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Weltcup in Östersund: Biathletin Preuß sprintet auf Rang vier

Östersund - Franziska Preuß ist im ersten Einzelrennen der neuen Biathlon-Saison knapp an einem Podestplatz vorbei gelaufen. Die immer wieder von Verletzungen geplagte Bayerin blieb im Weltcup-Sprint von Östersund fehlerfrei und verpasste Rang drei nur um 7,3 Sekunden.

Franziska Preuß

Franziska Preuß erreichte mit Platz vier im Sprint das beste Ergebnis der deutschen Biathletinnen. Foto: Johan Axelsson/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

Franziska Preuß ist im ersten Einzelrennen der neuen Biathlon-Saison knapp an einem Podestplatz vorbei gelaufen. Die immer wieder von Verletzungen geplagte Bayerin blieb im Weltcup-Sprint von Östersund fehlerfrei und verpasste Rang drei nur um 7,3 Sekunden.

Den Sieg nach 7,5 Kilometern sicherte sich die Italienerin Dorothea Wierer. Die Weltcup-Gesamtsiegerin verwies nach einer Strafrunde mit 8,6 Sekunden Vorsprung die mit zwei Fehlern belastete Norwegerin Marte Olsbu Roiseland auf Rang zwei. Dritte wurde die fehlerfreie Tschechin Marketa Davidova (+ 11,9 Sekunden).

Denise Herrmann, die in Östersund im März Verfolgungs-Weltmeisterin geworden war, rundete als Sechste nach einem Fehler (+ 22,1 Sekunden) den guten Auftakt im ersten Weltcup-Rennen nach dem Karriereende von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ab. Preuß und Herrmann knackten gleich die WM-Norm. Für die jenseits von Platz 30 ins Ziel gekommenen Vanessa Hinz (2), Karolin Horchler (2), Franziska Hildebrand (2) und Anna Weidel (2) lief es hingegen nicht so gut.

Preuß, die mit Erik Lesser in der Single-Mixed-Staffel schon auf Rang zwei gelaufen war, hat seit mehr als einem Jahr mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Im Sommer musste sie nach einer Verletzung an der Lunge pausieren. Umso erstaunlicher war ihr starker Saisoneinstieg.

Der Weltcup in Schweden geht für die Frauen nach drei freien Tagen erst am Donnerstag (16.20 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Einzel über 15 Kilometer weiter. Zum Abschluss der ersten Station steht am kommenden Sonntag noch das erste Staffelrennen auf dem Programm.

dpa

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