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Sport kompakt: Friedhelm Funkel: Früher wurde in der Kabine geraucht – heute wird auf dem Handy gedaddelt

Guardiola sorgt mit Versprecher für Lacher +++ Minister will härter gegen Pyrotechnik vorgehen +++ Mainz gewinnt Derby gegen Eintracht Frankfurt +++ Messi gewinnt den Ballon d'Or +++ Sport-News im Überblick.

Friedhelm Funkel

Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel

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Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Tndersseins", schrieb Ivan Zazzaroni. Eine "unschuldige Überschrift" werde "von jenen vergiftet, die Gift in sich haben". Der Begriff "Black Friday" ("Schwarzer Freitag") stammt aus den USA und kennzeichnet den Startschuss für die Weihnachtseinkäufe.

5. Dezember: Bayerischer Fußball-Verband schließt Landesligaspieler wegen Kopftritts aus 

Ein niederbayerischer Amateurkicker ist wegen eines Gewalt-Eklats aus dem Bayerischen Fußball-Verband ausgeschlossen worden. Der Mann hatte einem am Boden liegenden Gegenspieler in einer Partie der Landesliga Mitte gegen den Kopf getreten. Der Vorfall ereignete sich im Juli. Nach einem umfassenden sportjuristischen Verfahren wurde der Spieler in diesen Tagen nun ausgeschlossen, wie ein Sprecher des BFV auf Anfrage mitteilte.

Darüber hinaus kam es auch in einer Kreisklasse in Oberfranken zu einem Vorfall, bei dem ein Torhüter einen Gegenspieler angriff, verletzte und deswegen für zwei Jahre gesperrt wurde. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Der Gesperrte muss darüber hinaus ein Anti-Gewalt-Seminar belegen. Pro Saison kommt es in Bayern durchschnittlich zu nur etwa fünf derartigen Vorfällen und Strafen, wie der BFV-Sprecher sagte. Jährlich finden 267.000 Spiele statt.

Die Partie in Oberfranken wurde vom Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:4 vorzeitig abgebrochen, weil sich die Gastmannschaft weigerte, nach dem Vorfall weiterzuspielen. Das Match wurde mit 2:0 für das Team des später gesperrten Spielers gewertet. 

5. Dezember: Düsseldorf-Trainer Funkel: Früher wurde in der Kabine geraucht

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hält die aktuellen Fußballer für deutlich professioneller als frühere Generationen. "Da haben einige Spieler geraucht", sagte der 65-Jährige im Interview der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Seine Spieler seien heute akribischer "bei der Ernährung" und "beim Training". 

"Jede Generation ist anders. Die Musik ist anders, die Haarschnitte sind anders, die Tätowierungen sind andere. Früher gab es gar keine, heute hat man sehr viele", betonte der Trainer des Bundesligisten. Mit Bedauern stellte Funkel jedoch die exzessive Handy-Nutzung seiner Spieler fest. "Wenn ich nach dem Training manchmal in die Kabine schaue, dann sitzt da jeder mit seinem Handy. Jeder."

4. Dezember: Bayern statt Man City: Guardiola-Versprecher sorgt für Lacher

Eigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City - im Kopf des Katalanen aber scheint dessen Ex-Club Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: "Ich denke, Bayern Mün... Bayern München?" und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. "Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe." Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern.

4. Dezember: Baden-Württembergs Innenminister will härter gegen Bengalos vorgehen

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl will härter gegen das Abbrennen von Bengalos in Fußballstadien vorgehen. "Für mich ist das übergeordnete Ziel, dass der Besuch eines Fußballspiels ein sicheres Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie, ist und bleibt", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.Er wolle bei der Innenministerkonferenz in Lübeck vorschlagen, dass das Sprengstoffgesetz beim Kauf und Umgang mit Pyrotechnik verschärft wird und dass Störer im Sportbereich künftig auch der Führerschein entzogen werden kann. Baden-Württemberg will eine entsprechende Beschlussvorlage einbringen. Der Initiative will die Runde der Innenminister dem Vernehmen nach zustimmen.Bislang sind nach Angaben des Innenministeriums der Erwerb und der Umgang mit zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen nicht strafbar. Das könnte für den Fall abgeschafft werden, dass die pyrotechnischen Gegenstände zweckwidrig verwendet werden. Auch sollte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen der Entzug der Fahrerlaubnis nach Paragraf 69 im Strafgesetzbuch in Betracht gezogen werden können."Hierdurch entsteht eine neue fühlbare Sanktion, die an die charakterliche Ungeeignetheit knüpft und nach dem Strafrecht umgesetzt werden soll", teilte das Ministerium mit.

2. Dezember: Mainz siegt bei Beierlorzers Heim-Debüt gegen Eintracht Frankfurt

Der FSV Mainz 05 hat das 23. Rhein-Main-Derby in der Fußball-Bundesliga mit 2:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt für sich entschieden. Beim Heim-Debüt von Neu-Trainer Achim Beierlorzer siegten die Mainzer Überzahl vor 33 184 Zuschauern durch Tore von Karim Onisiwo (50. Minute) und Adam Szalai (69.). Eintrachts Martin Hinteregger hatte die Frankfurter in der 33. Minute in Führung gebracht. Auch im zwölften Anlauf verpassten die Hessen damit einen Sieg in Mainz. Vier Tage nach dem 2:1 in der Europa League beim FC Arsenal tat sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter in Unterzahl sehr schwer. Nach der Roten Karte für Dominik Kohr (Notbremse/44. Minute) mussten die Gäste eine Halbzeit lang mit neun Feldspielern auskommen.

2. Dezember: Weltfußballer Lionel Messi gewinnt auch Ballon d'Or 

Fußballstar Lionel Messi hat zum sechsten Mal den Ballon d'Or 2019 gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona setzte sich bei der Wahl des französischen Fachmagazins "France Football" am Montagabend im Pariser Theatre du Chatelet durch. Bei der Fifa-Wahl war Messi im September bereits als Weltfußballer geehrt worden. Messi setzte sich der in der diesjährigen Abstimmung internationaler Journalisten durch und verwies Liverpool-Profi Virgil van Dijk, Cristiano Ronaldo von Juventus Turin und Sadio Mané (Liverpool) auf die nachfolgenden Plätze. Bester Deutscher wurde Torhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona auf dem 24. Platz. Der Pole Robert Lewandowski vom FC Bayern München erreichte als einziger Nominierter aus der Bundesliga den achten Platz.

1. Dezember: Ungebetener Gast bei Klinsmann: Mann schmuggelt sich ins Training

Ein ungebetener Gast hat sich bei Hertha BSC ins Training geschmuggelt. Während der prominente Trainer-Zugang Jürgen Klinsmann mit Medienvertretern am Sonntag nochmals über die 1:2-Niederlage seines neuen Vereins gegen Borussia Dortmund sprach, mischte sich ein junger Mann in original Hertha-Outfit in die Trainingsgruppe. Da er wie die Profis des Berliner Fußball-Erstligisten neben einem Kapuzenshirt auch eine dunkle Wollmütze trug, wurde er nicht sofort erkannt. Später wurde der falsche Spieler, der offenbar seinen Scherz noch filmen ließ, des Platzes verwiesen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll es sich bei dem Mann um einen Youtuber handeln, der sich auch bei Hannover 96 schon einmal ins Training eingeschlichen habe.

1. Dezember: Lewis Hamilton gewinnt Formel-1-Finale in Abu Dhabi - Vettel nur Fünfter

Weltmeister Lewis Hamilton hat auch das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi gewonnen. Der englische Mercedes-Pilot krönte am Sonntag seinen 250. Grand Prix mit dem elften Sieg in diesem Jahr. Hamilton stellte mit 413 Zählern zudem einen Punkterekord in der Königsklasse des Motorsports auf. Zweiter auf dem Yas Marina Circuit wurde Max Verstappen im Red Bull vor Charles Leclerc. Der Ferrari-Pilot musste allerdings wegen eines möglichen Vergehens beim Benzindurchfluss um seine Platzierung bangen. Sebastian Vettel landete im zweiten Ferrari auf einem enttäuschenden fünften Platz und wurde nur Fünfter der WM-Wertung.

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