nicht, dass ich Hertha-Trainer werde", zitiert "Bild" den früheren Bundestrainer. "An Weihnachten habe ich die Unterlagen schlichtweg vergessen. Aktuell ist bei uns in Kalifornien niemand im Haus, da sich meine Frau am Studienort unserer Tochter aufhält. Ich bin aber dabei, alle notwendigen Unterlagen beizubringen."

Der Ex-Profi hatte seine Lizenz im Juni 2000 bei einem DFB-Sonderlehrgang erworben. "Jede Lizenz ist nach Erhalt für drei Jahre gültig", schreibt der DFB vor. "Für die Verlängerung der Lizenz muss (...) ein Nachweis über die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von 20 Lerneinheiten eingereicht werden." Tobias Haupt, Leiter der DFB-Akademie, sagte der "Bild", auch für Klinsmann würden diese Regeln gelten. "Das wird jetzt geprüft. Wir wissen, dass er sich in den letzten Jahren immer wieder weitergebildet hat, zum Beispiel in Mexiko und Brasilien, wo aber weniger auf Zertifikate geachtet wurde."

Gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga und Klinsmann sollen nun "konkrete Maßnahmen" besprochen werden, "über die Jürgen die Lücken wieder schließen kann". Als Beispiel nannte Haupt eine Teilnahme des 55-Jährigen an der Elite-Cheftrainer-Fortbildung in Mainz. Klinsmann hatte den Chefposten bei der Hertha Ende November übernommen, zunächst bis zum Saisonende.

sport kompakt - jürgen klinsmann

Gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga und Jürgen Klinsmann sollen nun "konkrete Maßnahmen" besprochen werden, "über die Jürgen die Lücken wieder schließen kann", hieß es vom DFB

Getty Images

14. Januar: FC Bayern verlängert Deal mit Audi bis 2029

Die Stars des FC Bayern München fahren noch lange mit Audi. Wie der FC Bayern am Dienstag mitteilte, wurde der bis zum 30. Juni 2025 datierte Sponsorendeal um vier weitere Jahre bis 2029 verlängert. "Ich freue mich sehr über die vorzeitige Verlängerung unserer Partnerschaft mit Audi. Für den FC Bayern ist diese Vereinbarung ein wichtiger strategischer Schritt in die Zukunft", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge laut Mitteilung.

Seit 2002 ist die VW-Tochter Sponsor des FC Bayern. Zudem ist Audi mit 8,33 Prozent am FC Bayern beteiligt. "Der FC Bayern und Audi arbeiten nun bereits seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten vertrauensvoll, seriös und zum Vorteil beider Marken zusammen. Nun ist sichergestellt, dass diese Partnerschaft auch in den kommenden knapp zehn Jahren weitergeführt wird", sagte Rummenigge. Zahlen wurden nicht verraten, die "Bild" schätzte die Einnahmen für die nächsten zehn Jahre auf 500 Millionen Euro.

ivt / tim / mod / tkr / fs / js / rw / dho / rw / mik / wue / vit / tkr / mad / fk / kng / anb / rpw / jek / DPA / AFP

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?