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Sport kompakt Positiver Corona-Test bei BVB-Profi Emre Can

Emre Can muss vorerst zu Hause in Quarantäne
Emre Can muss vorerst zu Hause in Quarantäne
© Guido Kirchner / DPA
Mick Schumacher bei Formel-1-Teams heiß begehrt +++ DEL: Haie-Profis und Angestellte verzichten auf viel Gehalt +++ Werder Bremen in Corona-Quarantäne +++ Sport-News im Überblick.

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weiniger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball. 

23. Oktober: Positiver Corona-Test bei BVB-Profi Emre Can - Ausfall im Derby

Borussia Dortmund muss im Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag auf Emre Cam verzichten. Der 26 Jahre alte BVB-Profi sei am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Fußball-Bundesligist mit. Der Nationalspieler, der die Champions-League-Reise nach Rom aufgrund einer Sperre nicht mitgemacht hatte, sei "aktuell symptomfrei" und befinde sich in häuslicher Isolation. Alle weiteren Tests der Spieler und des Betreuerstabs seien negativ gewesen, hieß es weiter. Nach einem Austausch mit dem Dortmunder Gesundheitsamt war die am Freitag ursprünglich für 17.00 Uhr angesetzte Trainingseinheit vor dem Derby auf 18.30 Uhr verschoben worden. Die Austragung der Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) sei nicht gefährdet, so der BVB.

23. Oktober: Mick Schumacher bei Formel-1-Teams heiß begehrt

Die Anzeichen, dass Mick Schumacher in der kommenden Saison ein Cockpit der Formel 1 bekommt, verdichten sich. Nach dem überraschenden Aus für die beiden aktuellen Haas-Piloten zum Saisonende gilt der 21-jährige Sohn von Michael Schumacher als ein Anwärter auf einen Stammplatz bei den US-Amerikanern. Das Team arbeitet eng mit Ferrari und der Nachwuchsschmiede der Italiener zusammen. Dazu zählt auch Formel-2-Pilot Schumacher. Laut der offiziellen Website der Formel 1 soll er der Top-Kandidat für einen der beiden Haas-Boliden sein. Der Youngster ist allerdings auch bei Alfa Romeo im Gespräch. Eine endgültige Entscheidung zu Schumachers Zukunft soll aber erst nach dem Ende der laufenden Formel-2-Saison bekannt gemacht werden. 

22. Oktober: Eishockey-Profis und Personal der Kölner Haie verzichten auf viel Gehalt

Team und Personal unterstützen den achtmaligen deutschen Eishockey-Meister Kölner Haie in der wirtschaftlichen Not aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Gehaltsverzicht von "bis zu 60 Prozent. Die Spieler zeigen eine außergewöhnliche Bereitschaft, durch einen massiven Gehaltsverzicht ihren Beitrag zu leisten", hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung auf der Club-Website.

Die Kölner Haie sind wie alle Vereine in der Deutschen Eishockey Liga DEL) ganz besonders auf die Zuschauereinnahmen angewiesen, sie bilden das Fundament für einen Spielbetrieb. Durch die Zuschauer werden nach Angaben der Haie 80 Prozent der Einnahmen generiert. Das schließt sowohl die Ticketeinnahmen für die rund 18 000 Zuschauer fassende Lanxess-Arena als auch die damit verbundenen Fanartikelverkäufe in der Arena oder Sponsoring-Anteile ein. In der vergangenen abgebrochenen Saison kamen zu den 26 Heimspielen der DEL-Hauptrunde durchschnittlich 13.333 Zuschauer, womit die Haie europaweit sogar auf Rang drei lagen. Der Verein teilte zudem mit, dass sich die Sponsoren beteiligen, auch die Politik habe ihren Willen bekundet, zu helfen.

22. Oktober: Werder-Profi positiv auf Coronavirus getestet: Team in Quarantäne

Ein Fußballprofi des Bundesligisten Werder Bremen ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Spieler, der am Mittwoch getestet worden war und dem es nach Vereinsangaben vom Donnerstag gut geht, befindet sich in häuslicher Quarantäne. Für einen weiteren Profi sowie ein Mitglied des Funktionsteams hat das zuständige Gesundheitsamt trotz negativer Testergebnisse eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Die übrigen Spieler, die Trainer und das komplette Funktionsteam bleiben zudem freiwillig bis zum nächsten Test an diesem Freitag zu Hause. Ein für diesen Donnerstag angesetztes Regenerationstraining fällt aus.

Werder empfängt am Sonntag die TSG 1899 Hoffenheim zum Bundesliga-Heimspiel. Die Vorbereitung auf die Partie soll nach den Tests am Freitag nach Clubangaben "zeitnah" wieder aufgenommen werden.

21. Oktober: Tennisspielerin Julia Görges beendet überraschend Karriere

Mit emotionalen Worten gerichtet an ihren Sport hat die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges ihre Karriere beendet. "Liebes Tennis", schrieb die 31 Jahre alte langjährige deutsche Nummer zwei neben einem Foto aus Kindertagen mit Tennisschläger: "Ich habe immer gewusst, dass ich es fühlen werde, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu Dir Tschüss zu sagen - der Moment ist da." Sie sei bereit, "das Kapitel Tennis zu schließen und ein Neues aufzumachen", worauf sie sich sehr freue.

Inmitten der Coronavirus-Krise hat sich die Bad Oldesloerin, die in Regensburg wohnt, zum Rücktritt vom Tennis entschlossen. Zehn Jahre nach ihrem ersten von insgesamt sieben Titeln auf der WTA-Tour und gut zwei Jahre nach ihrem Einzug ins Halbfinale von Wimbledon. Nach der monatelangen Turnier-Zwangspause spielte Görges nur noch in Rom und bei den French Open, verlor aber früh in der ersten und zweiten Runde. Das Zweitrunden-Aus in Paris gegen ihre schwäbische Auswahlkollegin Laura Siegemund war ihr letztes Match.

21. Oktober: Özil nach Kader-Ausbootung bei Arsenal "tief enttäuscht"

Ex-Weltmeister Mesut Özil hat "tief enttäuscht" auf seine Nicht-Nominierung für den Premier-League-Kader des FC Arsenal reagiert. "Als ich 2018 meinen neuen Vertrag unterschrieben habe, habe ich dem Verein, den ich liebe, dem FC Arsenal, meine Loyalität und Treue versprochen, und es macht mich traurig, dass das nicht erwidert wurde", schrieb der 32 Jahre alte frühere deutsche Fußball-Nationalspieler am Mittwoch auf Instagram.

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This is a difficult message to write to the @Arsenal fans that I’ve played for over the past few years. I’m really deeply disappointed by the fact that I have not been registered for the @premierleague season for the time being. Upon signing my new contract in 2018, I pledged my loyalty and allegiance to the club that I love, Arsenal, and it saddens me that this has not been reciprocated. As I have just found out, loyalty is hard to come by nowadays. I've always tried to remain positive from week to week that there's maybe a chance to get back in the squad soon again. That's why I kept silent so far. Before the Coronavirus break I was really happy with the development under our new coach Mikel Arteta - we've been on a positive way and I would say my performances were on a really good level. But then things changed, again, and I was not longer allowed to play football for Arsenal. What else can I say? London still feels like home, I still have many good friends in this team, and I still feel a strong connection with the fans of this club. No matter what, I will keep fighting for my chance and not let my 8th season at Arsenal end like this. 🙏🏼🙏🏼 I can promise you that this hard decision won't change anything in my mindset - I will continue to train as best as I can and wherever possible use my voice against inhumanity and for justice. #M1Ö #YaGunnersYa

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Coach Mikel Arteta hatte Özil nicht für den Premier-League-Kader des Clubs nominiert, weshalb der Offensivspieler bis Ende des Jahres nicht mehr in der Liga auflaufen wird. Er habe bislang geschwiegen, weil er auf eine Chance für eine Rückkehr ins Team gehofft hatte, schrieb Özil, der bei Arsenal bereits seit März ohne Einsatz ist und zuletzt auch nur selten im Kader stand. "Ich habe immer versucht, positiv zu bleiben", schrieb der Weltmeister von 2014. Özil kündigte an, er werde "weiter für meine Chance kämpfen und meine achte Saison bei Arsenal nicht so zu Ende gehen lassen". Die Entscheidung werde nichts an seiner Einstellung ändern, er werde weiter alles im Training geben. "London fühlt sich immer noch wie zu Hause an, ich habe immer noch viele gute Freunde in der Mannschaft und fühle immer noch eine starke Verbindung zu den Fans des Clubs."

20. Oktober: Bayerns Nationalspieler Gnabry positiv auf Corona getestet

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Rekordmeister am Abend bekannt. Dem 25-Jährigen "geht es gut", hieß es in einer knappen Mitteilung der Münchner. Der Offensivspieler befinde sich in häuslicher Quarantäne und wird damit vorerst ausfallen. Gnabry ist der erste Spieler der Bayern, bei dem eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt wurde.

Ob der Fall Auswirkungen auf den Start in die Champions League mit dem geplanten Heimspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) gegen Atlético Madrid hat, war zunächst unklar. Gnabry hatte am Dienstagmittag noch am Abschlusstraining der Münchner teilgenommen.

20. Oktober: Junger Wrestler im Ring kollabiert und gestorben

Der 23-jährige Wrestler Príncipe Aéreo ist tot. Der Mexikaner, der mit bürgerlichem Namen Luis Angel Salazar heißt, starb am vergangenen Wochenende im Krankenhaus nachdem er während eines Schaukampfs in seiner Heimat kollabiert war. Wie mexikanische Online-Medien berichteten, soll Salazar an den Folgen eines geplatzten Hirnaneurymas verstorben sein. Bei dem Kampf im mexikanischen Nezahualcóyotl hatte der junge Mann Tritte gegen die Brust und einige Schläge einstecken müssen. Nach einem Angriff seines Gegners blieb Salazar regungslos auf dem Ringboden liegen. Auf dem Weg in die Klinik soll sich sein Zustand dann so dramatisch verschlechtert haben, dass er kurz nach der Ankunft starb.

sport kompakt: Wrestler Príncipe Aéreo lässt die Muskeln spielen
Vor den Augen seiner Familie kollabierte der 23-Jährige und blieb regungslos auf dem Ringboden liegen
© Instagram

19. Oktober: 2:2 - Nürnberg verspielt gegen St. Pauli zwei Mal die Führung

Die Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und 1. FC Nürnberg haben sich im Montagabendspiel 2:2 (1:1) getrennt. Manuel Schäffler erzielte in der 8. Minute den Führungstreffer für die Gäste aus Nürnberg. Rodrigo Zalazar traf in der 28. Spielminute per Foulelfmeter zum 1:1. In der 49. Minute ging der 1. FC Nürnberg durch einen Handelfmeter von Johannes Geis wieder in Führung. Der Hamburger Daniel Buballa glich in der 78. Minute allerdings erneut aus.  

Das Spiel im Millerntor-Stadion durften 1000 Zuschauer verfolgen. Beim vorherigen Heimspiel waren noch 2226 Fans vor Ort. Aufgrund der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen in Hamburg musste die Zuschaueranzahl allerdings reduziert werden.

Der FC St. Pauli steht nach vier Spieltagen auf Tabellenplatz sieben und tritt am Samstag beim SV Darmstadt 98 an. Der 1. FC Nürnberg rangiert auf Tabellenplatz neun und empfängt bereits am Freitagabend den Karlsruher SC.

19. Oktober: DFB bewirbt sich mit Nachbarländern um Frauen-WM 2027

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließe sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband am Montag mit. Sollte es mit der Bewerbung klappen, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Wann über die Vergabe der Titelkämpfe entschieden wird, steht noch nicht fest.

"Nach der Uefa Euro 2024 in Deutschland wäre die Frauen-WM 2027 ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Fußballs, dem wir in Deutschland gemeinsam mit unseren Nachbarn gerne eine Heimat geben würden", sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Wie der DFB mitteilte, hätten die drei Verbände bereits in den vergangenen Wochen beim Weltverband Fifa und der Uefa ihre Pläne vorgetragen. Jetzt sollen weitere Grundsätze für das Turnier entworfen werden, Ende des Jahres solle es eine Vereinbarung geben. Danach starten die Gespräche mit den nationalen Behörden sowie das Auswahlverfahren der Austragungsorte und Trainingsquartiere.

18. Oktober: Van der Poel gewinnt Flandern-Rundfahrt – Alaphilippe kollidiert mit Motorrad

Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphilippe hat sich bei einem schweren Sturz bei der Flandern-Rundfahrt zwei Mittelhandknochen gebrochen. Das gab sein Rennstall Deceuninck-Quick Step am Sonntagabend bekannt. Der Sieg bei dem legendären Kopfsteinpflasterrennen in Belgien ging nach 243 Kilometern an den jungen Niederländer Mathieu van der Poel. Alaphilippe fuhr mit dem späteren Sieger und dem Belgier Wout van Aert in einer Spitzengruppe dem Ziel entgegen. Auf den TV-Bildern ist zu sehen, wie der Franzose 35 Kilometer vor dem Ziel eine Hand vom Lenker nimmt, um Funkkontakt mit seinem Sportlichen Leiter aufzunehmen. Als er zur Seite blickt, bremst ein schräg vor ihm fahrendes Begleitmotorrad. Der 26-Jährige kann nicht mehr ausweichen, bleibt mit der Schulter hängen, stürzt spektakulär über den Lenker und landet hart auf dem Asphalt.

Und der verhängnisvolle Sturz des Weltmeisters war nicht der einzige Zwischenfall der diesjährigen "Ronde", wie der Klassiker auch genannt wird. Zunächst hatte das Hauptfeld einen unfreiwilligen Stopp einlegen und einem Zug an einer Bahnschranke die Vorfahrt überlassen müssen. Dann leistete sich der Österreicher Gregor Mühlberger einen kuriosen Patzer. Der Profi in Diensten des deutschen Teams Bora-hansgrohe kam zu Fall, als er versuchte einen Verpflegungsbeutel elegant in Richtung Streckenrand zu werfen.

18. Oktober: Real und Barça blamieren sich gegen Außenseiter

Wenig königlich präsentierten sich Toni Kroos und Real Madrid am  6. Spieltag der Primera Division. Gegen Aufsteiger FC Cadiz setzte es für den Liga-Krösus am Samstagabend eine blamable 0:1-Heimniederlage. Vom Tor des Abends dürfte Matchwinner Anthony Lozano eines Tages seinen Enkeln berichten. Kein Kapital konnte Erzrivale FC Barcelona aus dem Patzer der Madrilenen schlagen. Die Katalanen schlichen nach dem Spiel gegen den Madrider Vorstadtklub FC Getafe ebenfalls ohne Punkte vom Platz. Das Starensemble um Lionel Messi unterlag ebenfalls mit 0:1. Ein von Jaime Mata verwandelter Foulelfmeter besiegelte in der 56. Spielminute Barças überraschende Niederlage. 

17. Oktober: Werner-Doppelpack reicht Chelsea nicht zum Sieg

Trotz der ersten Premier-League-Tore der deutschen Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz hat der FC Chelsea einen Heimerfolg gegen den FC Southampton verpasst. Beim 3:3 verspielte die Mannschaft von Trainer Frank Lampard den Sieg erst in der Nachspielzeit. Werner war zuvor ein Doppelpack (43./57. Minute) gegen das Team seines früheren Trainers bei RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl, gelungen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste aus Southampton durch Danny Ings (43.) und Che Adams (57.) schoss Havertz (59.) die Blues erneut in Führung. Doch der frühere Gladbacher Jannik Vestergaard glich in der zweiten Minute der Nachspielzeit erneut aus.

15. Oktober: Neuzugang Choupo-Moting führt Bayern zum Pokalsieg: 3:0 gegen Düren

Am Premierenabend von gleich fünf Neuzugängen hat Titelverteidiger FC Bayern München angeführt vom starken Eric Maxim Choupo-Moting einen unspektakulären Pokalsieg gegen den 1. FC Düren erzielt. Beim 3:0 (2:0) gegen den wackeren Fußball-Fünftligisten im Nachholspiel der ersten Hauptrunde verzichtete Trainer Hansi Flick mit Ausnahme von Niklas Süle auf alle Nationalspieler und gab den Neuen beim Geisterspiel in der Allianz Arena eine Bewährungschance.

Am auffälligsten nutzte diese Angreifer Choupo-Moting, der auf Anhieb zweimal traf (24./75. Minute) und zudem den Foulelfmeter herausholte, den Kapitän Thomas Müller (36.) zum 2:0-Pausenstand verwandelte. Die Amateurkicker aus Düren, die wegen der Corona-Auflagen auf das Heimrecht verzichtet hatten, verausgabten sich im größten Spiel ihres Clubs läuferisch und erreichten so ihr Ziel: Sie kassierten weniger Tore gegen den Triple-Sieger als zuletzt der FC Barcelona beim 2:8 in der Champions League und auch der FC Schalke 04 im Eröffnungsspiel der Bundesligasaison beim 0:8. 

Nach 24 Sekunden erspielte sich das Team von Coach Giuseppe Brunetto sogar die erste Torchance. Marc-Frank Brasnic kam zum Kopfball, der Alexander Nübel im Bayern-Tor aber keine größeren Probleme bereitete. Nübel kam anstelle des geschonten Manuel Neuer zum ersten Einsatz. 

15. Oktober: Jonas Hector hat seine Länderspiel-Karriere in aller Stille beendet

Jonas Hector hat seinen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Wie sein Verein 1. FC Köln mitteilte, gab der 30 Jahre alte FC-Kapitän private Gründe für seinen Entschluss an. Bundestrainer Joachim Löw hatte Hector bereits in einem persönlichen Gespräch Anfang September über seine Absicht informiert. "Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Jonas Hector. Neben all seinen sportlichen Qualitäten haben wir an ihm stets auch seinen tollen Charakter, seine Unaufgeregtheit und sein Vertrauen geschätzt", kommentierte DFB-Direktor Oliver Bierhoff den Rücktritt. 

Sein Auswahldebüt gab Hector am 14. November 2014 beim 4:0 in der EM-Qualifikation gegen Gibraltar. Insgesamt absolvierte der Abwehr- und Mittelfeldspieler 43 Länderspiele und schoss drei Tore. Darunter waren alle sechs Turnierspiele der deutschen Elf bei der EM 2016 in Frankreich, die er alle über die komplette Spielzeit absolvierte. Außerdem gewann er 2017 mit der DFB-Auswahl den Konföderierten-Cup. Letztmals spielte Hector am 19. November 2019 gegen Nordirland für die Nationalelf.

13. Oktober: Cristiano Ronaldo positiv auf Coronavirus getestet

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 35-Jährige von Juventus Turin zeige keine Krankheitssymptome und ihm gehe es gut, teilte der portugiesische Verband auf seiner Internetseite mit. Ronaldo werde nicht beim Nations-League-Spiel Portugals gegen Schweden am Mittwoch dabei sein.

12. Oktober: Lakers überrollen Heat bei entscheidendem Sieg zum NBA-Titel

Die Los Angeles Lakers haben zum 17. Mal die Meisterschaft in der NBA gewonnen und damit den Rekord der Boston Celtics eingestellt. Gegen die Miami Heat dominierte die Mannschaft um Basketball-Superstar LeBron James am Sonntag (Ortszeit) von Beginn an und gewann am Ende mit deutlichem Vorsprung 106:93 (64:36) und holte den entscheidenden vierten Sieg. Die Finalserie endete zehn Jahre nach dem letzten Titelgewinn damit 4:2 für die Lakers. James steuerte ein Triple-Double bei und kam am Ende auf 28 Punkte, 15 Rebounds und 10 Vorlagen.

Für den 35-Jährigen war es die vierte Meisterschaft seiner Karriere. Zwei davon hatte James mit den Heat geholt, eine mit Cleveland. Titel mit drei Teams schafften insgesamt nur vier Spieler in der NBA.

11. Oktober: Hamilton siegt in der Eifel und stellt Schumacher-Rekord ein

Lewis Hamilton hat mit seinem Triumph beim Großen Preis der Eifel den Siegrekord von Michael Schumacher eingestellt. Für den 35 Jahre alten britischen Mercedes-Piloten war es der 91. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere, ebenso viele hatte Schumacher geschafft.

Nach dem Sieg kam dessen Sohn Mick auf den frischgebackenen Sieger zu und machte ihm ein rührendes Geschenk: Er übergab ihm einen der berühmten roten Rennhelme seines Vaters.  "Ich weiß nicht, was ich jetzt sagen soll", gab Hamilton zu. "Ich bin sehr geehrt." Aber keiner könne sich jemals mit Schumacher vergleichen trotz aller Rekorde, betonte Hamilton, der den Helm anschließend auch mit auf das Podium zur Siegerehrung nahm.  "Es ist Wahnsinn, hier zu stehen. Klar habe ich davon geträumt, irgendwann hier zu sein, es ist aber unglaublich. Für die Menschen ist es schwer zu verstehen, wie er diese 91 Siege holen konnte und es wird vom ersten bis zum 91. nicht einfacher." Für Hamilton wird Michael Schumacher "immer eine Legende des Sports bleiben". 

Auf den zweiten Platz fuhr am Sonntag auf dem Nürburgring der Niederländer Max Verstappen im Red Bull, Dritter wurde Daniel Ricciardo im Renault. Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas schied in seinem 150. Rennen mit einem Defekt am Silberpfeil aus. Sebastian Vettel kam im Ferrari beim deutschen Heimrennen nicht über Platz elf hinaus. Landsmann Nico Hülkenberg, der erneut beim Team Racing Point einsprang, raste vom letzten Startplatz auf Platz acht.

11. Oktober: Thron-Jubiläum für Nadal: Mit 100. Sieg zum French-Open-Triumph 

Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat zum 13. Mal die French Open gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich im Endspiel am Sonntag gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien unerwartet glatt in drei Sätzen mit 6:0, 6:2, 7:5 durch und feierte damit seinen 100. Einzel-Sieg in Paris. Mit seinem 20. Grand-Slam-Titel zog der Weltranglisten-Zweite Nadal mit dem Schweizer Rekordhalter Roger Federer gleich. Djokovic verpasste seinen 18. Triumph bei einem der vier wichtigsten Turniere.

11. Oktober: Deutschland-Achter gewinnt EM-Gold - Keine Medaille im Einer

Der Deutschland-Achter hat seinen Titel bei der Ruder-EM erfolgreich verteidigt. Beim Start-Ziel-Sieg im Finale auf dem Malta-See in Posen gelang der Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) am Sonntag der achte EM-Erfolg in Serie. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz aus Rumänien und den Niederlanden eine halbe Bootslänge. Weitere Medaillen für den DRV in den 14 olympischen Wettkampfklassen gab es im leichten Männer-Doppelzweier, Frauen-Doppelvierer und Frauen-Achter. Alle drei Boote gewannen Silber. Dagegen gingen die beiden Einer leer aus. Weltmeister Oliver Zeidler aus Ingolstadt musste sich nach Foto-Finish mit Rang vier begnügen. Pia Greiten (Osnabrück) kam nach zuvor zwei famosen Siegen im Vorlauf und Halbfinale weit abgeschlagen auf Platz sechs ins Ziel.

11. Oktober: Kimi Räikkönen stellt Formel-1-Rekord für Grand-Prix-Starts auf

Kimi Räikkönen ist der neue Formel-1-Rekordhalter für die meisten Grand-Prix-Starts. Der 40-jährige Finne absolvierte am Sonntag beim Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring nach Angaben des Weltverbands Fia seinen 323. Rennstart in der Motorsport-Königsklasse. Damit zog der Alfa-Romeo-Pilot am Brasilianer Rubens Barrichello vorbei, der bislang in dieser Wertung geführt hatte.

Räikkönen hatte 2001 für Sauber sein Formel-1-Debüt in Australien gegeben. Er fuhr in seiner Karriere danach auch für McLaren, Ferrari und Lotus. Sein größter Erfolg war der Titelgewinn 2007, damit ist der "Iceman" noch immer der letzte Ferrari-Weltmeister.

Die Piloten mit den meisten Grand-Prix-Starts in der Formel 1:

Fahrer  

Grand-Prix-Starts 

Kimi Räikkönen (Finnland)*

323      

Rubens Barrichello (Brasilien) 

322  

Fernando Alonso (Spanien) 

311  

Michael Schumacher (Kerpen) 

306 

Jenson Button (Großbritannien)

306     

Felipe Massa (Brasilien) 

269

Lewis Hamilton (Großbritannien)* 

261   

Riccardo Patrese (Italien) 

256  

Jarno Trulli (Italien)  

252

Sebastian Vettel (Heppenheim)*

251  

    * noch aktive Fahrer

10. Oktober: Deutsches Doppel Krawietz/Mies gewinnt wie im Vorjahr French Open 

Die deutschen Tennisprofis Kevin Krawietz und Andreas Mies haben zum zweiten Mal den Doppel-Titel bei den French gewonnen. Die Titelverteidiger entschieden am Samstag das Endspiel gegen die US-Open-Sieger Mate Pavic (Kroatien) und Bruno Soares (Brasilien) nach einem ganz starken Auftritt mit 6:3, 7:5 für sich. Damit wiederholten der 28 Jahre alte Krawietz aus Coburg und der zwei Jahre ältere Kölner Mies ihren Sensationssieg aus dem Vorjahr. Damals hatten sie als erstes deutsches Doppel seit Gottfried von Cramm und Henner Henkel 82 Jahre zuvor den Titel in Paris gewonnen.

Kevin Krawietz (r) und Andreas Mies aus Deutschland in Aktion
Kevin Krawietz (r) und Andreas Mies aus Deutschland in Aktion
© Michel Euler/AP / DPA

10. Oktober: Blitz-Comeback für Nico Hülkenberg am Nürburgring

Nico Hülkenberg gibt auf dem Nürburgring sein nächstes überraschendes Formel-1-Comeback. Der Rheinländer ersetzt bei Racing Point den Kanadier Lance Stroll, der sich vor dem Abschlusstraining zum Grand Prix der Eifel am Samstag wegen Unwohlsein abgemeldet hatte. Dies bestätigte der Rennstall. Hülkenberg startet damit schon in der Qualifikation (15 Uhr/RTL und Sky) zum elften Saisonrennen. Für den 33-Jährigen ist es das nächste Blitz-Comeback für Racing Point. Im Sommer war er für Strolls Teamkollege Sergio Perez eingesprungen. Der Mexikaner war nach einem positiven Corona-Test für beide Grand Prix in England ausgefallen.

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