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Sport kompakt: Australian Open: Zverev schafft es erstmals ins Viertelfinale, Kerber scheidet aus

Zverev steht im Viertelfinale der Australian Open, Kerber scheidet aus ++++ Handball-EM: Spanien verteidigt EM-Titel +++ Werder und Düsseldorf verlieren im Tabellenkeller +++ DHB-Team siegt gegen Portugal +++ Österreicher Mayer gewinnt auf der Streif +++ Sport-News im Überblick.

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Alexander Zverev beeindruckte gegen den Russen Andrej Rubljow und setzte sich mit 6:4, 6:4, 6:4 durch

DPA

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

27. Januar: Zverev steht im Viertelfinale der Australian Open, Kerber scheidet aus

Alexander Zverev gibt dank eines Klasse-Auftritts seine Viertelfinal-Premiere bei den Australian Open, Angelique Kerber muss sich nach einem großen Kampf verabschieden. Nach dem Achtelfinale haben sich die Wege der beiden deutschen Tennis-Hoffnungsträger in Melbourne getrennt. Die Siegerin von 2016 hatte der Russin Anastassija Pawljutschenkowa am Montag im dritten Satz nicht mehr genug entgegenzusetzen. Mit dem 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 2:6 erfüllten sich ihre Hoffnungen auf das erste Grand-Slam-Viertelfinale seit ihrem Wimbledon-Triumph 2018 nicht.

Zverev dagegen beeindruckte parallel gegen den Russen Andrej Rubljow, setzte sich mit 6:4, 6:4, 6:4 durch und zog zum ersten Mal beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in die Runde der besten Acht ein.

"Unglaublich. Ich habe großartige Matches gegen großartige Gegner gespielt", sagte der Hamburger im Siegerinterview auf dem Platz. "Ich bin glücklich, wie ich spiele", ergänzte der Weltranglisten-Siebte und erinnerte an die Unsicherheit nach seinem schwachen Saisonauftakt mit drei Niederlagen beim ATP Cup. 

Zverev fordert nun Stan Wawrinka heraus und kämpft um den Einzug in sein erstes Grand-Slam-Halbfinale. "Ich spiele nun gegen einen früheren Champion. Das wird sehr schwierig. Aber ich bin bereit", sagte der 22-Jährige. Die Bilanz: 2:0 für den jungen Hamburger. Doch der Schweizer Routinier hat in Melbourne 2014 den Titel geholt und nahm am Montag im Achtelfinale in fünf Sätzen den russischen US-Open-Finalisten Daniil Medwedew aus dem Turnier.

Kerber machte in ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinale seit einem Jahr im ersten Satz ein 2:5 wett, schulterte am Ende aber als Verliererin ihre Tasche und verließ mit einem kurzen Winken den Court. Pawljutschenkowa, 2011 mal die Nummer 13 der Welt, entpuppte sich von Beginn als eine Gegnerin der anderen Klasse als Kerbers vorherige drei Kontrahentinnen, von denen keine unter den ersten 100 geführt wird. Die Russin diktierte das Geschehen und scheuchte die Schleswig-Holsteinerin phasenweise über den Platz.

In der Margaret-Court-Arena konnte die Linkshänderin aus Kiel so manchem Ball chancenlos nur hinterherschauen. Ihr neuer Trainer Dieter Kindlmann dürfte sie zwar bestens auf die Prüfung eingestellt haben. Schließlich kennt der 37 Jahre alte Bayer die Russin aus einer kurzen gemeinsamen Zeit gut. Aber auch das half nicht.

Zwar steigerte sich Kerber, feierte mit einem lauten "Come on" und der Faust den Gewinn des ersten Satzes. Doch im zweiten Satz reichte es nicht, dass die Weltranglisten-18. Satzbälle beim 4:5 und 5:6 abwehrte. Nach dem verlorenen Tiebreak drehte sich die Partie zugunsten der Russin, die in der dritten Runde auch die tschechische Weltranglisten-Zweite Karolina Pliskova bezwungen hatte.

27. Januar: Spanien erneut Handball-Europameister

Nach einem der torärmsten Spiele des gesamten Turniers hat sich Spanien erneut die europäische Handballkrone aufgesetzt. In einem spannenden Finale bezwangen die Iberer in Stockholm Kroatien am Ende verdient mit 22:20. Zwei überragende Abwehrreihen ließen in dem hochklassigen Spiel nicht viel zu. Spanien führte zur Halbzeit vor 17.800 Zuschauern knapp mit 12:11 nachdem die Kroaten zwischenzeitlich mit drei Toren vorn gelegen hatte. Auch nach dem Wechsel wogte die Partie hin und her. Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff hatte Kroatien noch einmal die Nase vorn und die Hand am ersten EM-Triumph überhaupt. Letztlich war das Team um Gonzalo Perez de Vargas, den besten Torhüter des Turniers, einen Hauch cleverer und verteidigte den EM-Titel, den es sich 2018 ausgerechnet in Kroatien zum ersten Mal geholt hatte. Bronze sicherte sich zuvor Co-Gastgeber Norwegen, das das chancenlose Slowenien mit 28:20 vom Parkett fegte.

26. Januar: Leverkusen schlägt Düsseldorf mit 3:0

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat im rheinischen Nachbarschaftsduell mit Bayer Leverkusen einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib hinnehmen müssen. Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage steht die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel auf dem letzten Platz. Vor 26 250 Zuschauern erzielten Kai Havertz (40.), Lars Bender (79.) und Lucas Alario (89./Foulelfmeter) am Sonntag die Treffer. 

Fortuna hat fünf der letzten sechs Spiele verloren. Durch die abermalige Niederlage gerät Funkel mit seiner Fortuna unter Druck. Die über weite Strecken überlegenen Gastgeber verbesserten ihre Chancen im Kampf um die Champions-League-Teilnahme und schoben sich auf Platz fünf.

26. Januar: Sieg gegen Kroatien - Spanien ist Handball-Europameister

Spanien ist erneut Handball-Europameister. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag im Endspiel in Stockholm gegen Kroatien mit 22:20 (12:11) durch. Vor 17.800 Zuschauern war Aleix Gomez mit fünf Toren bester Werfer beim Sieger. Für Kroatien war Domagoj Duvnjak vom deutschen Rekordmeister THW Kiel ebenfalls fünfmal erfolgreich. Beide Teams hatten sich im Turnierverlauf gegen die deutsche Mannschaft durchgesetzt. Die DHB-Auswahl beendete die Endrunde als Fünfter.

26. Januar: Bremen erleidet Dämpfer im Abstiegskampf

Die eklatante Heimschwäche macht die Lage für Werder Bremen im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim verloren die Norddeutschen am Sonntag in der Fußball-Bundesliga mit 0:3 (0:0) und kassierten damit bereits die sechste Saisonniederlage im Weserstadion. Bislang konnte das Team von Trainer Florian Kohfeldt zu Hause erst eine Partie gewinnen. Vor 40.000 Zuschauern besiegelten ein Eigentor von Davy Klaassen (65. Minute), ein Hacken-Tor von Christoph Baumgartner (79.) und ein Treffer von Sargis Adamyan (83.) den nächsten herben Rückschlag für die Bremer, die nach dem 1:0 in Düsseldorf zum Rückrundenstart vor einer Woche noch auf die Wende gehofft hatten. So bleibt die Situation für die Grün-Weißen aber extrem prekär.

25. Januar: Sieg gegen Portugal - Deutsche Handballer sind EM-Fünfter

Bundestrainer Christian Prokop zeigte schon Sekunden vor Schluss die Siegerfaust, seine Schützlinge bildeten kurz darauf erleichtert einen Jubelkreis. Mit einem 29:27 (14:13) gegen Portugal haben die deutschen Handballer den ersten Härtetest für die Olympia-Qualifikation bestanden und die EM mit Platz fünf zu einem versöhnlichen Abschluss gebracht. Die DHB-Auswahl gewann am Samstag vor rund 6000 Zuschauern in Stockholm das bedeutungslose Platzierungsspiel gegen Portugal mit 29:27 (14:13). Bester Werfer für das Team von Bundestrainer Christian Prokop, das am Sonntag zum vierten Mal nacheinander ohne die erhoffte Medaille von einem großen Turnier heimkehrt, war Rückraumspieler Julius Kühn mit sechs Toren. Er wurde auch zum "Man of the Match" gewählt.

"Es ist immer besser mit einem Sieg aus einem Turnier rauszugehen als mit einer Niederlage. Wir haben viel investiert und das hat das Team über weite Strecken gut gelöst. Wir haben uns das Leben mit zu leichten Fehlern und Fehlwürfen aber etwas schwer gemacht" sagte Bundestrainer Christian Prokop bei ARD One.

25. Januar: Österreicher Matthias Mayer gewinnt auf der Streif - Thomas Dreßen riskiert zu viel

Der Österreicher Matthias Mayer hat das legendäre Abfahrtsrennen auf der Streif gewonnen. Es ist der erste Sieg eines Österreichers seit sechs Jahren. Mayer kassiert ein Rekordpreisgeld von 100.000 Euro. Aus deutscher Sicht lief es nicht so gut beim wichtigsten Weltcup-Rennen. Die beiden früheren deutschen Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen und Josef Ferstl spielten keine Hauptrolle. Dreßen riskierte nach einem frühen Fehler zu viel und landete am Ende als 26. direkt hinter seinem Teamkollegen Ferstl. Auf Mayern fehlten beiden gut 1,9 Sekunden. Der schnellste Deutsche auf dem Hahnenkamm war Neuzugang Romed Baumann auf Platz sieben, Andreas Sander wurde Elfter. Stürze mit schweren Verletzungen gab es in diesem Jahr trotz nicht optimaler Sicht bei wolkenverhangenem Himmel nicht bei dem von zahlreichen Prominenten besuchten Spektakel in Tirol.

25 Januar: Zverev ohne Satzverlust im Achtelfinale der Australian Open

Alexander Zverev steht wie Angelique Kerber im Achtelfinale der Australian Open. Der 22-jährige Hamburger kam am Samstag in Melbourne dank eines 6:2, 6:2, 6:4 gegen den Spanier Fernando Verdasco weiter. Gegen den Russen Andrej Rubljow hat der Weltranglisten-Siebte am Montag die Chance auf das Erreichen des Viertelfinals. Die 32-jährige Kielerin Kerber spielt dann gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa.

25. Januar: HSV-Chef Hoffmann mit gestohlenem Laptop erpresst – Polizei ermittelt zwei Täter

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann ist nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung Opfer eines Diebstahls und Ziel eines Erpressungsversuchs geworden. "Bernd Hoffmann ist Opfer einer Straftat geworden. Er hat sich sehr schnell und vertrauensvoll an die Polizei gewandt. Deshalb waren wir in der Lage, die Täter so schnell zu ermitteln", sagte Polizei-Sprecher Timo Zill der Zeitung. Auch der Hamburger SV bestätigte auf Anfrage die Vorgänge, wollte sich ansonsten nicht weiter äußern.

Demnach war dem Chef des Fußball-Zweitligisten in der vergangenen Woche im ICE eine Tasche entwendet worden, in dem unter anderem sein Laptop und sein Portemonnaie waren. Mit Hilfe von Bildern von Videokameras am Hamburger Hauptbahnhof wurde der mutmaßliche Täter identifiziert und festgenommen. Bei einer Durchsuchung von dessen Wohnung wurde die Tasche und das Portemonnaie gefunden, aber nicht der Laptop.

Wenige Tage später wurde Hoffmann per Mail angeboten, seinen Computer zurückzukaufen. Der 57-Jährige ging zum Schein darauf ein. Er schaltete die Polizei ein, die den zweiten mutmaßlichen Täter festnahm. Hoffmann erhielt seinen Laptop zurück.

24. Januar: Biathletin Denise Herrmann gewinnt Einzelrennen beim Weltcup in Pokljuka

Denise Herrmann hat beim Weltcup im slowenischen Pokljuka das Einzelrennen über 15 Kilometer gewonnen und den deutschen Biathletinnen den ersten Saisonsieg beschert. Die 31-Jährige schoss am Freitag erstmals in ihrer Karriere viermal fehlerfrei und sicherte sich damit ihren ersten Sieg im längsten und schwersten aller Biathlon-Wettbewerbe. Platz zwei ging mit fast einer Minute Rückstand an die Schwedin Hanna Öberg, Dritte wurde Anais Bescond aus Frankreich. Für die frühere Langläuferin Herrmann war es gut drei Wochen vor dem Start der WM in Antholz (Italien) der fünfte Weltcuperfolg.

24. Januar: Görges und Williams scheitern, Wozniacki weint zum Abschied

Gleich drei prominente Profis scheiterten in der Nacht bei den Australian Open und verpassten damit den Einzug ins Achtelfinale. Besonders überraschend war das Aus von Superstar Serena Williams. Die US-Amerikanerin unterlag der Außenseiterin Wang Qiang aus China in drei Sätzen und muss damit weiter auf ihren 24. Grand-Slam-Titel warten. Auch für die Julia Görges war in Runde drei Endstation. Die 31-Jährige verlor nach großem Kampf und einer Spielzeit von 2:16 Stunden mit 6:1, 6:7 und 2:6 gegen die US-Amerikanerin Alison Riske. Emotional verabschiedete sich die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki von ihren Fans in Australien. Die Dänin hatte das Ende ihrer Profikarriere bereits vor dem Turnier angekündigt. Nach ihrer überraschenden Niederlage gegen die Tunesierin Ons Jebeur verdrückte Wozniacki noch auf dem Platz einige Tränen – und verließ schließlich überwältigt und begleitet vom Neil-Diamond-Klassiker "Sweet Caroline" zum letzten Mal als Profispielerin den Tenniscourt.

23. Januar: Offiziell – Podolski wechselt zu Antalyaspor 

Lukas Podolski wechselt zum türkischen Erstligisten Antalyaspor. Am Donnerstag twitterte der Club einen kurzen Willkommensgruß mit den Worten "Willkommen Podolski". Nach Berichten der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu sollte Podolski einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison unterschreiben. Bilder der Boulevardzeitung "Hürriyet" hatten den 34-Jährigen, der 2014 mit der DFB-Auswahl in Brasilien Weltmeister geworden war, schon am Sonntag bei der Ankunft am Flughafen des Badeorts Antalya inmitten begeisterter Fans gezeigt. 

 

Podolski spielte bereits von 2015 bis 2017 bei Galatasaray Istanbul in der türkischen Liga. In Deutschland hatten sich die Fans des 1. FC Köln bis zuletzt Hoffnungen auf eine Rückkehr des Publikumslieblings gemacht. Dem "Express" zufolge habe Podolski dem Bundesligisten angeboten, in den nächsten eineinhalb Jahren als Standby-Profi zur Verfügung zu stehen. Die Kölner hätten sich wegen der bereits großen Zahl von Angreifern im Kader jedoch dagegen entschieden. 

Allerdings kehrt der frühere Weltmeister nach Angaben des Bundesligisten in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensclubs zurück. Vereinbart sei "sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen", hieß es. 

Am Samstag hatte der japanische Erstligist Vissel Kobe mitgeteilt, den Ende Januar auslaufenden Vertrag mit Podolski nicht zu verlängern. Für den Pokalsieger hatte der Torjäger in den vergangenen drei Jahren gespielt.

23. Januar: Australian Open – Kerber und Zverev weiter

Alexander Zverev ist Angelique Kerber bei den Australian Open der Tennisprofis in die dritte Runde gefolgt. Der Weltranglisten-Siebte setzte sich am Donnerstag (Ortszeit) in Melbourne gegen den Weißrussen Jegor Gerassimow 7:6 (7:5), 6:4, 7:5 durch. Schon am Samstag hat der 22 Jahre alte Hamburger gegen Nikolos Bassilaschwili aus Georgien oder den Spanier Fernando Verdasco die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Zuvor hatte auch die Kielerin Kerber mit einem 6:3, 6:2 gegen die australische Außenseiterin Priscilla Hon ihre Zweitrunden-Aufgabe für sich entschieden. 

22. Januar: Flick-"Wunsch" erfüllt – FC Bayern leiht Verteidiger Odriozola aus

Der FC Bayern München hat den Wunsch von Trainer Hansi Flick nach einem Rechtsverteidiger erfüllt. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, wird der 24 Jahre alte Abwehrspieler Álvaro Odriozola bis zum Saisonende von Real Madrid ausgeliehen. Schon am Mittwoch nahm Odriozola das Training mit den neuen Kollegen auf. Mit dem Wintertransfer soll ein Engpass in der Abwehr behoben werden. Flick hatte deshalb eine Verstärkung gewünscht.

22. Januar: Julia Görges ist eine Runde weiter, Kohlschreiber muss aufgeben

Julia Görges ist bei den Australian Open der Tennisprofis in die dritte Runde eingezogen. Die 31-Jährige aus Bad Oldesloe kämpfte sich am Mittwoch in ihrem Zweitrundenspiel nach dem verlorenen ersten Satz gegen die Kroatin Petra Martic zu einem 4:6, 6:3, 7:5-Erfolg. "Ich habe immer noch daran geglaubt, dass ich das drehen kann", sagte die deutsche Nummer zwei. Für Philipp Kohlschreiber ist das Grand-Slam-Turnier in Melbourne dagegen wegen einer Verletzung beendet. Schon vor seinem Zweitrunden-Match gegen den griechischen Vorjahres-Halbfinalisten Stefanos Tsitsipas zog der Augsburger aufgrund eines Einrisses im Bauchmuskel zurück. "Es ist nichts Super-Dramatisches. Aber es ist da und bei jeder Bewegung schmerzhaft", sagte der 36-Jährige. Die Entscheidung, nicht anzutreten, sei nach dem Aufwärmen gefallen. 

Görges spielt am Freitag gegen die US-Amerikanerin Alison Riske um den Einzug ins Achtelfinale und könnte damit ihr bestes Resultat von Melbourne einstellen. Im direkten Vergleich mit der Nummer 19 der Welt führt die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 mit 2:1-Siegen. "Sie ist eine sehr starke Wettkämpferin. Für mich geht es wieder darum, mein Spiel durchzubringen", sagte die Fed-Cup-Spielerin. 

Am windigen Mittwoch biss sich Görges gegen Martic trotz des verlorenen ersten Satzes und einer hohen Fehlerquote nach 2:06 Stunden durch und riss nach dem Auf und Ab jubelnd die Arme hoch. Erstmals seit 2015 steht sie wieder in der dritten Runde von Melbourne. Im dritten Satz führte die Weltranglisten-39. schon mit einem Break, lag dann 4:5 zurück und entschied am Ende doch auch den dritten Vergleich mit der derzeit höher eingestuften Kroatin für sich. Martic war als Nummer 13 der Setzliste angetreten, Görges ist ungesetzt.

22. Januar: Kreuzbandriss – Topfavorit Paris fällt für Kitzbühel aus

Drei Mal hat Dominik Paris das legendäre Abfahrtsrennen in Kitzbühel gewonnen. Und auch an diesem Wochenende wäre der Sieg auf der "Streif" wohl nur über den Südtiroler gegangen. Doch daraus wird nun nichts. Am Dienstag stürzte der 30-Jährige bei Super-G-Training in Kirchberg (Tirol). Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss. "Meine Saison ist zu Ende", teilte Paris mit. Wie der italienische Verband mitteilte, wurde bei dem Sturz auch der Wadenbeinkopf  verletzt. 2013, 2017 und 2019 hatte Paris den Klassiker von Kitzbühel für sich entschieden. Und auch in der laufenden Saison mischte der Italiener nach zwei Siegen auf der Stelvio von Bormio im Abfahrts-Weltcup vorn mit. Nun findet das Hahnenkammrennen (Samstag, ab 10.30 Uhr) ohne Paris statt. "Gute Besserung Domme!", twitterte der Weltskiverband FIS am Dienstagabend.

22. Januar: Telekom will Spiele der Fußball-EM "nicht verstecken"

Die Fußballfans in Deutschland können möglicherweise doch mehr Spiele der Heim-EM 2024 live verfolgen als bisher angenommen. Die Telekom hat nach dem überraschenden Kauf der TV-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland wichtige neue Details bekanntgegeben. "Wir wollen die EM nicht verstecken und werden mehr als die vorgeschriebenen Spiele frei empfangbar übertragen", sagte der Telekom-Manager Henning Stiegenroth der Deutschen Presse-Agentur: Man wolle "mit Partnern zusammenarbeiten". 

Stiegenroth erklärte: "Die großen Free-TV-Sender bieten sich an: ARD,  ZDF, RTL, ProSiebenSat1. Wir sind in Gesprächen." Aber ein Teil der Heim-EM wird ausschließlich im Internet zu sehen sein. "Wir wollen auch Spiele nur für uns", sagte der Telekom-Manager: "Es soll mehr als die notwendigen Spiele frei zu sehen geben, aber einige sind exklusiv nur für uns." Die Telekom betreibt die Internet-Plattform "Magenta TV". 

Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen alle Spiele der DFB-Elf sowie das Eröffnungsspiel, die beiden Halbfinals und das Finale im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden. Bisher hatten ARD und ZDF die EM-Turniere begleitet. Im Oktober 2019 hatte sich die Telekom überraschend die Exlusiv-Rechte an der Fußball-EM 2024 in Deutschland gesichert.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.