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Sport kompakt: Olympische Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt

Deutsche U21 steht im EM-Halbfinale +++ Murray legt beeindruckendes Comeback hin +++ Sané soll Wechsel zum FC Bayern nicht in Betracht ziehen +++ Fifa schwächt neue Elfmeter-Regel ab +++ DFB-Frauen treffen im Achtelfinale auf Nigeria +++ Aktuelle Sport-News im Überblick.

IOC-Chef Thomas Bach präsentiert Mailand als Gastgeber der Olympischen Spiele 2026

IOC-Chef Thomas Bach zeigt die Entscheidung: Dass die Olympischen Winterspiele 2026 nach Italien vergeben werden, war keine Überraschung.

dpa

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

24. Juni: Olympische Winterspiele 2026 finden in Mailand statt

Mailand wird 2026 Schauplatz der XXV. Olympischen Winterspiele sein. Die Mehrheit der 82 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees stimmte auf der Vollversammlung in Lausanne für die italienische Modestadt und gegen Mitbewerber Stockholm. 20 Jahre nach den Spielen in Turin wird das Sportspektakel auf Eis und Schnee nicht nur erneut nach Italien zurückkehren, sondern wieder in eine klassische Wintersportregion in Europa. Zuletzt waren Vancouver (2010), Sotschi (2014) und Pyeongchang in Südkorea (2018) Gastgeber. 2022 wird es Peking sein. Das vor der Wahl favorisierte Mailand war zusammen mit Cortina d'Ampezzo angetreten, wo 1956 bereits die Winterspiele ausgetragen wurden. Stockholm und Are scheiterten - obwohl es noch nie Winterspiele in Schweden gab - nicht zuletzt an der mangelnden Unterstützung in der Bevölkerung.

23. Juni: 1:1 gegen Österreich - Deutsche U21 steht im EM-Halbfinale +++

Deutschlands U21-Fußballer haben mit einem Remis im dritten EM-Spiel den Einzug ins Halbfinale und die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 perfekt gemacht. Der Auswahl von Trainer Stefan Kuntz reichte in Udine im dritten Vorrundenspiel ein 1:1 (1:1) gegen Österreich für den Gruppensieg. Damit steht der DFB-Nachwuchs zum dritten Mal in Serie im Halbfinale einer U21-EM. Der Gegner in der Partie am Donnerstag steht noch nicht fest. Stürmer Luca Waldschmidt hatte die deutsche Mannschaft mit seinem fünften Turniertor in Führung geschossen (14. Minute), Augsburgs Kevin Danso gelang vor 9100 Zuschauern der Ausgleich (24./Foulelfmeter).

Torschütze Luca Waldschmidt

Brachte die deutsche U21-Nationalmannschaft mit seinem Tor zum 1:0 auf Kurs: Luca Waldschmidt

Getty Images

23. Juni: Andy Murray gewinnt bei Comeback Doppel-Titel

Der zweimalige Wimbledonsieger Andy Murray hat sein Comeback auf der Tennis-Tour mit dem Sieg im Doppel-Wettbewerb von Queens veredelt. Der 32 Jahre alte Schotte gewann mit dem Spanier Feliciano Lopez am Sonntag das Endspiel gegen Rajeev Ram und und Joe Salisbury aus den USA und Großbritannien 7:6 (8:6), 5:7, 10:5. Wegen seiner langwierigen Schmerzen an der Hüfte hatte Murray bei den Australian Open sein baldiges Karriereende angekündigt und sich dann einer Operation unterzogen. Auch in Wimbledon, das am 1. Juli beginnt, will der frühere Weltranglisten-Erste im Doppel sowie im Mixed antreten.

23. Juni: Sané soll Wechsel zum FC Bayern nicht in Betracht ziehen

Es wäre der Wechsel des Sommers gewesen, doch nun scheint er in weite Ferne gerückt zu sein. Wie die britische "Sun" berichtet, soll Leroy Sané Freunden gegenüber klargestellt haben, dass er nicht zum FC Bayern München wechseln wird. Er werde dem Wechsel eine "Abfuhr" erteilen und bei Manchester City bleiben, heißt es in dem Bericht. Sein Vertrag bei dem Verein von Trainer Pep Guardiola läuft noch bis 2021. Der 23-Jährige glaube, dass die Premier League die bessere Liga sei. Außerdem würde ihn laut "Sun" die massive Beobachtung, unter der er in Deutschland stünde, stören.

23. Juni: Hamilton gewinnt auch in Frankreich - Vettel Fünfter

Lewis Hamilton hat das Formel-1-Rennen von Frankreich gewonnen und seine WM-Führung weiter ausgebaut. Der britische Mercedes-Pilot setzte sich in Le Castellet vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas durch und feierte im achten Saisonlauf seinen sechsten Sieg. Der deutsche Ferrari-Star Sebastian Vettel aus Heppenheim musste sich mit Platz fünf begnügen und landete noch hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc aus Monaco und Red-Bull-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden. Hamilton wiederholte auf dem Kurs in Südfrankreich seinen Sieg aus dem Vorjahr und liegt in der WM-Wertung nun schon 76 Punkte vor Vettel.

23. Juni: Flick wird wohl Co-Trainer beim FC Bayern

Hansi Flick wird laut einem Medienbericht neuer Co-Trainer beim FC Bayern München. Wie der "Kicker" berichtet, erhält der langjährige Assistent von Bundestrainer Joachim Löw beim deutschen Meister einen Zweijahresvertrag. Beim Trainingsauftakt am 8. Juli soll der 54-Jährige bei den Münchnern dabei sein. Flick wird damit Nachfolger von Peter Hermann, der die Bayern nach der Saison verlassen hatte.

Flick war von 1985 bis 1990 Profi beim FC Bayern. Er lief in 104 Liga-Partien auf und wurde mit den Münchnern viermal Meister. An der Seite von Löw hatte Flick von 2006 bis zum WM-Gewinn 2014 gearbeitet. Anschließend war er als Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund und als Geschäftsführer bei 1899 Hoffenheim tätig. 

21. Juni: Kein Gelb für Torhüterinnen - Fifa schwächt neue Elfmeter-Regel ab

Die Torhüterinnen bei der Frauen-WM müssen bei Elfmeterschießen in der K.o.-Phase keine Gelben Karte mehr befürchten, wenn sie sich zu früh von der Linie bewegen. Die Regel wurde auf Antrag der Fifa für das Turnier in Frankreich ausgesetzt. Das teilte das für die Fußball-Regeln zuständige International Football Association Board (Ifab) am Freitag mit.

Als Begründung nannte das Ifab, dass die Kontrolle durch den Video-Schiedsrichter, entsprechende Vergehen zu erkennen, als Abschreckung ausreiche. Man wolle vermeiden, dass eine Torhüterin möglicherweise durch eine zweite Gelbe Karte während eines Elfmeterschießens des Feldes verwiesen werde und dann den Regel entsprechend eine Feldspielerin im Tor stehen müsse.

Bewegt sich eine Torhüterin mit beiden Beinen vor dem Schuss von der Torlinie, wird der Elfmeter wiederholt. In der Gruppenphase waren mehrere Torhüterinnen für ein entsprechendes Vergehen verwarnt worden. Bei Elfmetern im Spielverlauf bleibt die Verwarnungsregel bestehen. Seit dem 1. Juni können sich Torhüter mit einem Fuß schon vor dem Schuss von der Torlinie entfernen.

21. Juni: Deutschland trift bei Frauen-WM auf Nigeria

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich am Samstag (17.30 Uhr/ARD und DAZN) auf Nigeria. Das stand nach dem Abschluss der kompletten Vorrunde fest. Die USA sicherten sich mit einem 2:0 (1:0)-Sieg in Le Havre gegen Schweden den Sieg in der Gruppe F und holten die maximale Punktzahl von neun Zählern. 

Lindsey Horan brachte das US-Team von Trainerin Jill Ellis schon in der 3. Spielminute in Führung, ehe Jonna Andersson (50.) ein Eigentor unterlief. Damit kann die deutsche Mannschaft im Fall eines Weiterkommens frühestens im Finale auf Titelverteidiger USA treffen. 

Der Ausgang der andere Partie zwischen Thailand und Chile entschied letztlich über den nächsten deutschen Gegner. WM-Neuling Chile hätte in Rennes mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen müssen, um den bis dato viertbesten Gruppendritten, Nigeria, noch den letzten Achtelfinalplatz abzujagen. 

Nach einem Eigentor der thailändischen Torhüterin Waraporn Boonsing (48.) lagen die Südamerikanerinnen auch 1:0 vorn, und nach dem 2:0 von Maria Jose Urrutia (80.) wurde es noch einmal richtig spannend. Vier Minuten vor dem Ende verpasste Chile durch einen verschossenen Strafstoß von Francisca Lara, die nur die Latte traf, den Einzug in die Runde der letzten 16 Teams.

Verstorbene Stars: Von diesen Prominenten mussten wir 2019 Abschied nehmen
tote promis 2019 - wibke bruhns

20. Juni 2019

Die in Halberstadt geborene Journalistin Wibke Bruhns war 1971 die erste Frau, die eine Nachrichtensendung, die "heute"-Nachrichten des ZDF, im westdeutschen Fernsehen präsentierte. Zuvor hatte sie für mehrere Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet, unter anderem als stern-Korrespondentin in Jerusalem und Washington D.C.. Ihre Erinnerungen an diese Zeit hielt sie 2012 in ihrem Buch "Nachrichtenzeit" fest. Anfang der 70er-Jahre engagierte sich Bruhns im Wahlkampf für die SPD. 2004 legte sie mit dem Titel "Meines Vaters Land" ein vielbeachtetes Buch über ihren Vater vor, den 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichteten Nazi-Gegner und Mitwisser des gescheiterten Hitler-Attentates vom 20. Juli Hans-Georg Klamroth. Am 20. Juni stirbt Bruhns im Alter von 80 Jahren.

DPA

+++ 20. Juni: Torfabrik läuft weiter: Deutsche U21-Auswahl gewinnt auch zweites EM-Gruppenspiel deutlich +++

Deutschlands U21-Nationalmannschaft hat nach dem zweiten Sieg im zweiten EM-Spiel beste Chancen auf den Einzug ins Halbfinale und die Olympia-Qualifikation. Die Auswahl von Stefan Kuntz setzte sich am Abend in Triest mit 6:1 (3:0) gegen Serbien mit dem Frankfurter Luka Jovic durch und hat sechs Punkte aus zwei Spielen. Der Augsburger Marco Richter (16. Minute), Dreifach- Torschütze Luca Waldschmidt vom SC Freiburg (30./37./80.), Dortmunds Mahmoud Dahoud (69.) und Arne Maier (90.+2) trafen vor 9837 Zuschauern für den deutschen Fußball-Nachwuchs. Andrija Zivkovic verwandelte für die Serben einen Foulelfmeter (85.). Der DFB-Elf reicht im letzten Vorrunden-Spiel gegen Österreich am Sonntag nun ein Punkt für den Gruppensieg und damit den sicheren Einzug ins Halbfinale.

+++ 20. Juni: Österreicher Strasser holt sechsten Sieg beim Race Across America +++

Mit seinem dritten Sieg in Serie und dem sechsten insgesamt hat sich Extremsportler Christoph Strasser endgültig in die Geschichtsbücher des legendären "Race Across America" eingetragen. Bei seinem neunten Start fuhr der 36-Jährige aus der Steiermark erneut in einer eigenen Liga. Begleitet von einem zwölf-köpfigen Team bewältigte er die knapp 5.000 Kilometer von der West- zur Ostküste der USA in acht Tagen, sechs Stunden und 51 Minuten. Das entspricht einem Durchschnittstempo von fast 25 Kilometern pro Stunde. Dabei verbrachte Strasser nach eigenen Angaben nicht einmal zehn Stunden in der Waagrechten. Umso mehr freute er sich im Ziel auf den wohlverdienten Schlaf. "Ich denke es werden alle feiern gehen - nicht alle, denn ich freue mich schon sehr auf mein Bett", sagte der Ultra-Radsportler. Strasser schaffte als Erster überhaupt den Hattrick beim wahrscheinlich härtesten Radrennen der Welt - mit sagenhaften 35.000 Höhenmetern. Erschwert wurde der Weg in diesem Jahr von heftigem Regen, der nicht nur dem Österreicher in den ersten drei Tagen (und Nächten) schwer zu schaffen machte. Auf dem Weg zum zweiten Platz ist der Slowene Marko Baloh, der bei Strassers Zieldurchfahrt am Mittwochabend 22:29 Uhr Ortszeit noch 500 Kilometer vor sich hatte.

Christoph Strasser bejubelt seinen sechsten Sieg beim Race Across America

Um 22:29 Uhr Ortszeit fährt Christoph Strasser den sechsten Sieg beim Race Across America ein. Der Österreicher schafft die knapp 5.000 Kilometer in weniger als neun Tagen.

+++ 20. Juni: Podolski muss nach Ohr-OP wochenlang pausieren +++

Ex-Weltmeister Lukas Podolski muss wegen der Nachwirkungen seiner Ohren-Operation noch eine längere Fußballpause einlegen. "Ich hoffe, dass alles endlich gut ist. Es ist noch Ruhe nötig, der Weg zur vollständigen Genesung geht weiter", kommentierte der 34-Jährige ein Bild von sich mit seinem Arzt aus dem Krankenhaus. Als Hashtag fügte Poldi #comebackstronger (stärker zurückkommen) hinzu.

Der frühere Nationalspieler war zuletzt in einer Kölner Klinik am rechten Ohr operiert worden. Podolski zufolge war sein Trommelfell kaputt, zudem ein Knochen geschädigt. Der "Bild-Zeitung sagte er: "Mir geht es inzwischen etwas besser, allerdings muss ich mich noch vier, fünf Wochen schonen. Ich habe noch Fäden und einen Tampon im Ohr."

Vor dem Eingriff hatte Podolski wegen der gesundheitlichen Beschwerden schon eine Woche in einem Krankenhaus in Japan verbracht. Dort steht er noch bei Vissel Kobe unter Vertrag. Wann er zurückkehrt und ob er über das Vertragsende im kommenden Januar hinaus in Japan bleiben will, ist noch unklar. "Ich lasse mir alle Richtungen offen und habe ja ein bisschen Zeit, mir meine Zukunft zu überlegen", sagte der Stürmer, der früher in der Bundesliga für den 1. FC Köln und den FC Bayern München auf Torejagd gegangen war.

+++ 19. Juni: Hummels-Rückkehr nach Dortmund perfekt +++

Links steht Mats Hummels im schwarz-gelben BVB-Trikot auf dem Platz, rechts im roten Trikot des FC Bayern München

Mats Hummels kehrt nach drei Jahren beim FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurück. Wie das Fachmagazin "Kicker" und die Deutsche Presse-Agentur berichten, vereinbarten beide Vereine eine Ablösesumme von bis zu 38 Millionen Euro. Die Vereine bestätigten, dass sie sich grundsätzlich auf den Wechsel geeinigt haben.

Der Innenverteidiger war 2014 für 35 Millionen Euro an die Isar gewechselt und bestritt 118 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister. Der 30-Jährige gewann in dieser Zeit zwei Mal das Double. Hummels soll von der Borussia einen Dreijahresvertrag erhalten haben. Der gebürtige Bergisch Gladbacher folgt damit dem Beispiel von Mario Götze, der 2016 ebenfalls nach drei Jahren beim FC Bayern zum Revierklub zurückgekehrt war. 

+++ 19. Juni: Kristina Vogel als TV-Expertin beim ZDF vorgestellt +++

Kristina Vogel wird ab Anfang August die Sportredaktion des ZDF verstärken. Wie der Sender am Mittwoch mitteilte, soll die zweifache Olympiasiegerin im Bahnradsport erstmals bei den Übertragungen von "Die Finals Berlin 2019" als Expertin zum Einsatz kommen. Das ZDF plant die seit einem Trainingsunfall querschnittsgelähmte 28-Jährige auch als Co-Kommentatorin für die Olympischen Sommerspiele in Tokio sowie die kommenden Welt- und Europameisterschaften im Bahnradsport ein. 

+++ 19. Juni: Luis Enrique nicht mehr Spanien-Coach +++ 

Luis Enrique ist als Trainer der spanischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Der 49-Jährige gab für den überraschenden Rückzug private Gründe an. Enrique, selbst 62-facher Nationalspieler, war erst 2018 vom spanischen Fußballverband verpflichtet worden. Laut Verbandspräsident Luis Rubiales übernimmt der bisherige Assistent Robert Moreno die Aufgaben Enriques. Der war schon im Frühjahr vor dem Qualifikationsspiel gegen Malta überraschend aus dem Lager der Furia Roja abgereist. Damals bat der Verband die Öffentlichkeit um Diskretion - die Gründe für Enriques Abreise sind noch immer nicht bekannt.

+++ 18. Juni: Italien, Australien und Brasilien erreichen WM-Achtelfinale der Frauen +++ 

Italien, Australien und Brasilien haben bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich das Achtelfinale erreicht. Die Brasilianerinnen setzten sich am Dienstag in Valenciennes knapp mit 1:0 gegen Italien durch. Die sechsmalige Weltfußballerin Marta erzielte per Foulelfmeter in der 74. Minute nicht nur den Siegtreffer, sondern auch ihr insgesamt 17. Tor bei Weltmeisterschaften. Damit überholte die 33-Jährige den bisherigen Rekordhalter Miroslav Klose, der 16 Treffer erzielte. 

Im anderen Spiel der Gruppe C hatte Australien wenig Mühe beim 4:1 gegen WM-Neuling Jamaika. Die "Reggae Girlz" konnten sich jedoch über ihr erstes WM-Tor von Havana Solaun freuen. Alle vier Treffer für die "Matildas" erzielte Samantha Kerr. Italien sicherte sich nur dank der besten Tordifferenz vor Australien und Brasilien den Gruppensieg. Die drei Teams schlossen die Vorrunde mit jeweils sechs Zählern ab.

+++ 18. Juni: Dortmund verlängert Vertrag mit Lucien Favre +++

Borussia Dortmund und Lucien Favre haben den laufenden Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert, wie der BVB bekanntgab. Favre war vor einem knappen Jahr Trainer in Dortmund geworden und hatte zunächst einen Kontrakt bis 2020. In seinem ersten Jahr führte der 61 Jahre alte Schweizer den Erstligisten auf Platz zwei. Dabei verspielte der BVB allerdings seinen zwischenzeitlichen Vorsprung auf den FC Bayern München, der nach einer Aufholjagd schließlich Meister wurde. "Ich freue mich sehr auf eine weiterhin konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ganzen BVB-Team", wird Favre in einer Mitteilung der Borussia zitiert.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc teilte mit: "Lucien hat klare Strukturen geschaffen und unsere Spieler weiterentwickelt." BVB-Boss Hans-Joachim Watzke erklärte: "Er hat die Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt. Es ist folgerichtig, dass wir die Zukunft gemeinsam gestalten möchten."

Favre war im vergangenen Sommer nach zwei Jahren bei OGC Nizza zur Borussia gewechselt. Der Schweizer hatte zuvor in der Bundesliga bei Hertha BSC und bei Borussia Mönchengladbach gearbeitet. In seiner Heimat war er unter anderem Trainer bei Servette Genf und beim FC Zürich.

Michel Platini wurde in Frankreich festgenommen

+++ 18. Juni: Korruptionsverdacht: Ex-Uefa-Präsident Michel Platini festgenommen +++

Der frühere Uefa-Präsident Michel Platini ist von der französischen Polizei festgenommen worden. Übereinstimmende Medienberichte sind laut dem US-Fernsehsender CNN inzwischen von einem Sprecher der französischen Finanzbehörde bestätigt worden. Grund für die Festnahme sollen Ermittlungen zur umstrittenen WM-Vergabe an Katar sein. Der 63-jährige frühere Weltklasse-Fußballer befinde sich in einer Polizeistation in Nanterres in der Nähe von Paris, heißt es. Der frühere Weltklasse-Spieler war an der umstrittenen Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 an Katar im Jahre 2010 beteiligt. Angeblich traf er sich vor der Vergabe mit dem katarischen Vertreter Mohamed Bin Hammam. Katar wird seit Jahren wegen Menschenrechtsverletzungen und dem Umgang mit Homosexualität kritisch beobachtet.

+++ 18. Juni: Klub-Legende Francesco Totti kehrt AS Rom den Rücken +++

Francesco Totti verlässt seine große Liebe, den AS Rom, endgültig. Per E-Mail habe er am Montag Präsident James Pallotta über seinen Rücktritt als Funktionär beim italienischen Serie-A-Klub informiert, sagte der 42-Jährige am Montag bei einer Pressekonferenz. "Es ist ein Tag, von dem ich gehofft hatte, dass er niemals kommen würde." Fast 30 Jahre trug Totti das Trikot der Giallorossi (Gelb-Roten) - mögliche Wechsel zu Europas Topklubs lehnte er konsequent ab. 2017 hatte er  unter Tränen seinen Rücktritt verkündet und war ins Management der Roma gewechselt. Dort schien die Chemie zwischen ihm und Präsident Pallotta aber nie gestimmt zu haben. Seine Ideen seien nicht berücksichtigt worden, beklagte der Fußballweltmeister von 2006. Der Club verteidigte sich. "Auch wenn wir verstehen, wie schwierig es für ihn war zu entscheiden, den AS Rom zu verlassen, können wir nur feststellen, dass seine Wahrnehmung der Tatsachen und der vom Club getroffenen Entscheidungen fantasievoll und weit entfernt von der Wirklichkeit ist", hieß es in einer Mitteilung. Seinen Kultstatus wird Totti bei den Roma-Fans dennoch nie verlieren.

+++ 17. Juni: Fußball-U21-EM: Deutschland feiert Auftaktsieg +++

 Die deutschen Fußball-Junioren sind mit einem Sieg in die U21-Europameisterschaft in Italien und San Marino gestartet. Gegen Dänemark gewann das DFB-Team in Udine 3:1 (1:0). Marco Richter erzielte in der 28. und 52. Minute die ersten beiden Tore für den Titelverteidiger. Luca Waldschmidt erhöhte in der 65. Minute, Robert Skov verkürzte per Handelfmeter (73.). Weitere Vorrundengegner der Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz sind am Donnerstag Serbien sowie am Sonntag Österreich. Die Österreicher besiegten Serbien zum Start überraschend 2:0. Nur der Gruppensieger sowie der beste der drei Gruppenzweiten kommen ins EM-Halbfinale.

+++ 17. Juni: HSV soll Trainerteam mit Schweinsteigers Bruder verstärken +++

Der Hamburger SV holt nach Informationen der "Bild"-Zeitung den älteren Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger ins Trainerteam. Dienstbeginn für Tobias Schweinsteiger im Volkspark könnte demnach schon am Donnerstag sein. Der neue HSV-Cheftrainer Dieter Hecking habe nach Dirk Bremser damit seinen zweiten Assistenten.  

Der 37 Jahre alte Tobias Schweinsteiger war früher Stürmer beim VfB Lübeck und arbeitete zuletzt beim Zweitligisten FC Juniors OÖ, dem Ausbildungsklub des österreichischen Vizemeisters Linzer ASK. Seinen Trainer-Einstand gab der Weltmeister-Bruder beim FC Bayern. Mit der U17 wurde Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer von Tim Walter, der jetzt beim VfB Stuttgart arbeitet, deutscher Meister. Schweinsteigers Vertrag bei den Juniors lief eigentlich noch bis 2023. Weil es dort aber Umbesetzungen im Trainerstab gab, konnte er seinen Kontrakt vorzeitig auflösen und einen neuen Job annehmen. 

Tobias Schweinsteiger beim Internationalen Trainer-Kongresses vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer in Dresden

Tobias Schweinsteiger beim Internationalen Trainer-Kongresses vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer in Dresden

DPA

+++ 16. Juni: Bayern München gewinnt erstes Basketball-Finalspiel +++

Titelverteidiger FC Bayern hat das erste Playoff-Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen ALBA Berlin gewonnen. In einem hart umkämpften Auftaktduell setzten sich die Münchner am Sonntagabend mit 74:70 (36:37) durch und gingen in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung. Vor 6500 Zuschauern im Audi Dome war Nihad Djedovic mit 18 Punkten bester Münchner Schütze, für ALBA traf Peyton Siva mit 14 Zählern am häufigsten. Wer zuerst drei Spiele gewinnt, ist Meister. Spiel zwei findet am Mittwoch (20.30 Uhr) in der Hauptstadt statt.

+++ 16. Juni: Ex-Weltmeister Fury besiegt Außenseiter Schwarz

Der ehemalige Boxweltmeister Tyson Fury hat dem Deutschen Tom Schwarz keine Chance gelassen. In einem Schwergewichtskampf unterlag Schwarz dem Briten in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Ringrichter Kenny Bayless brach den Kampf ab, nachdem Schwarz einen Schlaghagel von Fury hinnehmen musste. Kurz zuvor war er zu Boden gegangen und angezählt worden.

Der 25 Jahre alte Magdeburger kassierte in seinem 25. Profi-Kampf die erste Niederlage. Allerdings hatte er seine bisherigen Siege fast ausschließlich gegen unterklassige Rivalen errungen. Klitschko-Bezwinger Fury bringt es in nunmehr 29 Kämpfen auf 28 Siege bei einem Unentschieden.  "Ich bin hierher gekommen, um Spaß zu haben und Las Vegas eine Show zu bieten", sagte Fury nach seinem frühzeitigen Erfolg über Schwarz. "Ich hoffe, alle hatten so viel Spaß wie ich."

Der 30-jährige Fury nahm damit dem Deutschen den Titel Interkontinentalmeister der WBO ab und bringt sich in eine gute Position, um Weltmeister Andy Ruiz jr. herausfordern zu können. Der in den USA lebende Mexikaner will jedoch zunächst einen Rückkampf gegen den Briten Anthony Joshua bestreiten. Fury peilt zunächst einen Rückkampf gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder aus den USA an. Ihr erstes Duell vor einem halben Jahr endete unentschieden.

+++ 14. Juni: Toronto sichert sich erstmals NBA-Titel +++

Sensation in der NBA: Zum ersten Mal überhaupt hat ein kanadisches Team den Titel in der nordamerikanischen Basketballliga geholt. Im sechsten Spiel der Best-of-Seven-Reihe setzten sich die Toronto Raptors gegen die Golden State Warriors aus Oakland, Kalifornien durch. 114:110 (60:57) stand es am Ende, danach gab es für die Kanadier kein Halten mehr. Noch nie hatte ein Team aus ihrer Heimat die Trophäe gewonnen.

Maßgeblich am Erfolg beteiligt war dabei Torontos Superstar Kawhi Leonard mit 22 Punkten. Aufbauspieler Kyle Lowry (26 Punkte/10 Assists) und Forward Pascal Siakam (26 Punkte/10 Rebounds) steuerten jeweils ein Double-Double zum Sieg der Raptors bei.

Auf Seiten der Warriors war Klay Thompson mit 30 Punkten am erfolgreichsten. Superstar Steph Curry kam auf 21 Zähler. Draymond Green (11 Punkte/13 Assists/19 Rebounds) überzeugte mit einem Triple-Double in der Niederlage. Die Warriors hatten schwer zu kämpfen mit dem Ausfall ihres vielleicht besten Spielers: Kevin Durant hatte sich in Spiel Fünf schwer an der rechten Achillessehne verletzt. Trotzdem hatten die Kalifornier das Spiel Anfang der Woche knapp für sich entschieden und waren in der Finalserie auf 2:3 herangerückt.

+++ 13. Juni: Polnischer Fußballverband feiert Sieg über Israel als "Pogrom" +++

Am Montagabend hat die polnische Nationalelf mit Kapitän Robert Lewandowski in der EM-Qualifikation Israel mit 4:0 besiegt - ein wichtiger Sieg im Heimspiel in Warschau, denn die Israelis sind bislang der stärkste Konkurrent der Polen in der Gruppe G. Mit den drei Punkten konnte die polnische Nationalelf die Tabellenführung auf fünf Punkte Vorsprung vor Israel, das Tabellenzweiter ist, ausbauen.  

Während auf dem Rasen alles fair ablief, leistete sich das Social-Media-Team des polnischen Fußballverbandes einen verbalen Aussetzer. Kurz vor Abpfiff der Partie schrieb es auf der Facebookseite des Verbandes: "Toooooor! Das ist jetzt schon ein Pogrom! Wir führen gegen Israel mit 4:0." Nach dem Wort Pogrom wurden zwei Emoticons gesetzt: ein Arm mit einem angespannten Bizeps und eine Flamme. Das berichteten mehrere Medien übereinstimmend.

Der Begriff Pogrom stammt aus dem Russischen, bedeutet "Zerstörung". Er stand und steht für antisemitische, gewaltsame Ausschreitungen und Gräultaten gegen Juden. 

Nach scharfer Kritik in den sozialen Medien verteidigte der polnische Fußballverband die Verwendung des Begriffs. Er sei "üblich", um Siege im Fußball zu beschreiben, teilte Verbandssprecher Jakub Kwiatkowski mit, entschuldigte sich aber: "Vielleicht war er in diesem Zusammenhang fehl am Platz, weil es unnötig Emotionen schürt."

+++ 13. Juni: Froome nach schwerem Sturz erfolgreich operiert +++

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist nach seinem schweren Sturz mit mehreren Knochenbrüchen erfolgreich operiert worden. Das teilte sein Team Ineos mit. "Das Wichtigste zuerst, der Eingriff war ein Erfolg. Die Operation, die sechs Stunden dauerte, verlief sehr gut", sagte Ineos-Teamarzt Richard Usher.

Der 34 Jahre alte Rad-Star aus Großbritannien war am Mittwoch bei der Streckenbesichtigung für das Zeitfahren beim Critérium du Dauphiné in Roanne mit 55 km/h in eine Mauer gerast und hatte sich dabei den rechten Oberschenkel, den Ellbogen und einige Rippen gebrochen. Froome war nach dem Sturz zuerst im Krankenhaus in Roanne behandelt und anschließend für die Operation in die Uniklinik nach St. Etienne geflogen worden.

"Chris ist heute Morgen aufgewacht und wurde von Mitarbeitern der Intensivstation und von orthopädischen Spezialisten, welche die Operation durchgeführt haben, untersucht. Alles sind sehr zufrieden mit den bisherigen Fortschritten", erklärte Usher. Froome soll zur Beobachtung noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. "Aber er spricht bereits sehr aktiv über seine Rehabilitationsmöglichkeiten, was sehr ermutigend ist." Er will in den kommenden Tagen ein eigenes Statement veröffentlichen.

+++ 13. Juni: Werder Bremen verkauft Stadionnamen für 30 Millionen Euro +++

Werder Bremen hat seinen Stadionnamen an ein Immobilien-Unternehmen verkauft. Der viermalige deutsche Meister wird in der kommenden Saison im "wohninvest Weserstadion" auflaufen, teilte der Club mit. Die Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2029 und bringt der Bremer Weserstadion GmbH rund 30 Millionen Euro ein. An der Gesellschaft ist der Verein wie auch die Stadt zu 50 Prozent beteiligt. 

"Die Kooperation verschafft uns den finanziellen Spielraum, um unsere einzigartige Heimstätte und nicht zuletzt auch unseren Verein für den Wettbewerb mit den besten Clubs Deutschlands weiterzuentwickeln", erklärte Werders Geschäftsführer Klaus Filbry. Damit besitzen in der Bundesliga nur noch die Stadien von Borussia Mönchengladbach (Borussia-Park), Hertha BSC (Olympiastadion) und Aufsteiger Union Berlin (Stadion An der Alten Försterei) ihren Ursprungsnamen.

+++ 13. Juni: Eishockey-Finale - St. Louis gewinnt erstmals den Stanley Cup +++

Die St. Louis Blues aus der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL haben zum ersten Mal den Stanley Cup gewonnen. Im entscheidenden siebten Spiel besiegte das Team aus Missouri die Boston Bruins klar 4:1 (2:0, 0:0, 2:1).

Ryan O'Reilly (17.) und Alex Pietrangelo (20.) legten mit ihren Treffen im ersten Spielabschnitt den Grundstein für den späteren Erfolg. Für die endgültige Entscheidung sorgten Braydon Schenn (52.) und Zach Sanford (56.). Blues-Torhüter Jordan Binnington gab seinem Team mit 32 Paraden den nötigen Rückhalt. Den Ehrentreffer der Gastgeber erzielte Matt Grzelcyk (58.).

Die Auszeichnung als wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie erhielt der 28-jährige O'Reilly. Durch den Auswärtserfolg konnten die Blues das Finale im Modus Best-of-Seven mit 4:3 für sich entscheiden. Für St. Louis ist es die erste Meisterschaft in der 52-jährigen Teamgeschichte der Blues.  

+++ 12. Juni: Sturz bei Dauphiné-Zeitfahren: Froome fällt für die Tour aus +++

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome fällt nach einem schweren Sturz für die am 6. Juli beginnende Frankreich-Rundfahrt aus. Laut Angaben seines Teams Ineos stürzte der 34 Jahre alte Rad-Star aus Großbritannien bei der Streckenbesichtigung des 26,1 Kilometer langen Zeitfahrens des Critérium du Dauphiné in Roanne schwer. "Es ist ein sehr schwerer Unfall. Er wird eindeutig nicht bei der Tour de France am Start sein. Es wird ziemlich lange dauern, bis er wieder Rennen fährt", sagte Ineos-Teamchef Dave Brailsford französischen Medien.

Froome sei bei einer Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit gestürzt und gegen eine Wand geprallt. Mit einem Hubschrauber soll er nach Lyon oder Saint-Etienne in eine Klinik gebracht werden. Weitere Infos zu Froomes Gesundheitszustand gab Ineos zunächst nicht bekannt.

Froome wollte die achttägige Rundfahrt als Generalprobe für die diesjährige Tour absolvieren, die mit einer Flachetappe rund um Brüssel startet. 2013, 2015 und 2016 hatte er das Rennen jeweils für sich entschieden - in allen drei Jahren folgten danach Gesamtsiege bei der Tour de France. Nur im Vorjahr musste er sich bei Dauphiné und Tour seinem Teamkollegen Geraint Thomas geschlagen geben.

+++ 12. Juni: Motorradpilot Dennis Lippert stirbt nach schwerem Sturz +++

Der Motorsport in Deutschland trauert um Dennis Lippert. Der 23-jährige Rennfahrer erlag am Dienstag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der Yamaha-Pilot war am Samstag beim Rennen der Supersport-Serie in der Arena Oschersleben (Sachsen-Anhalt) verunglückt. Wie der Veranstalter der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft mitteilte, überrollte ihn ein anderer Pilot im Bereich des Kopfes. Nachdem Lippert Augenzeugen zufolge noch auf der Strecke reanimiert wurde,  kam er mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Magdeburg. In einem Facebook-Post bestätigte sein Bruder Christian am Dienstagabend den Tod seines Bruder. "R.I.P. Brother. Du fehlst mir", schrieb er unter ein Bild des 23-Jährigen. Der in Brunnthal bei München geborene Lippert war 2018 als Senkrechtstarter in die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) Supersport eingestiegen und galt als talentierter und hoffnungsvoller Fahrer. 

Quelle: DPA

+++ 12. Juni: Stadion-Uhr des HSV wird abgebaut +++

Jetzt hat sie endgültig ausgedient. Die berühmte Stadion-Uhr im Hamburger Volkspark wird abgebaut. Bereits Ende der vergangenen Saison habe man entschieden, die überdimensionale Erinnerung an 54 Jahre 1. Fußball-Bundesliga zu demontieren. "Wir möchten uns in die Zukunft ausrichten. Dabei hilft der ständige Blick in den Rückspiegel nicht", sagte HSV-Vorstandschef der "Bild". Nachdem der Abstieg des selbsternannten Dinos der Bundesliga im Mai 2018 besiegelt und die Uhr nach exakt 54 Jahren, 261 Tagen, 0 Stunden, 36 Minuten und 2 Sekunden stehengeblieben war, hatte man sie zunächst auf die Zeitspanne nach der Vereinsgründung am 29. September 1887 umgestellt. Dennoch fühlten sich viele von der Uhr noch an die Vergangenheit im Oberhaus erinnert. Nach dem verpassten Wiederaufstieg verschwindet der Chronograph nun endgültig aus dem Stadion. Am 8. Juli, nach einem Konzert von US-Sängerin Pink, soll er von Handwerkern aus der Tribünen-Verkleidung gelöst werden.

+++ 11. Juni: Marozsán muss gegen Spanien passen +++

Die deutschen Fußballfrauen müssen im zweiten, und womöglich vorentscheidenden WM-Spiel gegen Spanien (Mittwoch, 18 Uhr, ZDF), auf Mittelfeldspielerin Dzsenifer Marozsán verzichten. "Sie wird definitiv nicht spielen", sagte Co-Trainerin Britta Carlsen am Dienstagmorgen in der ARD. Die 27-Jährige, die bei Champions-League-Sieger Olympique Lyon unter Vertrag steht, kassierte im Auftaktspiel gegen die überharten Chinesinnen schon in den ersten Minuten einige Fouls. Nach dem Spiel war der rechte Fuß der Spielmacherin stark angeschwollen.  

+++ 9. Juni: Finalsieg in Paris: Zwölfter French-Open-Titel für Nadal +++

Rafael Nadal hat zum zwölften Mal die French Open gewonnen und sich einen Grand-Slam-Rekord gesichert. Der 33 Jahre alte Tennisprofi aus Spanien entschied am Sonntag in einer Neuauflage des Vorjahres-Finals das Endspiel in Paris gegen den Österreicher Dominic Thiem mit 6:3, 5:7, 6:1, 6:1 für sich. Nadal ist damit der erste Profi der Tennisgeschichte, der zwölf Mal bei ein und demselben Grand-Slam-Turnier gewonnen hat. Bei den Damen hatte Margaret Court elf Mal in Australien den Titel geholt. Thiem verpasste den zweiten Grand-Slam-Triumph eines Österreichers nach Thomas Muster bei den French Open 1995 und seinen ersten Sieg in Paris gegen Nadal.

+++ 8. Juni: Mühsamer WM-Auftakt für DFB-Frauen +++

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen ist mit einem mühsamen Arbeitssieg in die Weltmeisterschaft in Frankreich gestartet. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewann vor 15.238 Zuschauern im Roahzon Park in Rennes ihr Auftaktaktspiel in der Gruppe B mit 1:0 (0:0) gegen China. Die 19 Jahre alte Guilia Gwinn vom SC Freiburg erzielte nach 66 Minuten den Siegtreffer für die überlegene DFB-Elf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Am Mittwoch trifft der zweimalige Weltmeister im zweiten Vorrundenspiel in Valenciennes auf Spanien.

+++ 7. Juni: Gastgeber Frankreich startet mit Sieg in die Heim-Weltmeisterschaft +++

Frankreichs Fußball-Frauen sind erfolgreich in die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land gestartet. Die Französinnen setzten sich im Eröffnungsspiel klar mit 4:0 (3:0) gegen Südkorea durch. Vor rund 47.000 Zuschauern im ausverkauften Pariser Prinzenpark erzielte Eugenie Le Sommer (9. Minute) das erste Tor bei dieser WM. Wendie Renard mit zwei Kopfballtreffern (35./45.+3) und Amandine Henry (85.) machten den verdienten Auftakterfolg der Mannschaft von Trainerin Corinne Diacre in der Gruppe A perfekt.

+++ 7. Juni: Rekordsieger Nadal schlägt Federer im Halbfinale der French Open +++

Rekordsieger Rafael Nadal hat das Halbfinal-Duell mit Roger Federer für sich entschieden und zum zwölften Mal das Endspiel der French Open erreicht. Der 33 Jahre alte Tennisprofi aus Spanien setzte sich beim zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison gegen den vier Jahre älteren Schweizer mit 6:3, 6:4, 6:2 durch. Im Kampf um seinen zwölften Titel in Paris trifft Nadal am Sonntag auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien oder in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels auf den Österreicher Dominic Thiem. Im 39. Vergleich mit Federer feierte Nadal den 24. Sieg.

+++ 7. Juni: Stadt Dallas will Olive Street in Nowitzki Way umbenennen +++

In Dallas soll eine Straße nach Dirk Nowitzki, 40, benannt werden. Der Nowitzki Way führt dann in der Nähe der Spielstätte der Dallas Mavericks vorbei. Bei den Mavs wurde der Würzburger zum Sport-Superstar, beendete erst vor wenigen Wochen seine einmalige Basketball-Karriere. "Ich freue mich für Dirk", sagte Mark Cuban, der Chef des NBA-Clubs aus Dallas. Momentan heißt die künftige Nowitzki-Straße noch Olive Street, der Stadtrat von Dallas muss der Namensänderung allerdings noch zustimmen. Nowitzki spielte 21 Jahre für die Texaner, führte sein Team 2011 zum NBA-Titel.

+++ 6. Juni: Niederlande im Finale der Nations League - 3:1 gegen England +++

Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat das Finale der Nations League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Ronald Koeman siegte im zweiten Halbfinale gegen England mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und trifft damit am Sonntag im Endspiel auf Gastgeber Portugal. Marcus Rashford hatte per Foulelfmeter (32. Minute) zunächst England in Führung gebracht. Doch Matthijs de Ligt (73.), ein Eigentor von Kyle Walker (97.) und Quincy Promes (114.) drehten das Spiel zugunsten der Niederländer, die vom ersten Titel seit der EM 1988 träumen dürfen.

+++ 6. Juni: Zverev in Paris raus: Drei-Satz-Niederlage in Djokovic +++

Alexander Zverev hat sich am Donnerstag als letzter deutscher Tennisspieler von den French Open in Paris verabschiedet. Der Hamburger musste sich im Viertelfinale dem Serben Novak Djokovic nach einem hart umkämpften ersten Satz letztlich klar in drei Sätzen geschlagen geben. Der Weltranglisten-Erste trifft nach dem 7:5, 6:2 und 6:2 gegen Zverev in der Vorschlussrunde auf den Österreicher Dominic Thiem. Zverev verpasste damit erneut seinen ersten Halbfinaleinzug bei einem Grand-Slam-Turnier. Im ersten Satz war es ein Match auf Augenhöhe. Knapp eine Stunde lieferten sich die beiden hochklassige Grundlinien-Duelle. Beim Stand von 5:6 schlug Zverev dann gegen den Satzverlust auf - und schenkte Djokovic das Break mit einem Doppelfehler. Danach kam der Deutsche nie wieder richtig ins Spiel. Nach 2:09 Stunden verwandelte der zehn Jahre ältere Djokovic seinen zweiten Matchball.

+++ 5. Juni: Portugal dank Ronaldos Dreierpack im Finale der Nations League +++

Superstar Cristiano Ronaldo hat Fußball-Europameister Portugal in das Finale der Nations League geschossen. Der fünfmalige Weltfußballer erzielte alle drei Tore zum 3:1 (1:0) im Halbfinale gegen die Schweiz in Porto. Damit hat Portugal 15 Jahre nach der Final-Pleite bei der Heim-EM 2004 nun im Endspiel gegen England oder die Niederlande die Chance auf einen Titel im eigenen Land. Ronaldo sorgte in der 25. Minute per Freistoß für die Führung, ehe es zu einem kuriosen Ausgleich der Schweizer kam. Denn nachdem der deutsche Schiedsrichter Felix Brych auf Elfmeter für Portugal entschieden hatte, überprüfte er per Video eine strittige Szene auf der Gegenseite und entschied auf Elfmeter für die Gäste, die durch Ricardo Rodriguez trafen (57.). Doch Ronaldo beförderte Portugal schließlich mit zwei weiteren Toren (88. und 90.) ins Endspiel am Sonntag.

+++ 5. Juni: Infantino als FIFA-Boss bis 2023 bestätigt +++

Mit großem Applaus haben die Funktionäre aus den 211 FIFA-Mitgliedsländern Gianni Infantino als Präsident des Fußball-Weltverbandes bestätigt. Der Schweizer wurde beim FIFA-Kongress in Paris per Akklamation bis 2023 wiedergewählt. Infantino führt die FIFA seit 2016 als Nachfolger von Blatter an.

"Die Organisation hat sich von einem toxischen, fast kriminellen Zustand gewandelt zu einem Zustand, wie er sein sollte. Die FIFA kümmert sich um den Fußball", sagte Infantino in seiner Rede. Kurz vor seiner Wiederwahl hatte Infantino zwar Fehler eingeräumt, insgesamt aber ein überaus positives Fazit seiner ersten Amtszeit gezogen. 

Erstmals seit 2007, als Joseph Blatter für seine dritte Amtszeit als FIFA-Boss gekürt wurde, gab es keine Abstimmung, sondern eine Wahl per Akklamation. Die dafür nötige Statutenänderung hatten die Delegierten unmittelbar vor der Infantino-Kür bei nur drei Gegenstimmen gebilligt. Der Deutsche Fußball-Bund, der in Paris durch seine Interims-Spitze Reinhard Rauball und Rainer Koch sowie Generalsekretär Friedrich Curtius vertreten war, hatte sich erst am Dienstag auf eine Unterstützung des 49-Jährigen festgelegt. 

+++ 5. Juni: Jovic-Wechsel zu Real Madrid perfekt +++

Der Wechsel des serbischen Torjägers Luka Jovic vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum spanischen Spitzenverein Real Madrid ist perfekt. Das gaben die Hessen am Dienstag bekannt. Jovic unterschreibt bei den Königlichen einen Fünfjahresvertrag. Die Ablösesumme soll zwischen 60 und 70 Millionen Euro liegen. "Sportlich gesehen ist Luka ein großer Verlust für uns. Seine Explosivität und Torgefährlichkeit hat sich mittlerweile in Europa herumgesprochen und wir haben in den vergangenen zwei Jahren nicht nur von seinen Toren stark profitiert. Aber für uns war klar, dass es eine finanzielle Schmerzgrenze gibt", sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Der Stürmer hatte in der abgelaufenen Saison 27 Pflichtspieltore für die Hessen erzielt.

+++ 3. Juni: Zverev erreicht Viertelfinale der French Open ++++

Alexander Zverev hat wie im Vorjahr das Viertelfinale der French Open erreicht und trifft dort am Mittwoch auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Zverev setzte sich in Paris gegen den an Nummer neun gesetzten Italiener Fabio Fognini in 2:55 Stunden mit 3:6, 6:2, 6:2, 7:6 (7:5) durch. Damit stellte der 22 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg sein bislang bestes Resultat bei einem der vier Grand-Slam-Turniere ein. Djokovic hatte zuvor dem Warsteiner Jan-Lennard Struff beim 6:3, 6:2, 6:2 keine Chance gelassen. Im direkten Vergleich zwischen Zverev und Djokovic steht es 2:2. Im Endspiel der ATP Finals im November in London hatte Zverev den serbischen Superstar mit 6:4 und 6:3 bezwungen und den bislang größten Sieg seiner Karriere gefeiert.

3. Juni: Liverpool will wohl vorzeitig mit Jürgen Klopp verlängern

Der FC Liverpool will den Vertrag mit Trainer Jürgen Klopp offenbar vorzeitig verlängern. Ein Langzeit-Kontrakt mit dem Fußball-Lehrer habe nach Angaben der britischen Zeitung "Guardian" nach dem Gewinn der Champions League Priorität für den Club-Besitzer Fenway Sports Group. Der 51 Jahre alte Coach besitzt derzeit einen bis 2022 laufenden Vertrag beim englischen Erstligisten. 

Klopp hatte im Herbst 2015 in Liverpool die Nachfolge von Brendan Rodgers angetreten und einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Bereits im Sommer des folgenden Jahres verlängerte der ehemalige Mainz- und Dortmund-Coach bis 2022.

3. Juni: Beckenbauer bekräftigt seinen Wunsch nach Klopp als Bayern-Trainer

Franz Beckenbauer hat Trainer Jürgen Klopp vom frisch gekürten Champions-League-Sieger FC Liverpool in den höchsten Tönen gelobt und seinen Wunsch bekräftigt, dieser möge in Zukunft den FC Bayern München trainieren. "Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt", sagte der 73-Jährige der "Bild"-Zeitung (Bezahl-Inhalt). "Das würde passen. Für mich ist er einer der weltbesten Trainer."  Klopp habe "den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst. Was er in Dortmund begonnen hat, hat er mit Liverpool verfeinert." 

Franz Beckenbauer (hier im April 2019) will Jürgen Klopp als Bayern-Trainer sehen

Franz Beckenbauer (hier im April 2019) will Jürgen Klopp als Bayern-Trainer sehen

DPA

Beckenbauer hatte bereits im März nach dem Aus der Bayern im Achtelfinale der Champions League gegen Liverpool den Wunsch geäußert, Klopp solle Bayern-Trainer werden. Damals hatte Klopp geantwortet, er fühle sich geehrt, aber Liverpool passe zu ihm und er hoffe, noch eine Weile dort zu bleiben. Er ist seit 2015 Liverpool-Trainer.

Nun sagte Beckenbauer der Zeitung: "Ich glaube, dass ein Job in England dir die Kräfte raubt. Du hast als sogenannter Manager bei einem Premier-League-Klub noch mehr Verantwortung als ein Trainer in der Bundesliga. Und: Durch zwei Pokalwettbewerbe und die größere Liga ist die Zahl der Spiele wesentlich höher als bei uns."

2. Juni: 500.000 Fans bereiten Klopp-Team begeisterten Empfang

Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp sind nach dem Gewinn der Champions League von schätzungsweise einer halben Million Menschen begeistert empfangen worden. Diese Zahl twitterte am Sonntagabend Liverpools Bürgermeister Joe Anderson während der Feierlichkeiten in der Stadt. Nach der Landung auf dem John-Lennon-Airport präsentierten Klopp und Kapitän Jordan Henderson gemeinsam nach dem Aussteigen vor dem Flugzeug den Pokal. Die Fußballprofis und ihr Coach bestiegen danach einen offenen roten Bus, der vorn und an den Seiten mit dem Schriftzug "Champions of Europe" versehen war. Schon auf der kilometerlangen Fahrt Richtung Stadtzentrum säumten Zehntausende Anhänger am Tag nach dem 2:0-Finalsieg über Tottenham Hotspur in Madrid die Route. Im Zentrum der Hafenstadt hatten Hunderttausende Fans bereits lange vor der Ankunft des Teams gewartet, um die Champions-League-Sieger zu feiern.

Jürgen Klopp lässt sich in Liverpool feiern

2. Juni: Neymar wehrt sich gegen Vergewaltigungsvorwürfe

Der brasilianische Fußball-Superstar Neymar hat Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen. "Wer mich kennt, der kennt auch meinen Charakter und meine Art und weiß, dass ich so etwas niemals tun würde", versicherte der Stürmer von Paris Saint-Germain in einem in der Nacht zum Sonntag auf Instagram geposteten Video. Zuvor hatten brasilianische Medien unter Berufung auf die Polizei des südamerikanischen Landes berichtet, eine Brasilianerin habe Anzeige gegen Neymar wegen Vergewaltigung erstattet.

Die Frau wirft dem Stürmer vor, sie am 15. Mai in einem Hotel in Paris in angetrunkenem Zustand und "mit Anwendung von Gewalt" zum Sex gezwungen zu haben. Das geht aus der Anzeige bei der Polizei in São Paulo hervor, die das Nachrichtenportal UOL und andere Medien in Brasilien am Samstag veröffentlicht hatten. Eine Sprecherin der brasilianischen Polizei bestätigte gegenüber Medien die Anzeige. "Sie wurde am Samstag erstattet", sagte sie.

Nach dieser Anzeige soll Neymar die in Brasilien lebende Frau über Instagram kennengelernt und nach Paris eingeladen haben. Das bestreitet der Fußballer nicht. "Was passiert ist, ist eine normale Beziehung zwischen einem Mann und eine Frau, etwas, was zwischen vier Wänden passiert", sagte er. Nach dem Treffen in Paris habe man "weiterhin Textnachrichten ausgetauscht". Neymar postete auch die Kommunikation zwischen ihm und der Frau, die zwischen März und Mitte Mai in den sozialen Netzwerken stattfand.

Vor der Stellungnahme des Profis hatte bereits Neymars Vater und Manager Neymar Sr. die Beschuldigungen zurückgewiesen und von einer "Falle" gesprochen. Auch Neymars Pressesprecher bestritten die Vorwürfe. 

1. Juni: Fan bringt Radprofi Lopez zu Fall - der schlägt zu

Der kolumbianische Radprofi Miguel Angel Lopez ist auf der letzten Bergetappe beim Giro d'Italia auf einen Fan losgegangen. Der Zuschauer war am Samstag neben dem Astana-Fahrer gelaufen und hatte ihn schließlich zu Fall gebracht, daraufhin versetzte Lopez dem Fan einige Schläge. "Es ist unglücklich, was passiert ist. Ich hatte die Beine, um den besten Kletterern zu folgen", sagte Lopez, der am Ende 1:49 Minuten auf Tagessieger Pello Bilbao verlor. Immerhin behielt der Youngster sein Weißes Trikot als bester Jungprofi. 

Es war nicht die einzige kuriose Szene auf der vorletzten Etappe. So war Primoz Roglic zwischenzeitlich von zwei Fans angeschoben worden. Genützt hat es aber nichts, der Slowene verlor den dritten Gesamtrang an Mikel Landa.

1. Juni: Spanischer Fußball-Profi Reyes stirbt bei Autounfall 

Der frühere spanische Fußball-Nationalspieler Jose Antonio Reyes ist am Samstag bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. "Wir könnten keine schlechteren Nachrichten bestätigen. Der geliebte Sevilla-Star José Antonio Reyes ist bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ruhe in Frieden", twitterte sein Heimatclub FC Sevilla, mit dem Reyes dreimal in Serie die Europa League gewann.

Reyes, der 35 Jahre alt wurde, hatte im Alter von 16 Jahren sein Profi-Debüt bei Sevilla gegeben - als bisher jüngster Spieler der Vereinsgeschichte. 

Nach spanischen Medienberichten soll der Unfall am Samstag auf der Autobahn A-376 von Sevilla nach Utrera, seiner Heimatstadt, passiert sein. 

Reyes war im Januar 2004 von Sevilla in die englische Premier League zum FC Arsenal gewechselt, mit dem er die Meisterschaft und den FA-Cup gewann. 2006 wurde der Flügelspieler für ein Jahr zu Real Madrid ausgeliehen und sicherte den Königlichen mit zwei Toren im letzten Spiel gegen RCD Mallorca (3:1) den 30. Meistertitel. Auch mit Atletico Madrid gewann er zweimal die Europa League. Zuletzt spielte Reyes bei Extremadura in der zweiten spanischen Liga.

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