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Sport kompakt: Bar statt Bett: Schwedische EM-Handballer entschuldigen sich für Kneipenausflug

Deutsche Handballer vergessen Kühn in der Kabine - und wahren Chance auf das EM-Halbfinale +++ Hannover trennt sich von Sportdirektor Schlaudraff +++ Alba Berlin hat keine Halle für Pokalfinale +++ Sport-News im Überblick.

sport kompakt - schwedische Handballer unternehmen kneipenausflug

"Wir übernehmen die volle Verantwortung für das, was wir getan haben", sagte Jim Gottfridsson, Kapitän des schwedischen Handball-Nationalsteams, nach dem Vorfall

DPA

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

17. Januar: Schwedische EM-Handballer bei Kneipenbesuch erwischt

Vier schwedische Handball-Nationalspieler haben sich für einen Abstecher in eine Bar während der Europameisterschaft im eigenen Land entschuldigt. "Wir übernehmen die volle Verantwortung für das, was wir getan haben", sagte Jim Gottfridsson von der SG Flensburg-Handewitt auf der Webseite des schwedischen Handballverbandes. 

Nach Verbandsangaben hatte Kapitän Gottfridsson nach einem Abendessen in Malmö am Mittwochabend gemeinsam mit seinen Teamkollegen Andreas Nilsson, Kim Ekdahl du Rietz und dem Kieler Lukas Nilsson ein bis zwei Gläser Alkoholisches zu sich genommen. Die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtete, sie hätten in einer Bar vor den Augen anderer Gäste Drinks und Wein geordert, sich aber nicht angetrunken verhalten. Die Teamführung wusste nichts davon.

"Das war ein Fall schlechten Urteilsvermögens", wurde Gottfridsson vom Verband zitiert. Er und seine Kollegen hätten das gesamte Team und die Fans um Verzeihung gebeten. Trainer Kristján Andrésson sagte dazu, er sei enttäuscht, dass das passiert sei. Aber die Spieler hätten sich entschuldigt, alles sei besprochen worden - damit sei die Sache erledigt. 

Der Verband will sich nun Gedanken über strengere Alkoholrichtlinien machen. Suspendiert wird vor dem Spiel der Schweden gegen Portugal in der EM-Hauptrunde am Freitagabend (20.30 Uhr) in Malmö niemand.

16. Januar: Deutsche Handballer vergessen Kühn in der Kabine - und wahren Chance auf das EM-Halbfinale

Mehr Biss, mehr Leidenschaft und ein teils überragender Torhüter Andreas Wolff: Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft eine Trotzreaktion gezeigt und einen gelungenen Start in die Hauptrunde hingelegt. Dabei ließen sie sich auch nicht von einem peinlichen Fauxpas in der Halbzeit aus dem Konzept bringen. Nach dem Pausentee wurde Rückraumschütze Julius Kühn in der Kabine "vergessen" und eingeschlossen. Glücklicherweise konnte der Mann von der MT Melsungen durch lautes Klopfen auf sich aufmerksam machen und wurde aus seiner misslichen Lage befreit. Es reichte sogar noch, um gerade rechtzeitig zum Anpfiff der zweiten Hälfte in der Halle zu sein.

Dort setzte sich die DHB-Auswahl angetrieben von zahlreichen deutschen Fans in der Wiener Stadthalle letztlich mit 31:23 (18:11) gegen Weißrussland durch und wahrte damit die Chance auf das Halbfinale. Der starke Timo Kastening war vor rund 5500 Zuschauern mit sechs Toren bester Werfer des Teams von Bundestrainer Christian Prokop. Am kommenden Samstag wartet mit Kroatien (20.30 Uhr/ZDF) ein besonders harter Brocken auf das DHB-Team. 

16. Januar: Hannover 96 trennt sich von Schlaudraff - Zuber übernimmt

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportdirektor Jan Schlaudraff getrennt. Hauptgrund für die Freistellung des früheren Nationalspielers seien "unterschiedlichen Auffassungen über die zentralen Entscheidungen für die Zukunft von Hannover 96", teilte der Verein am Donnerstag mit.

Der 36 Jahre alte Schlaudraff hatte den Job erst im Sommer nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Noch pikanter ist die Nachfolgeregelung, denn zumindest kommissarisch übernimmt der Österreicher Gerhard Zuber die sportliche Leitung. Mit ihm hatten sich die 96er noch am Mittwoch vor dem Arbeitsgericht gestritten.

Der 44 Jahre alte Zuber ist die langjährige rechte Hand des früheren Hannover-Managers Horst Heldt. Während sich der Verein 2019 von dem mittlerweile zum 1. FC Köln gewechselten Heldt trennte, wurde Zuber ohne Vertragsauflösung kaltgestellt. Dagegen klagte er vor dem Arbeitsgericht und bekam am Mittwoch zugesprochen, dass sein Vertrag unbefristet gültig ist. "Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung", heißt es in der 96-Mitteilung.

16. Januar: Alba Berlin im Pokalfinale – aber ohne Halle 

Eigentlich könnten sich die Fans der Füchse, Albatrosse und Eisbären in Berlin freuen. Denn ihre Teams gehören zu den besten ihrer Ligen. Doch nach dem Finaleinzug von Alba Berlin am vergangenen Sonntag hat die Hauptstadt ein Problem: Die Basketballer haben für das Finale gegen Oldenburg Heimrecht. Und am 16. Februar können die Albatrosse weder in der Arena am Ostbahnhof, noch in der Max-Schmeling-Halle um Körbe und den Titel kämpfen. Beide Hallen sind belegt. Am Ostbahnhof treffen die Handballer im HBL-Prestigeduell auf den SC Magdeburg, die Ausweichspielstätte wird von den Berliner Kuven-Cracks belegt – die Eisbären treffen im Topspiel der DEL auf Meister Adler Mannheim. Albas Verantwortliche, allen voran Geschäftsführer Marco Baldi, sind nun auf der Suche nach einer Lösung. Aktuell stehen der Tausch des Heimrechts, ein Finale auf neutralem Boden (z.B. in Hamburg) sowie eine Doppel-Veranstaltung aus Eishockey und Basketball am Ostbahnhof zur Diskussion. Dafür wäre ein Blitzumbau notwendig. "Da müsste man prüfen, wie lange das dauert", zitiert die "Berliner Zeitung" Baldi.

16. Januar: Keine Wechselgedanken bei Timo Werner

Timo Werner bleibt Herbstmeister RB Leipzig möglicherweise auch über die laufende Saison hinaus treu. Das deutete Deutschlands derzeit erfolgreichster Stürmer in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung an. "Stand jetzt" verspüre er keinen Wechsel-Wunsch so der 23-Jährige, der in der Hinrunde 18 Mal für den Tabellenführer traf. "Dass das Begehrlichkeiten weckt, ist wahrscheinlich. Aber das Wichtige ist, dass wir gut in die Rückrunde kommen und so lange wie möglich oben mitspielen", sagte Werner zwei Tage vor dem Spiel gegen Union Berlin (Samstag, 18.30 Uhr) in der heimischen Arena. Mit einem Transfer im Sommer beschäftigt sich der gebürtige Stuttgarter demnach derzeit nicht. Für die Zukunft schließt er aber auch nichts aus. "Die Premier League ist einfach die interessanteste Liga, das muss man ehrlich sagen. Da laufen jedes Wochenende viele Bayern Münchens und Real Madrids auf", so Werner über einen möglichen Wechsel ins Ausland. 

15. Januar: Klinsmann derzeit ohne gültige Trainer-Lizenz

Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann ist einem "Bild"-Bericht zufolge derzeit den Nachweis einer gültigen Fußballlehrer-Lizenz schuldig. Demnach seien der 55-Jährige und sein Club vom DFB aufgefordert worden, einen entsprechenden Nachweis bis zum Rückrundenauftakt der Berliner am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FC Bayern München vorzulegen. Vertreten werden könnte Klinsmann, der den Vorgang mit für ihn momentan nicht greifbaren Unterlagen begründete, wohl in jedem Fall durch seinen Assistenten, den früheren Bremer Cheftrainer Alexander Nouri.

"Als ich Ende November in den Flieger Richtung Berlin gestiegen bin, hatte ich nicht gedacht, dass ich meine Trainerlizenz und die Fortbildungsnachweise benötige, denn da wusste ich noch nicht, dass ich Hertha-Trainer werde", zitiert "Bild" den früheren Bundestrainer. "An Weihnachten habe ich die Unterlagen schlichtweg vergessen. Aktuell ist bei uns in Kalifornien niemand im Haus, da sich meine Frau am Studienort unserer Tochter aufhält. Ich bin aber dabei, alle notwendigen Unterlagen beizubringen."

Der Ex-Profi hatte seine Lizenz im Juni 2000 bei einem DFB-Sonderlehrgang erworben. "Jede Lizenz ist nach Erhalt für drei Jahre gültig", schreibt der DFB vor. "Für die Verlängerung der Lizenz muss (...) ein Nachweis über die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von 20 Lerneinheiten eingereicht werden." Tobias Haupt, Leiter der DFB-Akademie, sagte der "Bild", auch für Klinsmann würden diese Regeln gelten. "Das wird jetzt geprüft. Wir wissen, dass er sich in den letzten Jahren immer wieder weitergebildet hat, zum Beispiel in Mexiko und Brasilien, wo aber weniger auf Zertifikate geachtet wurde."

Gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga und Klinsmann sollen nun "konkrete Maßnahmen" besprochen werden, "über die Jürgen die Lücken wieder schließen kann". Als Beispiel nannte Haupt eine Teilnahme des 55-Jährigen an der Elite-Cheftrainer-Fortbildung in Mainz. Klinsmann hatte den Chefposten bei der Hertha Ende November übernommen, zunächst bis zum Saisonende.

sport kompakt - jürgen klinsmann

Gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga und Jürgen Klinsmann sollen nun "konkrete Maßnahmen" besprochen werden, "über die Jürgen die Lücken wieder schließen kann", hieß es vom DFB

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14. Januar: FC Bayern verlängert Deal mit Audi bis 2029

Die Stars des FC Bayern München fahren noch lange mit Audi. Wie der FC Bayern am Dienstag mitteilte, wurde der bis zum 30. Juni 2025 datierte Sponsorendeal um vier weitere Jahre bis 2029 verlängert. "Ich freue mich sehr über die vorzeitige Verlängerung unserer Partnerschaft mit Audi. Für den FC Bayern ist diese Vereinbarung ein wichtiger strategischer Schritt in die Zukunft", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge laut Mitteilung.

Seit 2002 ist die VW-Tochter Sponsor des FC Bayern. Zudem ist Audi mit 8,33 Prozent am FC Bayern beteiligt. "Der FC Bayern und Audi arbeiten nun bereits seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten vertrauensvoll, seriös und zum Vorteil beider Marken zusammen. Nun ist sichergestellt, dass diese Partnerschaft auch in den kommenden knapp zehn Jahren weitergeführt wird", sagte Rummenigge. Zahlen wurden nicht verraten, die "Bild" schätzte die Einnahmen für die nächsten zehn Jahre auf 500 Millionen Euro.

14. Januar: Marathon-Weltrekordler suspendiert

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hat den früheren Marathon-Weltrekordler Wilson Kipsang vorläufig suspendiert. Laut einer knappen Twitter-Nachricht soll der Kenianer drei Dopingproben verpasst und damit gegen die Antidoping-Regularien verstoßen haben. Darin ist auch von Manipulation die Rede – was Kipsang genau vorgeworfen wird, ist dem Tweet nicht zu entnehmen. Pikant: Kipsang, der 2013 in Berlin in 2:03:23 Stunden eine Marathon-Weltbestzeit aufgestellt hatte, setzt sich seit Jahren für den Kampf gegen Doping ein und distanzierte sich immer wieder öffentlich von seinem teils korrupten kenianischen Verband. Im Verfahren um die sogenannten "Missed tests" wird Kipsang nun zu einer Anhörung geladen – bis dahin bleibt der 37-Jährige suspendiert.

13. Januar: Barça wirft Trainer Valverde raus – Setién als Nachfolger

Der FC Barcelona hat sich nach der frühen Pleite im spanischen Supercup von Trainer Ernesto Valverde getrennt, wie der amtierende spanische Meister bekanntgegeben hat. Nach dem Halbfinal-Aus des Teams gegen Atlético Madrid im Supercup hatte sich der Rauswurf des 55-Jährigen bereits abgezeichnet. Valverde war seit 2017 Barça-Chefcoach. Nach der Rückkehr der Mannschaft vom Supercup in Saudi-Arabien hatte er noch am Montagmorgen eine Trainingseinheit durchgeführt. Nachfolger wird den Katalanen zufolge Quique Setién, 61, der früher selbst Profi unter anderem bei Atlético Madrid war und bis 2019 Betis Sevilla trainiert hatte. Er war seither eigentlich im Ruhestand.

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13. Januar: Deutsche Handballer zittern sich in die EM-Zwischenrunde

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat mit größter Mühe die Zwischenrunde der EM erreicht. Gegen Lettland zitterte sich das Team von Bundestrainer Christian Prokop im norwegischen Trondheim zu einem denkbar knappen 28:27-Sieg, der gerade in den letzten Minuten noch ernsthaft in Gefahr geriet. Zwischenzeitlich hatte die DHB-Auswahl schon mit sieben Toren Vorsprung geführt, doch erneut kam es im Spiel der Deutschen zu einem deutlichen Bruch. Deshalb jubelten die deutschen Spieler auch nur verhalten über ihren Erfolg. Bester Werfer war vor 3540 Zuschauern Rückraumspieler Julius Kühn mit acht Treffern. Am Donnerstag geht es für das DHB-Team in Wien weiter, wo man auf Weißrussland trifft. Als weiterer Gegner in der Hauptrunde steht bislang nur Kroatien fest.

13. Januar: Madrid feiert Rot-Sünder Valverde

Auch ein grobes Foul kann zu Ruhm beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid verhelfen. Nach dem Triumph der Königlichen im Finale des spanischen Supercups über Stadtrivale Atlético (0:0, 4:1 im Elfmeterschießen) wurde Rot-Sünder Federico Valverde von Medien, Fans und Teamkollegen auch und vor allem wegen einer womöglich spielentscheidenden Notbremse gefeiert. Die Madrider Fachzeitung "Marca" erhob am Montag das "Vögelchen" (Pajarito), wie der Mannschaftskollege von Toni Kroos gerufen wird, gleich zum "Helden". Sein Tritt gehe "in die Geschichte ein."

Mit einer Grätsche von hinten und einem Tritt in die Beine Álvaro Moratas hatte der 21-Jährige am Sonntag im King Abdullah-Stadion im saudischen Dschidda in der 115. Minute der Verlängerung den allein auf das Tor von Thibaut Courtois zulaufenden Atlético-Stürmer zu Fall gebracht – und damit eine "hundertprozentige" Chance vereitelt. Morata wälzte sich lange schmerzverzerrt auf dem Boden, es gab ein langes Handgemenge.

Federico Valverde tritt Alvaro Morata von hinten um und verhindert einen möglichen Siegtreffer Atléticos

Federico Valverde tritt Alvaro Morata von hinten um und verhindert einen möglichen Siegtreffer Atléticos

Getty Images

Nicht nur "Marca" bejubelte Valverde. Das Konkurrenz-Blatt "AS" schrieb: "Madrid hat auf Valverde angestoßen. Noch nie wurde eine rote Karte bei Real so sehr gefeiert." Trotz (oder auch wegen?) der Notbremse wurde Valverde zum MVP, zum besten Spieler des Finales gewählt.

Nach Medienberichten wurde Valverde in der Real-Umkleidekabine von Kapitän Sergio Ramos & Co. minutenlang lautstark gefeiert. Der Mann, der 2016 von Peñarol Montevideo zu den "Königlichen" wechselte, erhielt aber auch Zuspruch von Fans in den sozialen Netzwerken: "Lang lebe Valverde!" und "Uruguayer, Uruguayer!". Trainer Zinedine Zidane äußerte sich indes zurückhaltender: "Er hat gut agiert. Er musste so handeln, und er hat sich danach bei Morata entschuldigt."

13. Januar: Verrückte NFL – drei Touchdowns in drei Minuten

Nach einer unfassbaren Aufholjagd haben sich die Kansas City Chiefs in der nordamerikanischen NFL doch noch das Ticket fürs Halbfinale gesichert. Angeführt vom glänzend aufgelegten Quarterback Patrick Mahomes drehten sie das Match gegen die Houston Texans binnen wenigen Minuten. Hightlight des Abends waren die letzten Minuten des zweiten Viertels. Exakt 3:24 Minuten benötigten die Chiefs für drei Touchdowns und stellten damit von 0:24 auf 21:24. Letztlich gingen sie sogar noch mit einer Führung in die Halbzeit. In einem wilden Spiel bezwang das Team von Cheftrainer Andy Reid die Texans vor 80.000 Zuschauern schließlich mit 51:31 Punkten. Um sich für den Superbowl zu qualifizieren müssen die Kansas City Chiefs am 18. Januar noch die Tennessee Titans aus dem Weg räumen.  

12. Januar: Motorradpilot stirbt bei Rallye Dakar

Der portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves ist bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien tödlich verunglückt. Der 40 Jahre alte Routinier kam auf der siebten Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir in Folge eines Sturzes ums Leben. Wie die Veranstalter informierten, geschah das Unglück auf dem Streckenabschnitt nach 276 Kilometern. "Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus", hieß es in einem offiziellen Tweet.

Nachdem um 10.08 Uhr (Ortszeit) ein Notruf bei den Veranstaltern eingegangen war, erreichte ein Hubschrauber den Fahrer, der nach einem Herzstillstand bewusstlos war, nur acht Minuten später. Nach Wiederbelebungsversuchen vor Ort wurde Gonçalves in ein nahes Krankenhaus gebracht. Dort konnte er nur noch für tot erklärt werden.

Gonçalves absolvierte sein Dakar-Debüt bereits 2006 und war schon zum 13. Mal bei der Rallye dabei. Viermal kam er dabei unter die Top 10. Bei der diesjährigen Auflage hatte er nach sechs Etappen auf Rang 46 gelegen.

9. Januar: Prokop erklärt Aussetzer mit Wortfindungsstörung 

Warum er während einer Auszeit den Namen seines Spielers Timo Kastening vergaß, hat Handball-Bundestrainer Christian Prokop mit einem Tag Abstand neu begründet. "Ich hab's mir auch nochmal angeschaut. Es ist, glaube ich, menschlich, das versteht jeder, dass man in bestimmten Situationen eine Wortfindungsstörung hat", sagte der 41-Jährige mit einem Schmunzeln am Freitag in Trondheim. "Ich habe Timo gesucht, ihn aber nicht gefunden."

Einen Tag zuvor war während des EM-Spiels gegen die Niederlande (34:23) live im ZDF zu sehen, wie Prokop der Name von Kastening während einer Auszeit nicht einfiel. "Äh, äh, wie heißt du?", hatte er den verdutzten Rechtsaußen von der TSV Hannover-Burgdorf gefragt. Kurz nach dem Spiel sagte der Bundestrainer, dass das nur ein Spaß gewesen sei und er damit eine Reaktion der Mannschaft habe einfordern wollen.

9. Januar: Souveräner Pflichtsieg für das DHB-Team zum WM-Auftakt

Kapitän Uwe Gensheimer sah Rot, Bundestrainer Christian Prokop lange viel Leerlauf: Die deutschen Handballer haben zu Beginn ihrer Medaillen-Mission noch nicht den erhofften Glanz verbreitet. Dank einer starken Vorstellung von Torwart Andreas Wolff und einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit landete der WM-Vierte am Donnerstag vor 4000 Zuschauern in Trondheim am Ende dennoch einen ungefährdeten 34:23 (15:13)-Pflichtsieg gegen EM-Neuling Niederlande und verbuchte die ersten zwei Punkte in der Gruppe C. 

Beste Werfer für das deutsche Team waren Rückraumspieler Kai Häfner und Kreisläufer Jannik Kohlbacher mit jeweils fünf Toren. Am Samstag steht das erste Schlüsselspiel der Endrunde gegen Titelverteidiger Spanien an. Dann muss eine deutliche Steigerung her.

9. Januar: Stadionverbot für Fan wegen rassistischer Gesänge gegen Balotelli

Ein italienischer Fußballfan darf wegen rassistischer Gesänge gegen Stürmerstar Mario Balotelli fünf Jahre lang europaweit kein Stadion mehr betreten. Das entschied die Polizeipräsidentin von Verona, Ivana Petricca, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete. Zuvor hatte die Polizei den 38 Jahre alten Verona-Fan anhand von Videoaufnahmen aus dem Marcantonio Bentegodi-Stadion der Stadt identifiziert. Dort war Balotelli am 3. November 2019 während des Serie-A-Spiels seines Vereins Brescia Calcio gegen Hellas Verona rassistisch beleidigt worden.

Der 38-Jährige darf Ansa zufolge zudem nicht mehr in die Fanzonen, wo sich die Anhänger von Verona auf ihrem Weg zum Bentegodi-Stadion für gewöhnlich treffen. Der 29-jährige Balotelli wurde in Italien als Kind ghanaischer Eltern geboren. Er ist bereits wiederholt Opfer von rassistischen Gesängen sowie Buhrufen geworden. Erst kürzlich hatten Fans von Lazio Rom Balotelli während eines Spiels rassistisch beleidigt, der Fußballclub muss nun 20.000 Euro Strafe zahlen.

9. Januar: Hermann beendet als Sprint-Zweite Misere der deutschen Biathletinnen

Diesmal machte Denise Herrmann fast alles richtig. Statt in alte Muster und Hektik zu verfallen, hielt die 31-Jährige vor dem letzten Schuss lange inne und setzte ihn dann ins Schwarze: Am Ende sprang in der Nebelsuppe von Oberhof mit Platz zwei im Sprint nicht nur ihr bestes Saisonergebnis heraus. Hermann beendete auch die historische Misere der deutschen Biathletinnen, die bei den ersten drei Weltcups ganz ohne Podestplatz geblieben waren.

"Mir hat stellenweise die Lockerheit gefehlt", bekannte Herrmann: "Ich will immer auf das Podest und das macht auch innerlich Druck an die eigenen Erwartungen." Läuferisch ist sie ohnehin Weltklasse und lieferte im Thüringer Wald über die 7,5 Kilometer die Laufbestzeit ab. Aber Herrmann will regelmäßig aufs Podest und auch bei der WM in Antholz Mitte Februar wieder in den Medaillenkampf eingreifen. 

9. Januar: Kroos narrt Valencia mit direktem Eckball-Tor

Mit einem direkt verwandelten Eckball hat Fußball- Nationalspieler Toni Kroos Real Madrid den Weg ins Finale des spanischen Supercups geebnet. Der 30-Jährige brachte die Königlichen am Mittwochabend im saudi-arabischen Dschidda beim 3:1-Erfolg gegen den FC Valencia in der 16. Minute in Führung. Während Valencias Keeper Jaume Domenech mehrere Meter vor seinem Tor stand, legte sich Kroos blitzschnell den Ball zurecht und zirkelte ihn mit einem Schritt Anlauf ins Tor. Domenech kam zwar noch mit den Händen ans Leder, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Isco erhöhte noch noch vor der Pause auf 2:0 (39.); nach dem 3:0 durch Vize-Weltmeister Luka Modric (65.) stand Real als erster Finalist des reformierten Supercups fest. Daran änderte auch der späte Treffer von Daniel Parejo (90.+2) nichts mehr.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?