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Anti-Rassismus-Bewegung US-Football-Team "Washington Redskins" wollen Namen ändern

Sehen sie im Video: US-Football-Team "Washington Redskins" wollen Namen ändern. Ausgelöst durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd hat die Anti-Rassismus-Bewegung Black Lives Matter in den USA jüngst an Stärke gewonnen. Die gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Momentums nehmen Formen an - so sieht es unter anderen die Indigenen-Organisation NDN. Sie begrüßte die Entscheidung des American Football-Teams Redskin, sich nach langen Jahren der Proteste, von seinem Namen und seinem Logo zu trennen. Nick Tilson, Direktor der NGO sagt: „Ich denke durch die Bewegung Black Lives Matter ist ein gesellschaftliches Klima entstanden, das muss man verstehen, um nachvollziehen zu können, wie es jetzt dazu gekommen ist. Aber, als Indigener fühlt es sich an wie ein Sieg, mit anzusehen, dass etwas so eindeutig Rassistisches abgeschafft wird." Die National Football League NFL äußerte sich zunächst nicht zu den Beweggründen für die Namensänderung, doch auch der National Congress of American Indians gratulierte zu dem Schritt, da Logo und Name Ausdruck von Respektlosigkeit und Erniedrigung gewesen sei, und forderte andere Football-Teams mit ähnlichen Namen auf, dasselbe zu tun. Unterdessen wurde in New York die Beschmutzung eines Mahnmals bereinigt - wenige Tage nachdem New Yorks Bürgermeister de Blasio seinem Versprechen nachgekommen war den Schriftzug Black Lives Matter vor dem Trump Tower anzubringen, wurde dieser mit roter Farbe bekleckst. Die New Yorker Polizei ermittelt nun, wer Urheber des Vandalismus gewesen ist.
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Organisationen von Native Americans begrüßen die Entscheidung und deuten sie als Ergebnis des gesellschaftlichen Klimas, das durch Black Lives Matter angestoßen wurde.

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