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Weltcup in Südtirol: Deutsche Biathletinnen wollen in Antholz wieder angreifen

Antholz ist das Biathlon-Mekka Südtirols, dort herrschen meist traumhafte Bedingungen vor einer malerischen Kulisse. Nicht nur Laura Dahlmeier mag die herausfordernden Strecken. Doch ob sie dieses Mal angreifen kann? Sie ist körperlich noch nicht wieder die Alte.

Laura Dahlmeier

Weiß vor dem Weltcup in Antholz noch nicht genau, wo sie steht. Laura Dahlmeier: Foto: Sven Hoppe

Eigentlich liegen Laura Dahlmeier die schweren Strecken von Antholz. In dem mit 1600 Metern höchstgelegen Biathlon-Stadion holte die Doppel-Olympiasiegerin bisher zwei Siege und drei weitere Podestplätze.

Doch vor dem Sprint am Donnerstag (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) weiß die 25-Jährige nicht genau, wo sie derzeit steht. Nach den gesundheitlichen Problemen und der schwierigen Saisonvorbereitung sucht sie noch ihre Form. «Wir geben ihr die Zeit, die sie braucht. Ziel ist ohnehin die WM im März», sagte Damen-Disziplintrainer Kristian Mehringer.

Vergessen machen will die siebenmalige Weltmeisterin auf jeden Fall ihr letztes Rennen von Ruhpolding. Am vergangenen Sonntag war sie nach sechs Fehlern Letzte geworden. Im Vorjahr war Dahlmeier im Sprint auf Platz zwei gelaufen und hatte anschließend die Verfolgung gewonnen.

Beim Heim-Weltcup in Bayern hatte Franziska Preuß in ihrem Wohnzimmer den langersehnten ersten Weltcuperfolg geholt. So kann die 24-Jährige mit Selbstvertrauen auf die 7,5 Kilometer lange Strecke am Fuße des Staller Sattels gehen. «Die Rennen von Oberhof und Ruhpolding waren schon sehr anstrengend. Jetzt gilt es, noch mal die Kräfte zu bündeln», sagte Preuß. Das deutsche Team komplettieren Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Karolin Horchler.

dpa

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.