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Sport kompakt: Jürgen Klinsmann schmeißt auch als RTL-Experte hin

Europa League: Leverkusen trifft auf Rangers, Wölfe gegen Donezk +++ Bundesligaspiel Bremen vs. Frankfurt verlegt +++ Jürgen Klinsmann schmeißt auch als RTL-Experte hin +++ Sportgerichtshof sperrt Schwimmer Sun Yang für 8 Jahre  +++ Sport-News im Überblick.

Ex-RTL-Fußballexperte Jürgen Klinsmann

Wird es nicht mehr zu sehen geben: Jürgen Klinsmann als Fußballexperte an der Seite von RTL-Reporter Florian König (l.)

DPA

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

28. Februar: Europa League - Leverkusen trifft auf Rangers, Wolfsburg gegen Donezk

Bayer Leverkusen spielt im Achtelfinale der Europa League gegen die Glasgow Rangers. Das ergab die Auslosung am Freitag im schweizerischen Nyon. Der VfL Wolfsburg bekam den ukrainischen Topklub Schachtjor Donezk zugelost. Eintracht Frankfurt trifft im Falle des Achtelfinaleinzugs am Abend bei Red Bull Salzburg am 12. und 19. März auf den FC Basel.

28. Februar: DFL verlegt Bundesligaspiel Werder gegen Frankfurt

Die Deutsche Fußball Liga hat das für Sonntag angesetzte Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt verschoben. Damit reagierte die DFL auf die Verlegung des Frankfurter Zwischenrunden-Rückspiels in der Europa League in Salzburg auf diesen Freitag (18 Uhr). Die Begegnung war am Donnerstag wegen einer Orkanwarnung abgesagt worden. Einen neuen Termin für die Begegnung Bremen gegen Frankfurt gibt es noch nicht.

28. Februar: Klinsmann kehrt nicht mehr als Fußball-Experte zu RTL zurück

Der ehemalige Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann steht auf eigenen Wunsch nicht mehr als Fußball-Experte für RTL zur Verfügung. Das teilte der Kölner TV-Sender mit.

"Wir verstehen und respektieren seine Entscheidung. Wir haben ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zu Jürgen Klinsmann und bedanken uns für die gute und professionelle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr", erklärte RTL-Sportchef Manfred Loppe. Klinsmann selbst äußerte sich noch nicht zu seinem Rückzug als TV-Experte.

Zwei Wochen hat Klinsmann seinen Trainerjob beim Hertha BSC an den Nagel gehangen. 

28. Februar: Lange Sperre für Chinas Schwimmstar Sun Yang

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den chinesischen Schwimm-Star Sun Yang wegen der Verletzung von Anti-Doping-Regeln für acht Jahre gesperrt. Das gab der CAS am Freitag bekannt. Der Freistilspezialist und dreimalige Olympiasieger verpasst damit unter anderem die Olympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio. Der Fall des 28-Jährigen war im November des vergangenen Jahres neu verhandelt worden. 

Hintergrund der Verhandlung ist eine Dopingprobe Sun Yangs in der Nacht vom 4. auf den 5. September 2018, an deren Zerstörung mit einem Hammer das Umfeld des Chinesen direkt beteiligt gewesen sein soll. Das Doping-Panel des Weltverbandes Fina hatte Sun Yang am 3. Januar des vergangenen Jahres allerdings vom Betrugsverdacht freigesprochen. Dagegen legte die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada Einspruch beim CAS ein. Bereits 2014 war Sun Yang wegen Dopings für drei Monate gesperrt gewesen.

28. Februar: Profi Michael Smith gelingt 9-Darter in Dublin

Darts-Profi Michael Smith ist am vierten Spieltag der Premier League Darts in Dublin das perfekte Spiel geglückt. Der Engländer spielte die 501 Punkte im vierten Leg gegen Daryl Gurney am Donnerstagabend mit einem sogenannten 9-Darter herunter. Nach zwei perfekten Aufnahmen mit jeweils 180 Punkten machte der 29-Jährige auch die restlichen 141 Punkte mit drei Pfeilen (Triple 20, Triple 19 und Double 12) aus. Es war der erste 9-Darter in der Premier League seit April 2017. 

Am Ende gewann Smith das Spiel gegen Gurney knapp mit 7:5. Dank seines zweiten Siegs rangiert "Bully Boy", wie sich Smith auf der Bühne nennt, nun auf Platz fünf der Tabelle der mehrteiligen Turnierserie.

27. Februar: Inter gewinnt "Geisterspiel", Arsenal ist raus 

Die deutschen Fußball-Profis Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi sind mit dem FC Arsenal in der Zwischenrunde der Europa League ausgeschieden. Die Gunners verloren am Donnerstag nach einer nervenaufreibenden Verlängerung noch mit 1:2 (0:1, 0:0) gegen Olympiakos Piräus. Der frühere Bundesliga-Profi Pierre-Emerick Aubameyang hatte Arsenal in der 113. Minute mit einem Seitfallzieher nach Özil-Flanke zunächst den Ausgleich beschert, doch Youssef El-Arabi (120.) warf die Londoner in den Schlusssekunden aus dem Wettbewerb. Das Hinspiel hatte Arsenal 1:0 gewonnen.

Die Mitfavoriten Manchester United, Inter Mailand und FC Sevilla gaben sich dagegen keine Blöße. Manchester United gewann 5:0 (3:0) gegen den FC Brügge, Rekordsieger Sevilla reichte ein 0:0 gegen CFR Cluj wegen des Auswärtstores beim 1:1 in Rumänien zum Weiterkommen. Inter Mailand, das wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus in Italien vor leeren Rängen spielen musste, gewann mit 2:1 (2:1) gegen Ludogorez Rasgrad. AS Rom zitterte sich mit einem 1:1 (1:1) bei KAA Gent ins Achtelfinale. Das Hinspiel hatte Rom 1:0 gewonnen.

Für den letztjährigen Champions-League-Halbfinalisten Ajax Amsterdam ist der Wettbewerb beendet. Die Niederländer gewannen am Donnerstagabend zwar mit 2:1 (1:1) gegen den FC Getafe, das Hinspiel hatte Ajax aber mit 0:2 verloren. Ausgeschieden sind auch Benfica Lissabon mit Julian Weigl (3:3 gegen Schachtjor Donezk) und Celtic Glasgow (1:3 gegen den FC Kopenhagen).

Aus der Bundesliga hatten am zuvor Bayer Leverkusen (3:1 beim FC Porto) und der VfL Wolfsburg (3:0 bei Malmö FF) das Achtelfinale erreicht. Die Partie von Eintracht Frankfurt bei Red Bull Salzburg wurde auf Freitag (18.00 Uhr/DAZN und Nitro) verlegt.

27. Februar: VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen ziehen in das Achtelfinale der Europa League ein

Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg sind mit klaren Auswärtssiegen in das Achtelfinale der Fußball-Europa-League eingezogen. Leverkusen siegte am Donnerstag 3:1 (1:0) beim FC Porto, Wolfsburg gewann 3:0 (1:0) bei Malmö FF. Lucas Alario (10.), Kerem Demirbay (51.) und Kai Havertz (57.) schossen die Leverkusener Werkself beim FC Porto zum 3:0-Zwischenstand in Front, ehe Moussa Marega (66.) nur noch der Ehrentreffer gelang. Schon das Hinspiel hatte die Bayer-Elf mit 2:1 gewonnen.

Auch der VfL Wolfsburg dominierte nach dem 2:1 vom Hinspiel das Match in Malmö. Josip Brekalo traf zur 1:0-Führung in der 42. Minute, Yannick Gerhardt (65.) und Joao Victor (69.) machten innerhalb von nur vier Minuten das Weiterkommen perfekt.

Das Spiel der Frankfurter Eintracht bei RB Salzburg war sechseinhalb Stunden vor dem für 21.00 Uhr geplanten Beginn wegen eines befürchteten Orkans abgesagt worden. Es soll nun am Freitag (18.00 Uhr) nachgeholt werden.

27. Februar: Abgesagtes Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt wird Freitag nachgeholt

Das Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt bei Red Bull Salzburg ist um einen Tag auf Freitag (18.00 Uhr) verschoben worden. Dies teilte der Fußball-Bundesligist nach einer Krisensitzung mit Vertretern beider Clubs, des europäischen Fußball-Verbandes Uefa und der Stadt mit. Die für Donnerstagabend angesetzte Partie der Zwischenrunde war wegen Sturms mit Orkanböen bis zu 120 Stundenkilometern aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Frankfurt hatte das Hinspiel mit 4:1 gewonnen. 

27. Februar:  Europa-League-Spiel der Eintracht in Salzburg abgesagt

Wegen einer Orkanwarnung ist das Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt am Abend bei RB Salzburg abgesagt worden. Dies teilte der hessische Fußball-Bundesligist am Donnerstag mit. Für den Abend seien Böen mit Spitzen von bis zu 120 Stundenkilometern vorausgesagt worden, heißt es in einer Pressemitteilung auf der Homepage von Eintracht Frankfurt. Dadurch hätten eine sichere Abreise und ein sicherer Aufenthalt am Stadiongelände "nicht gewährleistet werden können", heißt es weiter.  

Die Entscheidung zur Absage fiel demnach nach einer gemeinsamen Krisensitzung, bei der neben Vertretern der Uefa auch Verantwortliche beider Klubs sowie lokale Behörden und die Polizei Salzburg dabei waren. Ein neuer Termin für das Spiel soll so schnell wie möglich kommuniziert werden.

27. Februar: Gold für Grabosch und Hinze bei Bahnrad-WM 

Mit einer Glanzleistung haben sich Emma Hinze und Pauline Grabosch am ersten Tag der Bahnrad-Weltmeisterschaften in Berlin die Goldmedaille im Teamsprint geholt. In einem packenden Finale bezwangen die beiden 22-Jährigen am Mittwochabend im Velodrom die starken Australierinnen. Vor allem für Grabosch ist der Gewinn des Regenbogentrikots ein Befreiungsschlag. Sie hatte den folgenschweren Trainingssturz ihrer Vorgängerin (und ihres Idols) Kristina Vogel im Sommer 2018 unmittelbar miterlebt und war danach in ein tiefes Loch gefallen. "Wir haben uns neu sortiert und alles reingepackt. Damit hat keiner gerechnet", sagte Grabosch überglücklich. Zuvor hatte sie sich mit Vogel in den Armen gelegen. Dass sie im Finale auf ihrer Position sogar Vogels Weltrekord unterbot, trug die seit dem Unfall querschnittgelähmte Erfurterin mit Fassung. "Das ist ok, die Zeiten ändern sich. Jede Zeit hat ihre Athleten, ihre Stars", so Vogel. Mit dem Regenbogentrikot auf den breiten Schultern geht es für Grabosch und Hinze in den kommenden Tagen in die nächsten Medaillenentscheidungen.

26. Februar: Zu viel Sex – Klubboss zählt Spieler an

Eine pikante Erklärung hat der Besitzer des rumänischen Fußball-Erstligisten FCSB Bukarest für die aktuelle Schwächephase seiner Mannschaft. "Meine Spieler schlafen zu oft mit ihren Freundinnen, deshalb spielen sie in letzter Zeit nicht so gut Fußball", so der als extravagant geltende Unternehmer Gigi Becali. Auslöser war das enttäuschende 1:1 des Hauptstadt-Klubs gegen das abstiegsbedrohte Team von Chindia Targoviste. Den Spielern mangele es an der nötigen Disziplin, wetterte Becali weiter. Als Vorbild führte der mehrfach vorbestrafte Immobilien-Mogul Tabellenführer Cluj und dessen Trainer an. "Schauen Sie sich Dan Petrescu an. Seine Spieler haben nur einmal pro Woche Sex. Sie treffen sich nur einmal in der Woche mit Frauen", plauderte er aus dem Nähkästchen. Besonders sauer ist Becali offenbar auf seinen Stürmer Florinel Coman. "Wenn Coman sich ausgeruht hätte... aber er macht andere Dinge", ist sich der Besitzer des rumänischen Rekordmeisters – früher als Steaua Bukarest bekannt und erfolgreich – sicher. Woher Becali die schlüpfrigen Details hat, verriet er nicht.

26. Februar: Bayern-Gala an der Stamford-Bridge

Acht Jahre nach dem "Drama dahoam" hat Nationalspieler Serge Gnabry am Dienstagabend einem extrem reifen FC Bayern München mit seiner nächsten Tor-Show in London den Weg ins Viertelfinale der Champions League geebnet. Der ehemalige Arsenal-Profi versetzte dem FC Chelsea bei der grandios geglückten Revanche des deutschen Rekordmeisters für das 2012 verlorene Finale mit seinem Doppelschlag (51./54. Minute) praktisch schon den K.o., bevor Robert Lewandowski (76.) sogar noch sein elftes Königsklassen-Saisontor zum Endstand von 3:0 nachlegen konnte.

Das Achtelfinal-Rückspiel am 18. März in München sollte damit nur noch Formsache sein für die Bayern, die unter Trainer Hansi Flick auch in Europa wieder zu einem Titelanwärter zu reifen scheint. Die Bayern komplettierten den Siegeszug der Bundesliga in der ersten K.o.-Runde des Europapokals, nachdem in der Vorwoche schon Borussia Dortmund und Leipzig in der Königsklasse sowie Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Wolfsburg in der Europa League ihre jeweiligen Hinspiele gewonnen hatten. Der deutsche Fußball meldet sich in dieser Saison international zurück.

25. Februar: Felix Brych neuer Rekord-Schiri in der Champions League

Schiedsrichter Felix Brych pfeift am Dienstag sein 57. Champions-League-Spiel und stellt damit einen Rekord auf. Der 44 Jahre alte Jurist aus München leitet das Achtelfinal-Hinspiel zwischen dem SSC Neapel und dem FC Barcelona (21.00 Uhr/DAZN). Bisher war der frühere dänische FIFA-Referee Kim Milton Nielsen mit 56 Partien am häufigsten in der Königsklasse im Einsatz.

"Ich muss bei diesem hohen Tempo viel mehr antizipieren als früher", sagte Brych der "Süddeutschen Zeitung". "Der Fußball 2020 ist viel schneller und viel athletischer als der von 2008. Für uns Schiedsrichter bedeutet das, dass wir nicht nur fitter, sondern auch viel besser vorbereitet sein müssen." Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichter-Chef beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), lobte Brych: "57 Spiele in der Champions League zu leiten, das ist eine ganz außergewöhnliche Leistung, als Momentum ein Rekord! Darauf kann Felix zurecht stolz sein." 

Brych war WM-Referee 2014 und 2018 und leitete das Champions-League-Finale 2017 zwischen Juventus Turin und Real Madrid in Cardiff. Wie nun in Neapel waren damals Mark Borsch aus Mönchengladbach und Stefan Lupp aus Zossen seine Assistenten. Zum Jubiläum darf Brych Lionel Messi die Hand schütteln: Der argentinische Superstar ist Barcelonas Kapitän.

25. Februar: Niko Kovac kündigt Rückkehr auf Trainerbank an

Seit seinem Aus als Trainer läuft es bei Bayern München wieder rund, dennoch blickt Niko Kovac positiv auf seine Zeit bei dem Verein zurück: "Die Zeit in München war sehr lehrreich und sehr erfolgreich. Ich bin dankbar, denn da wollen alle hin, aber es schaffen nur wenige. Es ist natürlich viel intensiver da. Die Erfahrungen, die ich sammeln durfte, werde ich nutzen können", sagte Kovac im österreichischen Servus TV. Außerdem kündigt er in der Sendung "Sport & Talk" für den Sommer seine Rückkehr auf die Bank an: "Ich fühle wieder die Spannung. Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer wieder was machen werde, darauf bereite ich mich vor." Wohin, lässt er offen, es könnte ein Verein in Deutschland sein, wie in Klub im Ausland: "Wenn ich mich mit einem Klub identifizieren kann, werde ich es machen. Es gibt viele gute Ligen, England, Spanien, auch die Bundesliga ist immer interessant", so Kovac.

24. Februar: Rummenigge über Coutinho: "Als ob er ein bisschen gehemmt ist"

 Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat für den bislang ausbleibenden Durchbruch von Philippe Coutinho beim FC Bayern keine schlüssige Erklärung. "Er hat manche Spiele gut gespielt und in manchen Spielen vermittelt er ein bisschen den Eindruck, als ob er so ein bisschen gehemmt ist", meinte Rummenigge vor dem Aufbruch zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr) beim FC Chelsea in London.

Man sei weiter überzeugt, dass der brasilianische Fußball-Nationalspieler ein "überragender Fußballer" sei. Rummenigge hofft, dass der 27-Jährige "in diesen entscheidenden Wochen ein wichtiger Faktor" für den FC Bayern werde. Die Münchner haben Coutinho im Sommer vom spanischen Traditionsverein FC Barcelona für rund 8,5 Millionen Euro ausgeliehen. Der Nationalspieler konnte aber noch nicht nachhaltig dafür werben, dass der FC Bayern die Kaufoption von 120 Millionen Euro zieht.

24. Februar: "Telegraph": England will Kopfballtraining für Kinder verbieten 

Der englische Fußball-Verband wird nach Informationen britischer Medien noch in dieser Woche neue Regeln einführen, die Kopfballübungen bei Kindern im Grundschulalter verbieten. Wie die Zeitung "The Telegraph" am Montag berichtete, ist der Schritt der FA eine Vorsichtsmaßnahme, um das Risiko von Hirnverletzungen zu mindern. Auch der schottische Verband will demnach Kopfballtraining beim Fußball-Nachwuchs verbieten.

Hintergrund ist eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr, die von der FA und der Spielergewerkschaft PFA in Auftrag gegeben wurde und zu dem Ergebnis kam, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung mit einer 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer degenerativen Hirnkrankheit sterben. Laut der Studie ist die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, bei Fußballern 3,45 Mal höher - das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, sogar 4,4 Mal höher.

Eine Ursache dafür lieferte die Untersuchung nicht. Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wird bisher nur spekuliert, und einen wissenschaftlichen Beweis gibt es nicht. Die FA ist aber alarmiert. FA-Chefärztin Charlotte Cowie hatte dazu im Dezember gesagt: "Es ist unabdingbar, dass wir im Fußball jetzt alles tun, um zu verstehen, was die Gründe für dieses erhöhte Risiko sind, und was wir tun können, um zukünftige Generationen von Fußballern davor zu schützen."

Bei der kommenden Generalversammlung der Regelhüter des International Football Association Boards (Ifab) am Samstag steht das Thema Gehirnerschütterung ebenfalls auf der Tagesordnung. Die FA macht sich für eine zusätzliche Wechselmöglichkeit stark, wenn sich ein Spieler am Kopf verletzt hat.

23. Februar: Gerry Ehrmann muss 1. FC Kaiserslautern verlassen

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach über zwei Jahrzehnten überraschend von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt. Dies bestätigten die Pfälzer am Sonntag auf  Anfrage. Der 61 Jahre alte Ehrmann stand für den FCK von 1984 bis 1998 selbst zwischen den Pfosten und übernahm dann die Aufgabe als Torwarttrainer. Am Betzenberg formte er unter anderem die Torhüter Roman Weidenfeller, Kevin Trapp und Tim Wiese. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat sich Ehrmann mit dem derzeitigen Lauterer Cheftrainer Boris Schommers überworfen. Die "Bild-Zeitung" hatte zuerst über die Trennung berichtet.

22. Februar: Leipzig deklassiert Schalke 

RB Leipzig lässt sich im Titelkampf nicht abschütteln und bleibt erster Verfolger des FC Bayern München. Mit dem souveränen und verdienten 5:0 (1:0)-Erfolg beim kriselnden Europapokal-Anwärter FC Schalke 04 verkürzte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München, der am Freitagabend mit einem 3:2 gegen den SC Paderborn vorgelegt hatte, wieder auf einen Zähler.

Marcel Sabitzer mit einem Blitztor in der ersten Spielminute, Nationalstürmer Timo Werner (61.), Marcel Halstenberg (68.), Angelino (81.) und Emil Forsberg (89.) besiegelten am Samstagabend vor 61 433 Zuschauern die zweite Saison-Heimniederlage der Königsblauen, die trotz des fünften sieglosen Spiels in Serie auf Rang sechs bleiben. 

"Ab der ersten Minuten haben wir es sehr gut gemacht. Ich denke, der Sieg geht in Ordnung", sagte Schnellstarter Sabitzer bei Sky. "Wenn wir so weiter machen, sind wir schwer zu stoppen, aber wir müssen immer 100 Prozent bringen", fügte der Österreicher nach dem höchsten Auswärtssieg in der noch jungen RB-Bundesliga-Historie an.

"Die haben uns ausgespielt, sie sind sehr stark. Wir haben eine geile Hinrunde gespielt. Für uns ist wichtig, dass die Fans hinter uns sind, auch nach einem solchen Spiel", sagte Schalkes sichtlich enttäuschter Weston McKennie.   

22. Februar: Gladbach-Fans beleidigen Hopp - Schiedsrichter unterbricht Spiel

Mit Schmähplakaten gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp haben Fans von Borussia Mönchengladbach am Samstag für eine Spielunterbrechung gesorgt. "Hurensöhne beleidigen einen Hurensohn und werden von Hurensöhnen bestraft", stand auf einem Plakat in der Nordkurve. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte Borussia Dortmund am Freitag wegen Beleidigungen von Hopp zu einem Fan-Ausschluss bei den kommenden beiden Spielen in Hoffenheim verurteilt.

Mönchengladbacher Ultras zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Dietmar Hopp

Mönchengladbacher Ultras zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Dietmar Hopp, woraufhin Schiedsrichter Brych das Spiel vorerst unterbricht

DPA

Nachdem Ordner intervenierten, verschwand das Plakat ebenso wie eines mit einem Hopp-Gesicht im Fadenkreuz schnell wieder. Gladbachs Manager Max Eberl und Kapitän Lars Stindl gingen in die Kurve, um auf die Fans einzureden. Der Stadionsprecher bat mit mehreren Durchsagen um Vernunft, "die Mehrheit der Zuschauer hier will so etwas nicht sehen". Hoffenheim gelang in der Partie in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 1:1.

In den weiteren Spielen legte Borussia Dortmund im Titelrennen nach und liegt damit weiter vier Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Der BVB siegte bei Werder Bremen am Samstag 2:0 (0:0) und ist damit vorerst Zweiter. Der 1. FC Köln siegte unterdessen deutlich mit 5:0 (3:0) bei Hertha BSC und entfernte sich weiter von den gefährdeten Plätzen. Fortuna Düsseldorf landete im Abstiegskampf mit dem 2:0 (1:0) beim SC Freiburg den ersten Liga-Sieg unter dem neuen Trainer Uwe Rösler.

22: Februar: Biathlon-WM: Deutsches Männer-Quartett muss sich mit Bronze begnügen – Gold für Frankreich

Die deutschen Biathlon-Männer haben in Antholz WM-Bronze in der Staffel gewonnen und ihre erste Medaille bei den Titelkämpfen in Italien geholt. Erik Lesser, Philipp Horn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll mussten sich am Samstag nach einer Strafrunde und acht Nachladern in der Südtirol-Arena nur Frankreich (0 Strafrunden/4 Nachlader) und Norwegen (1/12) geschlagen geben. In den bisherigen drei Einzelrennen waren die deutschen Skijäger leer ausgegangen. Zuvor hatte die Frauen-Staffel Silber hinter Norwegen gewonnen. Das deutsche Quartett lag nach den 4x7,5 Kilometern 36,2 Sekunden hinter den Franzosen. Zum Abschluss der WM in Antholz stehen am Sonntag die beiden Massenstart-Wettkämpfe auf dem Programm.

22. Februar: Deutsche Biathletinnen holen Staffel-Silber

Die deutschen Biathletinnen haben bei den Weltmeisterschaften im italienischen Antholz Silber in der Staffel gewonnen. Karolin Horchler, Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Denise Herrmann mussten sich am Samstag nur Norwegen geschlagen geben. Das deutsche Quartett leistete sich neun Nachlader und hatte nach 4x6 Kilometern 10,7 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Titelverteidigerinnen. Bronze sicherte sich die Ukraine (+ 18,4 Sekunden). Den letzten WM-Titel 2017 in Hochfilzen hatten Hinz, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier geholt. Bei der diesjährigen WM war es die vierte Medaille für das deutsche Team.

21. Februar: FC Bayern schrammt gegen Paderborn an Blamage vorbei

Torjäger Robert Lewandowski hat einen behäbigen FC Bayern vor dem Champions-League-Hit beim FC Chelsea vor einer bösen Nachlässigkeit im Titelkampf der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Torjäger erzielte am Freitagabend im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Paderborn in der 88. Minute mit seinem 25. Saisontreffer das Siegtor zum am Ende glücklichen 3:2 (2:2). Zuvor hatten die couragiert auftretenden Gäste vor 75.000 Zuschauer zweimal durch Sven Michel (75.) und Dennis Srbeny (44.), der nach einem Patzer von Nationaltorhüter Manuel Neuer erfolgreich war, ausgeglichen. Im 250. Heimspiel in der heimischen Allianz Arena hatten der starke Serge Gnabry (26.) und Erfolgsgarant Lewandowski (70.) die ersten zwei Bayern-Tore erzielt.

21. Februar: Doppelsieg für DSV-Adler in Rasnov

Skispringer Karl Geiger hat den Weltcup im rumänischen Rasnov für sich entschieden. Der 27 Jahre alte Allgäuer sprang am Freitag zwei Mal 100 Meter weit und gewann damit auch den dritten von drei Wettbewerben in diesem Winter auf der Normalschanze. Hinter Geiger komplettierten Teamkollege Stephan Leyhe (99 und 97,5 Meter) und der Österreicher Stefan Kraft (98 und 97,5 Meter) das Podest.

Es war der erste deutsche Doppelerfolg seit Dezember 2017, als Richard Freitag in Titisee-Neustadt vor Andreas Wellinger gewann. Hinter Geiger und Leyhe hatten auch Pius Paschke (10.), Markus  Eisenbichler (11.) und Constantin Schmid (15.) den zweiten Durchgang erreicht. Severin Freund schrammte bei seinem Comeback als 32. knapp an Weltcup-Punkten vorbei.

21. Februar: Schalke-Fans veräppeln BVB auf Twitter

Drei Wochen vor dem mit Spannung erwarteten 180. Revierderby (14. März) kommen die Fans von Schalke 04 und Borussia Dortmund so langsam in Fahrt. Am Tag nachdem der BVB einen zweiten Trikotsponsor für die Saison 2020/21 präsentierte, nahmen die Knappenfans genau das auf's Korn. "Falls dein Schalker Kumpel heute nicht erreichbar ist – er sucht vermutlich gerade einen neuen Mobilfunkanbieter" #AusGruenden. Damit bezogen sie sich auf das Unternehmen 1&1, das demnächst die Brust der BVB-Stars zieren wird. Die Botschaft: Undenkbar, dass ein Schalker nun noch im Netz des rheinland-pfälzischen Betreibers telefoniert und surft.

Unabhängig von der Fan-Fehde dürften in Dortmund die Marketingköpfe rauchen. Der Grund: Das Logo von 1&1 ist blau-weiß.

20. Februar: Silber für deutsche Single-Mixed-Staffel

Franziska Preuß und Erik Lesser haben bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz (Italien) etwas überraschend die dritte Medaille für Deutschland gewonnen. Das Duo musste am Donnerstag im Single-Mixed-Wettkampf über 15 Kilometer nur den Norwegern Röiseland und Boe den Vortritt lassen. Die hoch gehandelten Franzosen mussten sich mit Bronze begnügen. Lesser hatte die Norm für die WM nur zur Hälfte erfüllt und war eigentlich als Ersatzmann für die Titelkämpfe nominiert worden. 

20. Februar: Timo Werner flirtet mit FC Liverpool

Timo Werner hat sich nach seinem erfolgreichen Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel der Champion League zu den dauerhaften Spekulationen um einen Wechsel zum FC Liverpool geäußert. "Ich weiß, dass Liverpool im Moment das beste Team in der Welt ist und wenn man mit dem Team in Verbindung gebracht wird, macht einen das stolz", sagte der Mittelstürmer von RB Leipzig dem Sender Sky nach dem 1:0-Erfolg des sächsischen Fußball-Bundesligisten bei Liverpools Ligarivalen Tottenham Hotspur.

Es sei schön, aber er wisse auch, dass bei Liverpool viele gute Spieler seien. "Ich muss mich noch verbessern, noch viel lernen, um auf diesem Niveau zu spielen", betonte Werner, der mit einem verwandelten Elfmeter den Sieg am Mittwochabend in London perfekt gemacht hatte. 

Werners Vertrag bei den Leipzigern ist gültig bis zum 30. Juni 2023. Er hat sich allerdings eine Ausstiegsklausel einbauen lassen. Er könnte den Verein demnach gegen eine Transfersumme von um die 60 Millionen Euro – abhängig von der Platzierung der Leipziger – nach dieser Saison verlassen.

Ein Wechsel zum FC Bayern, mit dem auch schon oft spekuliert worden war, war vor der laufenden Saison nicht zustande gekommen. Werner spielt seit Sommer 2016 für RB Leipzig, wurde dort zum Nationalspieler und belegt derzeit in der Torschützenliste den zweiten Platz hinter Bayerns Robert Lewandowski.

20. Februar: BVB ab nächster Saison mit zwei Trikot-Sponsoren

Borussia Dortmund bekommt ab der kommenden Saison zwei Trikot-Sponsoren. Das teilte der BVB am Donnerstag mit. Demnach wird das Telekommunikationsunternehmen 1&1 künftig in der Bundesliga auf den Trikots zu sehen sein. Der bisherige alleinige Trikot-Sponsor, der Spezialchemiekonzern Evonik, richte "seine langjährige Partnerschaft mit dem BVB stärker auf internationale Zielgruppen aus", wie es in einer Pressemitteilung hieß. Von der Saison 2020/21 an werde der BVB in internationalen Pokalwettbewerben, Freundschaftsspielen im Ausland und im DFB-Pokal weiterhin mit dem Schriftzug von Evonik auf der Brust auflaufen.

20. Februar: BVB drei Jahre ohne Fans nach Hoffenheim

Borussia Dortmund muss in den kommenden drei Spielzeiten bei den Auswärtsspielen in Sinsheim auf seine Fans verzichten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird der BVB dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses zustimmen, die Bewährung der 2018 verhängten Strafe auszusetzen. Das Urteil dürfte damit in den nächsten Tagen rechtskräftig werden. Seit Jahren äußern die BVB-Anhänger bei den Spielen in Hoffenheim offen Kritik an Mehrheitseigner und SAP-Gründer Dietmar Hopp. So zeigten sie unter anderem ein Banner mit Hopps Gesicht im Fadenkreuz. Im Dezember 2019, als die Fans der Borussia schon auf Bewährung ins Sinsheim zu Gast waren, provozierten sie Hopp und die TSG Hoffenheim erneut mit Bannern und Gesängen.

Quelle: "sportschau.de"

19. Februar: Leipzig siegt 1:0 in London

RB Leipzig hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen. Die Sachsen gewannen in London mit 1:0 (0:0) und gehen aufgrund des Auswärtstores favorisiert ins Rückspiel am 10. März in Leipzig. Nationalspieler Timo Werner (58. Minute) traf per Foulelfmeter für die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. Zuvor war Konrad Laimer von Ben Davies im Strafraum gefoult worden. Für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga war es das erste K.o.-Spiel in der Champions League überhaupt seit der Gründung des Vereins im Jahr 2009.

19. Februar: Fourcade knackt Boe und holt Einzel-Gold

Der Franzose Martin Fourcade hat sich bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz den Titel im Einzelrennen über 20 Kilometer gesichert. In einem fast perfekten Rennen verschoss der 31-Jährige nur die letzte der 20 Patronen. In der Loipe war nur sein Teamkollege Quentin Fillon-Maillet schneller. Das reichte, um Dauerrivale Johannes Tignes Boe in Schach zu halten. Der norwegische Superstar und Topfavorit schoss zwei Mal daneben und konnte auch auf der Strecke nicht mit Fourcade mithalten. Am Ende musste er sich – knapp eine Minute hinter dem neuen Weltmeister – mit der Silbermedaille begnügen. Bronze ging an den Österreicher Dominik Landertinger. Die deutschen Biathleten vergaben ihre Medaillenchancen auf der Schießmatte. Benedikt Doll verfehlte vier Scheiben und landete als bester DSV-Athlet auf Platz 13. Titelverteidiger Arnd Peiffer lief mit sechs Schießfehlern und fast sieben Minuten Rückstand auf Fourcade ins Ziel. Im Gegensatz zu den Frauen bleiben die deutschen Männer damit weiter ohne Edelmetall.

19. Februar: Neymar kritisiert nach PSG-Niederlage seinen Verein 

Superstar Neymar hat nach der Niederlage bei Borussia Dortmund erneut für Unruhe bei Paris Saint-Germain gesorgt. Der Brasilianer machte nach dem Abpfiff die Verantwortlichen des französischen Fußball-Meisters von Trainer Thomas Tuchel dafür verantwortlich, dass er ohne Spielrhythmus in das erste Champions-League-Achtelfinale gegangen sei.

Neymar hatte vor dem 1:2 in Dortmund vier Spiele pausieren müssen und die Liga-Begegnungen gegen Nantes, Lyon und Amiens sowie das Pokalspiel gegen Dijon verpasst. Bereits gegen Lyon hätte er allerdings problemlos spielen können, meinte der 28-Jährige, der zuvor das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielt hatte. "Aber die Ärzte, der Club haben anders entschieden." Eine Rückkehr sei verschoben, wieder verschoben und erneut verschoben" worden.

Ich hatte viele Diskussionen deshalb. Die Entscheidung, die getroffen wurde, hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber der Club hat nun einmal das Sagen", beklagte sich der Brasilianer. Er müsse die Entscheidungen "leider respektieren", betonte der Offensivspieler. Aber am Ende ist das schlecht für mich und für die Mannschaft. Das geht nicht."

Zu den Chancen seines Teams auf das Erreichen des Viertelfinals äußerte sich Neymar derweil zuversichtlich: "Wir haben noch 90 Minuten vor eigenem Publikum. Ich bin mir sicher, dass wir ein großes Spiel machen und, wenn Gott will, weiterkommen werden."

18. Februar: WM-Silber für Hinz nach Herzschlag-Finale 

Nach einem Herzschlag-Finale hat Biathletin Vanessa Hinz bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz (ITA) die zweite Medaille für Deutschland geholt. Im Einzelrennen über 15 Kilometer schoss die 27-Jährige bei 20 Versuchen nur einmal daneben. Im Ziel zitterte sie lange und hatte sogar die Chance auf Gold. Doch eine war am Ende doch noch schneller. Zwei Tage nach ihrem Sieg in der Verfolgung war Dorothea Wierer erneut nicht zu schlagen. 2,2 Sekunden lag die Italienerin vor Hinz. Bronze ging an die Norwegerin Marte Olsby Røiseland. Franziska Preuß als Fünfte und Denise Herrmann auf Rang zwölf komplettierten bei traumhaftem Wetter im Antholzer Tal das starke DSV-Ergebnis.

18. Februar: Newman überlebt Horrorunfall in Daytona

Ein spektakulärer Unfall hat am Montag (Ortszeit) das legendäre Nascar-Rennen Daytona 500 in Daytona Beach (Florida) überschattet. In der letzten von 200 Runden wurde der Wagen des US-Amerikaners Ryan Newman über die Fahrbahn geschleudert und überschlug sich dabei mehrfach.

Kurz vor dem Sieg von Denny Hamlin hatte der letztlich Zweitplatzierte Ryan Blaney Newmans Auto berührt, als der 42-Jährige gerade in Führung gegangen war. Dessen Ford Mustang raste in die Begrenzungsmauer, überschlug sich und wurde auf der Fahrerseite von einem anderen Auto getroffen. Erst nach einigen Minuten konnte es wieder auf die Räder gestellt werden. Der Daytona-Sieger von 2008 wurde dann in ein Krankenhaus gebracht. Via Twitter gab der Rennveranstalter später zumindest leichte Entwarnung. "Er ist in kritischem Zustand. Die Ärzte haben aber bestätigt, dass er nicht in Lebensgefahr schwebt", heißt es in dem Statement. 

18. Februar: Bölk und Kastening Handballer des Jahres

   Die Nationalspieler Emily Bölk und Timo Kastening sind Handballer des Jahres 2019. Die Rückraumspielerin des Thüringer HC und der Rechtsaußen der TSV Hannover-Burgdorf setzten sich bei der von der Fachzeitschrift "Handballwoche" durchgeführten Publikumswahl durch. Wie das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, setzte sich die 21-jährige Bölk bei ihrem zweiten Sieg in Serie gegen Dinah Eckerle und Kim Naidzinavicus (beide SG BBM Bietigheim) durch. Der 24 Jahre alte Kastening machte erstmals das Rennen. Der bei der EM zu den Leistungsträgern zählende Außenspieler gewann vor Nationalkeeper Johannes Bitter (TVB Stuttgart) und seinem Mannschaftskameraden Morten Olsen.

17. Februar: Bundesliga-Schiri pfeift Spiel in Indien

Eine besondere Dienstreise hat Bundesliga-Schiedsrichter Christian Dingert in der vergangenen Woche unternommen. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Indischen und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) pfiff der 39-Jährige zwei Spiele der Indian Super League – darunter die Partie zwischen Jamshedpur FC und Mumbai City FC. Und Dingert war durchaus angetan. Die Woche fußballerisch eine tolle Erfahrung gewesen, aber auch darüber hinaus, berichtete der Referee der "Rheinpfalz". Die beiden indischen Kollegen, die ihm an der Linie assistierten, waren "sehr sehr nette Jungs", die er vor Ort "sehr gern" erneut unterstützen würde, so Dingert weiter. Enttäuscht war der Mann aus dem pfälzischen Lebecksmühle vom spärlichen Interesse der Zuschauer. Schon wenige Stunden nach seiner Rückkehr aus Indien war Dingert bereits wieder in der Fußball-Bundesliga als Videoschiedsrichter im Einsatz – und zwar beim 1:1 des SC Freiburg in Augsburg.

15. Februar: Stabhochspringer Duplantis über 6,18 Meter

Mit seinem Jahrhundert-Talent und Sergej Bubkas "Salami-Taktik" hat Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis den nächsten Weltrekord aufgestellt. Beim Leichtathletik-Hallenmeeting in Glasgow meisterte der erst 20 Jahre alte Schwede am Samstag 6,18 Meter - die Latte lag einen Zentimeter höher als vor einer Woche bei seinem Triumph im polnischen Torun. Beide Meetings gehören wie schon Karlsruhe zur Indoor Serie des Weltverbandes World Athletics. 

Gleich im ersten Versuch meisterte der Europameister von 2018 in der Emirates Arena die Weltrekordhöhe. "Das war ein ganz starker Wettkampf", sagte der in den USA lebende und trainierende Schwede, der einen amerikanischen Vater und eine schwedische Mutter hat. "Das Publikum war riesig! Diese Energie hat sich übertragen und hat mir einen Kick gegeben", sagte "Mondo", wie er von Freunden und Profikollegen nur genannt wird. Als Rekordbonus kassierte Duplantis 30.000 US-Dollar (rund 27.700 Euro).

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