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Boot droht zu sinken Drama bei der Vendée Globe: Mehrere Boote sollen Kevin Escoffier retten

Boot des französischen Skippers Kevin Escoffier
Droht zu sinken: Das Boot des französischen Soloseglers Kevin Escoffier
© Jean-Francois Monier / AFP
Leib und Leben stehen über der Rivalität zwischen Weltumseglern: Bei der Vendée Globe ist der Skipper Kevin Escoffier in eine ernste Situation geraten. Mehrere Boote sollen den Franzosen retten.

Nächstes Drama bei der Vendée Globe: Nachdem der britische Mit-Favorit Alex Thompson nach tagelangen Reparaturversuchen die Weltumseglung wegen eines Ruderbruchs aufgeben musste, ist nun sein Kontrahent Kevin Escoffier in ernste Probleme geraten. Sein Boot droht zu sinken, er funkte SOS.

Der zu dem Zeitpunkt drittplatzierte Segler aus Frankreich war schon in seine Rettungsinsel umgestiegen, als am frühen Montagabend Landsmann Jean Le Cam vor Ort als erster Retter ankam und versuchte, Escoffier zu bergen. Der hatte sein Team zuvor über den Wassereinbruch an Bord informiert, telefonisch war er danach nicht mehr erreichbar.

Vendée Globe: Rettungsplan in Gang gesetzt

Im Laufe des Tages beorderte die Wettkampfleitung drei weitere Boote zur Unglücksstelle - darunter auch den Hamburger Boris Herrmann, dem zuletzt ein Problem mit der Aufhängung eines Segels zu schaffen machte, das er aber lösen konnte.

Die Unglücksstelle befindet sich rund 550 Seemeilen südwestlich vom Kap der Guten Hoffnung entfernt. Die Wettfahrtleitung um Renndirektor Jacques Caraës setzte umgehend einen Rettungsplan in Kraft. Der viertplatzierte Le Cam war der zuletzt gemeldeten Position Escoffiers am nächsten, änderte seinen Kurs und startete seinen Rettungsversuch.

dho DPA

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